Gmund stellt ebenfalls Jahresabschluss aus der Kurverwaltung vor

Knapp 400.000 Euro Verlust

Ergänzung vom 19. Juli / 15:12 Uhr
Im Vergleich zu den Zahlen aus Bad Wiessee erscheint der Jahresabschluss aus Gmund fast schon ein wenig niedlich. “Lediglich” knapp 400.000 Euro Verlust erwitschaftete der Kurbetrieb aus der nördlichsten Gemeinde im Tal im letzten Geschäftsjahr.

Somit verzeichnet Gmund die niedrigsten Abgaben aller fünf Gemeinden am Tegernsee.

Damit einher geht allerdings selbstverständlich auch das geringste Angebot. Den Haushalt belastet hier weder ein Schwimmbad noch eine Seesauna. Verhältnismäßig großer Kostenfaktor in der Bilanz sind die Abgaben für die Gästekarten. Ob sich dies mit dem zukünftig angepassten Kurbeitrag etwas entspannt, wird sich wohl erst im nächsten Jahr herausstellen.

Ursprünglicher Artikel vom 14. Juni
„Die Gemeinde Bad Wiessee bietet Urlaubern und Einheimischen ein breit gefächertes Angebot an touristischen Einrichtungen“ – das sagte Bürgermeister Peter Höß in der jüngsten Gemeinderatssitzung, um das exorbitant hohe Minus der eigenen Kurverwaltung zu erklären.

Denn das Angebot kostet die Gemeinde und damit letztlich auch den Bürger Jahr für Jahr viel Geld. Genauer gesagt, 2,8 Millionen Euro. So hoch war das Defizit im Jahr 2010.

Den mit Abstand größten Kostenfaktor stellt dabei der Badepark dar, der mit einem jährlichen Minus von etwa 700.000 Euro zu Buche schlägt. Ein Zustand, an dem Wiessee laut Geschäftsleiter Michael Herrmann derzeit kaum etwas ändern kann.

„Schwarze Null bei Badepark unmöglich“

„Der Badepark ist ein über 40 Jahre altes Gebäude, das noch zu Zeiten errichtet wurde, in denen man keinen Wert auf energetische Bauweise gelegt hat“, erklärt Herrmann einen der größten Kostentreiber.

Außerdem ist bei der damaligen Errichtung mit einer jährlichen Auslastung von 400.000 Besuchern ausgegangen worden. In den goldenen Zeiten des Kurortes wurde diese Zahl oft erreicht. Doch heutzutage stellt sich die Lage anders dar. „Im Schnitt liegen wir nur noch bei etwa 170.000 Gästen pro Jahr“, beschreibt Herrmann den Grund für den drastischen Umsatzrückgang. Das Bad sei einfach nicht ausgelastet.

Letztlich seien die Einsparpotenziale allerdings nur in begrenztem Maß vorhanden. So hat die Gemeinde beispielsweise in den vergangenen Jahren die technischen Anlagen modernisiert und energetisch nachgebessert. Auch das Personal habe man laut Herrmann auf ein Minimum heruntergefahren.

Angesprochen auf eine mögliche Schließung des Außenbeckens zur kalten Jahreszeit, meint Herrmann: „Uns ist durchaus bewusst, dass das Becken ein Kostenfresser ist. Um die Temperatur speziell im Winter bei über 30 Grad zu halten, braucht man enorm viel Energie.“

Doch einfach den Stöpsel ziehen und das Becken dicht machen, könne auch keine Lösung sein. „Wenn wir im Angebot etwas wegnehmen, versuchen wir auf der anderen Seite, auch immer wieder etwas Neues anzubieten.“

Letzte Sanierung im Jahr 2011 verschlang eine Million Euro

So hat derzeit das komplette Bad für erneute Sanierungsarbeiten geschlossen. Wie schon im letzten Juni sind es technische Wartungsarbeiten, die gerade jetzt durchgeführt werden, da im Sommer immer weniger Betrieb ist. Fliesen und Fugen werden erneuert, die Bänke in den Innensaunen ausgetauscht.

Wiedereröffnet wird der Badepark dann am 23. Juni. Aus Kostengründen mit kürzeren Öffnungszeiten: Bis 30. September wird das Bad montags bis donnerstags von 9 bis 20 Uhr geöffnet bleiben, freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr. Bis zu eineinhalb Stunden kürzer fallen die Betriebszeiten aus.

Doch damit nicht genug. Gleichzeitig schwebt der Gemeinde eine Eintrittspreiserhöhung vor. Die letzte habe es im Jahr 2008 gegeben. „Wir haben uns in der letzten Zeit intensiv darüber Gedanken gemacht und Preisvergleiche mit anderen Bädern angestellt. Der Badepark muss sich bei dem durchaus vielseitigen Angebot nicht verstecken und liegt preislich im unteren Bereich“, begründet er die Preisgestaltungsabsichten.

Eine Entscheidung, die dazu führen könnte, dass der eine oder andere Gast fern bleibt. Etwas, worüber sich die Gemeindeverwaltung im Klaren ist. Aus dem Grund wurde auch noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Große Sorge bei Mitarbeitern

Unabhängig von der Preisgestaltung sind die Mitarbeiter des Badeparks derzeit nicht sorgenfrei. Wie geht es mit dem Badepark weiter? Drohen Kündigungen, um die Ausgaben weiter zu reduzieren?

Trotz aller negativer Meldungen steht die Gemeinde derzeit noch vollkommen hinter dem Badepark, erwägt mittelfristig jedoch einen Verkauf an einen Investor. „In den nächsten zwei bis drei Jahren wird diesbezüglich nichts passieren. Die Gemeinde steht derzeit voll und ganz hinter dem Bad“, versichert uns Herrmann.

Was ein eventueller Verkauf für die Mitarbeiter bedeutet, ist derzeit noch nicht abzusehen. Nach heutigem Stand drohen laut dem Geschäftsleiter in den kommenden Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen.

Badepark nur Teil der Kurverwaltung

Zum Betrieb der Wiesseer Kurverwaltung gehören neben dem Badepark auch das Verkehrs- und Kuramt, die Ausgaben für Marketing, Kuranlagen, Seepromenade, Wandelhalle, Veranstaltungen, Tennispark, Hotel zur Post, Kurorchester, Wintersportanlagen und Freizeitanlage an der Hagngasse sowie das Jodschwefelbad.

Diese Einrichtungen kosten die Gemeinde laut Höß Jahr für Jahr mehr als in allen anderen Tal-Gemeinden. Aus der nun bekannt gegebenen Gewinn- und Verlustrechnung geht hervor, dass dadurch im Jahr 2010 ein Defizit in Höhe von 2,8 Millionen Euro entstanden ist. In Rottach belief sich das Defizit laut dem gut informierten Kämmerer Franz Ströbel auf etwa 1,3 Millionen Euro.

Für Ströbel sei das Defizit der Kurverwaltung indes – vor allem aufgrund des breiten Angebots – wenig überraschend.

Ausgeglichen wird der Betrag übrigens durch die Haushaltsmittel der Gemeinde. Doch da diese durch die horrende Verschuldung mehr und mehr auf den Prüfstand kommen, wird es über kurz oder lang auch Auswirkungen auf das Kurangebot haben müssen. Da kann man nur hoffen, dass die Gäste das nicht mitbekommen.

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  • Schorsch

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 2.8 Mio. alleinig die Kurverwaltung betreffen. Ich denke man sollte den Begriff “Kurverwaltung” durch “Gemeindeverwaltung” ersetzen, oder?

  • Thomas

    Eine absurde Idee die Preise noch anheben zu wollen. Ich gehe bei den bestehenden schon selten mit den Kindern hin, bei noch höheren Preisen würde ich es noch seltener nutzen. Da trage ich mein Geld lieber in ein Bad wo ich für das Geld auch etwas geboten bekomme.

    Liebe Gemeinde, der Badepark muss zuerst für Einheimische attraktiv werden. Von außerhalb kommt garantiert keiner in den “Tollen” Badepark in Wiessee, und mit den Touristen kommt ihr sowie nicht übers Jahr.

    • Murando

      Ganz meine Meinung – auch ich trage zur geringen Auslastung bei, da ich seit Eröffnung des MonteMare in Schliersee oft lieber dahin fahre. Es ist zwar kleiner, was Kinder aber nicht als Nachteil sehen (insbesondere, da es im Gegensatz zu Wiessee die deutlich bessere Rutsche gibt, ganzjährig in Betrieb und mit annehmbaren Wassertemperaturen – soviel zum “vielseitigen Angebot”), aber deutlich billiger.

      Zum Vergleich 1 Erwachsener mit 2 Kindern,1,5 Std:
      Badepark: 14,87 €
      Monte-Mare: 8,62€
      Noch höhere Eintrittspreise sind eindeutig ein KO-Kriterium. Vielleicht sollte man stattdessen wie in Schliersee einen reinen Badetarif (ohne Sauna) anbieten.

      Übrigens ist eine der Damen an der Kasse in Wiessee immer dermaßen unfreundlich, dass einem alleine schon deswegen die Lust auf en Badepark vergehen kann.

      • Sternchen

        Ja, das mit der nicht vorhandenen Freundlichkeit stimmt! Diese Erfahrung haben wir auch schon gemacht …..

  • Denk Mit

    Das mit der Unfreundlichkeit kann auch ich bestätigen,auf der anderen Seite,sagt der Bürgermeister den Leuten über die Zeitung, ihre Arbeitsplätze sind in 2 Jahren weg. Ich finde es eine große Schweinerei dem Personal gegenüber,alles nur Hinhaltetaktik damit keiner von denen vorzeitig kündigt,die Preise sind zu hoch,gehören halbiert. Personal ist einfach vielzuviel,früher schrieb man Gewinne mit viel weniger Personal,ausserdem beobachte ich als Gast das Personal oft beim Ratschen oder Rauchen,besonders Technikpersonal, Schwimmmeister,haben die denn keine Arbeit,gerade jetzt wo es so schlecht steht mit ihren Betrieb.Kommt ein Investor ,fallen die Abfindungen für langjährige Mitarbeiter weg.Was kosten die jetzigen Renovierungen eigentlich,ich schätze mindestens 300000 Euro,und danach wird abgerissen.

    • Thomas

      Man bekommt vom Badepark auch immer nur die Defizitsummen zu hören, das Ding ist doch in öffentlicher Hand, warum gibts dazu keine öffentliche Bilanz? Da wäre dann endlich mal ersichtlich welche Posten wie viel kosten.

      Außenbecken im Winter zu, Preise halbieren und eine reine Badekarte ohne Sauna – das wären mal konsequente Anpassungen. Stattdessen wird klammheimlich die Wassertemperatur gesenkt und gar noch die Preise erhöht. Wenn ein Gewerbetreibender so wirtschaften würde … Oh Graus!

      • Die Radlfahrer

        Was wann da für Spielchen mit dem Personal treibt,ist ja Ungeheuerlich,schlimmer kann man Personal nicht verunsichern, und die letzten Jahreskarten/und Halbjahreskartenbesitzer werden mit der nächsten Preiserhöhung auch noch vergrault.jeder Angestellte im Badepark weiss das die den Badepark am Leben erhalten,wenn die auch noch abspringen,dann könnt ihr den Laden sowieso zusperren,also wir fahren in Zukunft nach Ottobrunn,der Laden hat alles,billig,Familienkarte,guter Service,gutes Betriebsklima

        Anmerkung der Redaktion: Bitte keine persönlichen Verunglimpfungen. Die beiden Namen haben wir gelöscht.

        • Thomas

          Die Jahres und Halbjahreskarten sind ja so schon Obszön teuer, 700 Euro für die Jahres- 400 für die Halbjahreskarte. Da muss schon man mindestens jeden 4. Tag hingehen um den Einzeleintritt reinzuholen.

          • Stammgast

            Jetzt verkürzen die vom Badepark auch noch ihre Öffnungszeiten,wollen aber die Eintrittspreise schon wieder erhöhen,welche Familien und Normalbürger sollen das noch bezahlen.Wir können ja nichts dafür,das der Gemeinde das Wasser bis zum Hals steht,warum müssten die jetzt schon wieder Renovieren,kostet bestimmt wieder 400000 Euro,kein Wunder wenn man soviel Personal beschäftigt,wo die Hälfte davon überflüssig ist,stehen ich den ganzen Tag vor der Tür beim Rauchen oder Ratschen,wird von uns Gästen oft genug gesehen!!!

          • Motylek

            Das mit Personalkostenreduzierung soll gut überlegt werden. Jeder schaut nur auf’s Profit und das auf Kosten der Angestelletn. Ob immer die gleichen vor der Tür den ganzen Tag rauchen und ratschen, kann glaube ich, keine beurteilen. Man soll keine voreiligen Schlüssel ziehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die motivation der Mitarbeitern im Badpark gleich null ist, mit der Perspekitve in 2 Jahren ihren Abrteistpaltz zu verlieren. Und neuen Arbeitsplatz zu finden ist nicht leicht. Ich stimme Ihnen voll zu, wenn die Preise noch höher werden, dann können wir gar nicht mehr zum Baden gehen. Das kann sich kein Mensch leisten, der durchschintt verdient und noch Kinder hat. Und ich frage mich schon seit Jahren, warum müssen wir Sauna mit bezahlen, wenn wir sie gar nicht nutzen. Es wäre doch viel geschickter Saunbreich von Badeberich zu trennen. Die meisten Saungägner gehen nicht schwimmen und die Familien andersrum. Aber auf diese Frage, bzw Feststellung habe ich von unseren Bürgemeister keine Antwort bekommen, nur Schulter zucken. Schade…

    • boddmasder

      Erstaunlich wieviel Experten den Betriebsablauf eines komplexen Bades kennen und beurteilen. Da stehen zu viele Bedienstete herum und ratschen etc. Der Eintrittspreis ist sowieso zu hoch und muß halbiert werden und vieles mehr.
      Wer auch nur ansatzweise Ahnung hätte müßte sich eigentlich schämen hier so großspurig herum zu tönen.
      Wer weiß den schon das ein m³ (1000l) aufbereitetes Badewasser bis zu 12€ kostet! Wer weiß den schon das eine Fachkraft in den Bädern mit teilweise +/- 1300€ brutto, inkl. Sonn / Feiertagen und Nachtstunden nach Hause geht.
      Fakt ist, dass der Badepark bis vor gar nicht allzu langer Zeit tatsächlich schwarze Zahlen erwirtschaftet hat. Fakt ist aber auch, dass jahrzehntelang so gut wie nichts Investiert wurde. Fachleuten ist durchaus klar das jedes Jahr minimum 2% vom Wert des Objekts in Modernisierung investiert werden muß um Konkurrenzfähig zu bleiben. Hier die Schuld der alten Bausubstanz, den Personalkosten und der steigenden Energie zuzuschieben ist typisch für die Verantwortlichen der öffentlichen Hand.
      Hinzu kommt natürlich das Managment – das technische Neuerungen aufnimmt, das Befindlichkeiten und Wünsche der Gäste ernst nimmt, Investitionen anschiebt und umsetzt.
      Leider haben viele öffentliche Betreiber in den Kommunen keinsterlei Interesse und auch keine Ahnung von wirtschaftlichen Bäder- und Personalmanagment.
      Deswegen wäre es dem Badepark nur zu wünschen einen starken Investor zu finden, der von Grund auf dieses “Juwel” wieder zu seiner alten Blüte führt, verdient hätte es das.

      • Stammgast

        Ich habe gehört der Badepark wurde von Gemeinde bereits inoffiziell,als geschlossen betrachtet,man muß die paar Monate die noch da sind ,nur noch schauen das man nicht vorzeitíg wegen Personalmangel schließen muß und den Rest des Personals bei gute Laune hält.

        • Anonymous

          Keiner von euch ausser “boddmasder” hat eine Ahnung wie es wirklich abläuft.

          DasBadepersonal vorallem in der Aufsicht ist unterbesetzt,seit Wochen arbeiten
          sie zwischen 50 und 60 Stunden.

          Ihr müsst doch nur mal überlegen,es gibt 7 Mann in der Aufsicht,zwei in der Frühschicht und zwei in der Spätschicht,das sind schon mal vier!
          Dazu kommen Krankheits und Urlaubstage,lass nur einen einen krank sein und einer ist im
          Urlaub,schon kommt das Personal ins rotieren.

          Zum Thema das Personal ist nur am ratschen und am rauchen,erstens weiß keiner ob es
          Dienstgespräche sind und zweitens rauchen die wenigsten vom Personal.Wenn jemand
          in der Schicht von 8 bis 10 Std. eine bis zwei Zigaretten raucht,dann ist das wohl noch ok!!!

          Ich kenne viele vom Personal,na klar sind viele beunruhigt,aber das hat nichts mit der Arbeitsmoral der Mitarbeiter zu tun.

          • Stammgast

            Es gibt 2 Betriebsleiter,Warum? früher nur einer.Es gibt 3Techniker,Warum?früher nur zwei.Es gibt 7 Aufsichtspersonen,Warum?früher nur2 Aufsichtpersonen,vom Garderobenpersonal wieviele gibt es dort,warum wird dort nicht mehr gespart,die Gästezahlen sind ja von 400000 auf ca.170000 Personen gesunken laut Gemeinde, verstehe ich da etwas vielleicht nicht,also Rechnen kann ich .Frage,Machen 170000 Gäste mehr Arbeit als 400000 Gäste,möchte da jemand,den Leuten Lügengeschichten erzählen?????

          • Anonymous

            Also lieber Herr Stammgast,bie einem haben sie recht und das sind die Techniker,aber was die Aufsicht betifft liegen sie absolut falsch.

            Das Aufsichtspersonal macht zur jeden halben und vollen Std. einen Aufguss,für wen??? für euch!!!

            Das heißt einer muß am Becken bleiben um die Sicherheit der Badegäste zu Gewährleisten!!!

            Leute die Zeiten sind heute anders wie früher,es gibt Vorgaben an die
            sich der Arbeitgeber wie nehmer zu halten hat.

            Lasst mal was passieren,der Schwimmmeister sitzt immer mit einem Bein im KNAST!!!

            Also erst überlegen und dann was hier reinschreiben.

            Ps.Es gibt einen Betreibsleiter und einen Stellvertreter

          • Stammgast

            Überprüfe erst einmal deine Rechtschreibung,bevor du anderen Badegästen etwas verzählen möchtest,schau mal nach draussen wer arbeitet,wer raucht,wer ratscht und wer wirklich an seinen Job interessiert ist,dort kann man noch eine Menge einsparen,wenn ich jährlich 700000 Euro Minus machen würde,hätte ich schon längst zugesperrt!!

          • Boddmasder

            “Stammgast”!
            Wenn Besucherzahlen sinken hat das nur einen Grund – die Attraktivität des Objekts ist im Laufe der Zeit, in Fall des Badeparks – jahrzehnte – GESUNKEN!
            Was kann man dagegen tun??? INVESTIEREN – MODERNISIEREN!
            Der Gast, und das ist in jedem Gewerbe so, z.B. auch in der Hotelerie, ist wie ein scheues Reh – schnell verschreckt, vor allem in einer hochtechnisierten und schnelllebigen Sparte wie der Bäderlandschaft.

            Zu Ihrer Personalpolitik sage ich gar nix denn da fehlt jeder Hindergrund dass sehe ich schon an der Argumentation. Wahrscheinlich sollten bei Ihnen 2 Aufsichtskräfte von 7 Uhr früh bis einschl. Abendreinigung bis 24 Uhr ducharbeiten, 7 Tage die Woche, 52 Wochen. Arbeitszeitgesetze – schon mal was gehört? Es gibt Richtlinien für die Zahl der Aufsichtskräfte in Bädern, da steht der Betreiber und – der Betreibsleiter – ganz klar in der Pflicht!
            Also, man sollte schon einwenig Hintergrundwissen besitzen und etwas Respekt für die Beschäftigten entgegen bringen, denn die können am wenigsten dafür – das steht fest!

      • Mitarbeiter

        Fallen diese Kenntnisse nicht unter die gemeindliche Schweigepflicht,haben sie so etwas nicht unterschrieben,das ist ein Grund zur fristlosen Kündigung,ich hoffe nur für sie, das die Gemeinde Bad Wiessee sich nicht die Mühe macht,und das zurückverfolgt!!!!

  • Schorsch

    Sehr geehrter Herr Stammgast,

    in Ihrem Kommentar sprechen Sie von “Gästezahlen” und werfen hierzu zwei Zahlen (400000 und 170000) in den Raum. Zum allgemeinen Verständnis wäre es sinnvoll diese Zahlen etwas zu erläutern.

    Daher würde ich Sie bitten diese Zahlen mit Jahresangaben zu versehen. Wann hatte der BadePark 400000 Gäste (pro Jahr?) oder sind Gäste pro Jahr in der Gemeinde Bad Wiessee gemeint? In welchem Zeitraum sind die Zahlen gesunken etc. etc.

    … es ist ja schnell mal was dahingeschrieben ohne darüber nachzudenken, ob dies für alle so verständlich ist (Kann ja nicht jeder so gut informiert sein wie Sie).

    Vielen Dank, Schorschi

    • Anonymous

      Heißt das nicht erzählen sehr geehrter Stammgast*lol*

      Am besten sie bleiben dem Badepark fern,dann haben sie auch keinen Grund mehr sich aufzuregen.

      Am besten nach Bad Aibling,aber dort arbeiten noch mehr als zwei in einer Schicht……..

      Ps. Vielen dank Schorschi du hast recht.

      • Verig

        Bitte nachlesen im M-Merkur,Zahlen wurden im letzten Rechenschaftsbericht vor ein paar Tagen von der Gemeinde Bad Wiessee bekanntgegeben,Stammgast liest wenigsten abundzu die Zeitung!!!

  • http://deleted Andi Schleim

    Die Zahlen stehen doch im obigen Artikel,kann da einer den Text von der Gemeinde.etwa nicht lesen???

    • Anonymous

      Die Zahlen stimmen auch,aber wie unserer lieber Stammgast meint,kann man das Bad auch mit der hälfte des Personal’s betreiben.Wie soll das gehen??? Vielleicht wenn man von 9 bis 16 Uhr öffnet dann ja.

  • Schorsch

    @Verig

    Im Rechenschaftsbericht stand sicher nichts von einer Zahl von 400.000 Gästen. Denn auch ich lese ab und zu (vielleicht sogar interessantere Dinge als die Zeitung). Ich weiß nicht, ob Sie als “interessierter” Wiesseer Bürger z.B. noch die alten Tourismusberichte vorliegen haben, die bis vor wenigen Jahren noch veröffentlicht wurden? Nein? Ich schon. Und da hatte der Badepark z.B. bis ins Jahr 1998 zurück (und das sind ca. 15 Jahre) keine 400,000 Gäste jährlich, noch nicht einmal 300,000. Die höchste Zahl lag bei ca. 290.000 Gästen / jährlich.

    Und seit wann ist die Besucherzahl im Badepark wirklich stark gefallen. Dreimal dürfen Sie raten. Liegt zumindest nicht sooo lange zurück. Ich würde sagen, seitdem der Badepark in den Zuständigkeitsbereich der Gemeindeverwaltung übergegangen “wurde”. Als der Badepark noch in der Zuständigkeit der Kurverwaltung lag, waren die Besucherzahlen höher und noch viel wichtiger die Rentabilitätszahlen waren besser!

    Übrigens, in den alten Tourismusberichten stehen noch viele andere interessante Dinge. Und wenn man sich diese man genauer anschaut, sieht man, dass man von unseren Herren Politikern und Tourismusexperten oftmals für dumm verkauft wird.

    Nix für ungut!

  • Rechner

    Der Badepark hat 14 Tage keine Einnahmen,schreibt also minus.Die Handwerkerfirmen wollen Geld,wieder Minus in der Kasse,dann Personalkosten,Minus.Anschließend werden die Öffnungszeiten verkürzt,also weniger Einnahmen wieder Minus,weniger Badegäste weniger Einnahmen,anschließend Preiserhöhung mit Verlust von Stammgästen,also wie will man das Ausgleichen,Ergebnis=900000 Euro Minus 2012!!!!???

  • Kettemann Yvonne

    Die meisten Kommentatoren scheinen der Meinung zu sein, der Beruf des Schwimmeisters besteht nur aus Augüssen und Aufsicht. Dem ist absolut nicht so. Die ganze Heizanlage unter dem Bad, die Lüftung, die Chlorzugabe (Wasserproben), die Pumpen, der Wasserumlauf, alles wird dauernd überprüft und gemanagt, und wenn einer bei dieser enorm langen Arbeitszeit mal einer Pause macht, heißt es gleich “dauernd”. Der Job ist wesentlich anstrengender, als ihr glaubt, und abends, wenn ihr gemütlich vor dem Fernseher sitzt, müssen die Schwimmeister Euren Schweiß und Dreck wegputzen bis oft nach Mitternacht. Das Personal ist eh schon auf ein Minimum reduziert. Hättet ihr Bock auf Arbeit bei dieser dauernden Diffamierung seitens der Gemeinde und einiger selbsternannt wichtiger Badegäste?? Dieses Bad ist das preiswerteste im Landkreis, eine verbilligte Karte nur für Schwimmer wäre allerdings sinnvoll.

    • Andi Wichtig

      Das Ziel der Gemeinde ist das Personal solange zu Diffamieren und zu Mobben bis keiner mehr da ist. Ich kenne mehrere Leute die toll gearbeitet haben,1 Betriebsleiter, 1 Schwimmmeister, 1 Saubermann die rausgemobbt worden sind von der Gemeinde,und keiner hat denen geholfen,es wurde nur nachgetreten,von Menschenführung keine Spur,fragen sie mal nach,alles fällt unter den Deckmantel der Schweigepficht.Ein Mitarbeiter vom Ordnungsamt wird Personalchef, ein Bankmitarbeiter wird Bürgermeister,wie weit sind wir gesunken?

  • Verig

    Heute ging ich(24.10.1912 am Badepark) spazieren,da standen 2.Techniker und 2.Bademeister im Aussengelände und waren circa eine halbe am Rauchen und Ratschen,hat das Personal soviel Zeit dazu,haben die dort keine Arbeit mehr,ist dort zuviel Personal beschäftigt,kein Wunder das die dort 700000 Miese im Jahr schreiben!!!!????

    • Wurzelzwerg

      Am 24.10.1912 ???

      • wiesseer

        er ging halt sehr lang spazieren. lass ihn doch ;-)

      • Verig

        Sorry ,Schreibfehler

    • Anonymous

      Um wieviel Uhr war das denn?

      Vielleicht hatten sie auch Pause………..!?!

      • Anonymous

        20.30h

  • Verig

    Sorry,am 24.10.2012

  • Techniker

    Heute ist ein großer Bericht im Münchner Merkur vom Stararchitekten Thun,die Tage vom Jodschwefelbad und dem Badepark neigen sich wohl dem Ende zu,das arme Personal tut mir einfach nur leid!!!!