Schwerer Verkehrsunfall in Gmund

29-jähriger Münchner schrottet Lamborghini

Das Überholmanöver eines Lamborghini-Fahrers am Ortseingang von Gmund-Dürnbach endete am gestrigen Dienstagabend gegen 22 Uhr mit einem schweren Unfall. Der Fahrer des Wagens, ein 29-jährige Münchner, verletzte sich dabei im Gesicht. An seinem Sportwagen entstand laut Polizeiangaben ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Beim Wiedereinscheren verlor der Münchner auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Gefährt, und das Heck brach aus. Dadurch kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, das Auto “sprang über den Wegesrand wie über eine Sprungschanze” – so die Aussage eines Feuerwehrlers – und landete in einem angrenzenden Feld.

Der nicht mehr ganz fahrtüchtige Lamborghini des Münchners. Quelle: fib/BR

Dabei touchierte der Lamborghini noch einen Stromverteilerkasten, was gleichzeitig zu einem kurzzeitigen Stromausfall in Moosrain führte. Der Unfallverursacher wurde daraufhin mit einem Nasenbeinbruch und Verdacht auf Lendenwirbelsäulenverletzung in das Krankenhaus Agatharied gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Mit dabei am Unfallort waren ein Notarzt, der Leiter des Rettungsdienstes, ein Rettungswagen mit zwei Sanitätern sowie die Freiwillige Feuerwehr Dürnbach mit vier Fahrzeugen und 18 Mann zur Ausleuchtung und Absicherung der Unfallstelle.

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  • Conny

    Wenn man nicht in der Lage ist mit so einem Fahrzeug umzugehen – sondern nur benützt um sein gestörtes EGO aufzupolieren –> … der sollte am Besten zu Fuss gehen!!
    Ganz abgesehen davon, dass so Einer ebenso auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet!!!

    • Done

      Scheint doch ein ganz normales Überholmanöver gewesen zu sein, wie es jeder versucht. Leider ist es für den Burschen schlecht ausgegangen. Verstehe aber nicht ganz was das mit EGO aufpolieren zu tun hat. Dieser Unfall hätte doch genausogut mit einem anderen Wagen passieren können. Und wieso gefärdet jemand, den Sie vermutlich nicht mal kennen, andere? Nur weil er einen Sportwagen hatte, muss es ja nicht gleich ein Verkehrsrowdy sein.

    • Harry

      Meinen Glückwunsch Conny,
      mit ihrem Beitrag haben sie sich schon fast für einen Nachwuchs – Bild Reporter qualifiziert, denn auf genau dem Nivaeu befinden wir uns anscheinend.

      “Wenn man nicht in der Lage ist mit so einem Fahrzeug umzugehen – sondern nur benützt um sein gestörtes EGO aufzupolieren –> … der sollte am Besten zu Fuss gehen!!”

      Normalerweise würde ich mich nicht dazu äußern aber ich bin doch etwas verärgert über dieses oberflächliche Gerede.

      Der besagte Fahrer, das kann ich aus meiner Erfahrung mit ihm sagen hat kein gestörtes Ego, sondern ist ein verdammt gutmütiger und ehrlicher Mensch, der einfach nur verdammt hart für sein Geld gearbeitet hat. Und es gibt nichts verwerfliches daran, sich seine Träume zu erfüllen. Aus meiner Sicht spricht aus Ihnen einfach nur der Neid und das ist traurig. Traurig deshalb weil Sie so oberflächlich sind und es wagen, einen Menschen nur aufgrund eines Autounfalls charakterlich einschätzen zu wollen. Sie sollten sich einfach mal Gedanken darüber machen, was sie von sich geben, wenn sie keine Ahnung haben. Möchten Sie denn, das man vorschnell über Sie urteilt? Ich denke nicht.

      In diesem Sinne

      • Conny

        Hallo Harry,

        eines kann ich von mir mit Sicherheit behaupten: dass ich mit bestimmt NICHT oberflächlich bin.

        Meine Beurteilung stützt sich auf die “Erlebnisse”, welche ich fast jedes Wochenende hier um den Tegernsee miterleben muss.
        Was mich jedoch wütend macht ist, dass die “Städter” hier draussen auf´n Land häufig mal so richtig Gas geben, teilweise “ohne Rücksicht auf Verluste”.
        Das gipfelte sich darin, dass mich vor etwa zwei Jahren so ein “rasanter Aurofahrer” vom Motorrad gefahren hätte – und wenn ich nicht auf die Wiese ausgewichen wäre, gäbs mich jetzt wahrscheinlich nicht mehr. – Und dass sind eben so tiefgreifende Erlebnisse, die prägen.

        Also nix für Unguad!

        • Dingo

          War übrigens ein Tegernseer…

          • gmunder

            anders als die polizisten, die nicht wissen wo dürnbach aufhört und moosrain anfängt. die waren dann aus münchen….

  • oha

    Würde mal sagen, daß der Unfall am Ortsausgang von Moosrain Richtung Kreuzstrasse war. Das steht schon im Merkur falsch. Die Spuren kann man noch deutlich erkennen. Mit Dürnbach hat dies eher nichts mehr zu tun.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Ist die Info von der Polizei, die das auch nochmal berichtigt hat. Dort stand ganz explizit, dass der Unfall sich zwischen Dürnbach und Moosrain ereignet hat.

      • oha

        Auwe Auwe,
        dann frag ich mich ab wann Moosrain beginnt.
        Denn der Unfall ist doch sehr weit nach der Ampel (bei Bergzeit) Richtung Kreuzstrasse.
        Also auch nach der Waldsiedlung und nach Bergzeit….
        Dann ist der Stang noch in Dürnbach und … hmmm also, tja, das sind die ersten Anzeichen für die Rückkehr der Politik in das Rathaus nach Dürnbach und die Eingemeindung von Gmund in die Stadt Dürnbach. Nein noch besser, Markt Dürnbach gefällt mir besser.
        Naja, waren ja auch junge Polizisten.
        Kann sein, daß der Estner aus Dürnbach abgeschleppt hat….
        alles nur Spass, aber Mosrain, ganz doll sicher

  • Gmunder

    Definitiv Moosrain.