Mittwoch, 22. Mai 2013

Zukunftsprojekt des Bundes testet Alternativen fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum

“Offensive Home Office” – auch am Tegernsee?

Nick Keppol, „New Workspace“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, www.piqs.de

Viele junge Menschen verlassen das Tal. Ein Grund ist nicht zuletzt die mangelnde Perspektive fĂŒr Berufseinsteiger und junge Familien. Außerhalb des Tourismus gibt es nicht viele Jobs im Tal.

Mit diesem Problem steht das Tegernseer Tal nicht alleine da. „Landflucht“ betrifft viele Regionen. In einem bisher einmaligen Testprojekt versucht der Bund, dieser Entwicklung entgegenzuwirken: durch gezielte Förderung von HeimarbeitsplĂ€tzen im lĂ€ndlichen Raum. [Weiterlesen...]

Eine Berliner Onlinekonferenz und die Parallelen zum Tegernseer Tal

Das “Digitale” ist nĂ€her als man denkt

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In der letzten Woche fand in Berlin die republica statt ‒ eine der grĂ¶ĂŸten Veranstaltungen rund um das Internet. Die Politik der sogenannten Netzgemeinde war dabei wieder mal eines der großen Themen.

Wie und warum das auch im Tegernseer Tal eine Rolle spielt? Einige der Gedanken und Ideen sind bereits bei uns angekommen. Andere werden folgen. [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zur Politik als Spezl-Wirtschaft

Die fetten Jahre sind vorbei

Gedenken an Sendlinger Mordweihnacht

Die oftmals bestaunte bayerische Spezl-Wirtschaft fliegt den Spezln gehörig um die Ohren. Und man hat das GefĂŒhl, was jahrelang gang und gĂ€be war, wird plötzlich nicht mehr akzeptiert: Ehefrauen als gut bezahlte „Anrufbeantworter“, parteiintern vergebene Verdienstkreuze, „geschenkte“ Doktortitel.

Grund fĂŒr den Ärger sind nicht GesetzesverstĂ¶ĂŸe. Das Problem ist die SelbstbedienungsmentalitĂ€t, die kurzen Dienstwege. Oder anders gesagt: Der Status quo eines vermeintlich akzeptierten Politikstils. [Weiterlesen...]

Hofgemeinschaften: Alternative zu Supermarkt und Nahrungsindustrie?

“Eigener” Bauernhof anstatt EU-Saat

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Vergangene Woche gingen Meldungen durchs Netz, in denen vom Vorhaben der EU berichtet wurde, alte Saatgutsorten in Zukunft verbieten zu wollen. Groß war die Aufregung, dass selbst die private Weitergabe solcher Sorten verboten werden soll.

So ganz stimmten die GerĂŒchte zwar nicht, aber sie zeigen trotzdem die vorherrschende Angst. Verkommen Fleisch, Obst und GemĂŒse zusehends zu einem ausschließlichen Industrieprodukt? Konzerne anstatt Bauern und globale Massenware statt Nahrungsmittel aus dem eigenen Umfeld? Eine kleine Gegenbewegung dazu gibt es seit Jahren. [Weiterlesen...]

FĂŒr die Verfasser des offenen Briefes ist "die Sache vorerst erledigt"

Kreidl: Persönliche Entschuldigung akzeptiert

Miesbacher Landrat Kreidl ist neuer LandkreisprÀsident

Aktualisierung vom 24. April / 13:08 Uhr
Wie sowohl Jakob Kreidl, als auch die Professoren Dr. Meyer und Dr. Schlotter ĂŒbereinstimmend bestĂ€tigen, hat sich der Landrat letzten Samstag offiziell und in einem persönlichen GesprĂ€ch fĂŒr sein Fehlverhalten entschuldigt.

Von einer Entschuldigung in “sehr selbstkritischer” Weise ist die Rede. Über Details wollten die Verfasser des Offenen Briefes keine weitere AuskĂŒnfte geben. Nur so viel: fĂŒr die vom Plagiat betroffenen Professoren sei die “Sache vorerst erledigt”. [Weiterlesen...]

Wie die moderne Verwaltung in der Rottacher RealitÀt ankommt

Der “E-Government-Pionier” vom Tegernsee

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In Rottach ist es bereits online. In Tegernsee soll es noch dieses Jahr kommen. Gmund plant damit fĂŒr das nĂ€chste Jahr. Die Rede ist von Ratsinformationssystemen als Onlineportale, die sowohl GemeinderĂ€ten wie auch BĂŒrgern einen leichteren Zugang zu Sitzungsunterlagen und den TĂ€tigkeiten der Gemeinden bieten sollen.

Diese Systeme sind ein erster und wichtiger Schritt auf dem Weg zu bĂŒrgerfreundlichen und zeitgemĂ€ĂŸen Verwaltungen. Ist das Tal auf dem Weg zum “E-Government”? [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zur Floskel vom WĂ€hlervertrauen

Jakob Kreidl und der WĂ€hler: Eine fast ganz normale Beziehung

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Der Doktor ist weg. Jakob Kreidl hat in einer schriftlichen ErklĂ€rung den Verzicht auf den Titel verkĂŒndet. UnabhĂ€ngig von der Entscheidung seiner sich derzeit noch in PrĂŒfung befindlichen UniversitĂ€t Neubiberg.

Gleichzeitig beruft sich der Landrat auf den „erteilten WĂ€hlerauftrag“ und auf die „Grundlage des Vertrauens der WĂ€hlerinnen und WĂ€hler“, um sein Amt weiter auszufĂŒhren. Woher Kreidl jedoch das Wissen ĂŒber das ihm entgegengebrachte Vertrauen nimmt, bleibt sein Geheimnis. [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zum BĂŒrgerentscheid in Tegernsee

Es ist vorbei. Endlich. Hoffentlich.

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Der Steg wird gebaut. So hat es die Mehrheit der Tegernseer BĂŒrger entschieden. Der Weg dahin war schwer. Schwer, weil man schon seit Jahren am Planen ist, und schwer, weil es seit Jahren im Stadtrat und im Ort Streit um den Weg am See gab.

Die Argumente dafĂŒr oder dagegen konnten viele zum Schluss auswendig aufsagen. Und haben das auch bis zum bitteren Ende wieder und wieder getan. [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zu den PlagiatsvorwĂŒrfen gegen Landrat Jakob Kreidl

Die EinschlÀge kommen nÀher

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Fast genau zwei Jahre ist es her, als der RĂŒcktritt des damaligen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg fĂŒr einigen Wirbel sorgte. In der Zwischenzeit hat man sich fast schon an die Situation gewöhnt: mit Silvana Koch-Mehrin und der Bundesbildungsministerin Annette Schavan sind weitere prominente Politiker des Plagiierens ĂŒberfĂŒhrt worden.

Neu ist jedoch, dass durch Online-Aktivisten aufgedeckte PlagiatsvorwĂŒrfe bis ins lokale Umfeld reichen. Landrat Jakob Kreidl beteuert unterdessen seine Unschuld. Ganz so wie seine VorgĂ€nger in der Bundespolitik. [Weiterlesen...]

Landrat Dr. Jakob Kreidl weist PlagiatsvorwĂŒrfe zurĂŒck

“Ich vertraue dem Urteil meiner UniversitĂ€t”

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Im Laufe des heutigen Vormittages ĂŒberschlugen sich die Ereignisse. Laut der Internetplattform VroniPlag soll Landrat Jakob Kreidl Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben. Nun hat sich Kreidl selbst zu Wort gemeldet.

In einer ersten Reaktion zeigt sich der Landrat, der gleichzeitig das Amt des Landkreis-PrĂ€sidenten bekleidet, von dem gegen ihn erhobenen Plagiatsvorwurf â€œĂŒberrascht” und ist sich laut eigener Aussage keiner Schuld bewusst. [Weiterlesen...]

Wie das Tal von einer sich Àndernden Arbeitswelt profitieren könnte

Der Tegernsee als Standort fĂŒr Freiberufler?

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Wenn man aktuellen Studien und Forschungen glauben möchte, steht die Arbeitswelt in den kommenden Jahren vor großen VerĂ€nderungen. Immer mehr Menschen werden freiberuflich anstatt angestellt sein.

Arbeit ist durch digitale Vernetzungsmöglichkeiten immer weniger an Raum und Zeit gebunden. Unternehmen werden Hierarchien aufgeben und Mitarbeiter projektbezogen anwerben. Was das fĂŒr das Tegernseer Tal bedeuten könnte? Eine Chance, der Überalterung entgegenzuwirken. [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zum Sicherheitsbericht 2012

Angst macht jede Statistik vergessen

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Der Landkreis ist so sicher wie seit Jahren nicht mehr. Das ist das Ergebnis des Sicherheitsberichts 2012. Die Straftaten gingen weiter zurĂŒck, und wir haben es mal wieder Schwarz auf Weiß: Wir leben in einer der sichersten Ecken des Landes. Und dennoch vergessen wir das auch 2013 sicherlich wieder – weil Statistik und Emotionen nicht immer zusammenpassen. [Weiterlesen...]

Licht und Schatten der neuen InformationsfĂŒlle

Digitale Filter: Eine Welt, wie sie mir gefÀllt

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Die jeden Tag aufs Neue produzierten Datenmengen sind gigantisch: etwa zwölf Mal mehr Daten sollen tĂ€glich ins Internet eingestellt werden, als aktuell in BĂŒchern weltweit niedergeschrieben sind.

Was ziemlich abstrakt klingt, passiert auch bei uns im Tal: zahlreiche Seiten zum Tegernsee, bloggende Gastronomen, Gruppen in sozialen Netzwerken, Kommentare, Bilder und Videos. Sortiert wird der Datenstrom durch digitale Filter. Was aber bedeutet das fĂŒr jeden Einzelnen von uns? [Weiterlesen...]

Diskussionsbeitrag: Zum Umgang mit Meinungsfreiheit und Zensur

Nicht jede Kritik ist auch eine Beleidigung

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Die Debatten um die Diskussionskultur im Internet sind so alt wie das Internet selbst. Das Netz biete Raum fĂŒr Denunzianten, fĂŒr falsche Behauptungen, und ganz generell drehen sich die Diskussionen stĂ€ndig im Kreis. Die Schuldigen sind auch schnell ausgemacht: die Betreiber von Onlineplattformen.

Je nach Sichtweise gehen die VorwĂŒrfe in zwei gegensĂ€tzliche Richtungen: „Sie zensieren gegen die freie MeinungsĂ€ußerung“ oder „Sie erlauben es, dass Unwahrheiten und Beleidigungen verbreitet werden“. [Weiterlesen...]

Spannendes Pilotprojekt: warum sich eine Kommune Geld von ihren BĂŒrgern leiht

WĂŒrden Sie ihrer Gemeinde einen Kredit geben?

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Deutschlands StĂ€dte und Kommunen sind faktisch pleite. Das ist allgemein bekannt, und da macht auch beispielsweise Bad Wiessee keine Ausnahme. Trotzdem muss “man” auch in Zukunft irgendwie “flĂŒssig” sein. Die Lösung: es wird Gemeindeeigentum verkauft, oder man leiht sich Geld von der Bank.

Einen ganz anderen Weg hat nun eine erste Gemeinde in Hessen erfolgreich getestet: Dort haben sich die Stadtoberen Geld bei den eigenen BĂŒrgern geliehen. FĂŒr neue FunkgerĂ€te der Feuerwehr. [Weiterlesen...]

"Jetzt red i - Europa" gastiert in Gmund

Des BĂŒrgers Meinung – live im Feichtner Hof

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Seit 1971 gibt es “Jetzt red i”. Damit ist das Format die Ă€lteste BĂŒrgersendung des Bayerischen Fernsehens. Doch Aufreger-Themen gibt es immer. Und seit 2005 werden diese in einer erweiterten Ausgabe “Jetzt red i – Europa” diskutiert.

Diesen Mittwoch gastiert die Live-Sendung mit den Moderatoren Birgit Kappel und Timann Schöberl in Gmund. Im Feichter Hof wird nachgehakt und debattiert: “Was lĂ€uft schief in der EU?” Eines der Themen wird die geplante Privatisierug der Wasserversorgung sein. [Weiterlesen...]

Ein Kommentar zum geplanten Ratsinformationssystem

Kleiner HĂŒpfer oder großer Schritt? Nur Mut Rottach!

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In Rottach wird der Gemeinderat am kommenden Dienstag ĂŒber ein Ratsinformationssystem abstimmen. Vorbei sein sollen die Zeiten in denen die GemeinderĂ€te per Brief informiert wurden. Außerdem sollen den Politikern kĂŒnftig mehr und transparentere Informationen zur VerfĂŒgung gestellt werden – so wĂŒnscht es der BĂŒrgermeister.

Der Schritt ist richtig. Aber vielleicht doch nur ein halbherziger HĂŒpfer auf dem Weg Rottachs zur modernen Gemeinde. [Weiterlesen...]