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Top-3-Artikel des Jahres: „Tierquälerei durch Försterhand ist eine Schand’ fürs Bayernland“

Unser Rückblick auf die meistgelesenen Tegernseer-Stimme-Artikel der vergangenen zwölf Monate geht weiter. Heute die Nummer Zwei mit einem fast schon vergessenen Thema, das bereits im Januar über 5.000 Mal gelesen wurde und für insgesamt 159 Kommentare sorgte.

Ein Thema, über das die etablierten Medien, aus welchen Gründen auch immer, nichts schreiben wollten. Das aber trotzdem viele interessierte und in gewisser Hinsicht stark polarisierte.

Ergänzung vom 19. Januar / 11:46 Uhr
Wald und Wild gehören nicht den Forstbehörden, sondern den bayerischen Bürgern. So sieht es Ernst Fink von der Jagdagenda21. Der Initiator der Demonstration vom vergangenen Dienstag in Kreuth stand uns für ein kurzes Videointerview zur Verfügung.

Darin stellt Fink unter anderem klar, warum seiner Meinung nach die CSU-Landtagsfraktion mitverantwortlich ist für den Leitsatz “Wald vor Wild”, der immer noch prägend sei für die Arbeit der Bayerischen Staatsforsten.

Und er schildert anschaulich wie es sich für einen Jäger anfühlt, aufgrund der hohen Abschusszahlen, ein trächtiges Tier erlegen zu müssen.

Ursprünglicher Artikel vom 17. Januar:
15 Demonstranten, darunter einige Jäger und auch ein paar Einheimische versammelten sich heute Mittag in Kreuth, um für eine tierschutzgerechte Jagd von wildlebenden Tieren zu demonstrieren.

„Wald vor Wild“ um jeden Preis. Drückjagden im Hochwinter. Viel zu hohe und nicht erfüllbare Abschusszahlen für Rotwild und Gämse. „Nicht mit uns!“, skandiert Professor Dr. Ernst Fink, Initiator der Kundgebung und ergänzt: „Die Vorgaben, die von den bayerischen Staatsforsten auch noch unterstützt werden, sind ein Hohn für die traditionelle Auffassung der Jägerschaft.“

Fink ist selbst Jäger. Aber nicht als solcher, sondern als bayerischer Staatsbürger, vor allem aber als Befürworter einer tiergerechten Jagd habe der Franke die heutige Demonstration an der Bundesstraße im Kreuther Ortszentrum organisiert.

„Der Wald und das Wild gehört allen und nicht den bayerischen Staatforsten alleine“

Finks Aufruf waren einigen Sympathisanten aus dem Tegernseer Tal mit Plakaten gefolgt. Anlass der Demonstration sei laut Fink die Tagung der Landtagsfraktion der CSU in Wildbad Kreuth gewesen.

"Der Initiator Ernst Fink (vierter von links) und seine Mitdemonstranten im Kreuther Zentrum.

„Wir hoffen, dass sich der eine oder andere Politiker die Zeit nimmt und sich mit uns persönlich über das heikle Thema unterhält“, sagte Fink. Für den Freistaat Bayern, also im Auftrag der Landesregierung, bewirtschaften die bayerischen Staatsforsten (BaySF) rund 720.000 Hektar Wald.

Von den BaySF würden viel zu hohe Abschusszahlen vorgegeben. „Weil diese nicht erfüllt werden können, will man jetzt die Jagdzeiten über den 15. Januar eines jeden Jahres hinaus verlängern.“ In dieser Zeit des Jahres ist die natürliche Winterruhe des Wilds. Ziel der Abschusszahlen ist es, den Wildbestand niedrig zu halten, um somit die Wälder beispielsweise vor „Wildverbiss“ zu schützen.

“Drückjagden sind Tierquälerei.”

Letztlich würden die Drückjagden sogar den „Wildverbiss“ provozieren, weil die Tiere ihre Energiereserven wieder auffüllen müssten und außer jungen Baumsetzlingen im Winter kaum andere Nahrung finden, weiß Fink und ergänzt: “Außerdem wird das Rotwild über Jahrzehnte an Winterfütterungen gewöhnt, die jetzt größtenteils eingestellt werden. Mit der Folge, dass viele Rehe und Hirsch verhungern.”

Eigentlich wollten die Demonstranten direkt vor den Augen der Politiker an der Hanns-Seidl-Stiftung für ihr Anliegen protestieren. Dafür hätten sie jedoch keine Genehmigung erhalten. Das Landratsamt habe „nur“ für das Ortszentrum in Kreuth eine Zusage erteilt.

Den Demonstrationsantrag beim Landratsamt Miesbach hatte Fink am Freitag, den 13. Januar gestellt. Das Rathaus in Kreuth wurde erst heute Morgen kurz vor 8 Uhr über die Pläne der JagdAgenda 21 informiert. Bürgermeister Josef Bierschneider war für eine Stellungnahme zu der Demo auf Kreuther Gemeindegebiet nicht erreichbar.

Die Bundesstraße in Richtung Wildbad Kreuth.

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  • veritas

    “Drückjagden sind Tierquälerei.”

    Darüber bin ich mir nicht so sicher.
    Wenn nur wenige Drückjagden ausgeführt werden, ist zwar an diesen Tagen der Druck beim Wild viel höher, aber bei der “geläufigen” Ansitzjagd steht das Wild permanent in den Schusszeiten unter Druck.

    Bin kein Jagdexperte, lasse mich hier gerne von Fachkundigen eines Besseren belehren.
    Aus dem Artikel, bzw. der Argumentation der Demonstranten, geht aber meiner Meinung nach keine Begründung für die zitierte These hervor. Den Satz unter der These habe ich gelesen, aber sehe da nicht den direkten Bezug zur Drückjagd bzw. Unterschied zur geläufigen Jagd.

    • Lohbinder

      Nicht ganz, denn ein Versuch auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr hat ergeben, daß eine große Drückjagd im Jahr, von den Tieren weggesteckt wird. Hier kann man auf den freien Flächen, Hirsche auch am Tag friedlich grasen sehen. Daß dort Tag und Nacht durch die übenden Truppen geschossen wird, ist den Hirschen dort egal. Das sonderbare ist, daß auf solchen Übungsplätzen Planzen und Tiere einen idealen Lebensraum finden,die woanders schon kaum mehr zu sehen sind.

      • veritas

        Ja, sehe da auch keinen Widerspruch zu meinem Beitrag.

  • Beobachter

    Der Kreuther Gemeinderat sollte auf der nächsten Sitzung beschliessen die Gams aus dem Ortswappen zu entfernen, da der Forstbetrieb Schliersee sein Ziel das Oberland “Schalenwildfrei” zu bekommen, sicherlich bei diesen Abschusszahlen und Jagdmethoden bald erreichen wird.

    Leider gibt es immer noch private Jäger die den Förstern als Schergen dienen dieses Ziel zu erreichen. Die schiessen dann 5 jährige Zukunfts-Gamsböcke und lassen sich als große Gamsjäger feiern, für diese sie in Österreich aus der Trophäenschau geprügelt würden.

    Das es den Förstern nicht um den Schutzwald geht, sondern nur um ihren persönlichen Hass auf das Schalenwild zeigt das Beispiel Forstdirektor Loher. Dieser wurde, nach den “Gamsmassakern” u.a. am Traithen, in den Ebersberger Forst versetzt. Im Ebersberger Forst gab es Wildruhezonen, in die sich das Schalenwild vor dem ernormen Andrag der Freizeittouristen zurückziehen konnte und wo es traditionell nicht bejagt wurde. Die erste Amtsanhandlung von Herrn Loher war es, dieses Jagdverbot aufzuheben und das Wild in diesen Gebieten unnachgiebig zu verfolgen.

    Wer als Jäger waidgerecht jagen will, jagt nicht beim Staat!

  • Michel Stadt

    Die Verlängerung der Jagdzeiten auf weibliches Rehwild bis Ende Januar erfüllt jeden anständigen Jäger mit Abscheu. Rehkitze werden im Mai geboren. Ende Januar sind die
    Föten im Mutterleib daher bereits entwickelt. Trächtige Muttertiere zu erschießen, steht nicht nur im Widerspruch zum Tierschutzgebot in der Bayerischen Verfassung, sondern auch im absoluten Gegensatz zum ethischem Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Der Umgang der bayerischen Staatsforsten mit unseren
    heimischen Wildtieren ist wirklich eine Schande!

  • kinderschokolade

    Ein wirklich guter Bericht!
    Toll das Ihr darüber geschrieben habt.
    Unser heimisches Wild soll eine Stimme bekommen!
    Danke auch an die Jäger.
    Weiter so!

  • Bergfex

    Das find ich klasse, Jäger als Führsprecher für das Wild!

  • Lohbinder

    Wenn man hört wie ständig mit Abschusszahlen gehandelt wird, hat man das Gefühl, dass es sich beim Wild um Ungeziefer handelt. Ich habe nichts gegen die Jagd, da ich selbst gern mal ein Stück Wild esse aber, solche Massaker finde ich wiederlich. Das hat nichts mehr mit Hege und Pflege des Wildes zu tun. Früher hat man in der Bergen oft Gemsen gesehen und wenn man weit genug weg war, hat es die Gemsen kaum gestört, heute sieht man kaum noch welche. Genauso Hirsche, habe ich seit Jahren in den Bergen kaum noch gesehen. Ich glaube eher, dass es zuviele Jäger gibt.

    • Beobachter

      Man sieht heute so wenig Wild mehr in den Tegernseer Bergen, da es sich größtenteils um Staatswald handelt welcher jagdlich dem Forstbetrieb Schliersee unterstellt ist. ( siehe link und Karte: http://www.baysf.de/uploads/media/Forstbetrieb_Schliersee.pdf ). Hier wird seitens des Forstpersonal gnadelos Jagd auf auf das Schalenwild gemacht was mittlereweile zu einem extrem geringen Wildbestand mit katastrophaler Altersstruktur geführt hat.
      Die wenigen bestehenden Gemeindejagden erhalten so hohe Abschusszahlen vorgegeben, die kaum zu erfüllen sind und ebenfalls zum Niedergang des Schalenwildes führen. Würde F. Haslberger (mag er noch so polarisieren) beim Bauer in der Au nicht die eine sehr große Rotwildfütterung unterhalten so wäre es um das Rotwild für Wiessee und Kreuth noch schlechter bestellt.

      Noch einmal zu Info: Förster sind keine Jäger!

  • Nixwisser

    Ich wusste von dem allen bis heute nichts. Gut das über diese Mißstände aufgeklärt wird. So kann das nicht weitergehen.
    Man kommt schon ein bisschen auf den Gedanken das Rehe und Hirsche nichts mehr bei uns zu suchen haben sollen. Soweit darf es bitte nicht kommen.
    Forstlobby?

  • Mankei

    Gerne gehe ich mit meiner Familie bergwandern und stelle immer wieder fest, dass es kaum noch Wild zu geben scheint. Gämsen, die früher in den Bergflanken standen sind selten noch zu beobachten. Im Herbst, zur Hirschbrunft höre ich keine Hirschrufe mehr. Wo ist das Wild geblieben? Außerdem werden immer mehr Fütterungen abgebaut, das Wild nicht mehr gefüttert. Liegt das an dem „Wald vor Wild“, von dem man immer wieder liest? Gibt es das eigentlich nur in Bayern oder auch in anderen Bundesländern? Was sollen die Hirsche und Rehe im Winter fressen, wenn sie nicht gefüttert werden? Sind die Förster eigentlich nicht die Schützer des Wildes und des Waldes? In Forsthaus Falkenau hat der Förster nie ein Gewehr dabei – oder haben Sie schon mal eins gesehen. Gestern in “Unkraut” hat der Förster, Herr Süss gesagt, dass er die „Büchse“ schwingt – wie meint er das? Ist er kein Heger? Rehe scheinen im Bergwald gar nicht mehr gefüttert zu werden. Dürfen dort wohl nicht leben, warum?
    Kann nur sagen ich lebe und wandere gerne hier in Bayern und ich sehe auch gerne Wildtiere. Nicht nur in Filmen. Die Tiere wollen doch auch nur leben und ihre Ruhe.
    Bitte lasst sie leben und gebt ihnen Lebenräume. Es freut mich, dass diese Menschen sich so für die Wildtiere einsetzen. Bitte macht weiter so!
    Bayern ist so schön und die Landschaft ist noch schöner mit Tieren!

  • Allgäuerin

    Bei uns im Allgäu ist es ganz ähnlich!
    Hoffentlich gaben die Politiker den Leuten gehöhr!
    Wir können auch anders WÄHLEN !

  • lepus

    Wald vor Wild gesetzlich verankert gibt es tatsächlich nur in Bayern seit 2005. Hauptverantwortlich dafür sind der jetzige Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Leute wie Sebastian von Rotenhan, der Gründungsmitglied des ÖJV (Ökonomischer Jagdverband) ist. Gelebt wird Wald vor Wild jedoch schon weit über Bayern hinaus.
    Dahinter steckt eine Ideologie, die da heißt: Maximaler Gewinn aus Grund- und Waldbesitz, Abschaffung der traditionellen Jagd und des deutschen Revierjagdsystems durch massive Dezimierung der Schalenwildbestände (hier Hirsch, Reh, Gams, Damwild usw.).
    Drückjagden in der Notzeit mit Zerstörung der Sozialstrukturen innerhalb der Wildbestände, weit überhöhte Abschusspläne und Fütterungsverbot provozieren zwangsläufig Wildverbiss, der wiederum als Argument dient, noch mehr Wild abknallen zu müssen. Gnadenlos umgesetzt wird das vorwiegend auf staatlichem Jagdgebiet bis zum Ende der Schusszeit auch unter Missachtung von Schonzeiten z.B. für Rehböcken – leider auch mit Unterstützung privater Jagdscheininhaber, die man kaum als Jäger bezeichnen kann.
    Man rühmt sich dann, dass z.B. bei einer Drückjagd 46 Wildschweine erlegt worden seien, verschweigt dabei aber, dass sechs führende Bachen darunter waren, was aus Tierschutzgründen streng verboten ist. Die führungslosen Frischlinge verhungern elendiglich. Nur, das sieht man nicht mehr und die Öffentlichkeit bekommt es nicht mit.
    Pflanzenfresser fressen nun mal Pflanzen und darauf sind Pflanzen eingestellt. Haben die Verantwortlichen schon mal was von Symbiose gehört? Wenn im Winter dem Rotwild die natürliche Abwanderung aus dem Gebirge in die Flussauen durch unsere Zivilisation versperrt ist, dann ist es die Pflicht und Schuldigkeit, artgerechte Fütterungen einzurichten und regelmäßig zu beschicken, um Verbiss und Schaden vom Wald abzuwenden.
    Wo bleibt die Achtung vor der Kreatur, wenn man Rotwild zuerst in Wintergatter lockt, dort einsperrt und dann rücksichtslos niedermetzelt, wie schon geschehen. Erst auf Druck der Öffentlichkeit ließ man solches Ansinnen in schon beabsichtigten Fällen bleiben.
    Wo sind die ehemals vorbildlichen Förster geblieben, die einstmals Wald und Wild betreuten, die noch wussten, dass man beides sehr wohl unter einen Hut bringen kann, die trotz weit höherer Wildbestände als heute den Wald hochbrachten, der heute so profitabel geerntet werden kann?
    Es gibt Sie noch!! Nur können sie sich nicht so leicht aus der Deckung wagen, wenn sie mangels systemkonformen Handelns um ihr berufliches Fortkommen und die wirtschaftliche Sicherheit ihrer Familien fürchten müssen. Systemkonform heißt, die Richtlinien des ÖJV vertreten, da im Landwirtschaftsministerium die Schlüsselpositionen durch diesen Verein besetzt sind.
    Auf der ersten Seite der Homepage dieses Vereins heißt es zynisch: Waldbau mit der Kugel! Als ob der Abschuss von Hirsch, Reh und Co. waldbauliche Maßnahmen ersetzen könnte! Mit Ideologen kann man leider nicht diskutieren.

    • Lohbinder

      Die größte Frechheit ist jedoch, wenn sich diese Sch….(umschreibung für ein Borstenvieh) dann am Hubertustag in die Kirche setzen und dann etwas von Achtung vor dem Wild faseln, wenn die Kirche ein Gewissen hat, dann wird sie sich nicht mehr für dieses perverse Schauspiel benutzen lassen. Wer ist dann noch maßgeblich daran beteiligt, die CSU, das C (für Christlich) sollte ihnen aberkannt werden!

  • waldwildmensch

    Traurig das sich der angeblich größte Interessenverband der Jäger in Bayern – BjV- sich nicht daran beteiligt und schweigt; dieser kassiert nur die Beiträge und gibt Feste und Veranstaltungen für die Mitglieder von einer bestimmten Partei und gibt sich kampfstark obwohl das Präsidium und sein an die Politik gebundener Präsident sich nur als ” Maitre de Plaisir ” aufführt (lt. Duden derjenige der als Unterhalter als Show dient) die Show heißt ” Wald vor Wild und dafür nehmen wir auch noch die Abgaben der Jäger dazu; trauriges Bayern – erst Bruno und jetzt das Rotwild und die Gams und dann – warum nicht gleich das “Forstministerium” ???

    • Lohbinder

      Wieso nennen Sie die Partei nicht beim Namen? Sie heißt CSU!

      • Anonymous

        Ich bin auch der Meinung, dass der Vernichtungsfeldzug der Staatsforsten gegen die heimischen Säugetiere eine Schande ist. Mir scheint das aber mehr ein Problem der verbeamteten Forst-ideologie denn ein parteipolitisches zu sein. Nicht vergessen, wie die Grünen schon 2003 gegen die “Bambiplage” zu Feld zogen (Spiegel 1/2003, S.60) oder die Versuche der SPD den Ökojagdverband zu hofieren: http://www.spd-landtag.de/presse/details.cfm?ID=13636

  • Dr.Hubertus Rechberg

    Mit der längst zu weit gehenden Schlenwildreduktion wird gleichzeitig aktiver Artenschwund betrieben für Ameisen bis x-Lurch. Im alles beschattet gedeiht nichts.
    Und die Waldbauern verlieren den Wert im Wald wenn Fichten durch Laubholz ersetzt werden, wie es aktuell und Bayernweit der Fall ist. Chistlich Sozialer Unfug!
    mfg Dr.Hubertus Rchberg, Alpines Forstgut.

  • Oberfranke

    Endlich wagt sich jemand einmal auf die Straße, um auf diese maßlosen Massaker an Wildtieren in unserem Bayernland aufmerksam zu machen. Alle Achtung!
    Wenn die Bevölkerung landesweit wüsste, wie mit dem uns anvertrauten Reh-, Rot- und Gamswild umgegangen wird, dann müssten sich viele Politiker warm anziehen

  • Gamshüter

    Warum verschweigt eigentlich der BJV mit seinem Sonnenkönig Prof. Vocke an der Spitze seit Jahren diese Massaker und macht darauf nicht aufmerksam? Haben denn die BJV- Mitglieder alle keinen Mumm in den Knochen, um Ihrem erklärten Gegner ÖJV die Meinung zu geigen, der diese Schandtaten zu verantworten hat. Hallo Ihr AELF-Förster, hört endlich auf, auf Steuerzahlerkosten diese Massaker weiter zu betreiben.
    Hört auf mit Euren Lügengeschichten um Waldsterben, sauren Regen und Klimawandel, den Ihr Euch anmaßt bereits hunderte Jahre im vorraus exakt darstellen zu können. Auch die heimische Tierwelt und darunter das Schalenwild ist Kulturgut, das es zu beschützen gilt. Hallo Ihr Naturschützer, die Ihr auch in diesem widerlichen ÖJV- Verein steckt- seid endlich still und steht für das, wie Ihr Euch nennt- “NATURSCHUTZ”- wozu Reh, Gams und Hirsch auch gehören!!!

    • Rotfuchs

      Zur Info: ALF ist u.a. ein Staatliches Auffanglager für Förster die man nach der Forstreform eigentlich nicht mehr brauchen konnte.
      Und wir Steuerzahler finanzieren deren Ausrottungsmaßnahmen.
      Guter Bericht. Weiter so!

  • v.Mkitschke-Collande

    Der bayerische Staatsforst erfreut sich zur Zeit guter Gewinn , die darauf zurück=
    gehen ,dass vergangene Förstergenerationen Fichten gepflanzt haben und
    man höre und staune, pfleglich mit dem Wild umgegangen sind.
    Jetzt muss alles niedergemacht werde , die langweilige Fichte wird verteufelt und
    man hinterlässt unseren Enkeln einen Brennholzwald. Unsere Wildtiere wird man
    dann im Tierpark betrachten . Auch so erwünschte Bären und Wölfe sind,
    weil es für sie in der freien Natur kein Futter mehr gibt ,dort untergebracht.
    Herr Dr. Vocke wird als letzter Präsident des BJV in die Geschichte eingehen .
    Der BJV hat sich mangels Vereinsgestand aufgelöst

  • Florian v. Schilcher

    Es ist tatsächlich höchste Zeit, dass der Skandal, mit dem von einer gewissen Waldrettungsmafia in Bayern betriebenen Feldzug gegen das Schalenwild, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit findet.
    Der Feldzug ist unnötig, da die Daten der Bundeswaldinventur eindeutig eine enorme Zunahme der Verjüngung allgemein und des Laubholzes im Besonderen belegen. Das alles hat allerdings sowieso viel mehr mit dem Licht als mit dem Wild zu tun. Das Laubholz wird, sollte es so weiter zunehmen (derzeit schon über 50% in den Beständen unter 20 Jahre), zum wirtschaftlichen Untergang der Waldbesitzer führen. Auch die Tanne ist nur mit erheblichen Abschlägen verkäuflich.
    Der Feldzug ist auch unmoralisch und illegal. Unmoralisch, da man das Wild auch als Ressource nutzen kann, ohne es permanent in Panik zu versetzen. Illegal, da sowohl das Tierschutzgesetz als auch das Jagdgesetz eindeutig festlegen, dass wir das Wohlbefinden des Wildes schützen müssen und die Bestände artenreich und gesund erhalten sollen. Dies ist ab einer bestimmten Höhe des Jagddruckes, der in vielen Revieren, aber besonders bei den staatlichen in Bayern, längst überschritten ist, nicht gewährleistet.
    Der Feldzug ist auch schlicht unnötig, da es viele Reviere gibt, in denen eine vernünftige jagdliche und forstliche Bewirtschaftung Hand in Hand gehen. Mit ruhiger Bejagung, wiederkäuergerechter Fütterung und Verzicht auf die Abschüsse auf den Wiesen im Frühjahr, nimmt das Wild wieder eine normale Tagesrhythmik ein, und verbeißt kaum noch. Als Nebeneffekt wird es auch für den normalen Spaziergänger wieder sichtbar. Allerdings nur, wenn es noch in gesunden Wilddichten vorkommt. In einigen staatlichen und Gemeinderevieren ist das nicht mehr gewährleistet.
    Viele Behördenvertreter, Politiker und Waldbesitzer sind in Bayern besonders stolz auf die gesetzlich verfügte Formel “Wald vor Wild”. Diese Formel ist ein Armutszeugnis und keine große Leistung. Seit Jahrmillionen lebt das Wild im und am Wald und jetzt plötzlich rangiert der Wald vor dem Wild. Die Konsequenz ist eine rücksichtslose Ballerei auf wunderschöne Kreaturen, denen der Förster keine Nische in der Natur mehr gönnen will. DieTierquälereien, die sich aus dieser radikalen Verfolgungsideologie ergeben, wage ich mir nicht auszumalen.

  • http://www.dreiburgenland-dackel.de Schreiner Reinhard

    Als Bub und Jugendlicher war es meine Leisenschaft Bücher über Förster,Jagd und Wild zu lesen.Das Bild des Försters war für mich der Heger, Pfleger und Fachman für Wild und Wald.
    Heute als Jäger möchte ich mit den Förstern nicht mehr in einem Satz genannt werden.
    Was ist von Ihnen geblieben: Ein Wildvernichter ohne Gefühl für Natur und Wildtiere der im Auftrag der Staatsforsten eine möglichst hohe Rendite aus dem Wald zu erwirtschaften hat.

  • Waschbärbauch

    Liebe Tegernseer Stimme,
    ich finde Eure Berichterstattung sehr gut.
    Die Wildfeindlichkeit in Bayern ist nicht mehr hinnehmbar.

  • Hans Berger

    Die Wahlergebnisse der letzten Landtagswahl zeigen doch wo es in Bayern hingeht!
    Landwirte, Jäger und kleine Grundeigentümer tun ihren Unmut kund!
    Aber schlechter kann es eh nimmer werden, man kann auch mal anders wählen!

  • Naturi62

    Super klasse das jamand mal öffentlich zeigt was die BayStaatsforsten alles so treiben.
    Hoffentlich nehmen Politiker das auch ernst.Jahrelang haben die den Abschuss erhöht und übererfüllt dann kann man ihn plötzlich trotz dieser vermehrten unsägliche Tierqälerischen Drückjagden nicht mehr erfüllen. Das ehißt doch das Wild in den Staatsforsten nahezu ausgerottet ist. Auch beim Spaziergang durch den Staatsforst sieht man ( Mit Fernglas) wo sonst noch ein Reh stand nichts mehr. Vielleicht sind die sogenannten ” Gutmenschen” Förster, Waldbaulich nicht gut ausgebildet. Bestimmt nicht alle ich kenne welche die sehen den Umgang mit dem Wild durch den Staatsforst auch sehr kritisch. Nur ist ein Versagen leicht hinter denen zu verstecken die sich nicht wehren können und das ist hier das Wild.

  • cindarella

    Ich habe mich oft gefragt was das forstpersonal mit hochbeinigen hunden und sogenannten treibern in einem mir bekannten revier macht.
    bei hoher schneelage werden die wildtiere mit den hunden vor die gewehre gehetzt.
    danke, das man das jetzt endlich weis.
    was kann man konkret tun?
    ich hätte sowas in bayern nicht geglaubt. die bilder im net haben es leider bestätigt.

  • http://TierquälereidurchFörsterhand forstinsider

    Die Veröffentlichung des Artikels zeigt leider nur die Spitze eines entsetzlichen Eisberges. Wenn die Bevölkerung wirklich wüsste, mit welch verachtungswürdiger Brutalität ein Großteil der Förster aus den fadenscheinigsten Ideologiegründen den Vernichtungsfeldzug gegen Reh, Hirsch und Gams führen, dann würden sie von den aufgebrachten Bürgern binnen weniger Tage allesamt aus dem Amt gejagt werden.

    • Privatjäger

      Wenn die Tierquälereien und Verstöße gegen Jagd- und Naturschutzgesetze, die ich in “PRIVATEN” BJV-Jagdrevieren live erlebt habe, aufkommen und geahndet werden würden, müssten ganze Landstriche plötzlich neu verpachtet werden, weil gewisse Herren hinter Schloß und Riegel sitzen. Ich sag nur Gift, Tellereisen, Baujagd, Krummschnäbel, … Schämt euch, ihr scheinheiliges Pack!

      • http://TierquälereidurchFörsterhand waldschratt

        Normalerweise beteilige ich mich nicht an solchen Schreibereien für und wider betreffend eine Sache.

        Im vorliegenden Falle erscheint es mir jedoch angezeigt, als Forstmann darauf hinzuweisen, dass nicht alles, aber doch einiges an Kritik durch die Leserbriefe berechtigt ist.

        In langen Jahren habe ich Fakten und Beweise mit Bildern zusammengetragen, für den Fall, dass sie irgendwann einmal benötigt werden. Aus Respekt vor Kollegen wurde nichts veröffentlicht.

        Sollte es jedoch dazu kommen, bliebe kein Stein auf dem anderen.

        Lieber etwas weniger Emotion und vielleicht selbstkritisch einmal an die eigene Nase fassen, ob unser Handeln auch gegenüber der tierliebenden Öffentlichkeit immer so vertretbar war und ist.

  • http://TierquälereidurchFörster bayerwaldfee

    Kaum zu glauben, dass unsere Forstbeamten das alles so lange unbemerkt hinter dem Rücken der Öffentlichkeit praktizieren konnten. Wann wird diesen Menschen endlich das Handwerk gelegt? Das ist wirklich eine Schande für unsere bayerische Heimat!

  • http://TierquälereidurchFörster waldfex

    Das ist wirklich alles noch nichts. Im Nationalpark Bayerischer Wald werden Wildschweine mit ihren Jungen in sogenannten Wildschweinfängen gefangen und von nebenstehenden hohen Kanzeln behutsam durch Genickschuss eliminiert. Wenn man die Mutter zuerst totschießt hat man herausgefunden, randalieren die Kinder nicht so in der Enge und lassen sich leichter umbringen. Außerdem werden im Nationalpark Bayerischer Wald in einem sog. Vorgatter, einem Gatter welches das Wild aus Hunger vor der eigentlichen Fütterung passieren muss, um an den Futtertrog zu gelangen, zur Zeit bis zu 80 Hirsche hinterrücks abgeknallt.

    Würde mich nicht wundern, wenn es in anderen Nationalparks, z. B. im Nationalpark Berchtesgaden gleich getan wird.

    Kümmert Euch doch einmal um diesen Försterskandal!

  • Waldaufseher

    Ich bin entsetzt was ich da alles als Nichtjäger lesen muss. Ich dachte, dass hier in Bayern alles in Ordnung ist. Dass Staatsbeamte sich so an unserem Wild vergreifen, ist mehr als schändlich. Was macht eigentlich unsere CSU? Da wird anscheinend unter dem Deckmatel der Christlichkeit den Forstbeamten feuer frei erteilt! Danke den Initiatoren für die ungeschminkte Auflärung! Weiter so!!!!

  • http://TierquälereidurchFörster tierschützerin nürnberg

    Wenn davon nur die Hälfte wahr ist, ekelt es mich und ich kann nur sagen pfui Teufel.

    Ich dacht immer die Jäger seien die Schlimmen. Danke für die Aufklärung. Wie weit sind wir nur gesunken.

    Förster die solch einen kranken Glaubenskrieg gegen Wildtiere führen sollten sich schämen!!

    • Lohbinder

      In Nünnberch, da habens mit den Zoo schon genug zu tun. Der ist doch immer in den Schlagzeilen oder?

  • Mankei

    Zu Zeiten der ehemaligen Bayerischen Staatsforstverwaltung wurden die heutigen Fichtenmonokulturen geschaffen, auf welche zwar alle schimpfen, aber von denen noch heute die BaySF und der bayerische Finanzminister finanziell profitieren. Damals hat man in den bestehenden Mischwäldern die guten Samenbäume geringelt oder mit dem Gift TORMONA 80 abgetötet. Man (Förster) wollte keine Mischwälder. Davon will heute kein Förster mehr was wissen. Heute stellen wir uns als „Gutmenschen“ dar, wenn wir „ökologisch“ jagen, dabei das frei lebende Wild zum Schädling deklarieren und auch so behandeln.
    Ja, in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es hohe Wildbestände, diese haben wir jedoch über dreißig Jahre massiv „bekämpft“ und es scheint kein Ende in Sicht! Es wird Zeit, dass Politiker nicht nur nach dem Parteibuch, sondern wieder nach vernünftigen Überlegungen und aufgeschlossen für Informationen aus dem Volk, handeln.
    - Muttertierabschuss mit verwaisten Jungtieren,
    - Schonzeitvergehen durch Abschuss von Rehböcken bei sog. Bewegungsjagden im Spätherbst, – Ausnahmegenehmigungen vom gesetzlichen Nachtabschussverbot,
    - Futterhaufen zum Töten, Fütterungsauflösungen und Fütterungsverbote sind der schlimme jagdliche Alltag in Bayerns Staatsrevieren.
    Prof. Sven Herzog beschreibt es in seinem Artikel „Der 40-jährige Krieg“(in der Jagdzeitschrift Wild und Hund 20/201) sehr bezeichnend:
    „Leitsätze wie „Wald vor Wild“ sollten tunlichst nicht in Gesetzen formuliert werden.“
    Staatsminister Brunner und die bayerischen Landtagsabgeordneten müssen dies überdenken.
    Wie bisher darf es in Bayerns Wäldern nicht weiter gehen – Bayerns Bürger akzeptieren den schlimmen Umgang mit den Wildtieren nicht mehr!
    Warum Staatsminister Brunner die Aktion „Mensch, Wild, Kulturlandschaft“ nicht weiter führt, darüber kann man nur munkeln. War die Ministerialbürokratie nicht seiner Ansicht und hat ihn abgewürgt? Das wäre kaum zu glauben.
    Heute Nacht hatte es minus 14 Grad Celsius, auf 800m Meereshöhe liegen ca. 100 cm Festschnee – im Staatswald wird das Rehwild nicht gefüttert!
    Eine Schande für Bayern.

    • Beobachter

      Heute in der Online Ausgabe der Tegernseer Zeitung: http://www.merkur-online.de/lokales/tegernseer-tal/ziegen-elend-verschneiten-bergwald-1567493.html

      Um die Ziegen sorgt sich Herr Pratsch (Forstbetriebsleiter Schliersee), diese sind ja auch kein “Waldschädling”. Das Rehwild läßt er jedoch ohne Fütterung verhungern!

      • wallbergengel

        @ Beobachter: Genau dasselbe habe ich mir vorhin bei der morgendlichen Zeitungslektüre auch gedacht. Wie scheinheilig!

      • wallbergengel

        Genau das habe ich mir vorhin bei der morgendlichen Zeitungslektüre auch gedacht. Wie scheinheilig!

  • http://info@tegernseerstimme.de falkoo

    Wenn man die vorstehenden Leserbriefe von Menschen liest, die keine Insider
    der Jagd sind und deren Entsetzen über die unsäglichen Jagdmethoden in den
    Staatsforsten zum Ausdruck kommt, wie entsetzt hätte die Öffentlichkeit erst
    reagiert, würde sie im letzten Jahr vorbehaltlos über das Schandpapier von Bayer.
    Staatsbeamten der BJV informiert worden.

    Ein kleiner Auszug:” Das enge soziale Netz zwischen Jagdgenossen und Jäger muß gesprengt werden” Dies von Ministerialbeamten und Forstamtsleitern von AELF`s,
    die von unseren Steuergeldern sich bezahlen laßen und als Dank Hetzkampagnen
    gegen freie Bürger des bayer. Staates lostreten und dies unter der ASufsicht vom
    Landwirtschaftsminister Brunner und der übrigen CSU!!!

  • http://WildquälereidurchFörsterhand waldfee

    Ministerpräsident Seehofer hat in Wildbad Kreuth heute betont, dass er die Verwaltung Bayerns straffen und kostengünstiger machen will. Da kann er gleich bei seinen Förstern anfangen. Für so einen manipulierenden Forstbeamtentross ist uns Bürgern jeder Cent zu schade.

    Denn – am besten hats die Forstpartie. Der Wald, der wächst auch ohne sie!

    Und dann hoffentlich endlich ohne Wildquälerei!

  • http://WildquälereidurchFörsterhand klippenspringerin

    Voller Verachtung und Abscheu blicken wir in die Ukraine, weil dort Hunde gequält und getötet werden, um das Land EM-tauglicher werden zu lassen. Aber Bayern ist beim Tierschutz anscheinend ebenso unterentwickelt wie die Ukraine. Gilt der Tierschutz nur für Haustiere und hört der deutsche Tierschutz etwa bei Wildtieren auf?

    Meines Erachtens nein. Deshalb sollten Jäger, Tierschützer und alle mitfühlenden Bürger endlich geschlossen gegen den herzlosen Forstfilz vorgehen, dem aufgrund der aufgedeckten Gräueltaten jegliche Bejagung unserer Rehe, des Rotwildes und der Gämsen verboten werden muss.

    Wegzuschauen oder von nichts gewusst zu haben und deswegen untätig zu sein, gilt nun nicht mehr, liebe Leser!

  • wallbergengel

    Ich bin total begeistert, welch große Resonanz der Artikel über diese längst überfällige Aktion auslöst! Eine solche Organisation, die u.a. aus Jägern, also Fachleuten, besteht und die die unglaublich arrogante Massenvernichtung unseres bayerischen Wildes massiv an den Pranger stellt, wünsche ich mir schon seit 20 Jahren! Ich bin selbst Jägerin und habe schon längst die aktive Jagd eingestellt – genau aus diesem Grund, weil ich mich nicht zum Handlanger einer die Kreatur verachtenden Jagdpolitik machen lassen wollte. Durch eine private Verbandelung habe ich vier Jahre lang das abscheuliche Treiben in den bayerischen Staatsforsten aus nächster Nähe miterlebt. Es war widerlich!
    In der Jagdpresse habe ich immer wieder auf diese Missstände aufmerksam gemacht, was mir einige Strafanzeigen durch die Bayerische Staatsforstverwaltung einbrachte (wurden alle eingestellt!). Vom BJV erhielt ich damals keinerlei Unterstützung – im Gegenteil, Spott und Häme wurden über mich ausgegossen. Inzwischen sind auch dort die Verantwortlichen ein bisschen aufgewacht und haben sich bei mir entschuldigt und mich rehabilitiert. Das bereitet zwar eine persönliche Genugtuung, nützt dem Wild aber leider wenig, weil es schon beinahe zu spät ist.
    Ich war immer wieder erschüttert über das Schweigen (Feigheit?) der Jägerschaft. Auch wer nichts tut, ist mit verantwortlich für diesen Massenmord in unseren Wäldern. Deshalb bin ich hocherfreut, dass nun endlich die Öffentlichkeit wachgerüttelt wird. Die Zeit scheint jetzt dafür reif zu sein.

  • wallbergengel

    Und übrigens: Warum berichtet die Tegernseer Zeitung nicht über diese Aktion?

    • Lohbinder

      Weil Ihnen sonst der Herr Bromme den Werbeetat kürzt!

      • wallbergengel

        So isses! Ganz genau!

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Die Tegernseer Zeitung war nicht vor Ort. Dafür war das Gelbe Blatt da.

      • Lohbinder

        Das ist das, was jeder Normale Mensch in die Blaue Tonne schmeißt, weil da ausser Werbung nichts drin ist.

  • http://www.jagd-erfolg.de Karl-Otto Griese

    Danke an alle die den Mut haben unseren weisungsgebundenen Förstern entgegenzutreten.
    Ich hoffe das genug Fakten zusammen getragen werden das die Verantwortlichen für
    Tierqälerei rechtskräftig verurteilt werden.

  • http://www.haslinger-art.de Josef Haslinger

    Wie es sich zur Zeit darstellt, haben wir in ca. 70 – 100 Jahren eine Erderwärmung um
    4- 5 °. Das heißt, diese Erde ist für den Menschen nicht mehr zu leben geeignet!
    Viele Wildtiere wie Reh, Hirsch und Gams, werden diese Erderwärmung ziemlich sicher wegstecken, da diese in ihrer Evolutionsgesschichte von ca. beim RW 4 – 6 Mill. und beim Rehwild von ca. 11 Mill. , Jahren schon ähnliche Veränderungen erlebt und überlebt haben.
    Die nachvollziebar gestecken waldbaulichen Ziel eines “klimaverträglichen Waldumbaues” sind dagegen wirkungslos und dienen teilweise nur als Feigenblatt-Aktion seitens der Politik und Wirtschaft.
    Fazit: Leben und Leben lassen, ein gesunder Mittelweg ist anzuraten, jede Ideologie ist fehl am Platz!

    Josef Haslinger, Wangen i.A.

    • Florian v. Schilcher

      das mit den 4-5 Grad Erwärmung wird ausgehen wie das Waldsterben und das Hornberger Schießen. Damals (1980 – 1990) haben “seriöse” Wissenschaftler allen Ernstes behauptet, im Jahr 2000 wären große Flächen Deutschlands wegen des sauren Regens waldfrei. Damals wie heute warnten ernsthafte Wissenschaftler vor zuviel Panikmache – die Medien wollten das aber nicht hören und so kam diese Nachricht damals wie heute nicht unter die Leute.

      • http://Blattschusss Balduin

        Ihren aussagen ist nix hinzuschreiben.Es stimmt alles, nur die anderen brauchn halt eine Beschäftigung

  • http://TierquälereidurchFörster wildberg

    Der heutige Bericht über verhungerte Ziegen zeigt wie hart der Winter für die Wildtiere in unserer Kulturlandschaft ist. Wo bleibt das Mitgefühl für Reh, Gemsen und Hirschen? Die lassen Förster aus “Wald vor Wild” einfach verrecken.

    Die grausamen Schweinereinen der Förster sollten endlich einer breiten Bevölkerungsschicht bekannt gemacht werden!

    Ebenso ist die ganzjährige Jagd in den Sanierungsflächen im bayerischen Bergwald sofort zu stoppen. Mit verlogenen Scheinargumenten wird dort ganzjährig und ohne Schonzeit das Wild dahingemetzelt! Manchmal wird es sogar in die Sanierungsflächen mit dortiger ganzjähriger Abschusserlaubnis mit dem Futtereimer von den Forstverantwortlichen hineingelockt, um es dann zur “Rettung” des Waldes ganz “legitim” abknallen zu können.

    Wann hat dieser kranke Wahnsinn ein Ende?!

  • http://TierquälereidurchFörster bjv-mitglied

    Der Professor im Interview ist super und trifft den Nagel auf den Kopf!

    Wo schläft eigentlich unser Bayerischer Landesjagdverband mit Sonnenkönig Vocke zu den ganzen Missständen?

    Die Förster führen doch schon seit vielen Jahren so brutal Ihren Vernichtungsfeldzug gegen unser wiederkäuendes Wild. Unmöglich, dass das dem Landesjagdverband verborgen geblieben ist.

    Damit ist er mitschuldig daran, dass die Tierquälereien im Staatswald so selbstverständlich unter den Tisch gekehrt und geduldet wurden.

    • http://info@tegernseerstimme.de falkoo

      Wo bleibt eigentlich hier der BJV – sitzt er schon mit den CSU-Oberen und den Staatsforsten schon im Kämmerlein um eine knallharte Gegenstrategie anzukurbeln !!!
      Wird er weiter verniedlichen und auf das Lügenblatt “Grundsätze für die Jagd im
      Bayerischen Staatswald” verweisen ???

      Liebe Jagdagenda, macht bitte weiter, geht an alle möglichen Presseleute und sogar
      das Fernsehen B 3 müßte solche Schandtaten aufgreifen.

      • Lohbinder

        Ja, da hocken diese k…… Sch….. beieinander. Der Volkeswille interessiert sie überhaupt nicht. Wenn nun einer glaubt, die Roten oder Grünen wären da besser, das ist alles der gleiche verlogene Haufen. Es geht mittlerweile nicht nur bei dem Thema darum, der Politik klar zu machen wer das Volk ist und vom wem sie ihre Gehälter bekommen.

      • Hermann Mayer

        Ja da haben Sie recht.Ich weiß dass der Professor Fink (JA DER DA AUF DEM VIDEO!!) selbst Rehe tötet deren Köpfe abtrennt und die halben Schädel auskocht, das Hirn herausnimmt und die toten Knochen an die Wand hängt.
        Vielleicht kann er davon gar nicht genug bekommen. Deshalb füttert er Sie, möchte das andere sie nicht schießen um starke Trophäen zu haben.
        Die werden dann auf sogenannten “Hegeschauen” prämiert. Wer ganz viel füttert bekommt eine Goldmedaille. Ihr glaubt das nicht? Dann google mal!
        Das ist ein ganz ein Scheinheiliger!
        Er zeigt mit nacktem Finger auf die Förster und selbst ist er wie fast jeder Wutbürger eigentlich nur von egoistischen Trieben geleitet!!!
        Warum schreit er nicht nach Fütterung von Auerhahn , Schneehuhn, Füchsen und all den anderen Wildtieren??
        Weil er diese nicht abschießen darf oder diese keine Trophäen haben die er sich an die Wand hängen kann.
        Rehe sind doch Wildtiere – laßt die in Ruhe – jagen kann ich ja noch akzeptieren, aber Füttern ist eine Schande!
        So blöd sind die Förster nicht, die haben das gelernt und verstehen mehr vom Fach als die ganzen Privat jäger! Oder geht ihr wenn ihr krank seit zu einem Hobbyarzt?
        Das gesetz ist nicht umsonst mit Wald-vor-Wild ausgestattet. Das ist das einzige was dem Wild wirklich hilft Lebensraum – und darum kümmern sich die Förster!

        Und was ist der beste Beweis: Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich hab mich schlau gemacht: Die Abschüsse an Rehen sind laufend gestiegen. Wären die Tiere ausgerottet wäre irgendwann mal Schluss. Nein die Wälder sind laubholzreicher, der LEbensraum verbessert, die Tiere kommen besser über den Winter und dann wird halt auch mehr gejagt. Das ist nicht nur in Bayern so. das ist in ganz Deutschland so.

        Also erst mal Faktencheck -bevor euch eine so komische Rentnergang aufs Glatteis führt!

        • kopfschüttel

          Ahnung Null nur Polemik. Förster bekommen ihren Jagdschein fast Gratis. Die Förster und ihre Betriebsleiter haben von Jagd soviel Ahnung wie die Kuh vom Eierlegen. War selbst beim Forst. Holzknechte sind sie mit ner Knarre um die Bäume zu verteitigen. Und …wer ordnet die Trophäenschauen ein. Das Amt für Land und Forsten und der Staat.
          Wenn man keine Ahnung hat sollte man das Maul nicht soweit aufreisen.
          Trophäenschau ist Pflicht.

  • BJV-Unterstützer

    Liebe Leserinnen & Leser,
    selten werden gesellschaftspolitische Diskussionen so emotional geführt, wie die um den Grundsatz: „Wald vor Wild“. Dem Bayerischen Jagdverband ist die „Unversöhnlichkeit“ dieser Formel mehr als bewusst und bestürzt darüber. Man darf aber bei der radikalen Kritik an den Förstern und Forstwissenschaftlern nicht vergessen, dass es sich hier auch um Bürgerinnen und Bürger handelt, die genauso Menschen sind wie die Aktivisten. Populismus hilft nur kurzfristig weiter. Es sollte Sachlichkeit herrschen und die besseren Argumente sollen triumphieren. Wir leben in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft und müssen uns an die Spielregeln halten. Wenn wir nun einen Teil unserer Gesellschaft zu sehr verunglimpfen und verletzen, schürt dies wiederum nur erneut erbitterte Grabenkämpfe zwischen den Parteien. Eines aber ist klar: in der Vergangenheit kam es sehr wohl zu überhöhten und überhegten Wildbeständen. Das von der Hand zu weisen wäre bloß naiv. Damals hat das Pendel vom Zeitgeist in eine Richtung sehr stark ausgeschlagen. Heutzutage passiert das genaue Gegenteil mit dem Grundsatz „Wald vor Wild“: unsere Wildtiere werden gebietsweise wie Schädlinge übel behandelt. Sachlichkeit sollte wieder in die Diskussionen Einzug erhalten. Denn man darf nicht vergessen, dass zum Beispiel ordentlich durchgeführte Drückjagden, die früher verpönt waren, heute durchaus für tierschutzgerechtes Jagen sorgen können, soweit sie professionell und ehrlich durchgeführt werden. Denn die Beunruhigung bezieht sich auf einen kurzfristigen Zeitpunkt (usw.). Drückjagden sollten aber im Herbst durchgeführt werden und nicht jetzt nach der Jahreswende, wenn zum Beispiel die embryonale Entwicklung beim Rehwild schon begonnen hat! Auf der anderen Seite ist es nicht verwerflich, wenn ein Förster, Berufs- oder Privatjäger bis zum 31. Januar auf Grund einer Jagdzeitverlängerung auf neuralgischen Flächen Kitze gezielt bejagt. Ich denke der vernünftige Jäger weiß sehr wohl, wann welche Jagdmethode in Ordnung ist und wann nicht und damit ist der weidgerechte Jäger gemeint, das kann auch ein Förster sein und wäre wünschenswert. Für diese Jäger steht der Bayerische Jagdverband!
    Übrigens, das der Bayerische Jagdverband sich nicht für die Belange der Jagd und der Wildtiere vehement einsetzt, ist von der Hand zu weisen! Siehe:
    http://www.jagd-bayern.de/bjv-nachrichten-einzelanzeige.html?&no_cache=1&tx_ttnewstt_news=299&cHash=340f617015e713a6f2c293fdd8d4db8e

    http://www.jagd-bayern.de/bjv-nachrichten-einzelanzeige.html?&no_cache=1&tx_ttnewstt_news=296&cHash=ab87d2c3dfa7513466a4bd8b913ed2b1

    http://www.jagd-bayern.de/bjv-nachrichten-einzelanzeige.html?&no_cache=1&tx_ttnewstt_news=283&cHash=140ceba17ea78e8077f31ebe8e472870

    und viele Beispiele mehr …

    • BJV-Unterstützer

      entschuldigung die links funktionieren nicht, hier die Pressemitteilungen im Wort laut, zu finden unter:
      http://www.jagd-bayern.de
      - Grünes Licht für das Rotwild
      - Der Bayerische Jagdverband (BJV) lehnt eine pauschale Aufhebung der Schonzeit ab – Tierschutz kann nicht beliebig waldbaulichen Überlegungen untergeordnet werden
      - Wenn es Winter wird, beginnt für das heimische Wild die schwierigste Zeit des Jahres – Jetzt heißt es Energie sparen

      • Beobachter

        Das sind doch wieder nur Lippenbekenntnisse seitens BJV und des Vorsitzenden Prof. Vocke. Wenn Vocke dies tatsächlich ernst meint, erwarte ich von ihm seinen Parteifreund Minister Brunner endlich einmal öffentlich und persönlich für dessen Versagen im Umgang mit den jagdlichen Verfehlungen in den Bayrischen Staatsforsten zu kritisieren. Dies wird aber mit Sicherheit nicht passieren.

        Hätte Prof. Vocke nicht eine Bergjagd im Salzburger Land gepachtet, sondern im bayrischen Oberland in umittelbarer Nachbarschaft zum Forstbetrieb Schliersee würde er mit Sicherheit anders vorgehen. Warum solte er also jetzt aktiv werden und seine Parteifreunde angehen, er sitzt doch sowieso auf der “jagdlich sicheren Seite”.

      • tegarinseo

        Es ist schade, dass der Bayer. Landesjagdverband die Gelegenheit nicht nutzt, sich von den Praktiken der Forstverwaltung klar zu distanzieren. Was soll das ganze Herumgeeiere? Wahrscheinlich sind die beiden doch zu sehr verbandelt, als dass man dem Anderen weh tun möchte. Wie war das noch einmal mit den Krähen…

  • Waldaufseher

    Als Nichtjäger habe ich versucht mich im Internet schlau zu machen. Ich bin da auf den Ökologischen Jagdverband gestoßen. Kann mir jemand helfen wer die sind? Sind dort evtl. die besseren Jäger anzutreffen?
    Weiter habe ich in der BJV-Seite gesehen, dass der Jägerpräsident anscheinend ein führendes CSU-Mitglied ist oder war. Das würde für mich erklären, dass dieser Mann fehl am Platze ist. Wenn das so ist, dann sollten Sie dort demonstrieren und diesem Mann die Schuhsohlen zeigen.

    • lepus

      Dass der ÖJV, der sich ökologischer Jagdverband nennt, richtigerweise ökonomischer Jagdverband heißen müsste, und insbesondere seine Mitglieder in der Öffentlichkeit nicht so bekannt sind, verwundert nicht, denn wenn es um Fragen der Jagd geht, treten dessen Mitglieder ausnahmslos inkognito auf. Sie geben sich den Anschein von unabhängigen Fachleuten, die sie aber in keiner Weise sind. Vielmehr verfolgen sie sehr geschickt eine Ideologie im Sinne der Ökonomie mit dem Ziel alle Schalenwildbestände auf ein Minimum herunter zu schießen nach dem Motto Zahl vor Wahl.
      Sehr gezielt wurden von diesem Verein Schlüsselpositionen besetzt, die die Richtung der Jagdpolitik in ihrem Sinn lenken können und der Nichteingeweihte merkt gar nicht, dass im Hintergrund der ÖJV die Fäden zieht. Ganze Förstergenerationen wurden in diesem Sinn an der Fachhochschule Weihenstephan ausgebildet mit entsprechenden Folgen.
      So sitzen z.B. im Landwirtschaftsministerium an entscheidenden Stellen nicht wenige ÖJV-ler als Ministerialbeamten mit Macht und Einfluss. In Bayern sind Ministerialbeamten keine politischen Beamten, sonder Beamten wie alle anderen auch. Das heißt, dass diese Leute auch bei einem evtl. politischen Machtwechsel an den angestammten Positionen bleiben und lediglich der Minister wechseln müsste. So läuft das eben, wenn sich Abteilungen verselbständigen.
      In diesem Zusammenhang stellt sich dann schon die Frage, wer in den Ministerien das wirkliche Sagen hat, der Minister oder die Sachgebietsleiter? Schließlich behaupteten beide Landwirtschaftsminister, Miller und Brunner, sie hätten keine Ahnung vom sog. Flächenbrandpapier gehabt, durch das die Wald- und Grundbesitzer gegen die Jäger aufgehetzt werden sollten. Der Auftrag für dieses Machwerk kam aber eindeutig aus dem Ministerium.

    • Waldnaufseher

      Der sog. ökolog. Jagdverband ist wohl die forstliche Tarnorganisation derjenigen, die das Motto “Wald vor Wild” zur Grundlage ihrer falschen schalenwildfeindlichen Ideologie machen. Also Inbegriff alle dessen, was hier so leidenschafllich kritisiert wird. Er sollte wohl ehrlicher ökonomischer Jagdverband heißen. Wieviele Mitglieder er Bayernweit hat ist übrigens ein streng gehütets Geheimnis. Warum eigenlich?

    • wallbergengel

      Der “Ökologische Jagdverband” hat rein gar nichts mit Ökologie zu tun! In diesem Verband sind u.a. die wildfeindlichsten Forstleute angesiedelt, die emsig und skrupellos dazu beigetragen haben, die staatlichen Reviere leer zu schießen!

      • Hubert Hugel

        Es ist richtig, dass im Ökologischen Jagdverband die skrupellosen Forstleute sind. Diese Leute stiften sogar ahnungslose Waldbesitzer zum sinnlosen Abschuss des Schalenwildes an. Man muss leider zur Kenntnis nehmen, dass diese Forstleute weder für den Wald noch für das Wild die erforderliche Kompetenz haben, um auf Staatskosten unsere Wälder zu bewirtschaften und das Wild nach Vorgabe unseres Grundgesetzes zu hegen. Ein typische Beispiel ist, dass einer dieser Forstleute ein Stück Rotwild nicht von einem geschützten Steinbock unterscheiden kann, den er gezielt erlegt hat. Ein privater Jäger hätte dafür die Höchststrafe erhalten. Dieser Förster läuft heute noch frei herum.

  • http://TierquälereidurchFörster snowboarderin

    Mir scheint so, als ob die Jägervertretung nicht erkennen will, was die Förster für ein Wildgemetzel von Garmisch bis Bad Neustadt anrichten unter ihrer verklärten Ideologie. Von dem BJV Verband hat nach dem obigen Eintrag das Wild am allerwenigsten zu erwarten. Da werden ja sogar die entarteten, tierschutzwidrigen, bis zum Exzess im Staatsforst praktizierten neuen Abschießmethoden noch verteidigt und glorifiziert!

    Eine starke Interessenvertretung für eine verantwortungsbewußte Jagd, die das Wildtiere als Mitgeschöpfe betrachtet, sieht wahrhaftig anders aus!

    Armes Wild in Bayern.

  • http://www.jagdagenda21.eu Lieserl

    Wald und Wild gehören nicht den Forstbehörden, sondern den bayerischen Bürgern. So sieht es Ernst Fink von der Jagdagenda21.
    Hab’ mal gegoogelt und die website
    http://www.jagdagenda21.eu
    entdeckt. Da machen die Jäger nicht mit bei Bewegungsjagden, weil sie dies als Sauerei empfinden und bringen dies auch in die Öffentlichkeit. Sie sind auch der Meinung, dass “ihr eigentlicher Jagdverband, der BJV” nicht unabhängig und damit steuerbar ist.
    Die Seite NEWS finde ich besonders interessant. Da stehen interessante Artikel drin und bestätigen die vorstehenden Kommentare. Der Artikel “Seeben Arjes “Die bewirtschafteten Augen” treibt mir die Zornesröte ins Gesicht! Jäger, bitte helft dem Wild, jagt mit Anstand und Achtung vor den Tieren und macht weiter mit dieser Initiative – wir Bürger müssen davon erfahren und werden Euch helfen!
    Bitte!

    • Hermann Mayer

      Liebes Lieserl,
      siehe meinen Kommentar oben:
      Es gibt immer den Schein und die Wahrheit.
      Der Herr Professor hat von Wildökologie scheinbar nicht viel Ahnung. Ich hab eine biologische Ausbildung. Der gaukelt uns was vor! Der ist ein verstoßener alter Mann sonst gar nichts – er kann sich mit seinen Ideologien zu Recht nicht beim BJV durchsetzen und spaltet sich deshalb ab: Die Wortwahl Agenda21 soll uns wohl an Stuttgart erinnern: Damit hat das aber nichts zu tun: Der verfolgt persönliche Feindschaften und merkt nicht dass er in dem Abseits in dem er sich befindet eigentlich bleiben sollte!

      • Beobachter

        @Hermann Mayer: Ernst Fink ist studierter Biologe, Zoologe und Humanmediziner. Anscheinend scheinst Du ihn nicht zu kennen, Du Schlaumeier!
        Mit Deiner eigenen biologischen Ausbildung kann es ja nicht weit her sein, wenn Du Prädatoren wie den Fuchs füttern willst. Damit erübrigt sich jeder weitere Kommentar zu den Deinen Anmerkungen.

        • Hermann Mayer

          Nun lieber Beobachter , da täuschen Sie sich – ich kenne den mittlerweile ganz gut, Gott sei Dank nicht persönlich, aber man findet ganz schön viel verwunderliches über den Herrn Professor – von Wildbiologie hat er aber scheinbar nicht viel Ahnung. Und das ist offensichtlich bei Ihnen auch nicht der Fall. Seit wann sind z.B. Schneehasen Prädatoren – oder meinen sie hoffentlich nicht, dass man die jetzt auch noch füttern soll.
          Nein, es geht um angepasste Lebensräume und angepasste Tierarten. Leider in der biologie um Populationen und nicht um Individuuen, man sollte nicht immer alles vermenschlichen, bzw. domestizieren.
          Aber da kommt sicher bald wieder ein ganz “jagerischer” Grund dagegen,…..

          • Schneehase

            Hä?
            Ich beobachte die Diskussion schon von Anfang an, habe alle Pros und Contras gelesen, mich sogar etwas gefreut, daß auch einmal Kommentare dagegen gekommen sind, wobei ich die Argumente der Befürwörter einer vernünftigen Jagd eindeutig für stichhaltiger halte, aber was Sie jetzt hier in diesem Komentar gebracht haben, verstehe ich schlicht und einfach nicht. Einfach nur irgendwelche Thesen in den Raum zu stellen hat doch mit einer vernünftigen Diskussion nichts zu tun.

  • CSUler

    Bin begeistert, dass Seehofer die Diskussion hier umgehend aufgenommen hat. Sein Vorschlag, Bayern u.a. durch Einsparungen in der Verwaltung bis 2030 schuldenfrei zu machen, kann doch nur bedeuten: Einstellungsstopp und Reduzierung in den überflüssigen Ämtern für Landwirtschaft mit ihrer fragwürdigen forstlichen Parallelverwaltung….

  • http://info@tegernseerstimme.de falkoo

    Der BJV hat in seinem stllen Kämmerlein mit seinen Kumpanen aus CSU und Staatsforst also wie vorhergesagt, schon reagiert und setzt weiter auf Kommpromisse und Verniedlichung (siehe obige Stellungnahme ). Menschen, die sich mit ganzem Herzblut
    für die Kreatur einsetzen, sind für die BJV-Oberen ( Präsidium und einige Schmarotzer )Hetzer und Außenseiter !! Was bei dieser Vereinspolitik herauskam, ersieht man aus
    den vorstehenden Leserbriefen.

  • Minister Brunner muss es richten!

    Nach meinen Erkenntnissen ist die Problematik „schlimme Jagdmethoden und Umgang mit dem Wild“ sehr hoch angesiedelt.

    Ich kenne Förster, die diesen Machenschaften selbst mit Abscheu gegenüber stehen und bin überzeugt, dass es deren viele gibt. Doch es wird ihnen die Gangart ganz klar vorgegeben. Keiner traut sich offen zu bekennen, dass er damit nicht einverstanden ist.
    Dies ist in der heutigen „Arbeitswelt“ auch nicht möglich, ansonsten hat man mit persönlichen Konsequenzen zu rechnen!
    Da nützt auch ein „Jahr der Courage“ wenig. Gefordert sind hier die politischen Entscheidungsträger, Landräte, Jagdbehörden usw. und natürlich Minister Brunner.

    Ähnlich sieht es bei der privaten Jägerschaft aus. Will man „Jagd“ beim Staatsforst erleben, muss man ein „guter Jäger“ sein. „Guter Jäger“ heißt nicht „Heger“ zu sein, sondern niederzuschießen, was sich hinstellt. Viele vernünftige Jäger haben deshalb resigniert und die Flinte ins Korn geworfen. Sie gingen diesen schlimmen Weg nicht. Aber es finden sich immer wieder Ahnungslose oder eben Skrupellose. Die einen hören wieder auf, die anderen finden ein weites Betätigungsfeld, gedeckt durch den „dunklen Wald“ und „Wald vor Wild“. Fehler kann man kaum machen, Hauptsache die Kugel ist aus dem Lauf!
    Wer viel schießt, bekommt’s sogar billiger oder gar kostenlos!

    Die Zahl der „Schießer“ wird damit größer. Das Wild wird weniger.

    Weitere Punkte, dass Machenschaften geduldet und nicht angezeigt werden, liegen darin, dass oftmals Abhängigkeiten bestehen.

    Forstbetriebe sind Arbeitgeber – Wessen Wein ich trink, dessen Lied ich sing!
    Forstbetriebe vergeben Arbeit – Wegebau, Schneeräumen, Holzrücken, u.v.m.
    Forstbetriebe verwalten Rechte: Wegerechte, Holzrechte, Fischrechte, u.v.m.

    Manch einer der dies liest, wird sich denken – das bin ja ich!?
    Ja, das bist du!! Fühlst du dich betroffen, kannst du noch in den Spiegel schauen?
    Mein Rat, lieber spät Rückgrat zeigen, als nie!

    Frage in die Runde: Gibt es in Bayern eigentlich Möglichkeiten für solche Menschen, sich zu öffnen und unabhängige und gerechte Unterstützung zu erlangen, ohne Schaden zu nehmen?
    Der zuständige Minister Brunner ist gefordert.

  • Insider

    Zu BJV-Unterstützer v. 19.01.12, 17:40 Uhr
    Es handelt sich hier um die typische Stellungnahme des Landesjagdverbandes Bayern, den wir als Jägerinnen und Jäger schon seit Jahren kennen. Hier wird “Wald vor Wild” mit dem Text “Dem Bayerischen Jagdverband ist die “Unversöhnlichkeit” dieser Formel mehr als bewusst und bestürzt darüber”. Der Verfasser belügt bewusst die Jägerschaft, da er verschweigt, dass der Präsident Vocke im Jahre 2005 mit seiner Stimme mit dafür gesorgt hat, dass dieser Passus ins neue Waldgesetz aufgenommen wurde! Es zeigt sich deutlich, dass damit der BJV der Steigbügelhalter der CSU ist und das mit den Mitgliedsbeiträgen der Bayerischen Jägerschaft. Warum dieser Mann damals nicht vor die Tür gesetzt wurde, das sollte dieser oben angeführter Verfasser der Jägerschaft begründen.Dieser Verband wird im Februar wiederum seinen Neujahrsempfang mit Brunner und Konsorten durchführen. Beschämend ist, dass dann die in sehr großer Anzahl vertretenen Kreisgruppenvorsitzende diesen Leuten frenetischen Beifall bei ihren Reden bezeugen. Das zeigt wie verkommen das Ganze ist! Dass diese Grausamkeiten in den Bayerischen Staatsforsten überhaupt stattfinden können. liegt auch an den Landratsämtern, hier untere Jagdbehörden, die diese Grausamkeiten genehmigen. Ohne diese Genehmigungen wäre das Morden nicht möglich!! Der viel zitierte Minister Brunner wird genauso wie seine Vorgänger in seinem Forstminsterium mit seinen guten Ansätzen scheitern. Die dort angesiedelten überflüssigen Forstbeamte werden, wie sie unter der Hand sagen, auch diesen Minister überleben. Da von dem Landesjagdverband Bayern nicht aber auch gar nichts zu erwarten ist, setze ich nun meine Hoffnungen auf die Akteure der Jagdagenda 21. Ich und viele meiner Freunde werden ab sofort mit unserem Beitritt zur Jagdagenda 21 die dortigen Akteure unterstützen. Vielen Dank dass ihr euch das zugetraut habt!

  • http://TierquälereidurchFörsterhand bjv-aussteiger

    Die Realitätsverweigerung des BJV vor den Tierschindereien bei der Jagd durch Förster im Staatswald stellt die Werte auf den Kopf und ist Verrat sowohl an den eigenen Mitgliedern, als auch an einem Mindestmaß an Tierschutz und Respekt vor unseren Wildtieren.

  • freundinderkreatur

    Nicht die Zahl der Jäger, oder der Jäger an sich ist das Problem. Da zunehmend mehr Jäger sich jetzt angesichts der dramatischen Situation des heimischen Wildtiers, für deren Erhalt und ihren eigentlichen Auftrag, die Wildpflege einsetzen.
    Das Problem ist die ungeheuere Rücksichtslosigkeit einiger weniger Drahtzieher in den Ämtern, die ohne Rücksicht auf Verlust, Natur, Mensch und Tier ausbeuten, und dafür die Regeln setzen. Diesen gilt es jetzt einen Stopp zu setzen aus der Bevölkerung, die immerhin ihren Lebensunterhalt zahlt.
    Damit meine ich die Verantwortlichen im StM ELF (Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forstwirtschaft), die dafür Verantwortlich zeichnen, solche auch dem Stand der Jäger nicht gerecht werdende Entscheidungen, der Verletzung von Tier und Natur – ohne Transparenz der Bevölkerung gegenüber – einzuführen. Sowie Waldbesitzer und Bauern zu verhetzten, dass nicht mehr das kleinste Leben auf Flur und Feld seines Lebens froh wird.
    Bezeichnend ist dass gerade die “Wald vor Wild” schreien, denen der Wald einzig ebenso zur Rücksichtslosen Ausbeutung dient, diesen flächendeckend abschlagen, und jetzt gerade merken, dass aus einem kleinen Baumschössling, nicht über Nacht wieder ein 50- bis 80-jähriger wunderbare Baum da steht.
    Und um bloss das eigene Handeln nicht zu betrachten, werden die nächst Besten schwächsten als Schuldige herangezogen, die keine Stimme haben sich zu wehren, in dem Fall das Wild.
    Lassen wir nicht länger zu, dass Unverantwortlichkeit und Rücksichtslosigkeit unser aller Welt zerstört.
    Dazu müssen jetzt auch alle in den Landrats,- und Kreisämtern, sitzenden Verantwortlichen deutlich auf ihre Verantwortung hingewiesen, und an ihre Pflicht als vom Bürger bezahlte Diener des Allgemeinwohls erinnert werden !

  • freundinderkreatur

    Und dann möchte ich noch sagen, dass ich Grosses Mitgefühl mit allen Lebewesen habe, die kein Mitgefühl für andere Lebewesen aufbringen können.
    Da sie sich keine schöne Welt erschaffen. Erstens ist die Welt eh schon nicht schön wenn ich kein Mitgefühl fürs andere Leben hab.
    Und dann fällt auch Alles auf einen zurück, was man verursacht.

    Ein guter Grund, DAS zu verändern was Leiden schafft.

  • http://www.horthof.de Wolfgang Sappl

    Na ja alle Jahre wieder kommt das Jagdgespenst….
    Im Schatten gedeiht ja natürlich etwas ganz besonderes “die Tanne” und leider wir diese von unserem heimischen Wild als Delikatesse verspeist. Jeder Leittriebverbiss( wo am Christbaum der Bethlehemstern hinkommt) verursacht ca. eine zweijährige Wachstumsdepression. Leider wird ja unsere Tanne niucht nur einmal verbissen, sondern regelmäßig. Die kleine kraftstrotzende Tanne versucht sich emporzuhieven, aber verkommt leider zum Bonsai-Bäumchen…Wie sollen wir als Waldbauer euren und unseren Wald pflegen, nutzen und für das 21.te Jahrhundert fit machen (nicht nur Fichte, auch Tanne, Buche und bitteschön etwas Edellaubholz), wenn wir unsere Rehwildpopulation im Rahmen des Möglichen halten. Wollen wir wieder mit “geförderten” Zäunen und Einzelverbissmassnahmen unseren Wald verschandeln und den Wald nicht nur ökologisch und ökonomisch uninteressant sein werden lassen ? Das hatten wir doch schon mal, dass sich Radlfahrer und Querfeldeinjogger sich im “Wildschutzzaun” wiederfanden…
    Also lieber Wutbürger, Mitbürger, Nachbar bitte unterstützt uns bei unserern, Euren generationenübergreifenden Arbeit der Waldpflege. Wir als Waldbauern, den Erhaltern des Waldes appelieren an die Bevölkerung das Thema Wild ernst zu nehmen, da die alljährlichen Abschüsse von Schalenwild nicht ohne Grund erfolgen, sondern eine Notwendigkeit, die Artenvielfalt im Wald zu steigern. Wir sind bemüht unsere Wäder auf einen funktionieren Mischwald umzubauen, aber wir brauchen auch Eure Unterstützung!
    Die Rehlein sind im Wald und das es kaum mehr welche gibt, ist reine Panikmache. Oder meint Ihr die Rehe sind so dumm und lassen sich eins nach dem anderen erledigen? Muss man als naturverbundener Wanderer auf Knopfdruck ein Rehlein, Häschen oder Füchslein sehen, sorry aber wir sind ja nicht im Zoo…

    Liebe Grüße aus Holzkirchen

    Wolfgang Sappl
    Waldbauer aus Leidenschaft

    • Rehlein

      Der letzte Absatz sagt alles. Die Wildfeindlichkeit steckt wohl sehr tief .
      Schade.

      • Beobachter

        @Rehlein : Die Wildfeindleichkeit muss Herr Sappl ja vetreten, er ist auch Mitglied im Ökologischen Jagdverein.
        Nach zu lesen auf der Internetseite seines Bauerhofes: http://www.horthof.de/10.html

        • Hermine aus Kreuth

          Wer Ideologien pflegt schaltet leider das Hirn aus. Deswegen ist er doch noch lange nicht Wildfeindlich. Er sagt doch nur dass der Wald kein Zoo ist – ds stimmt doch!!

          Da hat der Sappl doch recht: Rehe werden erlegt. So lange es mehr gibt werden halt auch mehr erlegt.

          In der Landwirtschaft ist der Umgang mit der KReatur halt nicht so verblendet, wie bei der Geländewagenfahrenden 4×4-Jägerzunft.

          • Hermine aus Kreuth

            ..und eins noch: Der steht wenigstens zu seiner Ansicht.Habe mir den internet-Auftritt angeschaut.
            Herr Sappl – mein vertrauen haben Sie, das der Jäger eher weniger.
            Sie scheinen sich ja wirklich ernsthaft um die Natur zu kümmern. Schöner Hof -schöner Wald -das nenn ich Einklang mit der Natur.

            Lieber Beobachter – lernen Sie die Natur wirklich zu beobachten! Nicht nur ihren Tunnelblick auszuleuchten.

  • Gipfelstürmerin

    Ich habe mir auf anraten eines bekannten, die mühe gemacht alle Kommentare zu lesen.
    Kenne mich mit dem BJV nicht aus.
    Bin auch keine Jägerin.
    Aber ich habe verstanden, das Forsthaus Falkenau eine Mediale Manipulation war.
    Funktioniert bei mir jetz nicht mehr….

  • Wanderer

    Ich kann kaum glauben was ich da lese.
    Eine riesen schweinerei ist das.
    Es ist erschreckend, das so was in Bayern passiert!!!!!
    Wie jemand weiter oben schreibt, wir schimpfen auf die Ukraine, und sind selbst nicht besser.
    Focke go home. Wie kann man da nur tatenlos bleiben.

  • Hermann Mayer

    Je mehr ich suche um so interessanter ist das alles hier: Ein typisches Beispiel medialen Irrsinns. Der eigentliche Schelm ist dieser Professor:
    Was ich weiß: Er ist wohl ein hardliner mit völlig abstrusen Ideen. Beim BJV findet er damit keinen Anklang (zu weit rechts außen??)
    Völlig gefrustet fährt er mit ein paar anderen Gefrusteten nach Kreuth und demonstriert – erzählt dabei unwahrheiten ohne rot zu werden.
    Selbst ist er jagdlich wohl keine Leuchte. Die Argumente die er bringt scheinen aber wohl durchdacht und vor allem Plakativ: Er kann weder Forstverwaltung von dem Bayrischen Forstbetrieb unterscheiden, kennt sich in Wahrheit nicht aus und steckt einfach mal alle unter einen Hut: Und dann kräftig draufhauen.
    Und die meisten die hier posten fallen alle drauf rein. Ich hab mal mit paar Fachleuten aus dem Tegernseer Tal gesprochen. Es schein zwar hier und da mal Anlass zur Kritik zu geben:Aber im Großen und Ganzen scheint es bei dem Staatsforstbetrieb nicht nur mit rechten Dingen zuzugehen, sondern einiges sogar herausragend zu sein.Die Richtung stimmt wohl – die kümmern sich auch ums Wild, da gibts eben auch Berufsjäger die ihr Handwerk beherrschen. Also kein schnelles Urteil. Ich hab mittlerweile eine andere Meinung und lasse mich nicht mehr blenden: LIEBER HERR FINK: ICH HOFFE SIE LESEN ES:BITTE BLEIBEN SIE KÜNFTIG IN IHRER FRÄNKISCHEN HEIMAT UND KÜMMERN SICH BITTE NICHT MEHR UM JAGD: SIe schaden den Tieren und unserer Region Oder müssen Sie den Ausgleich zwischen Wald-Wild-Erholung-Schneeschuhwanderen-Snowboardern-Tourengehern-mountainbikern-sonstwas hinkriegen?

    • jimmy-momo

      Es ist einfach widerlich, trächtige Tiere zu schießen!!!!!!!! Die Tiere werden ausserdem über Generationen angefüttert, sie haben es durch ihren Vorfahren verinnerlicht…….die Tiere warten an der Futterstelle und warten und warten…. und verhungern teilweise vor der Futterstelle, weil nicht mehr gefüttert wird!!!
      Alles andere kann ich nicht beurteilen – aber das reicht mir!

    • Lieserl

      Herr Mayer,
      Sie sagen –

      Was ich weiß: Er ist wohl ein hardliner mit völlig abstrusen Ideen. Beim BJV findet er damit keinen Anklang (zu weit rechts außen??)
      Völlig gefrustet fährt er mit ein paar anderen Gefrusteten nach Kreuth und demonstriert – erzählt dabei unwahrheiten ohne rot zu werden.
      Selbst ist er jagdlich wohl keine Leuchte.

      - zeigen Sie als “Giftspritzer” – Herr Mayer, bitte hören damit auf!
      Nicht alle, die nicht Ihrer Meinung sind, liegen falsch.
      Lieber Herr Fink, lassen Sie sich von solchen Menschen bitte nicht beirren.

  • Insider

    Zu Hermann Mayer,

    Deine Kommentierung spricht Bände. Es zeigt, dass Du Dich nicht richtig informiert hast. Es ging bei der Demo nicht um die Verhältnisse im Tegerseer Tal sondern um das Abschlachten von Wild nach der gesetzlichen Schusszeit und den erbämlichen Drückjaden bei möglichst viel Schnee in den staatlichen Wäldern. Davon gibt es hun derte in ganz Bayern. Das hat mit dem Tegerseer Tal nichts zu tun Du Schlaumeier. Das ist Praxis in ganz Bayern. Herrn Prof. Fink daher zu empfeheln, in Oberfranken zu bleiben ist daher falsch. Dass der Landesjagdverband von dieser Veranstaltung nicht gerade entzückt ist, kann man verstehen.Der BJV muss sich tunlichst zurückhalten, da immerhin ca. 8000 Jägerinnen und Jäger als Mitglieder diese Verbandes, die den Forstbetrieben als Begehunsscheininhaber zur Verfügung stehen und mit für diese Totschießaktionen verantwortlich sind, ca. 400000€ in die Vereinskasse spülen. Bevor du über einen Herrn Prof. Fink den Stab brichst, solltest Du Dich, bevor Du Deinen großen Mund auftust, etwas besser informieren.

  • Hermann Mayer

    Das ist ja der Oberhammer!!!!!

    Da hab ich gerade heute um 18.50 CA Uhr gepostet, dass ich mich im Tegernseer Tal umgehört habe und einen guten Ruf von dem Staatsforst mitbekommen habe: Tenor war 1. die machen zwar den ein oder anderen Fehler, aber insgesamt läuft da eigentlich alles korrekt und gar nicht mal schlecht, ich hatte seriös Argumente geliefert und DA LÖSCHT DIE TEGERNSEER STIMME DIESEN POSITIVEN ASPEKT WIEDER HERAUS!!!!! -

    ICH HATTE NIEMANDEN BELEIDIGT, ABER SCHEINBAR EINE MEINUNG DIE NICHT ERWÜNSCHT IST HIER!!!

    jETZT HAB ICH EINEN BILDSCHIRMABZUG MAL SEHEN OB IHR DAS NOCHMAL LÖSCHT.
    DAS IST JA DER HAMMER:
    ICH HAB MICH NÄMLICH ERNSTHAFT UMGEHÖRT, WAS DA DRAN IST UND VON SICHERER QUELLE (BERUFSJÄGER) HAB ICH DA GANZ ENTSPANNTE DINGE ERFAHREN.
    VON WEGEN WILDFREVEL, DIE FÖRSTER KÜMMERN SICH SEHR WOHL UMS WILD.
    DER LIEBE PROF FINK IST EINE MARIONETTE, DIE IHRE PROBLEME IN FRANKEN LÖSEN SOLL UND SICH NICHT UM DIE TEGERNSEER PROBLEME KÜMMERN MUSS.
    WIR LEBEN HIER VOM TOURISMUS, VOM WALD UND DER ERHOLUNG, SEIEN WIR DOCH DANKBAR,DASS SICH DA JEMAND AUCH UM DEN WALD KÜMMERT.

    LIEBE STAATSFÖRSTER UND WALDBAUERN : DANKE

    • Hermann Mayer

      Sorry, Tegernseerstimme: alles wieder da, Danke, dass war wohl nur ein technisches Problem.
      @ Stimme : ich nehme alles zurück

      @Insider: Insidermeinungen sind halt insider-Meinungen: Ich hab halt eine andere Meinugn, die ich mir gebildet hab’ ohne als insider voreingenommen zu sein.

      Und ich kannn die auch immer besser begründen:
      So jagen die meisten Privatjäger offenbar an sogenannten Kirrungen, also Antäuschungen von Fütterungen! Sehr interessant, d.h. der Jäger geht wohl her und lobt sich selbst für das viele Füttern der REhe!! Toll denken sich da viele!! Aber scheinbar werden diese Fütterungen benützt um die Tiere dort zu schießen. Und weil das verboten ist nennt man dass dann nicht mehr Fütterung sondern Kirrung: Na dann Waidmannsheil Herr Insider : Herr Prof Fink sagt uns nicht die Wahrheit!!!!!!

      Loben sie den Fink ruhig nochmal, Sie motivieren mich noch vielmehr etwas gegen ihn heraus zufinden.

      • Hermann Mayer

        …siehst du und ich hab schon wieder was gefunden: Dieser angebliche Skandal um die Verlängerung der Jagdzeit: Diese Jagdzeit war früher auch in Bayern üblich, ist heute aber in ganz Deutschland noch gang und gebe. Da kann es doch in einer Ausnahmesituation richtig sein sie in einem Jahr noch zu verlängern….also das ganze wird immer fadenscheiniger: Hier geht es wohl eher um Verbandspersonalpolitik auf dem Rücken der Gesellschaft und…
        …auf dem Rücken der Tiere!
        Schämt Euch!

        • Florian v. Schilcher

          Lieberr Herr Mayer,
          haben Sie Sich schon einmal Gedanken über Abhängigkeiten gemacht? Wie soll denn ein staatlicher Berufsjäger (andere gibt’s im Gebirge kaum noch) die Jagdstrategie seines Brötchengebers kritisieren? Da würde er ja beruflich Harakiri begehen! Ich möchte nicht wissen, wie repräsentativ Ihre Befragten sonst so für die Gesamtbevölkerung waren! Außerdem weiß die Mehrzahl der Menschen nicht über die Verhältnisse Bescheid. Obrigkeitshörig wie der Gute Deutsche ist, kann er sich gar nicht vorstellen, dass Behörden was verkehrt machen können.
          Grüße, FvS

  • v.Mkitschke-Collande

    Sehr geehrter Herr Sappl,
    frage was wollen Sie denn mit Ihren Weißtannen anfangen. Es reicht völlig wenn
    Sie mit Einzelschutz pro ha vielleicht 5 Stück hoch bringen . Meine 150ig jährigen Weißtannen Überständer sind unverkäuflich( nur Nochbrennholz) . Bringen Sie doch mal in Ihren Fichtengatter einen Weißtannenabschnitt hinein , ich glaube das war dann das letzte Mal ,dass man Ihnen Ihr Holz abkauft ( vorher natürlich umgattern ).
    Weißtannenholz ist schwer und schwierig zu bearbeiten ,sicher aber schön zum Anschauen.
    Dies gibt Ihnen und Ihres Gleichen aber noch lange nicht das Recht dem Mitgeschöpf Schalwild den Krieg zu erklären.
    Als Waldbesitzer und Jäger seit über 45 Jahren kann ich Ihre Beweggründe
    wirklich nicht nachvollziehen.

    Mit f.G. v.Mitschke-Collande
    zu erklären

  • A.Bauer BjV aussteiger

    Bis vor ca. 4 Jahren gehörte das Gemeinschaftsjagdrevier Kellberg zu einem der schönsten Reviere im Landkreis Passau. Dann wurde mit tatkräftiger Hilfe von Forst und ÖJV die Eigenbwirtschaftung beschlossen. Von da an wurde alles abgeknallt was nur rehähnlich aussah. Nach Aussagen von bereits wieder ausgeschiedenen Schießern gibt es in Kellberg keine Schonzeit, weder für hochbeschlagene oder führende Geißen und für Böcke schon überhaupt nicht. Mittlerweile haben die 2 Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft auch die ÖJV-Schießprüfung abgelegt. Auf Anfrage eines ehemaligen Kellberger Jägers an die beiden, ob sie Freude an der Jagd hätten, war die Antwort: “Weg müssen sie, die Rehteufel”. Als Ausgleich für ihre Taten tragen diese Herren bei der Fronleichnamsprozession den Himmel.

  • http://TierschindereidurchFörsterhand wildschützerin

    Es wird höchste Zeit die breite Masse der Bevölkerung über die schäbigen Machenschaften durch Förster aufzuklären, was unter dem Deckmantel Ökologie, Waldumbau, Klimawandel so alles tierschändliche geschieht.

    Ich verspreche Ihnen, wenn es gelingt die breite Bürgermehrheit davon in Kenntnis zu setzen, ist der Spuk binnen Jahresfrist beendet.

    Denn – die deutsche Bevölkerung ist tierliebend und lehnt jeden Waldumbau um diesen Preis ab. Darauf können die Initiatoren der Aktion blind vertrauen!

  • lepus

    Eine Nachricht für Wolfgang Sappl, ÖJV-Mitglied: Da bestätigt sich wieder einmal, wie richtig die Behauptung ist, dass ÖJV-Mitglieder sich in der öffentlichen Diskussion niemals als Vertreter des ÖJV zu erkennen geben, sondern immer so tun als wären sie die alleinigen Fachleute und nicht verbandsgebunden.

    Wie sagt man so schön: Die einen lernen immer und die anderen wissen schon alles.

    Eine zweite Nachricht für Hermann Mayer:
    Die Lebenserfahrung lehrt, wenn man keine wirklichen Argumente mehr hat, dann geht man in die persönliche Diffamierung. Wie kann man behaupten, man kenne eine Persönlichkeit wie Prof. Dr. Ernst Fink, wenn man mit ihm noch nie selbst gesprochen hat? Aber trösten Sie Sich, Herr Mayer, man erkennt die Absicht und ist verstimmt (frei nach Goethe).

  • http://www.wald-wild-mensch.de Ludwig Fegg

    Sehr geehrte Natur- und Tierfreunde!
    Als Initiator der Unterschriftenaktion http://www.wald-wild-mensch.de, die im Berchtesgadener Land zwischenzeitlich über 18000 Unterschriften für “Ordentliche Jagdmethoden und Lebensraum für das Wild” aufweist, danke ich Herrn Prof. Fink und seinen Mitstreitern für ihren Mut.
    Unser aller Ziel ist ein “Vernünftiges Miteinander von Wald, Wild und Mensch”.
    Die Jagdagenda21 (www.jagdagenda21.eu) ist auf einem guten Weg!

    Unterstützen Sie bitte meine Aktion. Unterschriftenlisten finden Sie auf:
    http://www.wald-wild-mensch.de unter dem Button “Aufruf / Unterschriftenlisten”.
    http://www.wald-wild-mensch.de/doc/unterschriftenliste.pdf

    Gerade lief im BR ein toller Beitrag: Zeit für Tiere

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/zeit-fuer-tiere/mit-dem-foerster-im-winter-wald100.html
    Winter im Wald
    Mit dem Förster unterwegs
    Zeit für Tiere ist bei Förster Bernhard Wehner und seinen drei Haustieren: dem Dackel Rudi, Drahthaar Tell und – dem Wildschwein Karlchen. Wir begleiten das illustre Herrenquartett durch den verschneiten Winterwald und erfahren, wie Füchse, Rehe, Vögel, Dachse, Wildschweine und Fische die kalte Jahreszeit überstehen und welche Spuren sie im Wald hinterlassen.

    Dies zeigt uns – Förster ist nicht gleich Förster! Und ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Förster diesen Beruf ergriffen haben aus Freunde an der Natur. Dazu gehört Wald und Wild.
    Bitte schicken Sie mir volle Unterschriftenlisten!
    Vergelt’s Gott aus dem Berchtesgadener Land
    Ludwig Fegg

  • Michael Bartl

    In der Vereinszeitung Feb. 2011 des BJV (= ebenjener Jagdverband dessen Mitglieder sich hier so über den “bösen” Staatsforst echauffieren) stand in einem Artikel über Fuchsbejagung zu lesen: “Besonder Aufmerksamkeit ist auf die Erlegung schwangerer Fähen im Februar und März zu legen.” Und beim Rehwild (das nebenbei von August bis Mai = 9 Monate im Jahr schwanger ist) spucken sie Gift und Galle wenn trächtige Tiere erlegt werden. Ist das nicht pure Heuchelei ?
    Auch Luchs un Wolf fragen nicht erst, bevor sie töten. Es ist “natürlich”. Dass hier einige private “Jäger” das anders sehen zeigt nur, dass sie Natur nicht verstanden haben sondern in einem romantischen Bambiidealismus gefangen sind. Genauso ist es natürlich, dass Wolf und Luchs vor allem im (Spät-)Winter Beute unter dem Schalenwild machen. Einerseits behaupten die Jäger das Großraubwild ersetzen zu müssen, andererseits wollen sie aber nicht so jagen wie diese – und wenn einzelne Wölfe mal zurückkehren, dann werden Rotkäppchenmärchen ausgepackt.
    Auch mit der Füttererung ist das so eine Sache: Wenn es stimmen würde, dass Ruhe und Winterfütterung Wildverbiss verhindern, Beunruhigung durch Abschuss aber erhöhen würde, dann dürfte es ja in privaten Jagdrevieren gar keinen Verbiss geben und im Staatswald dürfte kein Bäumchen mehr wachsen. In der Realität schaut`s aber genau umgekehrt aus: Die Verjüngung wächst in den stark bejagten Revieren ohne Fütterung und in den anderen Revieren, werden alle Nicht-Fichten grausam verstümmelt und Baumbabys zu tausenden massakriert, bloß weil private Jäger unnatürlich hohe Wilddichten für ihr exklusives Jagdpläsir vorhalten wollen.
    Dabei haben Tanne und Eibe genau das selbe Recht außerhalb von Zaungefängnissen leben zu dürfen wie Rehe. Während es Letztere aber überall dürfen, findet an den genannten Baumarten ein – via Reh – durch Jäger induzierter Genozid statt.
    Das ist inakzeptabel !!!
    Ich empfinde die Schmierenkampagne, die die tratitionellen Jäger gegen waldfreundliche Jäger lostreten als heuchlerisch, infam und in höchstem Grade beleidigend und unsachlich.
    Aber: “Beleidigungen und Schimpfworte sind die Argumente jener Leute, die sonst keine Argumente mehr haben.”
    Zukünftige Generationen weden uns nicht danach beurteilen, welche Trophäen wir an den Wänden hängen haben, sondern welche Wälder wir ihnen hinterlassen.

    In diesem Sinne: Waldmannsheil !

    Michael Bartl

  • Waldfreund

    Hallo Michael Bartl,
    du bläst das Horn des ÖJV. Durch ständige Verunglimpfungen und Anschuldigungen werden eure tierschutzwidrigen Jagden nicht legalisiert. Es geht euch letztendlich gar nicht um den Wald, es geht um eure Ideologie, saubere, waidgerechte Jagd zu untergraben, Gräben zwischen Jagdgenossen und Jägerschaft aufzumachen und dann letztendlich selber mit der Bleispritze ganze Arbeit zu leisten.
    Ich kann dir sagen, wohl die meisten ordentlichen Jäger wollen ebenso einen gesunden Wald aber auch Wild. Der Tierschutz ist gefordert. Die Bürger müssen erfahren, was oftmals draussen in den Revieren abgeht.
    130 Schüsse und 12 Stück liegen auf der Strecke, der Rest verreckt!
    Das nehmen die bayerischen Bürger nicht länger hin!

    • Waldfreund

      Und noch was:
      Ich werde Mitglied bei der Jagdagenda21!

      • Joker

        Ich habs ihnen nachgemacht.
        Liest sich gut, und wie man sieht tun die wirklich was.
        Meine unterstützung hat die Jagdagenda.

  • http://TierquälereidurchFörster snowboarderin

    Liebe Wildschützer, lasst Euch nicht unterkriegen.

    Im Zweifel, müssten sich die Bürger für ein Wildtier oder einen Baum entscheiden, würde immer das Tier im Vordergrund stehen.

    Ihr seid auf dem richtigen Weg!

    Danke noch einmal für Euer Engagement gegen eine Mindheit von Förstern und Waldbauern, die die Werte unserer Gesellschaft auf den Kopf stellen wollen!

  • lepus

    Wie schon gesagt, ÖJV-Mitglieder geben sich niemals in öffentlichen Diskussionen als solche zu erkennen. Ihre Diktion ist aber stets eindeutig an einem rücksichtslosen „WALD VOR WILD“ zu erkennen. So in den Beiträgen von Wolfgang Sappl, Michael Bartl und sicher auch bei Hermann Mayer.

    Auch die Argumentation mit der vielbeschworenen Trophäenjagd kommt aus diesem Lager so sicher wie das Amen in der Kirche als Vorwurf an die traditionellen Jäger. Das nächste ist dann immer der vom Schalenwild aufgefressene Wald, der niemals wachsen wird, wenn das Schalenwild nicht drastisch dezimiert werden würde. Aus meiner Sicht alles ziemlich fantasielose Denkweisen.

    Was der ÖJV in Wahrheit im Schilde führt, wird natürlich nicht ausgesprochen und ist auch für den ganz normalen Bürger, der sich mit der Jagd nicht ausführlich beschäftigt hat, kaum zu erkennen. Es geht schlicht und einfach um einen Systemwechsel in Sachen Jagd.

    Das Revierjagdsystem, wie wir es in Deutschland als weltweit einmalige Einrichtung haben, und die private Jagd sollen abgeschafft werden. Stattdessen geht es schließlich nur noch um die effektivste Methode, wie das Schalenwild bis auf bedeutungslose Restbestände eliminiert, sprich abgeschossen werden kann. Dazu müsse man die Landwirte und Waldbauern gegen die Jäger aufhetzen und einen Keil zwischen diese Gruppen treiben.

    In Sachen Schwarzwild (Wildschweine) gehen die Vorschläge von Saufängen (Vorrichtungen, in denen die Wildschweine in die Falle geraten und dort abgeschlachtet werden) über Hormonbehandlung (Pille gegen Trächtigkeit) bis hin zum Vergiften (Gutachten von Nils Hahn).

    Sie glauben das alles nicht? Dann folgen Sie bitte mal diesem Link:

    http://www.wald-wild-mensch.de/doc/wiuhu05-2010.pdf

    Dort ist ein Artikel über das sog. Flächenbrandpapier eingestellt. Es lohnt sich, dort nachzulesen. Die Originalarbeit zu diesem Artikel finden sie auf der Website des Jagdschutz- und Jägervereins Freising unter diesem Link:

    http://www.jagd-freising.de/dateien/jagdpolitik/thessenvitz_bericht.pdf

    In Auftrag gegeben wurde der sog. Thessenvitz-Abschlussbericht (auch Flächenbrandpapier genannt) vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten. Nachdem die Minister Miller und später Brunner nichts von diesem Abschlussbericht gewusst haben wollen, ging die Initiative vom Referat F2 aus. Dazu sollte man wissen, dass im Ministerium nicht wenige ÖJV-ler richtungsweisend tätig sind.

    Erarbeitet wurde der Thessenvitz-Abschlussbericht unter maßgeblicher Mitwirkung vom Ministerium (und damit vom ÖJV) und zahlreichen ÄELFs (Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), in denen wiederum nicht wenige ÖJV-Mitglieder federführend tätig sind.

    Das ist also das wahre Gesicht des ÖJV (ökonomischer Jagdverband): Man redet vom ach so bedrohten Wald und betreibt in Wahrheit seit Jahrzehnten einen Systemwechsel in Richtung Abschaffung des deutschen Revierjagdsystems, finanziert in weiten Teilen aus der Jagdabgabe!

    Weitere Informationen sind auch auf der Homepage der Jagdagenda21 e.V. hinterlegt z.B. unter diesem Link:

    http://www.jagdagenda21.eu/PDF/Der%20Wald-Wild-Konflikt%202010-04-21.pdf

    Es ist immer hilfreich, wenn man auch ein paar Hintergründe kennt, wobei der Begriff Hintergrund in diesem Zusammenhang einen besonders doppelbödigen Beigeschmack erlangt!

    • Arthur Sinz

      D` Allgäuer meint:
      lepus trifft den Nagel voll auf den Kopf. Leider wird dieses Spiel schon viel zulange getrieben, von Lindau bis Berchtesgaden und weit darüber hinaus. Es ist also höchste Zeit zum handeln!!!!!!!!!!!!

  • Hermine aus Kreuth

    Liebe Tegernseer Traditionsgemeinde,

    es scheint ihnen allen sehr viel Freude zu machen auf die Jagd und die Jäger insbesondere auf die Förster zu schimpfen. Und wenn echte Argumente auftauchen, so schwierig die vielleicht zunächst auf den ersten Blick auch zu verstehen sind – wie beispielsweise von Herrn Mayer, dann verirren sich viele in der Oberflächlichkeit.
    Nun Tiere zu töten ist nicht gleich etwas schönes. Im Tierschutzgesetz ist genau geregelt, wann man das darf: Wenn man einen triftigen legalen Grund hat.

    Der Grund den Bergwald zu erhalten sollte für uns ein erheblicher sein. Wir alle leben in diesem Tal. Klar gibt es da einige, die sagen das genügt schon so wie es jetzt ist: Nein ich will einen Mischwald der den Lawinen und dem Regen besser stand hält. Gerade in diesen Tagen, wenn es stürmt und überall Sturmschäden sind nur bei uns glücklicherweise nicht, dann hat das ja wohl schon geholfen.

    Wer glaubt , dass der Wald von selber wächst, der soll auch wissen, das er es aber dann nicht so tut wie wir es gerne hätten. Die Natur braucht keine stabilen Wälder – wir brauchen das.
    Das REhe und Hirsche viel verbeißen das weiß man ja schon lange. Und das viele Privatjäger das leugnen leider schon auch. Geht doch raus in den Wald: Die meisten können ja eine Fichte von einer Weißtanne gar nicht mehr unterscheiden! Geschweige denn mehr wie drei Laubbäume aufzählen. Hier wollen aber alle mitreden!
    Ah ha, dann liebe Mitreder seit Euch im Klaren: Wer heute nicht für eine intensive Jagd ist, der ist morgen für verarmte Wälder.

    Gruß Eure Hermine
    Und ihr lieben Förster: Bleibt tapfer und gebt nicht auf den Laien zu erklären was notwendig ist!

    • Wanderer

      Sehr geehrte Hermine,

      Es geht nicht um ein Tegernseer Tal Problem. (CSU tagt halt mal im Kreuther Tal)
      Es ist leider ein Bayernweites Problem.
      Betonung liegt auf Leider.

    • Joker

      @ Hermine

      Ich bin der festen überzeugung, das hier sehr viele Mitredner mehr als 3 Laubbaumarten aufzählen könnten.
      Brauchen sie aber nicht, ganz anderes Thema.
      Ich spüre Wildfeindliche Schwingungen.

  • http://info@tegernseerstimme.de falkoo

    Liebe Hermine aus dem ÖJV-Lager (und aus Kreut)

    fragen`s doch Ihre lieben Förster, wie weit sie mit Ihren unsäglichen Jagdmethoden und Ihrem Wildabschlachten in den letzten 15 Jahren in Bezug Verbiss gekommen sind. Nachzulesen in der Vegetationsstatistik
    des Landwirtschaftsministeriums, aber ÖJV-ler lesen nur das, was ihnen in ihren ideologischen und kreaturverachtenden Schädel passt !!

    Fragen´s aber auch den korekten Förster, die sind sogar noch in der Mehrzahl, nach deren Meinung. Sie werden Augen machen !! Leider kann sich dieser korekte Förster
    gegen diese aus dem Ministerium heraus verseuchte ÖJV nicht mehr durchsetzen, will er auf der beruflichen Leiter noch etwas vorwärtskommen. Es zählt also bei dieser Berufsgruppe nicht mehr das berufliche Können, sondern er muß sich den “Schlächtern” unterordnen. Aber ich hoffe, daß durch diese Aktion sich wieder mancher aus der Deckung wagt und dieser Diktatur aus dem Ministerium die Stirn bietet.

    Allein diese Diktatur beweist doch, auf welchen Abwegen sich diese Herren bewegen und deshalb Herrn Prof Dr. Dr. Fink und seinen Mitstreitern ein tiefer Dank für diese Demo, die so manchen Bürger aufgerüttelt hat. Und sie dürfen sicher sein, die Wahrheit kommt an den Tag !!

  • “Hifthorn”

    Eine Hand voll Jäger und Passanten demonstrieren mit handgemalten Plakaten ganz unprofessinell gegen die Wildvernichtung in den bayerischen Staatsforsten. Das Echo der Öffentlichkeit für die Erhaltung von Hirsch und Gams und der Ruf, dem Wild über den Winter zu helfen anstatt es im Schutzgatter abzuschießen, ist geradezu überwältigend. Schade, dass sich erst Interessengemeinschaften bilden müssen um der Bevölkerung zu zeigen in welchem Ausmaß der undefinierbare Begriff “Wald vor Wild” missbraucht und durch staatliche “Öko-Jäger” in Wildvernichtung umgesetzt wird. Völlig ignoriert wird von den Ausführenden und deren Vorgesetzen die Dienstanweisung der Rahmenrichtlinie für die Bewirtschaftung der Staatsreviere durch die Bayerischen Staatsforste v. 16.03.2006. Diese schreibt u.a.vor: “Die Pflege und Sicherung der Lebensgrundlagen des Wildes auch im Rahmen des Waldbaues und der Waldpflege”. Wo bleibt der BJV? Der starke Verband der bayerischen Jäger? Jahrelang von seinen Mitgliedern bedrängt, endlich etwas gegen das von der Forstpartie praktizierte Gemetzel am heimischen Wild zu unternehmen? Was macht der BJV mit den zwei Millionen Euro Mitgliederbeiträgen, die jährlich in die Vereinskasse fließen? Ist es das: Sich in Propagandakampagnen gegen die eigenen Jäger und Jägerinnen zu versteigen? Man lese nur das Jagdmagazin “Wild und Hund” 2/2012 vom 19.Jan S.94, unglaublich, was sich der Präsident des Jagdverbandes da geleistet hat. Konzilianz im Umgang mit den Ministerialen Freunden ist man von der Führungsspitze des BJV ja gewohnt. Neu hingegen sind die Attacken gegen eigene Mitglieder, die von der Passivität des BJV genug haben und nun selbst den Jagdschutz in die Hand nehmen, den ihr Bayerischer “Jagdschutzverband” offensichtlich sträflich vernachlässigt.

    Mit freundlichen Grüßen
    “Hifthorn”

    • http://TierquälereidurchFörsterhand Roman Müller

      Der BJV und sein Präsident werden jede Gelegenheit nutzen, den eigenen Mitgliedern in den Rücken zu fallen. Abhänhängigkeit von der Jagdabgabe, Mitglied im Beirat der Staatsforsten und Spezlwirtschafter mit der CSU. Die Jäger dumm halten und täuschen. Das ist die Aufgabe.

      Was soll da denn noch außer Verrat an den Mitgliedern und positives für den Umgang mit den Tieren im Wald herauskommen?!

      Tierschutz ade, den Förstern sind Tür und Tor geöffnet für deren fast schon rechtsbeugerisches Handeln.

      BJV – nur noch Konkursverwalter und Totengräber des bayerischen Jagdwesens.

      Arme leidtragende Wildtiere!

  • Michl

    Minister Brunner selbst hat die die Zahlen der Bayerischen Wälder bekannt gegeben:

    -Bayer hatte noch nie so viel Wald wie jetzt.
    -Die Bayerischen Staatsforsten schreiben Rekordgewinne.

    Es ist ganz klar eine Ideologie ersichtlich, die auf Biegen und Brechen durchgesetzt wird.
    Ideologien, die mit solcher Vehemenz durchgesetzt werden sollen, haben eine hohe Brisanz, das hat die Deutsche Geschichte schon gezeigt.

    Vor allem, es hat noch nie eine Tierart seine Lebensgrundlage “aufgefressen”. So was ist nur der Gattung “Mensch” vorenthalten!

    Michl (Allgäu)

  • schneewittchen

    Schön, dass endlich couragierte Jäger an die Öffentlichkeit gehen und sich trauen, auf diese Missstände aufmerksam zu machen !
    Für alle, die es interessiert – auf der Website des Kreisjagdverbandes Lindau gibt es unter aktuelles eine sehr gute Anleitung zur wildbiologisch richtigen Winterfütterung von Rehwild. http://www.kreisjagdverband-lindau.de/html/aktuelles.html

  • http://TierquälereidurchFörsterhand gunda bachinger

    Die angeprangerten Zustände schlagen dem Fass den Boden raus!

    Was sind das nur für Menschen die sich so an dem Wild vergehen?

    Niemand wird sich schämen, wenn er im Winter Vögel füttert. Genauso wenig müssen sich Diejenigen schämen, wie ein ideologisch Verbrämter in einem vorherigen Leserbrief gefordert hat, die dem Wild im Winter über die Notzeit helfen.

    Armer verblendeter Mensch kann ich da nur sagen. Das letzte Restfünkchen an Verstand und Mitgefühl ist wohl da schon druch verklärten Realitätsverlust verloren gegangen.

    Gut, dass die Initiatoren auf diese herzlosen Sauereien durch die staatliche Förstergruppe hingewiesen haben. Diese hat ganz und gar nicht das Einverständnis der Mehrheit der Bürger Bayerns.

    Ein schnelles Ende der Tierschindereien ist hier gefordert!

  • Jäger

    Was können die Bayerischen Staatsforsten für die teilweise horrend hohen Abschussvorgaben in den Privatrevieren?
    Hierfür ist die Jagdgenossenschaft verantwortlich, in der Regel die Landwirte!

    Bezieht sich das Wort “ökölogisch” im Namen des ÖJV nur auf Bäume? Haben Wildtiere keine Berechtigung in deren Augen, oder wird hier in Kategorien unterschieden: Fuchs Klasse A, Reh und Hirsch höchsten Klasse B?
    Eine andere Namensgebung wäre für diese “Organisation” ratsam, die Schlagworte Ausrottung und Wildverachtung sollten meines Erachtens besser zur Geltung kommen!

    Die Ansichten der Jagdagenda21 sind lieb und nett, ich selbst zähle mich zu den konservativen Jägern, aber wir leben einfach nicht mehr in der Zeit der Thomas, Cramer-Kletts und Ganghofers, auch hier muss man mal im Jahr 2012 ankommen.

    Viele Probleme der Jäger sind hausgemacht, man denke nur mal an die irrwitzigen Kirrungen überall im Wald oder Jäger die warm eingepackt die ganze Nacht jagen (Nachtjagdverbot!!!)
    Wo und wann soll sich das Wild noch irgendwo hintrauen??

    Und nicht zu vergessen die ständige Eventsucht der Menschheit:
    Fackelwanderungen, Schneeschuhgehen, Tourengeher, Geocacher… Nein, ein normaler Weg unter Tags tut es nicht mehr, es muss Querfeldein in der Nacht mit Stirnlampe bei einem Meter Schnee sein, sonst gibts keinen “Kick” und es ist fade und öde.
    Dass dabei das Wild in ihren letzten Ruhe- und Einstandsgebieten auch noch gestört wird, sich nicht mehr traut diese Flächen zu verlassen aber verdammt nochmal ja was fressen muss und dann im Wald verbeisst braucht doch keinen mehr verwundern!
    Und diese Schuld wird dann wieder auf die Jäger abgeladen und sofort behauptet dass zuviel Wild da ist!

    Wo ist noch viel Wild? Wer von euch hat das letzte Mal beim Vorbeifahren an irgendeiner Wiese ein Stück Wild gesehen?

    Wie so oft im Leben: Wir fallen von einem Extrem ins andere. Warum nicht mal ein vernünftiger Mittelweg?
    Ich spreche aus Erfahrung: Wald UND Wild ist keine Unmöglichkeit und funktioniert wunderbar, es müssen nur ALLE Seiten mal aufwachen und GEMEINSAM funktionieren.

    Waidmannsheil…

  • lepus

    Lieber Jäger!

    In einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen. Die Bayerischen Staatsforsten, respektive die früheren Förster, die vor der Forstreform bei den Forstämtern tätig waren und jetzt bei den ÄELFs (Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) beschäftigt sind, erstellen seit 1986 die systematisch falschen Vegetationsgutachten.

    Sie sind es auch, die die Abschussempfehlungen aufgrund ihrer grob fehlerhaften Gutachten herausgeben. Und wiederum die Forstabteilung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten überwacht mit sog. Strategiepapieren des Herrn Georg Windisch (Leiter der Forstabteilung) die gnadenlose Umsetzung der Abschussempfehlungen.

    So gesehen sind die Bayerischen Staatsforsten sehr wohl für die horrend hohen Abschussvorgaben verantwortlich, die sie auf eigenem Gebiet samt ihren Pirschbezirklern in weiten Waldbereichen mangels Wildvorkommen nicht mehr erfüllen können. Ganz scheinheilig wird gegen Ende der Schusszeit dann behauptet, das Wetter sei an den unerfüllten Abschussvorgaben Schuld und beantragt eiligst eine Schonzeitverkürzung, was nichts anderes ist als eine Schusszeitverlängerung.

    Und noch ein ganz anderer Punkt ist zu bedenken. Die Verbissaufnahmen, die Erstellung der Gutachten und die Umsetzung der „Abschussempfehlungen“ liegen in einer Hand, nämlich beim Forst. Das wäre geradeso, wie wenn Ermittler, Richter und Vollzugsorgan in Personalunion handeln dürften. Zivil- und strafrechtlich wären das absolut unhaltbare und illegale Zustände. Beim Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten sieht man darin wohl kein Problem.

    Sie sagen, lieber Jäger, dass die Jagdgenossenschaften und damit die Landwirte für die horrend hohen Abschussvorgaben verantwortlich seien. Das trifft zum Glück bislang nur für einen kleinen Teil der Jagdgenossenschaften zu. Die meisten sind noch sehr vernünftig und bodenständig.

    Wo es aber zutrifft, agieren Herren wie Max Lochner – ehemals Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften Rosenheim – die durch die Lande ziehen und Jagdgenossenschaften zur Eigenbewirtschaftung drängten. Wo es dann umgesetzt wird, wie Wunder, ist auch der ÖJV mit seiner wildfeindlichen Ideologie nicht mehr weit.

    Auch der Bayerische Bauernverband schickt Leute wie Herrn Andreas Thyroller auf die Walz, der die Landwirte intensiv „berät“, wie sie am besten mit den Jägern und dem Wild umzugehen haben, was leider einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und schon garnicht dem Wildnicht sehr zuträglich ist.

    Die übrigen von Ihnen angesprochenen Punkte sind nachvollzieh- und begründbar. Natürlich ginge alles besser im echten Dialog. Wenn sich aber die eine Seite gerne und machtbewusst auf den im Gesetz verankerten Grundsatz Wald Vor Wild unnachgiebig zurückzieht, kann der „Dialog“ nur noch in eine Richtung gehen nach dem Motto: Wer die
    Macht hat, hat auch Recht!

    Wäre hilfreich, wenn sich die besonnenen Förster im „Freistaat“ Bayern auch wieder freier äußern dürften und nicht sogleich eine Strafversetzung befürchten müssten, weil sie nicht systemkonform im Sinne des ÖJV handeln.

    • Peter M.Busch

      Gerade berichtet ein Hegeringleiter aus dem Raum Coburg wie Weiserzäune manipuliert werden. Er beobachtete einen Mitarbeiter der beratenden Förster wie er den Aufwuchs mit Kunstdünger bestreute.

      P.M.Busch

  • SO EIN SCHMARRN

    Der ganze Film gibt wirklich nur Unsinn wieder. Die Spitze allerdings ist das man trächtige Tiere totschießt!??? Bei Sauen ist das schon in Ordnung, gell! Da dreht es niemanden den Magen um. Wer schon mal eine Geiß am 15.Januar geschossen hat, weiß wie groß zu diesem Zeitpunkt die Föten sind! Es handelt sich hierbei nicht um ausgewachsene Tiere! Übrigens dürfte man dann eigentlich keine weiblichen Rehe schießen, da die Geißen bereits im Juli/August beschlagen werden. Auch wenn sie noch Eiruhe haben sind sie bereits “schwanger”!
    Ihr gebt einfach nur Schmarrn wieder!

    • Joker

      Es ist für sie anscheinend in ordnung das man trächtige Tiere schießt?
      Es spielt doch wirklich keine Rolle wie groß der Fötus ist.
      Beim Menschen ist ein Fötus auch schon ein Mensch.
      Ist der Rehfötus etwa kein Reh?
      Mit ihrem herzlosen Kommentar bestätigen sie die grausamen machenschaften, um die es hier doch geht.
      Mich schauderts wenn ich ihren Kommentar lese.

    • Zauberwald

      Ihr Name spiegelt genau das wieder was sie schreiben.
      Gut gewählt! :-)

    • http://TierquälereidurchFörster wildliebhaberin

      Wer legt diesem tierverachtenden Forsthub endlich das Handwerk?

      Schon das Lesen dieser kranken, herzlosen Phrasen ist eine Zumutung!!

      Im Forst und der Landwirtschaft kennt jeder nur das Wort “Zuschuss” der von allen Bürgern kommt und mit dem uns diese Damen und Herren allen auf der Tasche liegen.

      Deshalb haben wir Steuerzahler das Recht und müssen wir unmissverständlich einfordern, wie mit unseren frei lebenden Wildtieren umgegangen werden darf.

      So wie bisher jedenfalls nicht!!

      Ansonsten ist müssen die Zuschüsse verwirkt sein. Was glaut Ihr wie das wirken würde!

  • http://TierquälereidurchFörster klettermaxin

    Die Initiative gegen die Tierquälerei im Staatswald find ich super.

    Warum hat hier eigentlich nicht schon früher jemand dagegen demonstriert? Wo sind denn die ganzen Tierschutzorganisationen, die Millionen an Spenden jährlich einsacken?

    Ein Hinweis an die Geiferer, dass alles doch nicht so schlimm ist und dass bei der Jagd mit zweierlei Maß gemessen wird:

    Sie sind offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen!

    Die Bürger dulden überhaupt keine Tierquälereien. Weder aus wirschaftlichen Vorteilen, noch aus ideologiescher Glaubenslehre. Und wenn durch die Forstbeamten mit deren Jagdmethoden gleichgültig vermeidbare Tierqualen provoziert werden, so ist für diese Menschen jeder Cent an Gehalt zu viel!

    Es ist offensichtlich eine untragbare Schweinerei was bei uns im Staatswald abgeht. Ich kann nur sagen Schluss damit!!!

  • Marc B.

    Hoffentlich liest noch jemand so weit unten: Wald vor Wild ist im Bergwald unverzichtbar. Und die Abschusszahlen sind tendenziell auch jetzt noch deutlich zu niedrig.

    Kann mir jemand von den hier protestierenden auch nur eine einzige Tanne im Alter zwischen 10 und 30 Jahren zwischen Tegernsee und Isar zeigen? Nein, das kann niemand. Wegen der nach wie vor völlig überhöhten Wilddichte in den Gebieten kommen Tannen einfach nicht hoch. Die Tanne gehört aber zum Standort wie die alten Exemplare zeigen.

    Hintergrund: Tannenknospen gelten als für das Wild schmackhafteste Baumart. Zudem hat die Tanne nur einen zentralen Leittrieb dessen Verbiss den Baum schwer schädigt. Einen zweiten Verbiss überlebt er in der Regel nicht mehr.

  • http://TierquälereidurchFörster holzwurm

    Unsere Förster werden sich schon was dabei gedacht haben, als sie den anderen Baumarten vor der Tanne den Vorzug gegeben haben. Heute will sie als Nutzholz kaum einer haben. In mehr als hundert Jahren, das wissen nur die Götter.

    Wegen einer einzigen Baumart das Wild noch mehr zusammenzuschießen als es jetzt schon der Fall ist, ist schlichtweg nicht hinnehmbar.

    Die Steuerzahler finanzieren den (vielleicht überflüssigen?!) Waldumbau. Drum haben sie ein Recht darauf mitzureden, wie mit den Bewohnern des Waldes umzugehen ist.

    Was mir jedoch auffällt ist, dass durch alle Bevölkerungsschichten eine Tierschinderei bei der Jagd abgelehnt wird. Zu solchen Wildschindereien kommt es umso mehr, je höher der Abschlachtdruck wird!

    Es reicht wirklich!

  • Michael Bartl

    Lieber Joker,

    Du schreibst “es spielt doch keine Rolle wie groß ein Fötus ist”. In Anbetracht der Tatsache, dass Rehgeißen nur zwischen Mai und Juli KEINEN Fötus intus haben, aber genau in der Zeit die kleinen noch der Führung bedürfenden Kitze führen, wann man denn bitte dann die Geißen schießen soll ?

    Etwa gar nicht ?

    Dann kommen wir genau dorthin, wo wir seit Reichsjägermeister Göring mehr oder minder sind: Wildbestände, die deutlich über dem “normalen, waldverträglichen” Maß liegen und Ein langsam aber sicheres Aussterben von selteneren Baumarten.
    Aber beim Fuchs (da ist übrigens wohlweislich keiner der entrüsteten Jäger drauf eingegangen) da ist die “Waidgerechtigkeit” auf einmal ganz eine andere.
    -> Fuchs und Sau darf man ludern und ankirren – Rehe und Rotwild aber nicht.
    -> Bei Füchse gilt Zahl vor Wahl, bei Rotwild ist das ein angeblich ein “abscheuliches Verbrechen”.
    -> Füchse und Sauen haben mehr oder minder ganzjährig Jagdzeit – Bei Rehen wäre das (angeblich) der Untergang der abendländischen Zivilisation
    -> Sau und Fuchs darf man in der Nacht schießen – Rehe und Rotwild nicht. Angeblich wegen der Beunruhigung ! Jetzt muss mir nur noch mal einer erklären, woran das Reh, das des nächtens in die Duftfahne des auf die schwangere Füchsin ansitzenden Jägers zieht erkennen soll, dass es ihr nicht gilt ? Können Eure Rehe den Kalender und die Uhrzeit lesen ? Meine nicht !!!
    -> Teibjags auf Sauen im Februarschnee ist uriges Waidwerk – auf Gams im Sanierungsgebiet ist es “tierquälerische Schinderei”.
    -> Auf Hasen wird nur geschossen, wenn sie rennen, weil es angeblich unwaidmännisch ist auf sitzende zu schießen, beim Reh erzählen uns die Jäger genau das Gegenteil.
    -> wenn auf 10 Stk. Schalenwild 30 Schüsse kommen ist das angeblich eine Sauerei, aber die selben Leute denken sich überhaupt nichts dabei wenn auf 10 Enten 50 Schüsse kommen.

    Und nochmal: Freilich soll man Tiere nicht quälen, aber Tiere zu vermenschlichen ist ebenfalls nicht sinnvoll. Wenn man Eure Gedanken weiterdenkt: Wer macht sich denn Gedanken, ob die Maus in der Falle Eurer Speisekammer nicht vielleicht weiblich ist und ein Nest Junge daheim hat ? Habt Ihr schon mal nachgesehen, wieviel tragende Kühe in unseren Schlachthöfen erschlagen werden ? Wir essen Fischeier vom Stör als Delikatesse und Kalbfleisch viel lieber, als das von einer altgedienten Kuh.

    Ich kann nicht verstehen wie “geprüfte Naturschützer” auf einmal mit der “angeblich” unverkäuflichen Tanne argumentieren. Allein an dieser Baumart fressen ausschließlich oder fast aussschließlich etwa 20 verschiedene Insektenarten (von den verschiedenen auf die Tanne angewiesenen Pilzen, Flechten usw. ganz zu schweigen). Folge: Verschwindet die Tanne, verschwinden eine ganze Reihe anderer Arten. Zu hoher Verbiss betrifft aber so ziemlich alle anderen Baumarten außer Fichte und (teilweise manchmal) Buche. Es stehen also langfristig hunderte von Arten auf dem Spiel. Dessen sind sich die lodengrünen Ayathollas mit dem waidgerechten Tunnelblick aber leider nicht bewusst.

    Ich verstehe das nicht: Sonst wird Forst und Wald immer vorgeworfen, sie hätten nur die Dollarzeichen in den Augen und nun argumentiert IHR mit der Wirtschaft, obwohl die Ökologie flöten geht.

    Von einer Ausrottung von Rehen kann jedoch NIRGENDS – in ganz Bayern nicht – die Rede sein. Bei Baumarten (insbesondere der Tanne, aber auch andere seltenere Baumarten) schaut das aber leider ganz anders aus.

    Dabei wollen die Waldbesitzer und Förster doch nur eines: Dass das Recht das für das Reh gilt (und das ihm niemand streitig macht) , nämlich in freier Wildbahn wild zu leben und zu vermehren auch für alle anderen Lebewesen, die zu unserem heimischen Ökosystem Wald gehören auch gilt. Das verweigern aber die Jäger – nicht absichtlich, aber billigend in Kauf nehmend – mit den an ihr Jagdpläsir angepassten überhöhten Wildbeständen. Das ist ihnen aber herzlich wurst.

    Michael Bartl

    • http://WildquälereidurchFörsterhand tierschützerin

      Die Tierquälereien durch überzogene Jagdausübung und zahlenmäßig überhöhte kills in den Staatswäldern sind auch nicht durch Hinweise auf vermeintliche Tierquälereien bei der Jagd auf andere Tierarten zu rechtfertigen.

      Wenn die Tanne so wichtig sein soll, dann sind die Förster der Vergangenheit alles Versager und müssten schnellstmöglich aus dem Wald verbannt werden. Die präferierten Baumarten der jüngsten Vergangenheit wurden ausschließlich wegen des schnellen Profits angepflanzt bzw. nicht eliminiert.

      Allen fadenscheinigen Argumenten zum Trotz ist die Art und Weise der systemischen
      Schalenwildvernichtung in den Staatswäldern eine Blamage für unser Vaterland.

      Die bürgerliche Moral der Menschen wird auch durch noch so leidenschaftliches ökologisches Gefasel im Bezug auf den Tierschutz nicht auf den Kopf gestellt.

      Der zahlenmäßige overkill durch Förster muss deshalb geächtet werden. Dazu war die Demo in Kreuth ein guter Ansatz.

  • Michael Bartl

    Liebe jagende Tierschützerin (eine BJVlerin, die sich nicht outet ?),

    Du hast recht, Tierquälerei läßt sich nicht durch andere Tq rechtfertigen, aber ich spreche denen ab sich drüber aufzuregen, die selber Dreck am Stecken bis zur Achselhöhle haben ! Die zweite Frage ist: Wann ist es überhaupt Tierquälerei ? Dass ein gewisses Maß an Stress, Beunruhigung, auch Schmerz, selbst bei idealen Schüssen, zur Jagd gehören, muss jedem klar sein. Das ist bei Wolf und Luchs, bei Katze und Maus und dem Orca, der die Robbe jagt, nicht anders. So gesehen bist Du sicherlich ein Verfechter des Schrotschusses auf Rehe, weil die bekanntlich (wers nicht kennt, kann sich ind er Schweiz davon überzeugen) schlagartig töten (30m und ein enigermaßen guter Treffersitz vorausgesetzt) was bei noch so guten Kugel-Kammerschüssen nicht immer der Fall ist. Wer hat behauptet, dass das Leben immer ohne Blessuren abgeht ? Wo steht geschrieben, dass irgendjemand ein Recht auf schmerzfreies Leben hat ? Die Rücksicht gebietet es, dass man Schmerzen für andere vermeidet, wo es möglich ist, aber wenn es eben nicht möglich ist, oder wichtig(er)e Gründe dagegenstehen, dann gehts halt nicht. Im Übrigen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass auf staatlichen Jagden im Gebirge deutlich besser und sauberer geschossen wird, wie in Privatjagden auf Ente, Hase und Wildsau. Also bitte: Dann erst mal vor der eigenenTüre kehren!

    Die Tanne ist wichtig und sie wurde zu fast allen Zeiten von den Förstern hoch geschätzt, aber immer wieder gab es Phasen der Resignation “es wäre schön, aber wenns nicht geht, dann halt nicht.” Da standen sich die Hegeförster damals selber im Weg, wußten zum Teil nicht, oft wollten sie auch nciht wissen und wenn sie gewollt hätten, war es der soziale Druck, der ein konsequentes Vorgehen verhindert hat. Zur Erinnerung: Das sind die Förster der “guten alten Zeit”, denen die Jäger heute noch nachtrauern.

    Die braucht man nicht mehr aus dem Dienst entfernen, denn das hat die biologische Lösung bereits getan und die heutigen Förster (jedenfalls die meisten – vor allem im Gebirge) haben erkannt, dass die Art Tanne – wie in meinem vorherigen Beitrag ausführlich geschildert – genau das selbe Lebensrecht hat wie die Art Reh.

    Schalenwild wir im Staatswald nicht vernichtet, sondern scharf bejagt. Vernichtung hätte die Ausrottung zum Ziel – scharfe Jagd hat eine Bestandsreduzierung auf ein waldverträgliches Maß als Kriterium.
    Dieses dauernde “Wort-im-Mund-umdrehen” und absolut unpassende, ja beleidigende und diffamierende Begriffe wie overkill sind nicht geeignet Gräben zuzuschütten (was der BJV ja angeblich will) sondern vertiefen sie.

    Folgendes ist zum Verständis der ganzen Diskussion wichtig – das muss man bei jeder Äusserung im Hinterkopf haben: Die WAHREN Beweggründe der Kritiker sind nicht vordergründig die Belange des Wildes (das wird nur vorgeschützt) sondern hohe Wildbestände für das eigene Jagdvergnügen. Das wäre aber Lieschen Müller nicht vermittelbar, also frißt man Kreide, tunkt die Pfote in Mehl und probierts über die Tränendrüse und den “moralischen Bambi-Anstand”. Auf die Tour falle ich aber nicht mehr herein und offensichtlcih auch immer weniger andere Bürger.

  • http://TierquälereidurchFörster snowboarderin

    Es geht eigentlich nur darum, der Öffentlichkeit bewußt zu machen, dass Förster und Waldbauern mit den Tieren des Waldes schrecklich umgehen, so habe ich es jedenfalls verstanden. Mich und sehr viele Leser hat es einen einfach nur anwidert und erschüttert. Dies kann nicht länger so weitergehen.

    Die Gräueltaten bei der “scharfen Wildjagd” gehören ans Tageslicht. Sie sind zu diesem hohen Preis nicht vom Bürgerwillen gedeckt.

    Noch so viele Plädoyers vergesssen, dass die deutsche Bevölkerung sehr tierlieb ist. Im Zweifel wird sie sich gegen zuschussgierige Waldbauern oder schießwütige Förster entscheiden. Wenn jemanden das gelingt, den Wildhass zugunsten der Baumliebe noch präzieser den Ottonormalverbrauchern näher zu bringen, dann wäre der Spuk sehr schnell beendet.

    Die Hoffnung, dass sich die breite bürgerliche Moral in Bezug auf den Tierschutz bei sämtlicher Form der Jagd hinter Waldbauideologien oder sonstige Ideologien zurückdrängen läßt, kann jeder – ob Försterjäger, Normaljäger, Kammerjäger des Waldes, etc., getrost begraben.

    Sollten die Regierungsparteien darüber hinaus befürchten müssen, dass Waldbauern und Förster durch ihre überzogene Abknallerei den Wahlerfolg 2013 gefährden, werden die Interessen beider so schnell fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.

  • Michael Bartl

    Liebe Snowboarderin,

    weißt Du denn nicht, dass Du – gleich hinter den Förstern – der Feind Nr. 2 der Jäger-Demonstranten bist ? DU bist mit den Geocachern, nordic walkern, Reitern, Mountainbikern usw. die schlimmste Geißel des Wildes (denken die ach so anständigen Jäger) weil Du das Wild erschreckst und ihnen ihre Ansitzidyylle störst. Wenn es nach denen ginge, gäbe es eine Wegegebot und Wildruhezonen mit Markierungspflicht und Sperrstunde ab 60 min vor Sonnenuntergang für alle (außer die Jäger), damt sie ungestört ihrem edlen Waidwerk nachgehen können.

    Desweiteren ist nicht nachvollziehbar was an der Jagd im Staatswald, die sich mehr an die Gesetze halten als die Privatjäger (ich weiß wovon ich spreche) so ein schrecklicher Umgang mit Tieren sein soll. Dass sie geschossen werden ? Dann bist Du sicher Veganerin ! Denn was in der Agrarindustrie nach wie vor für Zustände herrschen, bloß damit Du Deine Hähnchenschenkel für -,89/100g kaufen kannst, ist weit schlimmer als alles was auf der Jagd passiert. Aber da haben sich die Wahlbürger auch noch nie wesentlich beim Kreuzchenmachen ablenken lassen.

    Auch das Wort “Wildhass”, das Du verwendest, ist weit von jeder Realtiät entfernt. Von wem hast Du Dich da nur so aufhetzten lassen ?

    Vielleicht sollte man doch mal 2 oder 3 oder noch mehr Meinungen aus den verschiedenen Lagern anhören und vor allem anschauen, bevor man sich da vor irgendeinen Karren spannen lässt.

    Das ist übrigiens auch ein Vorwurf den sich die meisten schimpfenden Privatjäger gefallen lassen müssen: Die waren noch nie auf einer Staatsjagd, haben noch nie sich vom Förster im Lawinenschutzwald die Problematik zeigen lassen und täuschen sich gewaltig über die tatsächlich immer noch vorhandenen Wilddichten – leider auch oft noch im Staatswald. Aber in der Meute mitgrölen ist halt einfacher. Ist schon klar.

    Ski heil !

  • http://TierquälereidurchFörster Wildtöter

    Liebe Tierschützer und die es sein wollen!

    Ihr habt da in ein Wespennest gestochen, das offensichtlich einigen überhaupt nicht gefällt.

    Auch ich habe mich dereinst vor den Forstkarren als Abschussknecht spannen lassen. Leider, aber damit ist Schluss. Lassen Sie ja kein Reh schuldhaft laufen, oder wer bei mir auf die Jagd geht muss zum Töten geboren sein, das waren noch harmlose Aussagen.

    Die Forstbeamten haben durch ihre Manipulationsversuche (siehe Flächenbrand in Bayern) jeglichen Vertrauensbonus verspielt. Leider kommt das erst jetzt so allmählich in der Bevölkerung an.

    Hier ein Rechenbeispiel: Entlassung der Hälfte der Beamten aus den ALFS, dann könnten wir die Hälfte der 160 Millionen Euro an Steuergelder die alljährlich in die ALFs fließen, durch diese Entlassungen einsparen. Fünf Jahre lang diese so eingesparten 80 Mio. Euro in allen Wäldern mit Laubbäumen und Einzelschutz investiert und die Wälder wären umgebaut, ganz ohne Förster!

    Das ist aber von denen gar nicht gewollt! Solange jedoch dieser Teufelskreis der Verbreitung von Halbwahrheiten mit Ideologenintrigen nicht durchbrochen wird, solange wird von der Forstpartie im Sinne des Flächenbrandes weiter versucht zu manipulieren und solange werden die Rehe, das Gams- und Rotwild zu leiden haben.

    So einfach ist das!

  • Michael Bartl

    Oh Wildtöter,

    si tacuisses, philosophus mansisses !

    tja, so einfach ist die Welt leider nicht. Du hast offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass
    - die ALF jetz AELF heißen
    - sie außer alle 3 Jahre mit dem Vegetationsgutachten mit der Jagd keine nennenswerte Berührung mehr haben
    - die sich i.W. mit der Verteilung von Subventionen im Agrarsektor und nur zu einem kleinen Teil für Waldwegebau (auf dem Wildtöter gerne mit dem “Midschubischi Patschero” – Gebrüder Well lassen grüßen – ins Revier fahren) und Laubwaldanpflanzungen fördern
    - die von Dir herbeikonstruierten 80 Mio ja allein für die Schutzwaldsanierung im weiteren Sinne nur im Alpengebiet schon draufgehen (und viel davon wieder von den lieben Hirschlein und Gämslein weggefressen wird) – von Restbayern ganz zu schweigen
    - die (aus Deiner Sicht) “bösen Buben” beim Unternehmen Bayrische Staatsforsten sitzen.

    Also, wer so grundlegende Dinge schon durcheinanderschmeißt, der sollte sich besser aufs Zuhören beschränken – oder noch besser: Rausgehen und richtig jagen lernen, statt mit seiner Unwissenheit andere zu verblüffen.

    Nein, im Ernst, beim Durchsehen der bisherigen Beiträge sit mir aufgefallen, dass die mit Fachfragen Unbelecktesten am lautesten Schreien. Aber war das nicht immer schon so dass mangelnde Kompetenz durch Lautstärke ausgeglichen werden soll ?

    • Lulu

      Vielleicht ist es einfach nur die Liebe zum Tier, der Respekt vor der Natur und die Wut auf die Menschen, welche meinen, sich ALLES Untertan zu machen! Mir gefallen Menschen (um Ihre Worte zu wiederholen: Die mit Fachfragen Unbelecktesten schreien am Lautesten), die endlich offen kundtun, was ihnen so missfällt und was sie schrecklich finden, wenn sie auch keine Fachleute sind.

      GOTT SEI DANK, dass es solche Menschen gibt und hoffentlich werden es täglich mehr Protestler, nicht nur zu diesem Thema……was Tierleid betrifft. Betreffend Ihrer Aussagen zum Hähnchenfleisch…..stimme ich komplett zu – ich bin übrigens Vegetarier.

    • Gams

      Man muß gar kein “Fachmann” sein um sich über den Umgang mit dem Wild zu ärgern.
      Man muß es nicht behandeln wie Schädlinge.
      Es besteht keine Achtung vor der Kreatur mehr.
      Schonzeitaufhebungen, Nachtabschüsse und Drückjagden mit Hunden (Gamsgemetzel in Schliersee!! unter Herrn L.) bei hoher Schneelage sind schauderlich, und macht auch nichtjäger zornig.
      Wieviele Kitze und Kälber bleiben nach den Drückjagden verweist zurück, und gehen jämmerlich ein?
      Geht sauber und selektiv jagen, sorgt für den Erhalt im Winter durch Fütterungen dann greift Euch niemand an.

  • http://TierquälereidurchFörster TIERSCHUTZ MÜNCHEN

    Herr Bartl,

    was ich bei Ihren Ausführungen vermisse ist ein Herz für die Kreatur.

    Anscheinend ist die Ihnen das Herz zu sehr durch Baum, Wald und Holz abhanden gekommen.

    Der Tierschutz hat in der BRD zwischenzeitlich Verfassungscharakter. Offensichtlich leugnen und unterdrücken das Förster und Waldbauern. Wird Zeit, massiv gegen diese schreckliche, tierverachtende Entwicklung anzugehen und die Bürger über die scheinheiligen egoistischen Forstinteressen aufzuklären.

    Wenn die entwürdigenden Enthüllungen so weitergehen, werden Sie und Ihresgleichen es schaffen, ein ganzes Volk gegen sich aufzubringen! Sie werden dann erkennen, dass nur eine Minderheit Sie auf Ihrem “Holzweg” begleitet.

    • Bergjaga

      Glauben Sie ernsthaft, dass die Jäger der “Jagdagenda 21″ für die Tiere demonstrieren? Nein, sie demonstrieren für ihre eigene Narrenfreiheit im Jagdrevier, für die Möglichkeit, am Jagd- und Waldgesetz vorbei Wildbestände zu schaffen, die das ganze Ökosystem schädigen. Motiv nach außen ist Tierliebe, aber mal ganz ehrlich: Jäger wollen Wild jagen und erlegen. Und die Getreuen der Jagdagenda 21 wollen eben mehr Wild im Revier haben, und daraus dann gottähnlich Abschusskandidaten (“schlecht veranlagt”) auswählen und abschießen, dicke Trophäen durch ordentliche Fütterung nebenbei nicht zu vergessen (als sog. “Notzeitfütterung” getarnt, völlig lachhaft).
      Jagd findet aber nicht in Parks oder einer netten Kulisse statt, sondern in komplexen Ökosystemen. Und auch diese Ökosysteme haben ein Recht auf ihren Schutz, wenn zuviel Schalenwild sie gefährdet. Glaubt hier denn ersthaft jemand, im Bergwald erwirtschafteten die Staatsforsten viel Gewinn, es ginge hier ums Geld? Mitnichten! Das große Geld wird in ganz anderen BaySF-Betrieben im Flachland verdient. Im Bergwald gehts darum, die Ökosysteme zu schützen, und auch morgen noch intakte Schutzwälder zu haben. Und das, man höre und staune: ohne Trophäenjagd.

      • Zauberwald

        Es geht um verhungertes Schalenwild in Bayern.
        Mit Trophäenaufbau hat der Erhalt des Wildes nichts zu tun.

  • Michael Bartl

    Liebe Lulu,

    liebe Lulu, Du redest einerseits von der Liebe zum Tier und andererseits vom Respekt vor der Natur. Das sind 2 ganz unterschiedliche Dinge: Die Liebe zum Tier ist einseitig und meist vom Kindchen-Schema geprägt. Die meisten Rehstreichler können mit Zecken und Bandwürmern am und im eigenen Körper meist viel weniger anfangen wie mit dem romantischen Rehlein im Wald. Dabei sind ALLE Tierarten Geschöpfe Gottes / der Natur (je dnachdem an was man glaubt).
    Die Liebe zur Natur schließt aber auch die Pflanzen mit ein – und genau das wird von den trad. Jägern und offensichtlcih auch von Dir komplett ausgeblendet: Wer einmal gesehen (und WIRKLICH verstanden) hat, wie im Zaun eine Artenvielfalt herrscht, während außer Zaun auf hunderten von ha Kahlfraß herrscht und die wenigen Mohikaner grausam verstümmelt sind, der wird beginnen nachdenklich zu werden.

    Es geht auch nicht drum, dass ich was gegen Rehe habe – nein, wirklcih nicht, aber ich hab was gegen zuviel Rehe ! Da können die Rehe nix dafür, woh aber die mauernden Jäger. Gegen die hab ich was.

    Vergleichen wir es mal mit Deinem vegetarischen Gemüsebeet: Wenn Du willst dass dort etwas wächst, musst Du “Unkraut” jäten. Ein Graserl hier oder da macht nichts, aber wenn sie Deinen Kohl zuwuchern, musst Du es ausreißen. Damit triffst Du die Entscheidung über Leben und Tod zu Gunsten dessen was Dir lieber ist. Wer gibt Dir das Recht dazu ? woher nimmst Du die ethische Befugnis zu entscheiden welche von beiden Lebensformen weiterwachsen darf ? Wer gibt Dir weiterhin die ethische Befugnis zu entscheiden dass pflanzliches Leben weniger Wert ist als Tierisches ? Glaubst Du nicht, dass Gott, als er den Baum schuf nicht mit der selben Liebe zu Gange war wie der Kröte ? Ich maße mir dieses Urteil nicht an. In der Bibel steht: “Macht Euch die Erde untertan.” Ein weiser König sorgt aber für alle Untertanen – und derzeit herrscht ein starkes Ungleichgewicht zwischen seltenen Baumarten und Rehen. Das gilt es wieder herzustellen. Die Methode Rehe durch Hunde aufscheuchen zu lassen und dann zu erschießen ist m.E. humaner, als wenn ein Wolfsrudel ein Tier bis zur Erschöpfung hetzt und dann bei lebendigem Leib zerreißt. Aber auch das ist Natur. Kann es sein, dass Du da die Natur und den Menschen durch eine Zerrbrille siehst ?

    Übrigens: Was mich schon immer interessiert hat: Lehnen Vegetarier auch Leder ab (Gürtel, Schuhe,…) ?

    Lieber Tierschutz München,
    Ja, wir müssen Holzwege verlassenund Waldwege beschreiten – weg vom Fichtenacker hin zum gestuften vielfältigen Mischwald. Dieser Weg idt aber mit den derzeitigen Wildverhätlnissen nicht zu machen. Zwingende Folge : Reduzierung der überhöhten Wildbestände auf ein waldverträgliches Maß.
    D hörst Sich aber so an, als ob man Dir die Jagd nicht “human” genug gestalten könnte. Ich habe die Vermutung für Dich ist jedes Töten ein Gräuel. Das sind dann allerdings grundlegend verschiedene Positionen und da werden wir auch keinen gemeinsamen Nenner finden – außer, dass man Leute wie Dich direkt die Folgen spüren läßt. Sprich Euch z.B. zwingt dort Ackerbau zu betreiben, wo die Wildschweine zur Plage geworden sind, u.ä. Ein Sprichwort sagt: “Die Erfahrung lehrt, dass nur selsbtgemachte Erfahrungen wirklich etwas lehren.” und manche Erfahrungen habst Du offensichtlich noch nicht gemacht, bzw. hast durch Deine Tierliebe einen heftig dejustierten Kompass.
    “Scheinheilig” ist der Forst in dieser Diskussion am allerwenigsten. Der sagt am klarsten was Ursache und Motivation betrifft. Scheinheilig sind die trad. Jäger, die sich hier aufmandln.
    Scheinheilig ist hier auch der Tierschutz, denn auch die Artenvielfalt und der Erhalt der Lebensgrundlagen haben Verfassungsrang !
    Über den Unterschied von “Egoismus” und “vertreten von berechtigten Interessen” möchte ich an dieser Stelle nciht diskutieren.

    Und immer dran denken, wenn Ihr in eine Karotte beißt: Die hätte auch gern weitergelebt, geblüht, ausgesamt und wäre gern eines natürlichen Todes nach einem langen erfüllten Karottenleben gestorben!

    Das klingt jetzt witzig, ist es aber nicht, wenn man mal genau drüber nachdenkt.

    Edne der Gedankenkette: Wir Menschen können nur dadurch leben, dass wir andere Lebewesen töten, weil wir nicht grün sind und keine Photosynthese betreiben können. Man soll nicht unnötig und rein zum Spaß töten, aber man darf Freude an der professionellen Ernte von Karotten, sammeln von Pilzen und Gewinnen von Wildpret haben.

    Mahlzeit !

    • Peter M.Busch

      Herr Michael Bartl,
      Klettermaxin, Tierschützerin, Lulu und letztlich Tierschutz München, haben es erkannt: ..”wenn die entwürdigenden Enthüllungen so weitergehen, werden Sie es schaffen ein ganzes Volk gegen sich aufzubringen”. Ihre jovialen, von oben herab im Hespeler-Jargon vorgetragenen Erwiderungen, richten Sie an Tierfreunde, nicht an Ihre Untertanen. Hochmut kommt vor dem Fall !

      Peter M. Busch

      • Bergjaga

        Bruno Hespeler ist in weniger emotional und mehr fachlich interessierten Naturschutzkreisen ein hoch anerkannter und respektierter Mensch. Das kann man von keinem Mitglied der Jagdagenda 21 so sagen. Warum wohl?
        WH, Bergjaga.

  • Bergjaga

    Aus diesen Kommentaren, man verzeihe mir diese Anmerkung, spricht viel Angst, Wut und auch schieres Unwissen. Ich meine: Die Schalenwildbestände sind vielerorts einfach zu hoch. Wer das nicht glaubt, soll sich einmal im Wald vor Ort (und gerade im Gebirge!) erklären lassen, wo der Verbiss das Aufwachsen der jungen Bäume behindert. Es werden im Gebirge seit Jahren zig Mio € Steuergeld für die Stabilisierung der Gebirgswälder durch aufwendige Pflanzungen ausgegeben. Das ist erst dadurch nötig geworden, dass Jahrzehnte lang überhöhte Schalenwildbestände das Aufwachsen von Verjüngung in steilen Hanglagen absolut unmöglich machten und die Wälder von unten verkahlten. Blöd nun, wenn dadurch ganze Hänge abrutschen, Lawinen abgehen, oder Steinschläge nicht mehr aufgehalten werden. Unsere Schutzwälder schützen nämlich uns, den Menschen, uind daher müssen wir auch etwas für ihre Stabilisierung tun. Auch wenn dadurch einige Jäger mal zeitweise ihren Finger etwas häufiger krümmen müssen und nicht mehr bei jedem Ansitz eine reiche Auswahl an Abschusskandidaten präsentiert bekommen. Etwas weniger Bambi-Romantik und Emotionen, etwas mehr Sachverstand und Rationalität wünsche ich mir von allen Beteiligten. Im Wald, da ist die Wahrheit, nicht am Stammtisch.

    • Lohbinder

      Dann könnens ma bestimmt auch sagen, warum ich bei Bergtouren immer seltener, auch mit einem guten Steiner-Fernglas, kaum noch Hirsche, Gemsen u.ä. sehe?

      • veritas

        Weil das Wild nicht so dumm wie mancherlei Mensch ist. Die Tiere lernen ja auch dazu und nachst haben sie ihre Ruhe, auch zum Äsen.

        Und Gamsen sehe ich doch ab und zu am richtigen Berg und vor allem zur richtigen Uhrzeit.
        Kein Wunder, dass man immer weniger am Tag sieht bei den Massen an Touristen und Berggehern.
        Beim Rotwild stimme ich allerdings zu, da sehe ich auch weniger in letzter Zeit.

        • Bergjaga

          Gams sind doch reichlich da. Dass sie nicht jedem Wanderer auf überlaufenen Pfaden vor der Nase herumspringen, ist doch klar. Die möchten auch ihre Ruhe haben und stehen dort, wo sie sie finden. Mit einem guten Fernglas oder Spektiv kann man sie völlig störungsfrei beobachten. Und solange sie oben im Fels stehen und nicht in kritischen Verjüngungsflächen, freut sich auch der Forstmann daran.

          • Lohbinder

            Und wieso, steht dem König des Waldes (dem Rothirsch) nicht mal 10% der Fläche Bayerns als Weidegebiet zur Verfügung. Denn auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr können sie trotz dem Schießlärms am Tag Hirsche auf der Weide beobachten. Dort findet einmal im Jahr eine große Drückjagd statt und gut ist. Ich bin überzeugt, wenn dem Wild mehr Platz zur Verfügung steht und wir wieder ein paar Wölfe hätten, dann wäre der Verbiss kein Thema. Dann müßte man die Bauern nur dazu bringen am Rain wieder was stehen zu lassen. Außderdem könnten wir dann dem Touristen eine vollintakte Landschaft bieten und das wäre die beste Werbung.

          • veritas

            Zugestimmt.
            Allerdings ist dies wiederum ein politisches Problem.

            Was den Wolf betrifft hat man ja gesehen wie die Almbauern auf die Barrikaden gegangen sind.
            Die Landwirtschaft hat in ganz Bayern eine (zu?) große Lobby.

          • Gams

            Ich glaube schon fast nicht mehr daran das sich ein Forstman über einen Gamsanblick freuen kann.
            Ich wünsche jeder Gams einen ungestörten Platz im Winter, mit genug Lanergras, weitab von allen Wintersportlern und sog. Sanierungsgebieten.
            Aber gerade in diesem schneereichen Winter wird es Ihr noch schwerer gemacht…

    • Zauberwald

      Bleiben wir mal bei der Wahrheit, die sogenannten Sanierungsflächen, sind doch eine Freikarte für eine ganzjährige Bejagung.
      Von Steuergeldern werden Bäume mit dem Hubschrauber auf sonnige Südhänge geflogen, wo seit es die Fotografie gibt, keine Bäume waren.
      Es ist dort nicht einmal soviel Erde auf den Felsen vorhanden, das diese Setzlinge dort angehen könnten. Sie vertrocknen.
      Ein teurer Spaß. Es werden Jahrelang Kastanienholz (!) verbauungen hochgeflogen, und vom Forstpersonal befestigt…
      Diese unsinnigen Aktionen kosten unglaublich viel Geld, und bringen nichts.
      Aber ein Schuldiger war sogleich gefunden: das Wild.
      Die vertrockneten Setzlinge will man wohl nicht sehen?
      Auf felsigen Hängen wachst halt nicht viel was Lawinen aufhalten kann.

    • Kein ÖJVler

      Hallo Bergjaga,
      Du solltest Dich schämen, Dich so zu nennen! So wie Du argumentierst bist Du wohl einn bei den BaySf angestellter Berufs-jäger(- “killer”) , der zudem noch eine vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Dienstwohnung im Wald hat und Deinem Dienstherrn gefallen mußt, der wahrscheinlich Forstbetriebsleiter und ÖJV- Mitglied an vorderster Front ist.Bekommst du auch Erfolgsprämie ab dem 80. Stück Schalenwild, welches Du gemeuchelt hast? Was erlaubst Du Dir, über die Motive der Jagdagenda 21 zu urteilen und Ihnen Trophäenkult zu unterstellen. Komm doch zu deren Veranstaltungen und stell dich der Diskussion, wenn Du dich traust.Ich kann dich beruhigen- die Jagdagenda 21 hat bereits zahlreiche Förster( privat und staatlich) in Ihren Reihen, die die Nase voll haben von den aufgetischten Lügen von ” Waldsterben” und “Klimawandel”. Es ist nur interessant, dass die Staatsforsten im Moment sehr gerne die teuren Fichten ernten, die angeblich vor 100 Jahren von den damaligen Förstern gepflanzt wurden.
      Bei mir zu Hause werden in den Privatwäldern die Buchenanflüge schon zunehmend wieder rausgeschnitten, weil die Fichte untergeht und weil die Waldbeitzer den Ihnen aufgetischten Schwachsinn ´von Waldumbau nicht mehr akzeptieren.
      Bin gespannt, welche Lüge den Staatsförstern als nächste einfällt, um auf Jahrzehnte ihre Stellen zu sichern.

  • Lulu

    Leider wird man(n) (Frau) immer wieder auf “Bambi-Romantik” reduziert. Finde ich sehr schade. Selbstverständlich sehe ich auch die Jäger sehr sehr kritisch. Und ich stelle anheim, dass es evtl. Ähnlichkeit mit z.B. “Wulff-Maschmeyer” (Freundschaft – Beziehungen – Vorteile – Erpessbar – Ärger) gibt oder “Mach Dir (Jäger) den Feind (Jagdgegner) zum Freund”. Auch die Jagdagenda 21 wird ihre Vorteile suchen.Und wenn sich wirklich etwas ändern sollte, zum Schutz der Tiere, zum Erhalt des Waldes, also “Wild und Wald”, dann wird allen Jägern und Forstverwaltungen, auf die Finger geschaut werden! Falls sich etwas ändert…….der Glaube stirbt zuletzt!
    Das würde ich mir wünschen!
    Herzlichst
    die Bambi-Romantikerin, Vegetarierin, Tierschützerin usw. …..und trotzdem mit beiden Beinen realistisch im Leben stehend!

    • Bergjaga

      Jagd ist sehr emotional, Tierschutz ist sehr emotional. Was mich nur massiv stört, sind diese Parolen, die jeder Grundlage entbehren. Umser Wild ist Jahrhunderte und Jahrtausende hervorragend ohne Fütterung durch den Winter gekommen. Nun kommt der Mensch und zerschneidet z.B. dem Rotwild im Gebirge den Weg zu seinen Wintereinständen im Tal. OK, in diesem Ausnahmefall kann und muss man füttern.
      Das betrifft aber nur ganz begrenzte Gebiete, und in denen füttern die Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten sehr wohl! Natürlich nicht mehr in dem Umfang, wie es vor Jahrzehnten einmal der Fall war, als die Trophäenhege im Vordergrund stand und nicht der Bergwald.
      Diese Zeit wünschen sich wohl die trophäenorientierten Jäger der Jagdagenda 21 zurück, unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes. Dass hier die Förster einen ganz anderen Weg gehen müssen, liegt eben an den negativen Erfahrungen mit überhöhten Wildbeständen im sensiblen Bergwald.

      Wir möchten alle Wild im Wald. Aber der Wald braucht 100 Jahre und mehr, um sich von überhöhten Wildbeständen zu erholen. Das Wild hat sich dagegen nach einer Reduktionsphase nach ein paar Jahren wieder gut ausgebreitet. Es ist daher absolut unfair, den meist mit viel Sachverstand jagenden Förstern hier so viel Unsinn zu unterstellen. Da kann ich nur wieder sagen: Geht raus in den (Berg-)Wald, lasst Euch die Schäden zeigen, und dann soll noch mal jemand meinen, hier würde grundlos gejagt…

      • Gams

        Sie sprechen von Ausnahmefällen?
        Zeigen Sie mir einen Flecken zwischen Bayern und Tirol wo das Schalenwild ungestört überwintern kann!
        Schauen Sie sich Bitte die Schispuren momentan einmal an.
        Es gibt keinen Hang wo nicht einer mit Schneeschuhen sein Snowboard auf dem Rücken hochträgt, oder ein Tourengeher mit seinen Skikanten kleine Bäume erheblich verletzt.
        Die permanenten Fluchten der Tiere vor den Wintersportlern kosten ihnen viel Energie.Energie die sie zum überwintern gebraucht hätten.
        Das Wild hat keine Ruhe mehr.
        Diese Energieverluste kosten vielen Tieren das Leben.
        Das sind leider keine Einzelfälle. Rot und Rehwild muß gefüttert werden, und braucht freien ungestörten zugang zur Futterstelle.
        Von was sonst soll es bei den momentanen Schneehöhen leben???
        Ich bin oft im (Berg)Wald. Ich sehe wenig Wild, aber viele Stahlkanten über kleine Bäume die aus der Schneedecke ragen fahren.
        Unsere Berge sind zu Freizeitparks verkommen. Somit braucht unser Wild auch unsere Hilfe! Sprich Fütterungen.

      • Lulu

        Guten Morgen!
        Hier geht es meiner Meinung nach nur noch um Macht- und Kompetenzkämpfe. Das Wild hat die schlechtesten Karten in diesem Spiel. Natürlich ist das Wild vor Jahrhunderten und Jahrtausenden über die Winter gekommen – mit einer natürlichen Auslese. Und ich kann der “Gams” nur beipflichten – wo kann das Wild zur Ruhe kommen, wo kann das Wild energiereduziert übeleben? Wir reglementieren einfach alles. Aber wir sind in der Gegenwart und wir greifen mit aller Macht in die Natur ein und versuchen diese zu organisieren. Fütterungen sollten selbstverständlich sein! Mit herzlichen Grüßen die Bambi-Romantikerin!

  • http://TierquälereidurchFörsterhand mola

    Anscheinend soll sich hier durch Gehirnwäsche eine Jagdtalibankultur entwickeln, gestützt durch Förster- und Ökohetze mit sophistischen Argumentationsketten.

    Das ist widerlich, weil es einzig uns allein gegen die schutzlosesten in diesem Spiel geht. Und das sind leider die Tiere.

  • Waldfreund

    Servus Bergjaga,
    ja, da hast Du wohl recht, der Wald braucht 100 Jahre und mehr um sich zu erholen. Das sieht man an den Eingriffen der ehemaligen Bayerischen Staatsforstverwaltung. Diese Förster waren eben anderseitig ideologisiert. Damals stand vor allem der “Brotbaum Fichte” auf der Wunschliste. Es ist kaum 40 Jahre her, dass bayerische Förster (der Mensch) in den Wald massiv eingriffen. Man ringelte und tötete Samenbäume mit dem Gift Tormona (Buchen, Ahorn etc.), um die heute angeprangerten Fichten-Monokulturen zu schaffen. Heute ist man eben auf der anderen Welle. Wild stört, der Holzpreis ist hoch, den Jägern kann man ja immer Trophäensucht andichten, das geht ja so einfach. Leidtragende sind die frei lebenden Wildtiere. Wir verbrauchen das Land, gewähren keine Lebensräume mehr, wollen unsere Freizeit dort verbringen, wo noch vor kurzem Ruhezonen des Wildes waren. Durch die ständige Beunruhigung verbeisst das Wild noch überproportional – super – ein Argument, um höhere Abschüsse zu fordern und auch durchzuführen. Einheimische Jäger die inzwischen die Büchse an den Nagel gehängt haben, weil sie bei Machenschaften, wie Jagd zur Notzeit, Futterhaufenjagd, Nachtjagd, Bewegungsjagden mit Hunden, nicht mitmachen wollen, kommen gerade recht. Die sind gut weiter! Es kommen ja immer mehr “Neue”. Jagdschein in 14 Tagen. Du brauchst Dir nur eine Knarre zu kaufen, schon bist du Jäger, mit sofortiger Einladung zu Sammelansitzen, Bewegungsjagden und Nachtansitz. Fehler kannst du sowieso keinen machen. Hauptsache tot!
    Nur weil die BaySF einige Schaufütterungen unterhalten, brauchst du noch lange nicht glauben, dass wirklich eine artgerechte Notzeitfütterung erfolgt, wie sie sein sollte. In ganz Bayern wurden seit Jahren Fütterungen aufgelöst, sowohl in den Privat- wie in den Staatsjagden. Ganz bewusst und gezielt. Damit wird das Rotwild auf einige Fütterungen zusammengezogen und es scheint, “da ist ja noch was da!” Schau dir mal die wirklichen Zahlen Bestandszahlen an. In den meisten bayerischen Forstämtern wohl unter 1 (ein) Stück je 100 ha. Das bewirkt “Verinselung und Inzucht” – aber die Förster in 30 Jahren werden es dann schon wieder richten! Von einem Extrem ins andere!
    Übrigens – Rehe werden in den Revieren der BaySF sowieso nicht gefüttert! Dafür wurde in vielen Bereichen eine Jagdzeitverlängerung bis Ende Januar beantragt. Schießen, töten, umbringen, als Forstpolitik – langsam reicht’s – auch in Bayern!
    Übrigens, Bergjaga, auch ich will gut wachsenden Wald, aber nicht diese einseitige “Schießpolitik” der Bayerischen Staatsforsten!
    Und ich bin sicher, mit einer feinfühligeren Jagdpolitik und artgerechter Notzeitfütterung ist sowohl dem Wald als auch dem Wild gedient!
    Servus
    Waldfreund

    • Försterhasser

      Aufgrund dieser sachlich und inhaltlich absolut stichhaltigen und völlig beweisbaren Zusammenschau der tiermassakrierenden wildhassenden Förster (schon der Name ist abscheulich), die unser Wild absichtlich krank schießen und überall Gift ausbringen, die Schlingen auslegen und auf Kitzen im Wald rumtrampeln, die alle mit Nachtsichtgeräten und Fernlenkraketen einen Rehholocaust anstrengen, die mittels ihrer Handlanger in allen wichtigen Ämtern unter dem Deckmantel des Schweigens gelenkt vom ÖJV (wieder so ein abscheulicher Name) unsere geliebte bayerische Heimat in eine Ödnis ohne Leben verwandeln wollen, werde ich ab sofort aufhören Beiträge in Foren zu lesen. Denn ich schließe mich an: Mit Ideologen vernünftig zu reden, ist relativ zweckfrei! Prost