Dienstag, 21. Mai 2013

Zwei 5. Klassen in Wiesseer Berggaststätte abgewiesen

Bauer in der Au: Lehrer bezieht Stellung

Zweite Ergänzung vom 17. Oktober / 10:16 Uhr
Der vollständigkeit Halber veröffentlichen wir an dieser Stelle noch die ausführliche Stellungnahme des Lehrers, der den Wandertag zum “Bauer in der Au” organisierte.

Stephan Dilzer geht in seinen Ausführungen auch darauf ein, wie es zu dem Missverständnis vor Ort gekommen ist. Und dass er nicht geplant hatte mit 50 Kindern den kompletten Gastraum zu besetzen.

Da die Diskussionen um den Artikel “Ärger um Bauer in der Au: Kinder unerwünscht?“ teilweise in die falsche Richtung gehen und auch Herrn Huberts Stellungnahme nicht ganz den Tatsachen entspricht, sehe ich mich gezwungen, doch noch Stellung zu beziehen und einige Dinge zu klären.

Am Tag vor unserem geplanten Ausflug habe ich beim Bauern in der Au angerufen, um Bescheid zu geben, dass wir am nächsten Tag um 10 Uhr mit 50 Kindern kommen würden. Wegen des angesagten schönen Wetters hatten wir uns spontan dafür entschlossen, da es anschließend die ganze nächste Woche schlecht sein sollte. Ich wollte keine Tische reservieren, schon gar nicht in der Gaststube, ich wollte lediglich das Personal darüber informieren, dass wir uns in den Garten setzen wollten.

Zunächst wurde meine Anfrage auch positiv angenommen, erst als ich sagte, dass einige der Schüler vielleicht ihre Brotzeit selber dabei hätten und vielleicht nur etwas trinken würden, wurde mir gesagt, dass das nicht ginge und wir nicht kommen könnten. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass wegen der Hüttenmusik auch noch besonders viel los wäre.

Da wir die geplante Wanderrunde aber trotzdem durchführen wollten, informierte ich die Schüler, dass wir nicht beim Bauer in der Au einkehren würden und nur daneben in der Wiese Rast machen würden und jeder seine Brotzeit selbst mitnehmen sollte. So machten wir es dann auch. Wir machten Pause und Brotzeit in der Wiese hinter den Parkplätzen neben dem Bauern in der Au.

Wir waren etwas früher als geplant, um 9.30 Uhr da und es fiel auf, dass im Bauern in der Au noch überhaupt keine Gäste da waren. Als auch um 10.00 Uhr noch keine Gäste da waren, ging ich hinüber. Lediglich um mein Bedauern mitzuteilen, warum denn die Klassen nicht erwünscht sind, wenn doch eh noch keiner da ist. Die Geschäftsführerin Frau Janker erklärte mir dann, dass es bei ihnen grundsätzlich nicht möglich ist Speisen oder Getränke selbst mitzubringen und auch für Schulklassen keine Ausnahme gemacht wird. Ich entgegnete, ob dann alle Schüler mit evtl. weniger Geld und eigener Brotzeit draußen vor dem Zaun warten sollten. „Da kann man nichts machen“, bekam ich als Antwort.

Daraufhin erlaubte ich mir zu sagen, dass ich das für unangebracht halte und mich evtl. an die Presse wenden werde. Die Geschäftsführerin wurde hieraufhin sehr abweisend und unhöflich und meinte, das wäre Erpressung. Ich selbst habe mich dann gar nicht an die Zeitung gewandt. Die Redaktion rief bei mir an, weil sich bei ihnen eine Mutter beschwert hatte.

Die Schüler machten inzwischen weiter Pause. Ein Schüler musste auf die Toilette und kam kurze Zeit später wieder zurück und meinte „man hätte ihn nicht gelassen“. Als ich nach dem Wandertag in der Klasse nachfragte, meldeten sich noch vier Schüler, die sagten sie hätten ebenfalls nicht auf die Toilette gedurft. Wie die Situation genau abgelaufen ist weiß ich allerdings nicht.

Ungefähr um 10.30 Uhr sind wir dann wieder weitergegangen. Bis dahin waren ca. 5-10 Gäste eingetroffen. Von Musik noch keine Rede. Auf halbem Weg nach unten kam uns dann das „Bergzügerl“ entgegen. Es ist also nicht richtig, dass wir die Absage wegen der Hüttenmusik bekommen haben. Kollegen der Realschule Tegernseer Tal waren mit ihren Klassen beim letztjährigen Wandertag ebenfalls beim Bauern in der Au. Auch hier kam es zu Streit und Ärger, weil manche Schüler Brotzeit selbst mitgebracht hatten und nur ein Getränk dazu bestellten.

Ich hoffe abschließend, dass das Ganze vielleicht doch etwas gebracht hat und möglicherweise mancher Wirt bei einer Schulklasse ein Auge zudrückt und das vereinzelte Verzehren von mitgebrachten Getränken oder Brotzeiten erlaubt.

Ergänzung vom 12. Oktober / 17:14 Uhr mit der Überschrift: “Bauer in der Au: Peter Hubert bezieht Stellung”
Der gestrige Artikel über die zwei abgewiesenen Schülerklassen, die Ende September im Rahmen eines Wandertags beim “Bauer in der Au” abgewiesen wurden, hat hohe Wellen geschlagen.

Viele verstehen nicht, wie man “so unsensibel” mit einer derartigen Situation umgehen kann. Auf der anderen Seite äußern aber auch viele Kommentatoren Verständnis dafür, dass eine Gruppe mit 50 Schülern nicht einfach so in einer Gaststätte aufgenommen werden kann.

Wir hatten zu dem Thema bereits vor zwei Wochen Kontakt mit Peter Hubert, dem Pächter der Wiesseer Berggaststätte und gleichzeitig Bräustüberl-Wirt. Hubert hat den Wunsch geäußert nochmal ausführlich Stellung zu dem Vorfall nehmen zu dürfen. Darin schildert er seine Sicht der Dinge und stellt gleichzeitig klar, dass auch er und sein Team lernfähig sind. Beim Bauer in der Au sollen in Kürze Verbesserungen vor allem für Selbstversorger umgesetzt werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim geschilderten Vorfall im “Bauer in der Au”, tut es mir vor allem um die Rottacher Schulkinder leid, die von Herrn Dilzer in diese unerfreuliche Situation gebracht wurden. Es verhält sich nämlich so, dass sich Herr Dilzer bereits am Tag vor seiner geplanten Exkursion bei der Restaurantleiterin erkundigt hat, ob er am besagten Mittwoch mit 50 Kindern Platz fände.

Herrn Dilzer wurde die unmissverständliche Auskunft gegeben, dass an diesem Tag beim Bauer in der Au die Hüttenmusi spielt und die Wirtschaft deswegen komplett ausgebucht ist. Ungeachtet dessen, erschien Herr Dilzer mit seiner 50-köpfigen Gruppe. Richtig ist, dass bei seiner Ankunft um 10:30 Uhr Tische noch frei waren, weil das Bergzügerl Verspätung hatte. Mit dem Bergzügerl kommt die Mehrheit der Musi-Gäste herauf. Diese trafen dann auch ca. 30 Minuten später ein. Ein Toilettengang wurde zur keiner Zeit und niemandem verwehrt.

Es ist also schlicht nicht richtig, wenn Herr Dilzer meint, die Schüler hätten deswegen keinen Platz bekommen, weil ein Teil der Kinder ihre Brotzeit gerne selbst mitbringen würden. Für uns besonders ärgerlich ist, dass gegenüber den Eltern der Eindruck erweckt wird, Kinder seien in der Wirtschaft nicht erwünscht. Wenn Sie insbesondere an den Wochenenden unsere Wirtschaften besuchen, werden Sie feststellen, dass gerade Eltern mit Kinder den Großteil unserer Gäste stellen.

Im Übrigen dürfte es allseits bekannt sein, dass Generationen von Schülern im Bräustüberl stets willkommen sind, wobei es selbstverständlich unsere Aufgabe ist, auf die Einhaltung der Jugendschutzgesetze zu achten. Kinder sind in allen meinen Wirtschaften ausgesprochen gern gesehene Gäste. Gerade der Bauer in der Au wird für seine Kinderfreundlichkeit von den Gästen regelmäßig gelobt.

Dabei gehört das Bräustüberl im Bereich Nachwuchsförderung seit Jahren zu den größten und aktivsten Sponsoren der Vereine und Schulen im Tal. Zuletzt haben wir erhebliche Förderbeträge für das Schulschach, die Kletterwand Tegernsee, Jugendmannschaften der SF Gmund und des FC Rottach-Egern zur Verfügung gestellt.

Aber auch wir sind durchaus lernfähig. Wir werden daher beim Bauer in der Au zukünftig einen gesonderten Platz ausweisen und mit Bänken ausstatten, in dem Wanderer und insbesondere Jugendliche ihre mitgebrachte Brotzeit verzehren können. Wir werden dort auch auf die Reinhaltung achten und den Müll entsorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Hubert

Ursprünglicher Artikel vom 11. Oktober mit der Überschrift: “Ärger um Bauer in der Au: Kinder unerwünscht?
Als zwei Klassen der Mittelschule Rottach-Egern am 26. September zum Bauer in der Au wandern, ist die Stimmung ausgelassen. Schönstes Wetter und knapp 20 Grad begleiten den offiziellen Wandertag der Fünftklässler. 50 Schüler, alle um die 11 Jahre alt – da kann es schon mal lauter werden.

Doch was die Schüler und ihr Lehrer Stephan Dilzer nach eineinhalb Stunden Wanderung bei der Wiesseer Berggaststätte erleben, verdirbt ihnen die Stimmung. Und das nachhaltig.

Bauer in der Au: Mittwochs keine gute Adresse für Schülergruppen

“Unschöne Dinge” sei den Schülern widerfahren, hört man von Seiten der Lehrerschaft. Und auch Stephan Dilzer ärgert sich immer noch über den Vorfall von vor zwei Wochen. Gegenüber dem Merkur erklärt der Lehrer die telefonische Abfuhr am Vortag folgendermaßen: “Mir wurde mitgeteilt, dass das grundsätzlich nicht möglich ist und es auch für Schüler keine Ausnahmen gibt.” Bereits tags zuvor habe er im Bauer in der Au angerufen, um auch auf der sicheren Seite zu sein, wenn die beiden Klassen bei der Gaststätte ankommen.

Der Vater eines mitwandernden Kindes schildert die Situation nach der Ankunft uns gegenüber etwas ausführlicher:

Nach der Ankunft gegen halb 10 wollten sich einige Schüler etwas zu Essen kaufen und die Klasse setzte sich hierzu in den Biergarten. Daraufhin wurden Sie sofort von den Bedienungen verscheucht mit der Begründung: Für Schulklassen sei hier kein Platz. Sie sollen sich gefälligst außerhalb des Geländes zum Brozeitmachen hinsetzen.

Zu diesem Zeitpunkt am Vormittag waren laut meiner Tochter nur vier Gäste anwesend, also wäre genügend Platz gewesen.

Vor allem der Umstand, dass die Kinder nach ihrer Pause nicht mal auf die Toilette gehen durften, erbost einige Eltern. “Soviel zu unserer Wirtshauskultur beim Bauer in der Au. Wir gehen jedenfalls nicht mehr hin.”

Missverständnis und “unhöfliches Benehmen”

Für Peter Hubert, Bräustüberl-Wirt und Pächter des “Bauer in der Au” ist der Vorfall ein reines Missverständnis. Die Schüler, egal welcher Altersstufe, seien bei Ihm herzlich Willkommen. Die Situation am besagten Mittwoch beschreibt der Wirt folgendermaßen:

Meine Mitarbeiter haben mir berichtet, dass sie dem Lehrer gesagt hätten, dass die Hütte Mittwoch Vormittags immer komplett reserviert ist. Dann spielt Musik. Und deswegen haben wir kein Platz für große Gruppen.

Der Lehrer wurde dann aber sehr schnell unhöflich und hat das nicht akzeptieren wollen.

Die 50 Schüler, so Hubert weiter, hätten ihr eigenes Vesper dabeigehabt und da wäre es in der Stube unmöglich gewesen, sie einfach so unterzubringen.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • wiesseer

    Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Bei uns gabs beim Bauer in der Au mit Kindern noch nie Probleme. Vielleicht hat auch der Lehrer ein wenig überreagiert?

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Das ist eine Erfahrung, die wir auch gemacht haben. Siehe der letzte Artikel der Reihe “Satt und glücklich ins Tal” http://www.tegernseerstimme.de/satt-und-glucklich-ins-tal-6/59259.html
      Möglicherweise sind aber 50 Kinder aber auch etwas anderes, wie eine kleine Familie, die sich zu viert an einen Tisch setzt.

    • derjenige welcher

      Ich bin der Lehrer, der mit seiner Klasse beim Bauer in der Au war! In meinem untenstehenden Beitrag schreibe ich, wie es wirklich war! Dann klären sich vielleicht einige Missverständnisse auf!

  • Hannomann

    Ich habe selbst ein Jahr auf einer Alpenvereinshütte gearbeitet. Dort kam es auch öfter zu ähnlichen Situationen. Ich habe überhaupt nichts gegen Kinder und gegen Schulklassen aber die Selbstverständlichkeit mit der dort gerade Lehrer ihre kompletten 30 Kinder in die Hütte, in den Gastraum und auf’s Klo geschleust, hat mich auch manchmal zur Weißglut gebracht. Die wenigsten haben überhaupt gefragt, ob das ok ist – was es natürlich ist, wenn man nett fragt. Meistens war es aber eher der Eindruck, als ob die Hütte schlicht als “öffentliche Einrichtung” betrachtet wurde, die das selbstverständlich mitmachen muss.

    Kann mir ja vorstellen, dass auch ein Lehrer in solchen Situationen im Stress ist. Aber etwas Verständnis für die Wirte, die außer wirklich viel Aufräumarbeit absolut nichts davon haben, wenn 50 Kiddies ne Stunde im Gastraum sitzen und pro 10er Tisch eine Cola trinken, kann ich auch aufbringen.

  • Retlah

    Bei Kindern wird heutzutage oft generalisierend ein rudimentäres Erziehungsniveau unterstellt. Dieses in der Öffentlichkeit bestehende Negativbild ist durchaus nicht selten und kommt nicht von ungefähr. Deshalb könnte es schon sein, dass Kinder in Gaststätten oder auch Hotels nicht so gerne gesehen sind. Man sollte sich vielleicht Gedanken machen, was man tun kann, um den oft vorherrschenden schlechten Ruf von Kindern zu verbessern. Gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und Rücksichtnahme sowie der Verzicht auf Maximalpositionen wären der erste Schritt.

  • Sportler

    Vielleicht sollten sich die Lehrer einfach mal vorher anmelden ? Bei großen Gruppen ist das ja eigentlich so üblich – egal ob Kinder oder Erwachsene.

    • Anonymous

      Sie haben mit Ihrem Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich finde, es ist eine Frage der Höflichkeit, seitens eines Organisators, der mit so einer großen Gruppe unterwegs ist, vorher anzurufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dann eine Lösung gegeben hätte.

      • Franz

        Der Organisator ( Lehrer ) hatte nach 6 Wochen Sommerferien wahrscheinlich keine Zeit am 1. Schultag einen Wandertag richtig zu organisieren.

        Mitdenken ist auch fuer so einen wahnsinnig gestressten Beamten wahrscheinlich zu viel.

        • Tegernseer

          In einer Gatromomie, die dankbar für jeden Kunden ist, wird sich auch niemand über eine unerwartet eingetroffene Busladung von Touristen beklagen….

          • Franz

            Offensichtlich war das Lokal wegen Hüttenmusi ausreserviert.

          • Tegernseer

            Schön und gut, aber dem Artikel ist zu entnehmen, dass “einige Schüler auf der Terasse” platznehmen wollten, um zu essen, und bereit waren dafür Geld zu bezahlen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie die Kinder da mehr stören sollten, als auf der Wiese nebenan….

        • Sportler

          Das ist aber sein Job.

          • Tegernseer

            Eben: Aber wieso dann nicht bei Kindern. Und da dem Artikel zu entnehmen ist, dass sich nur 4 Gäste im Restaurant befanden, verstehe ich das gleich 2 mal nicht!

        • Kommentator

          Unglaublich qualifizierter Kommentar Herr Franz – dumm nur, dass man sich durch so etwas immer selber disqualifiziert.

          • Franz

            Wenn ein Lokal um 11:00 eine Veranstaltung hat, dann sitzen halt vielleicht um 10:30 nur 4 da.

            Laut Internet beginnt die
            Musik um 11:00

        • Sepp Huber

          > Mitdenken ist auch fuer so einen wahnsinnig gestressten Beamten wahrscheinlich zu viel.

          Oh, war die Lehrerschelte bei ALDI heut wieder im Sonderangebot? Woher willst du denn wissen, dass der Lehrer nicht vorher angerufen hatte? Steht das irgendwo im Artikel?

          Und ganz nebenbei: Wenn du glaubst, dass Unterricht in Hauptschulklassen ein stressfreier Beamtenjob ist, bist du glaub ich ziemlich auf dem Holzweg…

          • Demokratie Jetzt!

            Nein, daß vorher angerufen wurde, steht in der Tegernseer Zeitung!

          • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

            Siehe Text: Gegenüber dem Merkur erklärt der Lehrer die telefonische Abfuhr am Vortag folgendermaßen: “Mir wurde mitgeteilt, dass das grundsätzlich nicht möglich ist und es auch für Schüler keine Ausnahmen gibt.”

          • DingDong

            Warum is er dann trozdem hingegangen?

    • derjenige welcher

      Lest mal meinen Beitrag weiter unten! Dort schreibe ich wie es eigentlich gelaufen ist!

      • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

        Hallo Herr Dilzer,

        die Hinweise in den einzelnen Kommentaren sind nicht nötig. Wir werden ihre ausführliche Stellungnahme morgen als Ergänzung im ursprünglichen Artikel mit aufnehmen und diesen dann erneut publizieren.

        Danke für ihr Verständnis
        Die Redaktion

  • Motylek

    Oh armes Deutschland, und schon wieder eine Disskusion über Kinder die sich vielleicht nicht benehmen können. Oder sogar zu laut sein könnten, und und… Ich finde schade, dass unsere KInder in unseren Berggaststätten nicht willkommen sind. Ja es ist villeicht einwenig lauter, wenn 50 Kids sich im Biergarten unterhalten, und ja es ist auf der Toalette einwenig eng und ja der Wirt verdint keine 200 € oder mher an der Schulklassen. Aber sind wir schon zu weit, dass die paar Gäste, die sich vollbemkert nicht darüber aufgeregrt haben, dass die Schüler dort Brotzeit machen wollten, mehr zählen als unser Nachwuchs. Auch mit welchen Recht wird den Kindern gang auf’s stilles Örtchen verweigert. Das grenz schon an Unterlassung Erste Hilfe, und ist sogar strafbar. Wir sind verpflichtet den Gang zur Toalette zur gewähren. Wir sollen unseren Nachwuchs mit guten Beispiel vorangehen und dieser Vorfall ist wahrlich kein gutes Beispiel. Und dann wundern wir uns warum sind die Kinder und später als Erwachsener unsozial. Aber daruf wollte ich gar nicht hinaus, sondern nur fest stellen, das wir im Tal mittlerweile ein Kinderfeindliches Ort sind. In einer Nachbragemeinde ist ein Streit wegen einen Spielplatz, und hier wegen Schulklassen, die in den Berggaststtäten nicht willkmmen sind, KInder sind zu laut im Bus, auf dem Schulweg,.. Beispielen gibt es unmaß, und es gbit mir als Mutter immer ein Gefühl, Kinder sind hier auf diese Welt (in Deutschland) nicht willkommen. Aber warum nicht? Sie sind unsere Zukunft….

    • Sportler

      Vielleicht sollte man seine Kinder einfach ganz normal zu Höflichkeit und Rücksichtnahme erziehen ? Und die Lehrer gleich dazu ? Das Leben kann so angenehm sein, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Kinder mögen das übrigens sehr – die wollen keine Experimente – die wollen klare Regeln. Manchmal verstehen die Kinder ja ihre eigenen Eltern nicht mehr… und ich meine jetzt nicht die Rechtschreibung…

      • Tegernseer

        Das steht außer Frage. Jedoch vertrete ich auch die Ansicht, dass es grundlegend falsch ist Kindern eine Generalschuld auszusprechen. Ich kenne wie gesagt die Verhältnisse in diesem Etablissement und bin daher vermutlich auch nicht 100 Prozentig objektiv, was ich sehr bedauere. Jedoch lässt auch die Höflichkeit und Rücksicht in unseren Restaurants zu wünschen übrig… Das Stichwort muss daher heißen: GEGENSEITIGE Höflichkeit!!
        Sollten in meinem Kommentar Rechtschreibfehler enthalten sein, entchuldige ich mich schon jetzt dafür. Andererseits kann mich mein Kind so auch nicht falsch verstehen, da ich gar keines habe ;)

      • Franz

        Die Kinder können sicher nichts dafür.

        Mich würde mal interessieren warum steht das eigentlich erst jetzt drin.?

        Und hat der Lehrer das Gespräch mit dem Inhaber überhaupt gesucht? Aber wahrscheinlich läuft man erst zur Zeitung und schiebt die armen Kinder vor.

        • Tegernseer

          Gute Frage.. Jetzt wo Sies sagen… Ich meine im Grunde können wir hier ja nur Theorien austauschen, da keiner von uns dabei war und genau Berichten kann was da vorfiel. Jedoch scheint diese Thematik an sich zu polarisieren und bin der Meinung , dass man darüber reden muss!

        • Kommentator

          Ein Schelm der die Kommentare von Herrn Franz liest und sich dabei denkt, dass dessen Schulkarriere wohl nicht so ganz erfolgreich verlaufen ist…

          Anders sind Äußerungen wie “Organisator”, “wahnsinnig gestresster Beamter” und “arme Kinder vorschieben” kaum zu erklären. Hallo, aufwachen, das mit der Kollektivschuld war gestern! Es gibt schon auch ein paar Lehrerexemplare, die ihre Arbeit gar nicht so schlecht machen.

          • Tegernseer

            Wir sollten objektiv bleiben !

  • Tegernseer

    Es scheint nun leider ein gewisses Symptom von touristisch begünstigten Regionen, wie unserem wunderschönen Tegernseer Tal, zu sein, das einige (ich sage bewusst EINIGE, da ich nicht generalisieren möchte!!!) Gastronomien offenbar den Sinn verloren haben durch qualitativen Service konstruktive Kundenbindung zu erwirken. Warum fragt man sich. Die Antwort scheint nach jahrelangen dergestaltigen Erfahrungen klar für mich: Weil es sich diese Betriebe leisten können jeden Gast nur einmal zu sehen, da der- zumindest noch- nicht enden wollende Strom von Touristen kräftig Geld in die Kassen spült. Um ein Beispiel zu nennen: Ich als Tegernseer schätze, wie vermutlich noch viele andere, die Lage und urige Athmosphäre des “Tegernseer Bräustüberls”; dennoch liegt mein letzter Besuch in dieser Gaststätte schon mindestens ein Jahr zurück. Warum? Weil in dieser Gaststätte ein für mich verheerender Mangel an qualitativem Service vorhanden ist. Als Gast fühlt man sich abgefertigt wie in in einem Industriebetrieb; auf Kundenbindung achtet hier keiner mehr; man scheint vielmehr darauf bedacht den Gast nach der Mahlzeit baldigst von seinem Platz zu entfernen, um neunen Raum für zahlende Kundschaft zu schaffen.
    Das “rudimentäre Erziehungsniveau”, auf das von meinen Vorrednern bereits Bezug genommen wurde, halte ich für eine unzulängliche Ausrede. Die Schülerinnen und Schüler waren immerhin beaufsichtigt; und was auf gar keinen Fall passieren darf, ist, Kindern den Zugang zu Toiletten zu verwehren. Ich persönlich finde das mehr als peinlich….
    …und was man nie vergessen sollte: die Kinder sind die Erwachsenen von morgen und an jedem Kind hängt eine Familie und wenn sie klug sind, und das unterstelle ich ihnen, dann werden sie sich solche Vorfälle merken und nicht zuletzt weiterverbreiten (und ich halte es für eine Ausgezeichnete Initiative über online magazine wie die Tegernseer Stimme darüber zu informieren!); Mein größter Wunsch für unsere wunderbare Region, die ja neben dem Tourismus einer der schönsten Plätze zum Leben ist, ist, dass erkannt wird, dass Naturschönheit keine alleinige Geldquelle sein kann, sondern immer der menschliche Faktor Freundlichkeit zur Schaffung einer entspannten Lebensqualität dazugehört.

    • Franz

      Also ich war in den letzten 4 Wochen mindestens 3 x im Bräustüberl. Dort hat die Bedienung meinen beiden Kindern immer jeweils 2 Malsets gegeben.

      Es gibt sicherlich gemütlichere Lokale als das Bräustüberl. Aber die Qualität stimmt, es gibt Kindergerichte und Malstifte.

      Mir gefaellts

      • Tegernseer

        .. Wenn dem so ist , gestehe ich ehrlich, dass ich Sie um Ihre Erfahrungen im “Bräustüberl” beneide !!!!

  • Florian

    Man sollte den “Vorfall Bauern in der Au” insgesamt nicht zu einer Staatsaffäre hochspielen. Was ist schon passiert? Niemand ist verletzt, die Kinder sind gut nach Hause gekommen – es sind nur die Nerven die nun blank liegen. Einem Wirt wie Peter Hubert, der Kinder, Jugendliche und Vereine im Tal und der Umgebung bekanntlich immer gerne unterstützt vorzuwerfen Kinder wären in seinen Lokalitäten unerwünscht ist jedoch vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Jeder der Kinder hat und bereits zu Besuch war, weiß das sicher zu bestätigen. Eine unangemeldete Gruppe von 50 Kindern zusätzlich zu einer festen Veranstaltung aufzunehmen läßt das Personal jedoch sicher nicht “Hurra” schreien. Hätte man sich im Vorfeld Seiten der/des Schule/Lehrers versichert, dass die Bewirtung problemlos möglich ist, wäre es sicher nicht zu dieser für alle Seiten unbefriedigenden Situation gekommen. Wie ich den Hubert Peter kenne, wird er jedoch schnell ein geeignetes Trostplaster für den nicht ganz optimalen Wandertag der Kids gefunden haben. Die können ja schließlich am wenigsten dafür. Und auch der Lehrkörper wird sich hoffentlich beruhigen lassen – Organisation ist eben alles!;-)

    • Tegernseer

      Da haben Sie auch wieder recht! Und nocheinmal: Wir waren ja alle nicht dabei und spekulieren hier etwas… Aber es scheint eben Gesprächsbedarf zu geben, und vielleicht kennt auch jeder den Peter Hubert etwas anders…..

  • Demokratie Jetzt!

    Es steht auch in der Tegernseer Zeitung etwas anders und wenn das was in der Zeitung steht stimmt, dann sollte mit dem Herrn Hubert mal ein ernstes Wort geredet werden. Denn auch im Seeforum (ehem. Kongresssaal) in Rottach finden Kinderveranstaltungen statt. Wieso steht das hier nicht so ausführlich?

    • Franz

      Red halt du mit Ihm ein ernstes Wort

      • Demokratie Jetzt!

        Warten Sie einfach die ersten Veranstaltungen im Seeforum ab!

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Etwas anderes? Die Zeitung zitiert Peter Hubert noch in dem Zusammenhang, dass er viel für die Jugend tut. Als Beispiel kann man hier beispielsweise die Kletterwand nehmen: http://www.tegernseerstimme.de/gmund-unterstutzt-neue-angebote-fur-schuler/37822.html

      Ansonsten ist die Faktenlage unserer Meinung nach die gleiche.

  • Herbert Richter

    Der Reservierungswahn in den Lokalen des Gastrobetreibers Hubert ist dem mehrmaligem Besucher seiner Outlets wohlbekannt – ob man dadurch dies leidige Ereignis mit dieser Schülergruppe verurteilen oder entschuldigen kann, sei dahingestellt, da niemand der Kommentatoren anwesend war und sich eben zwei Sichtweisen ergeben.
    A) Antiautoritär verwöhnte, sich selbst überlassene Kinderschar, welche kreischend eine, wohlgemerkt private, auf Basis von legalem und steuerabführenden Gewinn, geführte Gastwirtschaft, erstürmt und der ach so modern, liberale, freigeistige Lehrerpartner im Sinne der 68er Wahnvorstellungen sich in seiner ureigenen Wertevorstellung mißverstanden sieht, oder
    B) die, ansonsten sehr freundlichen Mitarbeiter dieser Alm einfach überreagiert haben und man die Kinder mit einer kleinen Wiedergutmachung von diesem grausamen, seelischen Schmerz befreien könnte, der wohl eher den Lehrer in seiner Tätigkeit als “Amtsperson” als besonders wichtig, getroffen hat.

    An die Adresse des Herrn Hubert bezüglich seiner Reservierungsdirektiven:
    Bräustüberl vor einigen Wochen nachmittags 17:25, meine Wenigkeit und drei Gäste nehmen Platz an einem Tisch mit einer deutlich avisierten Reservierung ab 19:00, Kellnerin schreit beim Orden der Brezen am Gueridon über zwei Tischreihen, ob wir denn überhaupt lesen könnten, der Tisch sei doch sowas von reserviert………..! ? Nein, kein Grüß Gott oder ein sächsisches Willkommen – eine flapsige Ansprache die eben den anfangs erwähnten Reservierungwahn noch negativ unterstreicht.
    Nun habe ich mit meinen Gästen, welche nebenbei erwähnt, Großgastronomen seit Generationen aus dem Ötztal, die gute Brotzeit, inklusive einiger Hellen genossen, ob sie diese, auf Maximalumsatz getrimmte (Gast) Wirtschaft, mit eben jener Bedienung beim nächsten Besuch wieder “belästigen” , sei ihnen wohlfeil überlassen…………!

  • soso…auwäh

    Es ist natürlich bezeichnend dass sowas sofort in den Medien landet. I dad a moi song, dass, wenn man sich mit 50 Personen in einen Gastronomiebetrieb begibt, vorher moi frogt, ob des überhaupts möglich is, insoweit is da Lehrer gefordert. Dann dad i mir ois Lehrer überleng, ob ich überhaupt eine Gastsätte ansteuere wenn von mitgebrachten 50 Personen vielleicht 7 oder 8 etwas konsumieren (so kommts im Bericht rüber) wollen und der Rest nicht – seits ehrlich, des mog koa Gastwirt dieser Welt und unangemeldet scho glei gar neda. Darüberhinaus gibts für künftig einen Vorschlag: ich erinnere mich, dass ein Vorgänger beim Bauer in der Au mal eine Münchner Schulklasse verprellt hat, was nicht nur durch die Tal-Medien ging. Dennoch wurde daraus glernt, 5 Biergarnituren im freien Bereich gestapelt, und bei Bedarf für ebensolche Gruppen aufgestellt am Rande des eigentlichen Gästebereichs. Toilettengang koa Problem. Wäre der Hubert Peter anwesend gewesen, wäre sicher eine vernünftigere Lösung erzielt worden, jedoch kann auch der Lehrer/die Schule daraus lernen, sich vorher eventuell zu erkundigen, was geht, und was nicht geht.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Der Lehrer hat vorher angerufen. Steht auch im Artikel. Wir passen das nochmal an, damit man diesen wichtigen Punkt nicht überliest.

      • soso…

        aber hingegangen sind die doch, oder? Dann bleibt die Frage: warum?

        • Demokratie Jetzt!

          Nein, vorbeigegangen und festgestellt, dass die ausreservierte Wirtschaft gähnend leer war!

  • Stummer Schrei

    Was wäre eigentlich dabei gewesen, wenn man dem Lehrer gesagt hätte:” Sie an dem Tag geht es nicht kommen Sie doch am …. !” Was essen denn die Kindern Würstl und ein Limo oder Spezi dann biete ich das zu einem “Einheimischenpreis” an und gut ist und keiner verliert dabei. Was mir immer hier bei manchen Wirten fehlt ist das Fingerspitzengefühl! Wir haben doch am Wallberg schon so einen Kandidatien. Der hat anscheinend gelernt.

    • Thomas

      Wir hatten mal einen Kindergarten-Ausflug zum Bauern in der Au, da WAR vorher abgesprochen das jedes Kind ein paar Würstl und eine Limo bekommt – trotzdem war bei der Ankunft nichts vorbereitet und es hat über eine Stunde gedauert bis alle Kinder “individuell” mit etwas versorgt waren was schon im Kessel hätte liegen können.

  • Demokratie Jetzt!

    Sie wollen damit sagen, daß wir Einheimische bei manchen Wirten der letzte Dreck sind? Das genau muss hier geändert werden, aber wie. Ich bin für eine Abstimmung mit den Füssen, man geht da einfach nicht mehr hin. Bei Mängeln später im Seeforum steht im Gemeindeboten die Telefonnummer vom Franz Hafner.

  • Anonymous

    Einen Tag vorher ist ja auch super rechtzeitig!

    • Demokratie Jetzt!

      Klar, Würstl warm machen und Limo ausschenken ist schon ein Aufwand!!!!!

  • André Stary

    Habt ihr gerade nicht(s) mehr zu tun?
    Sich um die zwischenmenschlichen Werte einer Gemeinde oder des Tals zu kümmern, ist schön.
    Na dann strengt Euch mal an!

  • Wer Weiß

    Also in der Stellungnahme des Herrn Hubert, finde ich zwischen den Zeilen gelesen fast ein wenig Überheblichkeit und doch wieder die Schuldabschiebung auf die Lehrkraft…… Des weiteren hat sich der Herr Hubert ja gerade nochmal gerettet, dass er im Bräustüberl doch die Jugendschutzgesetze einhält….. aber grade noch so oder wie??? Naja und die Freundlichkeit zu Kindern und Jugendlichen im Bräustüberl ist mir ja persönlich sehr gut bekannt……..!!!! Freundlich ist wenn Umsatz ist……;-)))

    Naja und ob des Bräustüberl einfach sooooo Kinderlieb ist oder sich einfach die Gäste von morgen züchten will ist noch fraglich….. beim Bauer in der Au klappt es wohl nicht so gut mit den Gästen von morgen…………

  • Kommentator

    Jedes Bananenblatt hat zwei Seiten, wie schon Balu der Bär sagte – da wäre es doch mal schön, noch die andere Seite der Geschichte zu hören…

    Vielleicht kann die Tegernseer Stimme an dieser Stelle aktiv werden?

  • Vidur

    Also wie ich das sehe will sich hier auf jeden Fall einer der beiden profilieren. In wieweit die Aussagen stimmen, weiß ich nicht.
    Was ich aber weiß, ist, das es bei so etwas bis jetzt nie Probleme gab…

  • Chris

    Ich finde es eine bodenlose Frechheit trotz telefonischer Abfuhr trotzdem in dem Wirtshaus zu erscheinen und sich dann noch an die Medien zu wenden und rumzuheulen! Da sehe ich eher das Versagen des Lehrers!

    Und wenn Herr Hubert versucht seinen Arsch aus der vermeidbaren Situation zu retten, ist das wohl sein gutes Recht!

    P.S. ich bin unparteiisch und besuche keines der Wirtshäuser des Herrn Hubert!

  • Apnoe

    Wie von vielen Kommentatoren sehr richtig erwähnt ist das Grundproblem doch die allgemeine “Sattheit bzw. Lustlosigkeit” bestimmter Gastronomen oder Hüttenpächter, gepaart mit dem extrem niedrigen Lohnniveau der Bedienungen bzw. Angestellten.
    Die Liste der Umliegenden “Destinationen” mit teilweise, oder besser gesagt, zeitweise “Sauzwiedernen” Wirten mit samt Bedienungen ist doch ellen lang.
    Die haben einfach genug Durchgang und sind auf den Stammgast, ausser vielleicht zu dekorativen Zwecken im Bräu, gar nicht mehr angewiesen.
    Es wäre ein leichtes gewesen die Situation beim “Bauer in der Au” für alle locker über die Bühne zu bringen, ob reserviert oder nicht.
    Aber – man muß auch halt den Sinn als Dienstleister dafür haben und den hast du mit +/- 5€ die Stunde ohne Drinkgeld, eher nicht.

    Deshalb – wie auch schon erwähnt, geht’s halt nimmer hin!

  • Michi

    Kinder sind halt auch keine Prominenz, mit denen sich man fotographieren kann und wieder mal einen Artikel in der Zeitung bekommt. TRAURIG

    • Apnoe

      Genau das isses!

  • tegarinseo

    Ich find’s einfach super: da scheitert ein Lehrer offenbar an der Allerweltsaufgabe “Wir reservieren Plätze in einer Gaststätte” und weint sich darüber bei einigen lokalen Medien aus. Und diese, statt ihn wegen der Grausamkeit des Lebens im Allgemeinen und bei der Reservierung von Plätzen in Gaststätten im Besonderen etwas zu trösten und dann das Ganze in den Papierkorb zu werfen, freuen sich und walzen alles noch richtig aus. Die Seiten (ob aus Papier oder virtuell im Internet) wollen schließlich gefüllt werden.

    Und dann geht das Feuerwerk so richtig los! Hubert, Bräustüberl, freundliche und nicht so freundliche Bedienungen, Kinder, Lehrer… Das sind Themen, zu denen jeder etwas beitragen kann. Ich finde es nur schade, dass der Kartoffel-Gurken-Salat nicht wieder vorkommt (vgl. das Thema “Neureuth”). Aber das kann ja noch kommen. Auf jeden Fall ein köstliches Vergnügen!

    • Moosrainer

      Schön erkannt und formuliert. Es grenzt schon an Unverschämtheit (oder Unvermögen?), wenn man sich als Lehrer einfach über eine Information der Geschäftsleitung hinwegsetzt und trotzdem zu der Wirtschaft wandert. Dass noch nicht allzuviele Gäste da waren, lag halt an der Verspätung des Zügerls. Ich jedenfalls habe volles Verständnis für das Verhalten der Geschäftsführerin. So und jetzt können mich die Walldorf Eltern gerne lynchen :-)

  • Carmen

    ich und mein Mann verbringen unseren Urlaub schon seit Jahren in Bad Wiessee. Einen Besuch beim Bauer in der Au steht bei uns immer auf dem Programm. Dieses Jahr waren wir auch dort. Wir können nur Gutes berichten. Die Bedienungen waren immer sehr nett und zuvorkommend. Bei uns hier im Odenwald muß man für einen solchen Ausflug rechtzeitig eine Gaststätte reservieren. Brotzeit mitbringen geht schon gar nicht. Da der Lehrer angeblich gewusst hatte, das die Plätze an diesem Morgen reserviert waren, finde ich das Verhalten des Pädagogen nicht akzeptabel. Aber Schuld sind ja immer die Anderen.
    Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf unseren Nächsten Besuch beim Bauer in der Au !
    Lg. aus dem Odenwald an das Team
    C.G.

  • derjenige welcher

    Ich bin der Lehrer, um den es die ganze Zeit geht und der mit seiner Schulklasse und der Parallelklasse beim Bauern in der Au einkehren wollte.
    Da die Diskussionen um den Artikel “Ärger um Bauer in der Au: Kinder unerwünscht?“ teilweise in die falsche Richtung gehen und auch Herrn Huberts Stellungnahme nicht ganz den Tatsachen entspricht, sehe ich mich gezwungen, doch noch Stellung zu beziehen und einige Dinge zu klären.
    Am Tag vor unserem geplanten Ausflug habe ich beim Bauern in der Au angerufen um Bescheid zu geben, dass wir am nächsten Tag um 10 Uhr mit 50 Kindern kommen würden. (Wegen des angesagten schönen Wetters hatten wir uns spontan dafür entschlossen, da es anschließend die ganze nächste Woche schlecht sein sollte.) Ich wollte keine Tische reservieren, schon gar nicht in der Gaststube, ich wollte lediglich das Personal darüber informieren, dass wir uns in den Garten setzen wollten.
    Zunächst wurde meine Anfrage auch positiv angenommen, erst als ich sagte, dass einige der Schüler vielleicht ihre Brotzeit selber dabei hätten und vielleicht nur etwas trinken würden, wurde mir gesagt, dass das nicht ginge und wir nicht kommen könnten. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass wegen der Hüttenmusik auch noch besonders viel los wäre.
    Da wir die geplante Wanderrunde aber trotzdem durchführen wollten, informierte ich die Schüler, dass wir nicht beim Bauer in der Au einkehren würden und nur daneben in der Wiese Rast machen würden und jeder seine Brotzeit selbst mitnehmen sollte.
    So machten wir es dann auch. Wir machten Pause und Brotzeit in der Wiese hinter den Parkplätzen neben dem Bauern in der Au.
    Wir waren etwas früher als geplant, um 9.30 Uhr da und es fiel auf, dass im Bauern in der Au noch überhaupt keine Gäste da waren. Als auch um 10.00 Uhr noch keine Gäste da waren, ging ich hinüber. Lediglich um mein Bedauern mitzuteilen, warum denn die Klassen nicht erwünscht sind, wenn doch eh noch keiner da ist. Die Geschäftsführerin Frau Janker erklärte mir dann, dass es bei ihnen grundsätzlich nicht möglich ist Speisen oder Getränke selbst mitzubringen und auch für Schulklassen keine Ausnahme gemacht wird. Ich entgegnete, ob dann alle Schüler mit evtl. weniger Geld und eigener Brotzeit draußen vor dem Zaun warten sollten. „Da kann man nichts machen“, bekam ich als Antwort.
    Daraufhin erlaubte ich mir zu sagen, dass ich das für unangebracht halte und mich evtl. an die Presse wenden werde. Die Geschäftsführerin wurde hieraufhin sehr abweisend und unhöflich und meinte, das wäre Erpressung. (Ich selbst habe mich dann gar nicht an die Zeitung gewandt. Die Redaktion rief bei mir an, weil sich bei ihnen eine Mutter beschwert hatte!)
    Die Schüler machten inzwischen weiter Pause. Ein Schüler musste auf die Toilette und kam kurze Zeit später wieder zurück und meinte „man hätte ihn nicht gelassen“. Als ich nach dem Wandertag in der Klasse nachfragte, meldeten sich noch vier Schüler, die sagten sie hätten ebenfalls nicht auf die Toilette gedurft. Wie die Situation genau abgelaufen ist weiß ich allerdings nicht.
    Ungefähr um 10.30 Uhr sind wir dann wieder weitergegangen. Bis dahin waren ca. 5-10 Gäste eingetroffen. Von Musik noch keine Rede. Auf halbem Weg nach unten kam uns dann das „Bergzügerl“ entgegen.
    Es ist also nicht richtig, dass wir die Absage wegen der Hüttenmusik bekommen haben. Kollegen der Realschule Tegernseer Tal waren mit ihren Klassen beim letztjährigen Wandertag ebenfalls beim Bauern in der Au. Auch hier kam es zu Streit und Ärger, weil manche Schüler Brotzeit selbst mitgebracht hatten und nur ein Getränk dazu bestellten.
    Ich verstehe, dass es nicht gern gesehen oder verboten ist eigene Brotzeit mitzubringen. Allerdings wäre es doch möglich gerade für einheimische Schulklassen eine Ausnahme zu machen. Dass das geht hat in den letzten Jahren übrigens immer wieder der Wirt der Aueralm bewiesen, der, wenn wir vorher angerufen hatten, extra für uns Würstel (das geht schnell) zum Sonderpreis gemacht hat und uns einen Platz im hinteren Teil seiner Terrasse überlassen hat. Teilweise waren wir mit über hundert Schülern da, was natürlich eine Belastung für den Wirt und auch für die anderen anwesenden Gäste war. Aber nach ca. einer Stunde waren wir wieder weg und etwas Umsatz, zu einer Zeit, wo sonst nur weniger Gäste das sind, wird natürlich auch gemacht. Vielleicht nicht soviel wie bei solventeren Gästen, aber immerhin.
    Ich hoffe abschließend, dass das Ganze vielleicht doch etwas gebracht hat und möglicherweise mancher Wirt bei einer Schulklasse ein Auge zudrückt und das vereinzelte Verzehren von mitgebrachten Getränken oder Brotzeiten erlaubt.

    • Nur mal so………….

      Schön, wenn man jetzt diese Seite der Geschichte auch kennt………..

    • Gurken-Sepp

      …und noch schöner, wenn der Lehrkörper sich mit seiner eigenen Rechtfertigung noch tiefer rein reitet, indem er seine eigenen Fehler selbst beschreibt….

      • Michael Lehner

        …stimmt!

      • adam

        Dem Urteil kann ich mich nicht anschliesssen – ich kann den Lehrer sehr gut verstehen. Ich kann mir den Part mit der “Drohung”, die Presse zu informieren auch gut vorstellen und finde das verständlich, obschon ich mich mit derartigem zurückhalten würde, da ich es für schlechten Stil halte. Aber in solchen und ähnlichen Situationen sind hohlen Drohungen dieser und anderer Art im zwischenmenschlichen heutzutage an der Tagesordung… Gewiss habe ich mich auch schon einmal ähnlich geäussert…
        Hätte die Leitung vom Bauer in der Au offen und erhlich gesagt, warum die Klassen nicht erwünscht sind, wäre darüber auch kein so grosser Ärger entstanden, als wenn sich die Schüler und Lehrer dann vor Ort gesehen haben wie es sich tatsächlich verhält.
        Niemand muss Brotzeitler in seiner Wirtschaft akzeptieren, obschon es zur bayrischen Wirtshauskultur gehört. Aber hier würde ich keinen Vorwurf machen wollen, ausser vielleicht dies auch klar als Grund zu kommunizieren.
        Mit der untersagten Toilettennutzung tue ich mich jedoch schwer mich nicht darüber aufzuregen.

  • bergfex

    Man muss immer zwei Seiten hören! Grundsätzlich ist der Herr Hubert Pächter, hat das Hausrecht bezahlt für Müllentsorgung, Wasser und Abwasser sein erwirtschaftetes Geld. Als Außenstehender ist es schwierig ein Urteil zu bilden, aber evtl. wäre mehr Fingerspitzengefühl seitens der Geschäftsführung sinnvoll gewesen. Trotz allem! Eine Gaststätte ist keine öffentliche Raststätte und Wirte leben vom Essen und Trinken der Gäste. Ich bin viel in den Bergen unterwegs und erlebe mehr wie Geduld der Wirte mit sog. Gästen (Selbsversorger und Toilettenbenutzer).
    Mein Motto ist: “Leben und leben lassen”

  • Klaus Mehringer

    Wieso schreibt der Lehrer eigentlich als Name ” derjenige welcher ” ? Der richtige Name steht doch eh xMal in dem Bericht.

    Wenn der Lehrer sowieso auf der Wiese Picknick machen wollte, dann stimmt wohl seine erste Ausführung vom 11.10. nicht.

    Und jetzt werden die Elterrn vorgeschoben, die Presse informiert zu haben. Waren die eigentlich dabei, oder der Lehrer? Haben die Eltern den Ausflug organisiert, oder der Lehrer ?

    Wieso hat der Lehrer mit der Presse “gedroht” ?

    Ist ja mal wieder typisch – wenn einem was nicht passt, dann rennt man mal zur Zeitung und macht erst mal ein riesen Fass auf. Und die springen natürlich sofort drauf an.

    • Steffi vom Nordufer

      …dachte ich auch, als ich das in der Zeitung las.
      Tja, der Bumerang kam dann mit vervielfachter Wucht zurück.

      Wieder nur Verlierer:
      Die Petz… äh der Lehrer, der die Medien missbrauchen wollte und somit eine Diskussion unter lauter Nichtbeteiligten (die aber auch ihre Meinung kundtun wollen) auslöste.
      Der missverstandene Wirt, der jetzt unter Rechtfertigungsdruck steht.
      Das Medium, dem die Moderation bald aus den Händen gleitet.

      Chapeau.

      So kann man aus einer Mücke einen Elefanten zaubern. Vielleicht funktioniert dieses Prinzip ja bald auch bei der Energiegewinnung ;-)

      • wellness

        @ Steffi: Super zusammengefasst, dem ist absolut nichts mehr hinzuzufügen. Und deshalb könnte die Diskussion hier beendet werden. Rückgängig machen lässt sich eh nichts mehr, beide Seiten haben ihre Stellungnahmen abgegeben und jetzt kann man nur noch hoffen, dass die Beteiligten wenigstens ein bisschen was gelernt haben aus dem durchaus vermeidbaren und eher kleinen Vorfall, der durch das Einschalten der Presse zu einem riesengroßen wurde.

  • Wanderer

    Herr Dilzer wollte ja nur “sein Bedauern” mitteilen und bekam
    als Antwort, dass keine “Ausnahmen” möglich sind.
    Daraufhin gleich mit der Presse zu drohen sagt eigentlich schon Alles!

  • Hagrainer

    Ich bin kein Beteiligter, aber ein Mitleser und finde: Hoffentlich ruht das Ganze jetzt endlich…
    Nicht dass sich jetzt auch noch die Geschäftsführerin, Frau Janker meldet.
    Übrigens: ist es eigentlich erlaubt u d auch notwendig, dass alle Beteilgten immer gleich mit dem Namen angegeben werden?

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Hallo Hagrainer,

      wir sehen keinen Grund, warum das kritisch sein sollte. Spätestens in den Kommentaren lassen sich Namensnennungen nicht vermeiden, will man nicht wahllos und vor allem ohne Grund löschen.

  • JFr

    Ohne detailliert auf diesen einen Ausflug eingehen zu wollen ein paar grundsätzliche Gedanken
    wie so etwas wie ein Schulausflug geplant werden kann/muss: In der Regel sollte doch jeder Lehrer
    ungefähr wissen was so im Jahr ansteht. Sprich zwei Wandertage, ein Projekt A, ein Projekt B.
    Auch die Erfahrung, dass es einmal kurzfristig schönes Wetter geben kann erreicht man mit
    der Anzahl steigender Lebensjahre.

    Nun hat unser Tegernseer Tal auch nicht die Dimensionen einer Megacity und die Hotspots für
    gewisse Events sind begrenzt. Was es nach meiner Ansicht durchaus ermöglicht, Abläufe und Wünsche
    im Vorfeld zu klären. Es ist mit Sicherheit möglich während der Sommermonate als Lehrkraft beim
    Bauer in der Au vorbei zu wandern und sich in einem kurzen Gespräch mit der Betriebsleitung zu
    informieren wie und in welcher Form kurzfristige Besuche möglich sind. Das eröffnet auch dem
    Unternehmen die Möglichkeit, sich mit der Geschäftsleitung zusammenzusetzen und eine dauerhafte
    Lösung für die Wünsche, welche bestimmt öfter an das Unternehmen herangetragen werden, zu finden.

    Sollte dies dann wirklich so “abgebügelt” werden, bestehen viele viele verschiedene Möglichkeiten
    der Reaktion. Von einem weiteren Gespräch bis zur letzten Möglichkeit, dieses tatsächlich über die
    Presse zu machen.

    Bei einem Ablauf innerhalb von 24 Stunden: Von ich komme mit 50 Kindern – nee wir sind voll – ätsch wir
    kommen trotzdem und setzen uns neben den Eingang ist doch der Frust auf allen Seiten vorherbestimmt.

    Für mich ist jedenfalls eines ganz klar, die Reaktion vom Bauer in der Au ist sicherlich nicht
    so glücklich aber aus unternehmerischer Sicht verständlich. Die Pflicht einer vernünftigen
    (Jahres-)Planung hat hier aber eher der Lehrer verschlafen.

    In diesem Sinne, schade eigentlich
    JFr