Zweite ErgÀnzung vom 13. Februar / 19:26 Uhr
Ein eher glimpflich verlaufener Rodelunfall am Sonntag Nachmittag hat die Diskussion um die Wallberg-Rodelbahn wieder ein wenig in Gang gesetzt. Eine 31-jĂ€hrige Rodlerin war am Stockhang von ihrem Schlitten gestĂŒrzt. âDie Frau hat sich mit der Schlaufe des Schlittens am FuĂ verhĂ€ngtâ, so Martin Stumpf, Leiter der Bergwacht Tegernsee gegenĂŒber dem Merkur.
Wie die Polizei in einer Meldung von Sonntag Abend meldet hatte daraufhin ein hinter der Mainburgerin fahrender bisher noch unbekannter Rodler die Frau erfasst. Fuhr aber nach kurzem Vergewissern, dass alles in Ordnung ist, weiter.
Aufgrund der immer stĂ€rker werdenden Schmerzen wurde die 31-JĂ€hrige danach wegen Verdachts auf eine RĂŒckenverletzung mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Agatharied gebracht. Dort konnte jedoch glĂŒcklicherweise nur eine HĂŒftprellung festgestellt werden.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Wallbergbahn-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter Lorenz im Interview mit der Tegernseer Stimme betont, dass an Spitzentagen – und dazu gehört ein Sonntag wie der gestrige – bis zu 2.500 Rodler die anspruchsvolle Strecke in Angriff nehmen.
Und fĂŒr Martin Stumpf steht fest, dass trotz der hohen Frequenz am Wallberg eher wenig passiert. Weniger als 20 EinsĂ€tze seien es in diesem Winter bisher gewesen. Tendenziell gĂ€be es am Wallberg eher leichtverletzte. Ein Einsatz mit dem Hubschrauber wie beim Unfall am Sonntag hĂ€tte es heuer sogar noch nicht gegeben.
ErgÀnzung vom 1. Dezember / 11:02 Uhr
Letzte Woche hatten wir ĂŒber die Testergebnisse des ADAC berichtet. Ergebnisse, die der Rodelbahn am Wallberg im Bereich Sicherheit ein schlechtes Zeugnis ausstellen.
Einige Rodelbahnenbetreiber wehren sich mittlerweile gegen die ihrer Meinung nach falschen EinschÀtzungen des ADAC. Aus dem Grund haben wir mit Antonia Asenstorfer, der Pressesprecherin der Alpenbahnen, gesprochen.
Hier Asenstorfers EinschĂ€tzung zum Ergebnis, den Auswirkungen fĂŒr den Wallberg und den Sinn einer Klassifizierung von Rodelstrecken.
Tegernseer Stimme: Der ADAC hat in seinem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Rodelbahnen-Test die Wallbergbahn im Bereich Sicherheit mit mangelhaft bewertet. Können Sie das Ergebnis nachvollziehen?
Asenstorfer: GrundsĂ€tzlich nehmen wir die EinschĂ€tzung des ADAC bezĂŒglich etwaiger SicherheitsmĂ€ngel natĂŒrlich ernst. Allerdings können wir die Aussagen in den Testergebnissen nicht in allen Bereichen nachvollziehen und mĂŒssen uns diese auch mit dem ADAC zusammen nochmals im Detail anschauen.
Tegernseer Stimme: Einige Dinge sind ja laut Testbericht sehr gut.
Asenstorfer: In verschiedenen sicherheitsrelevanten Punkten, wie den “Rast- und Wartezonen entlang der Strecke auĂerhalb von Gefahrenbereichen” oder “Deutliche Warnung vor Gefahrenstellen” wurde die Wallbergbahn durchweg positiv bewertet.
Tegernseer Stimme: Werden Sie auf das Ergebnis und die laut ADAC vorhandenen “SchwĂ€chen” reagieren?
Asenstorfer: Als Betreiber der Wallbergbahn bemĂŒhen wir uns stĂ€ndig um Verbesserungen auch in puncto Sicherheit fĂŒr unsere GĂ€ste. So haben wir in diesem Jahr als konkrete MaĂnahme an der Spitzkehre im unteren Bereich den Auslauf verbessert und somit eine Gefahrenstelle entschĂ€rft.
Auch haben wir fĂŒr die kommende Saison unser seit vielen Jahren bewĂ€hrtes “Schlitten 1×1″, das Tipps zum richtigen und sicheren Verhalten auf der Bahn gibt, auf den aktuellen Stand gebracht und um einen AusrĂŒstungshinweis ergĂ€nzt.
Wir mĂŒssen jedoch hinsichtlich Verhalten, AusrĂŒstung und SelbsteinschĂ€tzung auch an die Vernunft und Eigenverantwortung unserer GĂ€ste appellieren.
Tegernseer Stimme: Glauben Sie dass eine Klassifizierung von Rodelbahnen in blau, rot, schwarz je nach Schwierigkeit funktionieren wĂŒrde?
Asenstorfer: Die Rodelbahn am Wallberg ist durch ihre LĂ€nge und ihre Neigung durchaus als anspruchsvolle und sportliche Bahn einzustufen. Einer Klassifizierung stehen wir offen gegenĂŒber und sehen auch keinen Nachteil, wenn die Bahn “schwarz” eingestuft werden sollte.
Die Forderung nach einheitlichen Verhaltensregeln unterstĂŒtzen wir uneingeschrĂ€nkt.
UrsprĂŒnglicher Artikel vom 23. Oktober:
âJedes Jahr verunglĂŒcken hunderte Schlittenfahrer, einige sogar tödlich. Um sie besser zu schĂŒtzen, muss dringend in die Sicherheit der Rodelbahnen investiert werdenâ, so ADAC VizeprĂ€sident fĂŒr Tourismus Max Stich. Wieviel Wahrheit dahinter steckt, sieht man an GroĂkampftagen auf und an der Rottacher Rodelstrecke am Wallberg.
Und auch wenn der Chef der Wallbergbahn Peter Lorenz im MĂ€rz diesen Jahres meinte “Die Rodelstrecke ist sicher nicht gefĂ€hrlicher wie anderswo” lassen die Ergebnisse des ADAC aufhorchen.

Ein Ausschnitt aus der ErgebnisĂŒbersicht zum Rodelstreckentest. FĂŒr das Gesamtergebnis einfach auf das Bild klicken.
Als Mangelhaft weist der Autoclub die Rottacher Strecke in Punkto Sicherheit aus. Nur der laut ADAC sehr gute Service an der Wallbergbahn verhindert eine schlechtere Platzierung. In der GesamtĂŒbersicht kommt Deutschlands lĂ€ngste Rodelbahn auf den 19. von 30 PlĂ€tzen – europaweit.
GefÀhrliche Kurven, schlechte PrÀparierung, Absturzgefahr
Mit dem schlechten Ergebnis steht der Wallberg nicht alleine da. Die Probleme Ă€hneln sich oft: ungenĂŒgende StreckenfĂŒhrung und gefĂ€hrliche Kurven und Absturzstellen. Investitionen in die Sicherheit und damit in die ZukunftsfĂ€higkeit der Bahnen seien ein muss, wie Max Stich vom ADAC betont. Die Pisten mĂŒssten grundsĂ€tzlich besser prĂ€pariert wer. Gefahrenstellen gehören durch ZĂ€une und Polster entschĂ€rft. Vor SteilstĂŒcken, Kurven oder Kreuzungen mĂŒssten Tafeln die Rodler warnen.
Zudem sollen die Rodelbahnen, Ă€hnlich wie Skipisten, in drei Schwierigkeitsgrade farblich gekennzeichnet werden. Viele Freizeitrodler wĂŒrden dann schwere Abfahrten wie am Wallberg, gar nicht erst befahren, so die Hoffnung des ADAC. âSchlittenfahren darf nicht zum Lotteriespiel werden, bei dem ich erst unten weiĂ, ob diese Abfahrt fĂŒr mich und meine Kinder geeignet warâ, so Stich.
Der aktuelle Test ist vor allem Wasser auf die MĂŒhlen der Kritiker der Wallbergbahn. Im Laufe der vergangenen Saison sind viele Stimmen laut geworden, die den Verantwortlichen eine schlechte StreckenqualitĂ€t und mangelnde Sicherheit auf der beliebten Rodelbahn vorwerfen.
FĂŒr Peter Lorenz war laut einer Aussage im MĂ€rz, die Sicherheit auf der Bahn zu jeder Zeit gewĂ€hrleistet. GroĂe Ănderungen am Sicherheitskonzept oder der PrĂ€parierung seien nicht geplant. Die Unfallzahlen zum vorherigen Winter sogar rĂŒcklĂ€ufig.
Die Rodelbahn ist natĂŒrlich nicht fĂŒr kleine Kinder gedacht. Und schon gar nicht fĂŒr Erwachsene mit Babys auf dem SchoĂ.
Allerdings ist sie sicher nicht gefÀhrlicher wie anderswo. Klar, wenn zeitgleich 1.000 Leute auf der Bahn sind, dann wird`s eng. Und irgendwo können sich dann auch mal Eisplatten bilden.
Aber eigentlich haben wir sehr viel fĂŒr die Sicherheit getan. Wir haben unter anderem die Kurven entschĂ€rft. Durch die Beschneiung gab`s vor allem unten raus weniger Eis. Und wie man sieht hat`s was gebracht. Die Unfallzahlen sind zurĂŒckgegangen.
Eine EinschÀtzung, die zumindest der ADAC nach den aktuellen Test-Ergebnissen, nicht teilen wird.
Quelle Startseitenbild: dachris






























Man sollte auf jeden Fall Hinweisschilder anbringen, daĂ der Schnee sehr kalt sein kann und ggf. bei WĂ€rmeeinwirkung die Kleidung nass werden könnte. An steileren Abfahrtstellen wĂŒrde auch ein Sicherungsgurtsystem mit Einweisung und FĂŒhrerscheinpflicht Sinn machen. Ebenso sollte darauf geachtet werden, daĂ, des Lebens in freier Natur nicht mĂ€chtige, sofort nach Verlassen der HaustĂŒre, mit dem Ziel “Rodeln”, in Sicherungsverwahrung gesteckt werden. Spezielle rosafarbene Zellen mit Flachbildschirm und Verkaufssendungen sollten daher unbedingt vorsorglich in alle Polizeidienststellen eingebaut werden.
Möglicherweise ist es den Personen ohne Schlitten nicht zuzumuten, bei Aufenthalt in der NĂ€he von viel-beschlittbarten Arealen, die Augen und Ohren zu öffnen. Daher könnte es auch Sinn machen, einen Schlittenwaffenschein einzufĂŒhren.
Es wird auch langsam Zeit, den Schlittenraudies ab 8 Jahren gehörig die Leviten zu lesen. Es kann nicht sein, daà sich diese jungen Menschen auf weissem Schnee austoben und ggf. Wölfe und BÀren gefÀhrden. Oder gar anstÀndige Leute in deren Unversehrtheit bedrohen, obwohl diese doch nur stehenbleibend die erfolglosen Bremsversuche auf eisigen Schlittenbahnen rechthabend ignorieren.
GrĂŒn mit fĂŒnf Plus und sehr guter Auszeichnung erhĂ€lt ĂŒbrigens nur die Schlittenbahn auf ebener FlĂ€che im Verkaufsraum mit grĂŒnem Wiesenteppich und dem frei-bio-öko-Karottensaft.
@ tegernseer: danke fĂŒr diesen beitrag, ich habe mich 100% darin wiedergefunden…
was im obigen beitrag nicht zur geltung kommt, ist, dass der grossteil der unfĂ€lle und verletzungen einmal aufgrund ungeeigneten (dicker man und (meist auch dickes kind) auf kleinem, unsteuerbaren und unbremsbaren (z.b. kleinem DAVOSer) holzrodel -> ein 150 kg geschoss!), defekten/alten oder gefĂ€hrlichen rodeln, und dann auf ganz einfache auffahrunfĂ€lle (s.o. dicker mann….) zurĂŒckzufĂŒhren ist.
ich bin ein hĂ€ufiger nutzer der rodelbahn, und obwohl ich die wochenenden meide, geht man dann doch ab und zu mit den “auswĂ€rtigen” mal mit. daher meine ich, durchaus behaupten zu können, daĂ sicher ĂŒber 80% der unfĂ€lle an den wochenenden auffahrunfĂ€lle oder unfĂ€lle wg. ĂŒberfĂŒllung der bahn sind.
wenn man bedenkt, dass man auch mit kleinen schlitten durchaus 30 km/h erreichen kann, und wenn man dann auch stehende/wartende personen trifft, dann entspricht das einen sturz aus 4 m -> kein wunder, dass da der sanka kommen muss.
ich glaube mich auch an den unfall aus dem bild zu erinnern – meines wissens nach war das auch ein auffahrunfall mit wirbelsĂ€ulenverletzungen – stimmt das, TS?
Das Bild entstand am 2. Januar diesen Jahres. Was genau passiert ist, wissen wir nicht.
Zu den Unfallursachen: Damit haben Sie wahrscheinlich Recht. Der ADAC-Bericht hat das nicht thematisiert. Allerdings weist der Bericht auf die möglichen Lösungen fĂŒr die UnfĂ€lle hin. Dazu gehören vor allem klar gekennzeichnete Schwierigkeitsgrade. Die gibt es derzeit am Wallberg nicht.
Thema AuffahrunfĂ€lle/Kollisionen: Diese geschehen doch in erster Linie wegen einer Ăberlastung der Bahn. Ich kann halt nicht tausende Leute mit Rodeln auf den Berg schicken und wenn’s dann wegen Ăberbevölkerung knallt, jegliche Schuld von mir weisen.
Da sehe ich die Bahn schon in der Pflicht, auch wenn eine Lösung dieses Problems natĂŒrlich nicht einfach zu machen wĂ€re. Ein Mitarbeiter, der versuchen wĂŒrde, z.B. nur alle Minute einen Rodler starten zu lassen, bekĂ€me wohl von den Wartenden sauber was zu hören…
Der ADAC, das ist ein Verein, der u.a. den Jugendlichen in Motorsportvereinen beibringt, hirnlos und ohne RĂŒcksicht auf die Umwelt durch die Gegend zu rasen. Diese geistigen (.) sollten sich mal an die Wallbergbahnkasse stellen und zuhören, was sich das Personal anhören muss, wenn es den Leuten klar zu machen versucht, dass diese Bahn fĂŒr Kinder nicht geeignet ist. Oder dass sie sehr eisig ist. Höhepunkt im letzten Jahr, mit eigenen Ohren gehört, eine Beschwerde, warum die Bahn nicht gestreut wird. Es ist schon erstaunlich, was der ADAC alles testet, nur sich selber testet man nicht. Der gröĂte Lacher, dieser Verein ist auch noch gemeinnĂŒtzig!
Die Nutzung der “Natur”-Rodelbahn kostet keine GebĂŒhr; das Rodeln erfolgt grundsĂ€tzlich auf eigene Gefahr. So auch bei der Hirschberg-, der Setzberg und der Sibli-Rodelbahn. Man kann halt nicht – an SelbstĂŒberschĂ€tzung leidend – verlangen, dass sĂ€mtliches Restrisiko von den Betreibern ausgeschlossen werden muss. Vielleicht sollten auch noch in der Wolfsschlucht, am Buchstein, Schinder u.Ă€. die Steilpassagen oder sonstige Gefahrenstellen mit FangzĂ€unen, Polstern und Hinweistafeln, möglicherweise auch noch durch Abtragung von GelĂ€ndestufen und Einbau von Treppen und GelĂ€ndern, entschĂ€rft werden, damit jeder Depp in Sandalen nauf und wieder obe kimmt, wennÂŽs sein muss auch im Winter. Abstreuen gegen GlĂ€tte natĂŒrlich inbegriffen.
was ist denn das fĂŒr ein Argument? Die Nutzung einer Skipiste kostet auch keine GebĂŒhr, und von den Betreibern wird trotzdem erwartet, dass fĂŒr die Sicherheit einiges getan wird. Warum wird denn keine Kategorisierung in Schwierigkeitsgrade vorgenommen? Dann kommen auch keine “Deppen in Sandalen” auf die Idee die Rodelbahn zu benutzen. Aber das wĂŒrde dem Betreiber auch wieder einiges an Kunden kosten, also lieber alle hochschicken. Runter kommen Sie alle.
bergfexl ich geb dir vollkommen recht! die leute bewusst!! auf eine naturrodelbahn… wenn man nicht mit natur umgehen kann die ab und zu druchaus auch mal gefĂ€hrlich sein kann dann sollte man um himmels willen bitte zuhause auf der couch mit ner schĂŒssel chips sitzen bleiben und super nanny oschaun!
gruzefĂŒnferl blos weil de breiĂn moana sie miasn ĂŒber all eanan schnobe drin ham!
blÀd bleibt blÀd da huift koa mittl!
Recht host!!
@rodler: Ach so ist das, die Nutzung einer Skipiste kostet keine GebĂŒhr? Willkommen im Schlaraffenland.
ich kann als Skitourengeher die Skipiste nutzen ohne dafĂŒr bezahlen zu mĂŒssen. Kosten tut “nur” der Lift oder die Seilbahn. Aber das ist beim Rodeln nicht anders. Oder hab ich einen Denkfehler?
nur nebenbei: war nicht auch der wallberg fĂŒr tourengeher gesperrt? ich weiss es nicht genau, irgendetwas war da mal im letzten jahr (fĂŒr mich absolut unverstĂ€ndlich und idiotisch! ich meine, das wurde wg. ĂŒberlastung der pisten begrĂŒndet – wen stören die paar tourengeher?)
Homologierte Naturrodelbahnen dĂŒrfen lt. Int. Rennrodelverband ein maximales DurchschnittsgefĂ€lle von 13% haben, an exponierten Stellen sind Schutzbanden zur Absicherung von Gefahrenpunkten anzubringen. Bei öffentlichen Rodelbahnen hingegen ist offensichtlich alles erlaubt. Hier gibt es weder Vorschriften zur Sicherheit der Nutzer, noch eine Abnahme durch eine fachkundigen Stelle. Unglaublich, wo heutzutage fast alles reglementiert ist. Das Urteil des ADAC kann rundum bestĂ€tigt werden. Es ist unverantwortlich, tagtĂ€glich Kinder und unerfahrene Schlittenfahrer ohne ausreichende AusrĂŒstung gleichzeitig in Scharen auf eine unzureichend abgesicherte Bahn mit Passagen von 30% und mehr zu schicken. Zahlreiche HubschraubereinsĂ€tze sollten Hinweis genug sein, dass sich die Anbieter baldmöglichst Gedanken ĂŒber die Sicherheit der Rodelbahn machen – zum Schutz ihrer GĂ€ste und BĂŒrger.
13% aller Homosapiens, die sich ausschlieĂlich der Homologierung von “Natur”-Rodelbahnen widmen, sollten sich tief in Kommunikationen fluktuierender Testrelevanzen mit Homo-Erektus und Neandus Thalus begeben.
Oh ihr Gelehrten und Wissenden, was ist Natur? Steht da ein Schild, vorsicht ab hier Natur, betreten auf eigene Gefahr aber nicht unter 12 Jahren. Eltern haften …
Durch die Bergbahnen ist ein Schritt von vielen getan um die Natur zu verkleinern aber auch um diese zugĂ€nglicher zu machen. Weitere schritte, wie Absperrungen und Hinweisschilder graben sich ebenfalls durch die Natur und verkleinern mehr und mehr das, was vorher noch erschlieĂenswert war.
Es wird aber meiner Meinung nach als Hauptproblem ĂŒbersehen, daĂ die Bemutterung und VerantwortungsĂŒbernahme der Gesellschaft, weg vom einzelnen Menschen mehr und mehr die Wirklichkeit umkehrt.
Nicht der, der den Stein ĂŒbersieht und sich durch Unachtsamkeit oder SelbstĂŒberschĂ€tzung verletzt ist selbst schuld, sondern alle anderen.
Warum lachen wir denn ĂŒber die Amis, wenn dort jemand fĂŒr heissen Kaffee auf der Hose eine Million erhĂ€lt und warum gibts das nun schon bei MĂŒnchen ?
Soll doch die Wallbergbahn zahlen, wenn eine Mutter ihr viel zu junges Kind mit Erfrierungen unten an der Bahn schreiend dem Arzt ĂŒbergibt. Es hĂ€tte sie ja jemand von der Bahn auf alle! Risiken und Gefahren hinweisen mĂŒssen. Andernfalls hĂ€tte sie ja sowieso klagen können, weil die von der Bahn ihr unter den Bedingungen das Fahren verboten haben……
Homologiert … da lach ich ja, versteck dich doch unter deiner Decke, Homologiert …
Zusatz,
in MĂŒnchen wurde diesbezĂŒglich die richtige Entscheidung getroffen !!!!!
No Money for BlÀdheit.
No was,
@tegernseerstimme
do ko ma si so richti auskot… bei eich
des huift scho berig ĂŒban frust
und lusti iss a bei eng
(sorry fia mei pseudobayrisch)
merci
hehe, im prinzip alles richtig!
frĂŒher hatten wir auch keine fahrradhelme und hatten zum rollschuhfahren (damals schon rollerskaten) auch noch kein full-protector-equipment – wir haben gewusst, was passiert, wenn es uns schĂ€delt, und haben nach dem ersten aha effekt die konsequenzen daraus gezogen, und waren dementsprechend vorsichtiger.
was in vielen beitrĂ€gen, die nach sicherheit schreien, wegen der falschen logischen verkettung geschlossen wird: mehr sicherheit = weniger verletzungen. aber das wurde schon lange in den 70igern widerlegt! nach einfĂŒhrung der gurtpflicht sind etwa die verletzungen nicht zurĂŒckgegangen, sondern haben erst zugenommen, denn im vetrauen auf die gefĂŒhlte sicherheit sind die autofahrer weit risikoreicher gefahren, als davor ohne gurt. gleiches ergab sich bei einfĂŒhrung des ABS.
ich will hier nicht falsch verstanden werden, ich bin fĂŒr sicherheit, und es soll auch nicht immer erst was passieren mĂŒssen, dass bei offensichtlichen gefahren gehandelt wird. aber es ist ein abwĂ€gen nötig, ein vernĂŒftiges einhalten des masses, bei der die verhĂ€ltnismĂ€ssigkeit gewahrt bleibt. sicherheitsmassnahmen an bestimmten gefahrenpunkten (steilkurven, ĂŒberstarken gefĂ€lle etc.), aufklĂ€rung vor befahren der bahn (nicht an steilstĂŒcken oder nicht einsehbaren stellen halten!), alles richtig. aber wenn man einigen beitrĂ€gen weiter oben folgt, dann muss man schon die bahn auf durchgehend 9% gefĂ€lle reduzieren, damit sie den anforderungen passt. leute! das ist eine naturrodelbahn! sie macht vielen leuten spass, die rodeln können! wer nicht rodel kann, soll nicht auf diese bahn, sondern auf den rodelhĂŒgel sicher auch ganz in ihrer nĂ€he (konnten wir frĂŒher auch!).
evtl. ist die einstufung in rodelbahn schwierigkeitsgrade doch am besten, mir im grunde egal. dann soll die wallbergbahn aber den “schwarzen punkt” bekommen, und damit soll dann alles gesagt sein.
letztlich bleibt die frage, warum man ĂŒberhaupt als eltern von unter 10 jĂ€hrige (evtl. gar 12), die alleine von der kraft her gar nicht in der lage sind, die schlitten zu beherrschen, geschweige denn eine notbremsung durchzufĂŒhren, auf die rodelbahn lĂ€sst? warum kann man mit denen nicht auf den normaln rodelhĂŒgel gehen? sie haben dort mind. genauso spass, und dann bewegen sie sich noch viel mehr, weil man erst auf den berg rauf muss, was sicher auch der leider auch bei uns schon angekommen verfettung unserer kinder zugute kommt.
im diesen sinne, lasst uns unsere wallbergbahn, und lauf auch mal mit dem schlitten rauf, es rodelt sich danach viel ehrfĂŒrchtiger, und man geniesst es mehr!
Wie ich schon mal sagte, zunĂ€chst wĂ€re zu ĂŒberprĂŒfen, was denn an dem (wahre Begriff dafĂŒr verstösst vmtl. gegen irgendwelche Nettiquetten) Verein “GemeinnĂŒtzig sein soll” Einen Schutzbrief bekomme ich ĂŒberall ohne zuerst Mitglied werden zu mĂŒssen, eine Auslandskrankenversicherung ebenso! Wie schon jemand sagte, fĂŒr Blödheit gibt es keine Versicherung.
Der einzige Beitrag mit fundiertem Wissen aus der Praxis, ist der von Vreni. Ein Automobilclub und Rodel-Laien sollten sich besser Themen widmen, zu denen sie fachkundige Kommentare abgeben können. Experten aus dem Schlittensport sind hier offensichtlich noch nie zu Rate gezogen worden, weder beim Bau, noch bei den SicherheitsmaĂnahmen der Bahn. Es kann kein Zufall sein, dass auf Rodelbahnen wie z.B. auf der benachbarten Klamm-Rodelbahn in den letzten 30 Jahren weniger UnfĂ€lle als an einem Wochenende am Wallberg.passiert sind. An den Freitagen im Januar und Februar kann sich dort jeder beim Nachtrodeln ĂŒberzeugen, wie eine sichere Rodelbahn betrieben wird.
Der einzig unqualifizierte Beitrag ist der des ADAC, ohne Zweifel!
der vergleich mit der klamm rodelbahn hinkt gewaltig! die rodebahn ist erstens eine echte profibahn, die im ĂŒbrigen gesperrt ist fĂŒr nicht vereinsmitglieder (auĂer den paar nachtrodelveranstaltungen), und dann ein echter geheimtipp, so dass sich letztendlich in den letzten 30 jahren sicher genauso viele besucher dorthin verirrt haben, wie an einem guten sonntag auf der wallbergbahn!
nicht falsch verstehen, ich bin ja gar nicht gegen sicherheit auf der bahn, ich meine nur, sie ist absolut ausreichend, da aus meinen erfahrungen heraus die meisten unfÀlle durch unsachgemÀsse benutzung und fehlverhalten der benutzer selbst verursacht werden. mann kann keine ganze bahn in watte packen! ich will natur sehen, und keine orangenen plastikpralldÀmpfer!
und….. eine schwarze bahn war fĂŒr uns frĂŒher immer mehr ansporn, als daĂ wir uns davon abschrecken liessen…. man sollte den PR effekt einer schwarzen bahn nicht unterschĂ€tzen…
abschliessend: bei uns wird und ist zuviel reguliert! wer das nicht kennt, sollte das mal lesen, ist schon eine kleine berĂŒhmtheit: Kindheit in den 60ern und 70ern
http://www.netzwolf.info/strandgut/kinder60er
Die Wallberg-Bahn sollte sich das gleiche ĂŒberlegen wie der Betreiber der Hocheck Anlage in Oberaudorf. Rechtliche Schritte!
also leute, wer den berg von unten sieht kann sich ja wohl denken, dass das keine rodelbahn fĂŒr leute ist die keine ahnung vom rodeln haben! es is doch wohl so wie auch schon seegeisterl schon gesagt hat logisch, dass bei vielen leuten auf der rodelbahn irgendwann eisplatten entstehen! da muss man halt mal seinen hintern auch am wochenende frĂŒher ausm bett schwingen und net erst um 3 uhr nachmittags mit tausenden von zugereisten sich gegenseitig auf der abfahrt in abgrund drĂ€ngeln…. mit kleinen kindern sollte man da weder auf der ski noch auf der rodelbahn runter fahren!
die leute sollten erstmal lernen wie man A mit nem rodel bremmst, B den rodel lenkt und C das man ABSTAND zu anderen Rodlern auf der Bahn hÀlt.
das ist doch beim skifahren genau das gleiche!
wer sich in gefahr begibt kommt darin um! und leute die keine ahnung haben und da runterbrettern nur damit se sagen können ich war aufm wallberg die begeben sich und teilweise sogar andere ganz einfach mit vollgas und nem breiten grinsen blind in gefahr und jammern dann rum wenn was passiert! selbstĂŒberschĂ€tzung mit vollgas in graben oder gegen den baum.
wenn ich mich ohne fĂŒhrerschein in ein auto setzte und bau nen unfall kann ich auch nicht die gemeinde dafĂŒr verantwortlich machen warum die ampel genau dann auf rot steht wenn ich da lang fahre
und D, nicht mitten in der bahn auf einem der mit schnellsten stĂŒcke in einem pulk stehen bleiben, so dass man praktisch nicht vorbei kommt! siehe video bei 1,08 min!
wenn der rodler dort nicht so gut reagiert hĂ€tte und sein sportgerĂ€t voll und ganz beherrscht, dann wĂ€re da sicher wieder der heli gekommen……
Hallo ihr Rodler, oder sollte ich Schlittenfahrer sagen?
Ich fahr die Bahn lang genug, entweder i konns oder ned.
Probierts mal Neureuth, Hirschberg oder Galaun
Euer Problem: Ihr mĂŒsst auch zu FuĂ naufgehn!!
Kleiner Tipp: Hirschberglift (Leibig) auch fĂŒr Rutscher geeignet!
Im Notfall Schuttberg (MĂŒnchen, OlympiagelĂ€nde)
Michl