Freitag, 18. Mai 2012 (02:58 Uhr)

Hochwasserschutz am Tegernsee: Weißachausbau verzögert sich auf unbestimmte Zeit

Die Staumauer in Moosrain 1 Tag nachdem das Wasser abgeflossen ist. Sehr gut sind noch die Überreste vom Hochwasser zu sehen.

Anmerkung vom 03. September / 07:12 Uhr
Das Thema Weißachausbau hat uns keine Ruhe gelassen. War doch angedacht gewesen noch in diesem Jahr mit dem Damm an der Weissach weiterzumachen. Insgesamt sollen da ja rund 180 Meter Damm aufgeschüttet werden. Die Kosten wollte man sich “brüderlich” zwischen den Gemeinden Rottach-Egern und Kreuth teilen. Doch auf Anfrage teilt uns der Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider mit:

Die Bauarbeiten sind noch nicht losgegangen, weil aufgrund eines Einspruchs eines Anliegers kein einfaches wasserrechtliches Verfahren durchzuführen ist, sondern ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren notwendig ist.

Derzeit liegt das ganze beim Landratsamt, das für das Verfahren zuständig ist.

Ein Baubeginn noch in diesem Jahr ist wohl nicht realistisch.

So wie es aussieht hatten wir mit unserer Vermutung Anfang Juni recht, dass die Vorhaben im Hochwasserschutz zwar sinnvoll sind, aber leider nicht immer zur direkten Freude von Grundstückseigentümern und Landschaftsschützern.
Wobei dieser Grundsatz auch bei anderen Projekten wie dem Seesteg oder der Hauptschule Anwendung finden kann.

Ursprünglicher Artikel vom 05. Juni:
In der Nacht auf Donnerstag hatte es wirklich sehr stark geregnet. Der See, die Zuflüsse in Rottach, Kreuth und Wiessee und der Abfluss an der Mangfall in Gmund hatten die höchsten Pegelstände seit Jahren erreicht. Wir hatten ausführlich in diesen Artikeln darüber berichtet. Die Schäden sind dabei aber glücklicherweise gering geblieben.

Vor allem in Gmund und in Kreuth haben sich die Arbeiten am Hochwasserschutz der letzten Jahren bewährt. Das Rückhaltebecken in Moosrain hat zum Beispiel genau das gemacht, was es tun soll: Wasser zurück halten. Bis zu 140.000 Liter. Am Donnerstag morgen war es gerade einmal halb voll.

Die Staumauer und das Drosselbauwerk in Moosrain. Ein Tag nachdem das Wasser abgeflossen ist sind die Überreste vom Hochwasser immer noch gut zu sehen.

Becken halb voll – Keller leer. Das hat zumindest die Dürnbacher Feuerwehr gemeldet. Nichts. Kein einziger Einsatz aufgrund des Hochwassers musste gefahren werden. 20 Jahre waren nötig, bis die Bauarbeiten abgeschlossen werden konnten. Erst letzten Oktober, waren die Änderungen an Moosbach und vor allem am Rückhaltebecken fertig gestellt worden. Rund 1,6 Millionen Euro sind bisher in den Ausbau geflossen. 550.000 Euro davon trägt die Gemeinde. Den Rest der Staat.

Allerdings sind die Baumaßnahmen noch nicht endgültig abgeschlossen. Für den Ausbau der Moosach müssen noch Grundstücksverhandlungen geführt werden und “ein paar knifflige Engstellen” im Flußverlauf beseitigt werden, sagte der 2. Gmunder Bürgermeister Georg Rabel gegenüber der Tegernseer Zeitung.

Nicht jeder in Gmund hat den Bau in den letzten Jahren befürwortet. Die Kosten waren hoch und auch die betroffenen Grundstückseigentümer nicht immer begeistert. Da ist es jetzt doch schön zu sehen, dass sich der Aufwand der letzten Jahre wenigstens auszahlt.

Die Weissach in Kreuth macht auch keine Probleme mehr.

Ähnlich erfolgreich waren auch die Baumaßnahmen in Kreuth an der Weissach: Der Rückbau der Deiche und die Nutzung natürlicher Rückhalteflächen in der Weissachaue haben sich jetzt bewährt. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen in Weißach, Trinis und Rottach gekommen war, blieb es am Donnerstag ruhig. Die Feuerwehr meldete auch von dort einen ruhigen Verlauf des Hochwassers. Das Wasser ist geblieben, wo es sein soll: in der Weissach.

Hier soll der neue Damm gebaut werden

Hier soll der Damm gebaut werden

Aber auch hier sind die Maßnahmen noch nicht endgültig abgeschlossen. Erst im April haben sich die Gemeinden Kreuth und Rottach darauf geeinigt, den Dammausbau in Trinis voranzutreiben. Insgesamt sollen rund 180 Meter Damm aufgeschüttet werden. Die Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro sollen zwischen den beiden Gemeinden geteilt werden.

Es gibt also auch für die Zukunft noch einige Pläne den Hochwasserschutz am Tegernsee weiter zu verbessern. Nicht immer zur direkten Freude von Grundstückseigentümern und Landschaftsschützern. Die Ergebnisse scheinen aber Recht zu geben: Es bringt was.

7 Fragen zum Internet: Darüber sollten sich Händler und Betriebe im Tal Gedanken machen – Teil 2

Im ersten Teil (Artikel vom Dienstag) sind wir auf die Frage “Was sehe ich für Ergebnisse, wenn ich nach meinen Firmennamen im Internet suche? eingegangen. Um eine Frage zu beantworten, die uns per mail erreicht hat: Das lässt sich auch auf Privatpersonen anwenden. Genau wie einige der Hinweise und Tipps, die wir im Umgang mit dem Internet noch geben werden.

Nun also der zweite Teil der Reihe “7 Fragen, die sich lokale Betriebe und Dienstleister im Tegernseer Tal stellen sollten”. Die Frage, der sich unser Gastautor Sebastian Socha heute widmet lautet:

“Setze ich alles auf ein Pferd, oder besteht die Chance, dass ich über viele unterschiedliche Kanäle neue Kunden gewinne?”.

Um über das Internet möglichst viele Kontakte zu erhalten, die allesam potenzielle Kunden darstellen, ist es ratsam auf unterschiedliche Marketing-Kanäle zu setzen, um nicht von einer Traffic-Quelle abhängig zu sein.

Neben der Bewerbung der Firmenwebsite über lokal ausgerichtete Google AdWords Kampagnen (schneller Effekt, aber nicht nachhaltig) sowie mit Hilfe der lokalen Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die Firmenwebsite (langsamer Effekt, dafür nachhaltig), sollte in jedem Fall darüber nachgedacht werden, auf welchen anderen Websites, Portalen und Plattformen man seinen Betrieb ebenfalls einer relevanten Nutzerschaft präsentieren kann.

Folgende Websites bieten sich für die lokale Kundengewinnung über das Internet an:

  • Lokal ausgerichtete Bewertungsportale (z.B. KennstDuEinen.de, Golocal.de)
  • Branchencenter der drei großen Suchmaschinen (Google Places/ Maps, BING Maps, Yahoo local)
  • Branchenverzeichnis im lokalen Stadtportal (z.B. Muenster.de, Ingolstadt.de)
  • Verzeichnis der regionalen Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer (z.B. Ihk-Koeln.de, Hannover.ihk.de)
  • Vertikal fokussierte Bewertungsportale (z.B. DocInsider.de, Autoaid.de, Holidaycheck.de)
  • Lokale oder regionale Online-Medien (z.B. Maerkischeallgemeine.de, Detmolder-Zeitung.de)
  • “Location based services” (z.B. Foursquare.com, Friendticker.com)
  • Lokale oder bundesweite Branchenportale (z.B. Bonnbranchen.de, Stadtbranchenbuch.com)
  • Lokale Foren und thematisch eng gefasste Nischen-Communities, die inhaltlich gut zum eigenen Betrieb passen (z.B. Haarforum.net, Hausgarten.net)
  • Social Networks (z.B. Twitter.com, Facebook.com)

Hat man bei allen oben genannten Beispielen meistens die Möglichkeit einen umfassenden Firmeneintrag anzulegen, mit dem man sich der Öffentlichkeit möglichst attraktiv und auf dem aktuellsten Stand präsentiert, so sollte man bei den letzten beiden Beispielen (Social Networks & Foren) mit Fingerspitzengefühl vorgehen und zunächst ein mal den Ton der Community kennenlernen und sich hilfreich als Nutzer einbringen, bevor man dazu übergeht dezent (!) auf den eigenen Betrieb aufmerksam zu machen.

______________________ Ende des zweiten Teils _______________________

Im nächsten Artikel der Reihe geht es am kommenden Montag weiter mit der dritten Frage “Sind meine kostenlosen Firmeneinträge bei relevanten Online-Branchenbüchern auf dem neuesten Stand & ist mein Eintrag bei Google Places bestätigt?”

Hier schon mal ein kurzer Überblick zu den übrigen Fragen, die wir noch behandeln werden.

4.) Wie ist es um meine Bewertungen auf Bewertungsportalen, Google Places & Co. bestellt?

5.) Nutze ich kostenlose Social Media Aktivitäten, um mit Kunden zu kommunizieren oder um meine Sichtbarkeit im Internet auf neue, relevante Kanäle auszuweiten?

6.) Konzentriere ich mich auf relevante Eckdaten & Kennzahlen bzgl. meines Betriebs?

7.) Tragen sämtliche Online-Marketing Aktivitäten dazu bei, dass das VERTRAUEN in die Qualität meiner Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig wächst?

Zum Gastautor:
Sebastian Socha ist Leiter der Produktentwicklung beim Bewertungsportal für Dienstleister KennstDuEinen. Neben seinen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die Plattform hat Sebastian Socha ein besonderes Interesse an der lokale Suche. In diesem Zusammenhang entwickelt er Kriterien und Taktiken die dazu beitragen, dass die Websites der bei KennstDuEinen eingetragenen lokalen Anbieter bei den Branchenergebnissen auf Google optimal gefunden werden.

Die Artikel-Reihe ist ein Gastbeitrag von Herrn Socha, der auch eventuelle Fragen im Kommentarbereich beantworten wird.

Aktuelles Kinoprogramm Kreuth-Weissach vom 02. bis 08. September

Wir haben, wie jeden Donnerstag, das aktuelle Programm des derzeit einzigen Kinos am Tegernsee zusammengefasst. Die vier Filme sind jeweils verlinkt mit der Kinobewertungs-Seite Kino.de. Dort gibt es mehr Infos zu den Filmen, Kritiken, Trailer, Bilder usw.

Das Programm-Kino in Weissach befindet sich übrigens direkt neben dem McDonald`s. Es hat insgesamt 2 Säle mit knapp 200 Plätzen.
Die Filme sind meistens etwas anspruchsvoller. Und auch das Kino an sich ist vom Typ her eher angenehm-gemütlich. Die typischen Kino-Center, in denen hauptsächlich Mainstream-Kino a la Avatar gespielt werden, findet man eher im Oberland Kino-Center in Hausham oder im Isar-Kinocenter in Tölz.

Aktuelle Filme in Rottach-Weissach vom 02. bis 08. September:
Die Hummel
Täglich um 17:30 Uhr und 20:00 Uhr.

Das Konzert
Täglich 17:30 Uhr. Mittwoch auch 20:00 Uhr.

Marmaduke
Täglich 15:00 Uhr

Kindsköpfe
Täglich 15:00 Uhr und 20:00 Uhr. Mittwoch nicht 20:00 Uhr.

Hier noch das aktuelle Poster:

Das aktuelle Poster

Sowie einer der beiden Säle.

Einer der beiden Säle. Mit komplett neuer Bestuhlung.

Adresse:
Tegernseer Straße 100
83700 Kreuth

Preise:
6 Euro – 8 Euro

Karten sind telefonisch reservierbar unter:
Tel: 08022 – 267 67
Fax: 08022 – 9153108

Anmerkungen: Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Bus-Haltestelle 50 Meter entfernt.

Angeschlossen an das Kino ist eine Videothek im Parterre. Bilder, mehr Infos zum Kino und ein kurzes Interview mit dem Besitzer Herrn Schlinker finden Sie in diesem Artikel .


7 Fragen zum Internet: Darüber sollten sich Händler und Betriebe im Tal Gedanken machen – Teil 1

Heute starten wir eine kleine Serie zum Thema “Was muss ich als lokaler Händler und Dienstleister beachten um im Internet von meinen Kunden richtig wahrgenommen zu werden”.
Auch wenn einige Händler im Tegernseer Tal das schon sehr gut machen, hat der ein ein oder andere bestimmt noch offene Fragen. Für viele wird das ganze jedoch ziemlich neu sein. Aus dem Grund unterstützt uns bei dem Thema ein Experte im Bereich der lokalen Suche.
Sebastian Socha ist Leiter der Produktentwicklung beim Bewertungsportal für Dienstleister KennstDuEinen. Neben seinen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die Plattform hat Sebastian Socha ein besonderes Interesse an der lokale Suche. In diesem Zusammenhang entwickelt er Kriterien und Taktiken die dazu beitragen, dass die Websites der bei KennstDuEinen eingetragenen lokalen Anbieter bei den Branchenergebnissen auf Google optimal gefunden werden.

Die Artikel-Reihe ist ein Gastbeitrag von Herrn Socha, der ab und zu auch Fragen im Kommentarbereich beantworten wird.

Hier also der erste Teil der Reihe “7 Fragen, die sich lokale Betriebe und Dienstleister im Tegernseer Tal stellen sollten”:

Auf dem lokalen Suchmarkt ist zur Zeit einiges in Bewegung. Dies lässt sich sehr schön an zahlreichen neuen Entwicklungen rund um die erst kürzlich ins Leben gerufene Marke

lokale Google-Ergebnisse

Weitere Beispiele für eine nachhaltige Revolutionierung des lokalen Webs zeichnen sich außerdem in dem Erfolg einiger Dienste wie Foursquare oder Friendticker ab. Ebenso gilt dies für das letzte Woche mit globalem Medienecho begleitete Facebook Places oder dessen “kleinen Bruder” Twitter Places.

Einige lokal fokussierte Bewertungsportale wie das bekannte Qype setzen außerdem auf die derzeit bei Smartphone-Besitzern absolut angesagte “Check-In” Funktion für mobile Endgeräte. Darüber hinaus feiert das sog. “Group Buying” – je mehr Leute einen Deal kaufen, desto günstiger werden die angebotenen Gutscheine – auf Plattformen wie DailyDeal und Groupon enorme Zuwachsraten. Damit hatte ja auch das Bräustüberl bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
Daneben bieten außerdem Vermarktungsplattformen wie DealHamster im Hinblick auf eher “klassische” Gutscheine für Online-Shops und Ladengeschäfte ebenfalls einen Vermarktungskanal für lokale Anbieter…

Vor diesem Hintergrund stehen lokale Dienstleister und Unternehmen nun vor einer unüberschaubaren Vielzahl an Optionen, die allesamt um den folgenden Grundgedanken kreisen:

Ausgehend von dieser Zielsetzung will ich daher in der kommenden Artikel-Reihe sieben grundlegende Fragen formulieren, die man sich als lokaler Anbieter stellen sollte, wenn man plant, das Internet als Kanal zur Neukundengewinnung effektiv zu nutzen.


1.) Was sehe ich für Ergebnisse, wenn ich nach meinen Firmennamen im Internet suche?

Lokale Anbieter sollten sich es zur Gewohnheit machen, in regelmäßigen Zeitabständen zu überüfen, wie sich die Suchergebnisse bei den drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo und BING darstellen, wenn man nach folgenden Begriffen sucht:

> Bezeichnung des Betriebs oder der Filiale in unterschiedlichen Schreibweisen

> Namen von Geschäftsführern, Filialmanagern sowie einzelner in der Öffentlichkeit stehender Mitarbeiter

> Bezeichnungen von speziellen Produkten oder Dienstleistungen die exklusiv angeboten werden

Recht bequem kann man das einrichten, indem man folgende Benachrichtigungsdienste auf die entsprechenden Keywords (Schlüsselwörter) einrichtet und sich anschließend ein Mal in der Woche per E-Mail automatisiert informieren lässt:

Google Alerts

Yahoo Alerts

BING Alerts

Bei BING Alerts klickt man oberhalb der Schlagzeilen auf “News Benachrichtigungen” und kann anschließend Stichworte hinterlegen, für die man künftig benachrichtigt werden möchte.

Dabei überträgt man idealerweise alle neuen Websites, auf denen über einen berichtet wird, in eine Tabelle und legt die gefundenen Suchtreffer, die über den eigenen Betrieb berichten zunächst ein mal chronologisch ab. Zeitlich weiter zurückliegende Suchtreffer sollten als erstes unter die Lupe genommen werden, um möglichst zeitnah auf entsprechende Kommentare oder Meldungen reagieren zu können.

Anschließend sortiert man diese zur weiteren Verarbeitung nach Relevanz:

Bekannte News-Portale weisen eine größere Reichweite auf und sollten in jedem Fall entsprechend Ernst genommen werden, aber auch Blogbeiträge und Kommentare von Nutzern können sich recht schnell im Internet verbreiten, falls des sich um eine fokussierte Zielgruppe handelt, weshalb hier keine klare Regel abzuleiten ist, es gilt vielmehr: Jeder Artikel und jeder Kommentar ist für eine bestimmte Nutzergruppe von größtmöglicher Relevanz!

Daraus läßt sich ableiten, dass man als Betrieb grundsätzlich auf jeden negativen Beitrag reagieren sollte, wenn man das Gefühl hat, dass der Tonfall auf der jeweiligen Website angemessen dazu beitragen kann, Mißverständnisse und negative Stimmungen öffentlich zu klären.

Hierbei bietet es sich an, direkt auf Kommentare zu reagieren, ohne dabei die Schuld bei den Nutzern zu suchen, sondern in allererster Linie bei sich selbst. Da im Internet sehr viel mehr Nutzer einfach nur passiv mitlesen, als sich aktiv einzubringen, kann man sich gut vorstellen, wie unglaublich positiv es sich auf den Ruf eines Betriebs auswirkt, wenn dieser öffentlich die Bereitschaft zur Hilfestellung, Kundennähe und Kulanz signalisiert, oder gar einräumt einen Fehler gemacht zu haben, denn Fehler können passieren…
… die Frage ist nur, wie man als Unternehmen mit Fehlern in der Öffentlichkeit umgeht.

______________________ Ende des ersten Teils _______________________

Im nächsten Artikel der Reihe geht es am Donnerstag weiter mit der zweiten Frage “Setze ich alles auf ein Pferd, oder besteht die Chance, dass ich über viele unterschiedliche Kanäle neue Kunden gewinne?”

Hier schon mal ein kurzer Überblick zu den übrigen Fragen, die wir noch behandeln werden.

3.) Sind meine kostenlosen Firmeneinträge bei relevanten Online-Branchenbüchern auf dem neuesten Stand & ist mein Eintrag bei Google Places bestätigt?

4.) Wie ist es um meine Bewertungen auf Bewertungsportalen, Google Places & Co. bestellt?

5.) Nutze ich kostenlose Social Media Aktivitäten, um mit Kunden zu kommunizieren oder um meine Sichtbarkeit im Internet auf neue, relevante Kanäle auszuweiten?

6.) Konzentriere ich mich auf relevante Eckdaten & Kennzahlen bzgl. meines Betriebs?

7.) Tragen sämtliche Online-Marketing Aktivitäten dazu bei, dass das VERTRAUEN in die Qualität meiner Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig wächst?

Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Das wichtigste der letzten 7 Tage zum reinhören

Die Woche kompakt bedeutet ausgewählte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form. Gesprochen und somit als Audio-Datei verfügbar. Immer am Samstag vormittag. Zum nachhören, reinhören oder einfach zum ersten Mal hören.

Vor allem für die Leser, die unter der Woche wenig Zeit haben, versuchen wir in diesem Format die “wichtigsten” Informationen aus einer Woche in knapp 4 Minuten zusammenzufassen.

Hier die aktuelle “Woche kompakt” mit den Nachrichten vom 21. bis 27. August.

1. 24 Stunden von Bayern – Tegernsee weit abgeschlagen (Dauer: 46 Sekunden)
2. Rottacher Gemeinderat zur Praxis bei anonymen Beschwerdebriefen (Dauer: 33 Sekunden)
3. Weltrekordversuch am Tegernsee – Rückwärts zum Titel (Dauer: 23 Sekunden)
4. Skifahren am Sonnenbichl – Hang nur noch für Skiclubs (Dauer: 40 Sekunden)
5. Strandbad Kaltenbrunn – Gemeinde zufrieden mit Sommer (Dauer: 34 Sekunden)
6. Zweimal Neues von der Bayerischen Oberlandbahn (Dauer: 41 Sekunden)
7. Rauferei auf dem Gmunder Weinfest (Dauer: 23 Sekunden)

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Auch heute wieder der Aufruf zu ehrlichen Rückmeldungen. Wir wollen uns und das Angebot verbessern. Also spart nicht mit Kritik, Lob, Anregungen zu Geschwindigkeit, Themenauswahl, Jingle etc.
Schreibt uns einfach eine email an info@tegernseerstimme.de oder hinterlasst direkt einen Kommentar zu diesem Artikel.

Vielen Dank für`s zuhören.

Eure Tegernseer Stimme Redaktion

Die Hausärzte streiken auch im Tegernseer Tal – und keiner versteht`s

Anmerkung vom 27. August / 10:24 Uhr
Heute ist der zweite und vorläufig letzte Tag des Hausärzte-Streiks. Und somit auch die letzte Chance bei seinem persönlichen Hausarzt in Gmund oder einer der anderen Talgemeinden vor verschlossener Tür zu stehen und das folgende Plakat zu bewundern.

Die Hausärzte streiken

Wie erwartet war das Medienecho zum Streik sehr groß. Auf der Seite des Hausärzte-Verbandes kann man sich die wichtigsten Fernseh- und Radioberichte dazu anschauen.

Ursprünglicher Artikel vom 25. August:
Am Donnerstag und Freitag streiken die Hausärzte. Auch im Tegernseer Tal wird nur jeder 6. seine Praxis öffnen. Und das grundsätzliche Gefühl, das uns beim Lesen der Nachricht überkommt, lässt sich mit den Worten zusammenfassen: “Streik? Die Ärzte? Warum denn jetzt schon wieder?!”

Da die Lektüre der heutigen Ausgabe der Tegernseer Zeitung keine Antwort auf die Frage nach dem “Warum wirklich” gibt, versuchen wir mal die für uns noch offenen Fragen zu klären:

Warum streiken die Ärzte denn jetzt wirklich?
Das weiß eigentlich keiner so genau. So wie sich die Sachlage darstellt sind es aber zwei Hauptfaktoren:
1. Eine diffuse Angst, dass da von Seiten der Regierung irgendwas kommen könnte und den bayerischen Hausärzten den derzeitigen Zusatzverdienst in Höhe von > 1.000 Euro monatlich durch die Hausarztverträge wegnimmt. Diffus deswegen weil die sogenannten Hausarztverträge in Bayern durch einen Bestandschutz abgesichert sind.
2. Eine Profillierungssucht des Verbandes und vor allem des Vorsitzenden Wolfgang Hoppenthaller, gleichzeitig auch Vize-Chef des Deutschen Hausärztetages. Das ganze erinnert an die Art und Weise wie ein DGB oftmals die Belange der Mitglieder “schützt” und für seine eigenen Ziele missbraucht. Allerdings sind es dort die Arbeitgeber, gegen die gestreikt wird und die Anteilseigner die die leidtragenden sind. In dem Fall jetzt sind es die Patienten. Und die haben sich das, im Gegensatz zu den Anteilseignern, nicht selber ausgesucht.

Geht es wirklich um die Existenz der Hausärzte?
Ein ganz klares Nein!
In diesem Beitrag stellen zwei Hausärzte beispielhaft Ihre monatlichen Einkünfte vor. Und beide betonen, dass die Berechnungen auch auf andere Hausärzte angewendet werden können. Zwischen 5.500 und 6.000 Euro Brutto kommen da, nach eigener Aussage, monatlich für den Hausarzt zusammen. Zuzüglich mindestens 1.000 Euro durch die Sonderzahlungen aus den Hausarztverträgen.

Eine zweite Quelle zeigt sogar ein höheres Einkommen: Laut aktuellen Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verdienen Hausärzte deutschlandweit über 100.000 Euro. Das macht dann durchschnittlich 8.300 Euro pro Monat und damit mehr als die Fachärzte in Deutschland einnehmen.

Und auch wenn die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt und man davon kein Millionär wird. Bei 7.500 Euro im Monat von Existenzangst zu sprechen, ist fast schon zynisch.

Ist die dezentrale, wohnortnahe Versorgung durch Hausärzte langfristig in Gefahr?
Das kann keiner 100% richtig vorhersagen, geschweige denn heute beantworten.
Sicher ist: Eingesessene Ärzte mit eigener Praxis werden sich bei der Einkommenssituation nur in den seltensten Fällen auf einen anderen Job, beispielsweise in einer Klinik, einlassen.
Da aber viele Hausärzte nicht mehr ganz jung sind und die Entwicklung unter jungen Medizinern eher in Richtung Facharzt tendiert, könnte es bei der Hausarztversorgung tatsächlich langfristig schlecht aussehen.

Die Frage ist natürlich wann das passiert. Und vor allem ob durch das Festhalten an den Sondervergütungen die Attraktivität für junge Ärzte um soviel höher wäre wie ohne.

Eine Lösung für das Problem könnte beispielsweise auch sein, Förderprogramme zur Hausarzt-Weiterbildung anzubieten. Oder Stipendien für angehende Mediziner, die sich quasi als Hausarzt verpflichten. Beides Ideen, die die Attraktivität des Berufs nur indirekt erhöhen. Dafür aber weniger Geld kosten.

Doch wenn man ehrlich ist, geht es bei der Aktion am Donnerstag und Freitag ausschließlich um`s Geld. Und so werden die Praxen – auch im Tegernseer Tal – zu 85% geschlossen bleiben. Und der Patient wird, trotz schöner Plakate und Anzeigen in der Zeitung das Gefühl nicht los:

“Da wird mal wieder irgendwas auf meinem Rücken ausgefochten. Nur weiß ich nicht genau was.”

Naturkäserei TegernseerLand: Geschäftsführer Hans Leo im Videointerview

Bildschirmfoto16

Anmerkung vom 27. August / 08:12 Uhr
Die Tegernseer Zeitung hat heute ein nettes Interview mit Hans Leo, dem Geschäftsführer der Kreuther Naturkäserei.
Unter dem Titel “Der Ansturm hat uns überrollt” beschreibt Leo, wie überrascht und begeistert sie bei der Käserei von der positiven Rückmeldung und den vielen Käufern sind. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Naturkäserei ja erst am 18. September offiziell eröffnet wird.
“Trotzdem stehen schon bevor wir um 9 Uhr aufmachen die ersten Kunden vor der Tür. Gegen 11:30 ist unsere Ladentheke meist ziemlich leer gekauft.”

TZ: Können Sie nicht einfach mehr Käse machen?

Hans Leo: Im Moment verarbeiten wir pro Tag 5000 Liter Milch zu 500 Kilo Käse. Erschwert wird die Produktion, weil unsere Anlage noch nicht ganz fertig ist. Wir haben immer noch Abnahmen. Derzeit sind wir dabei, die Abläufe zu optimieren.
Es kostet zum Beispiel sehr viel Zeit, Weichkäse zu machen. Aus technischer Sicht wäre es möglich, in der Anlage 10 000 Liter Milch zu verarbeiten. Aber dazu müssten wir doppelt so viel Personal haben. Im Moment warten wir erst einmal ab, wie sich die Nachfrage einpendelt. Wir wollen sichergehen, dass der Ansturm keine Luftblase ist.

Im Rahmen dieses Interviews möchten wir auch noch auf unser Gespräch mit Hans Leo von Anfang Juli hinweisen. Wir haben das im ursprünglichen Artikel weiter unten als Video eingebunden. Und trotz der Länge von 8 Minuten ist das Video sehr informativ und zeigt unter anderem wie vielfältig die Aufgaben sind, die bei der Gründung einer neuen Käserei anfallen.

Ursprünglicher Artikel vom 30. Juli:
Wir waren vor 3 Wochen in der Naturkäserei und haben von Hans Leo, dem Geschäftsführer der Käserei, eine sehr informative Führung durch das neugebaute Gebäude bekommen. Die Führungen sind übrigens sehr begehrt und können direkt unter der 08022 / 188 352 0 in der Naturkäserei gebucht werden. Alle Infos inklusive Preise gibt es in diesem Dokument (es öffnet ein PDF).

Im Anschluss an die Führung haben wir Hr. Leo noch einige Fragen gestellt. Die Antworten haben wir im folgenden Video festgehalten. Das ganze ist mit gut 8 Minuten zwar etwas länger geworden. Wir denken aber es lohnt sich um einen etwas tieferen Einblick in die Organisation und die Ziele der Naturkäserei zu bekommen. Und natürlich auch um endlich zu erfahren warum man den Käse in Kreuth auch mit Quirinusbock-Bier einschmiert und was das am Ende bringt.

Hier noch alle Fragen in Textform:

1. Welche Ziele haben Sie für das Jahr 2010?

2. Auf welche Käsesorten haben Sie sich spezialisiert?
Die in der Naturkäserei produzierten Sorten kann man hier nachschauen.

3. Möchten Sie eher den Endverbraucher oder den Handel erreichen?

4. Welchen Umsatz wollen Sie pro Jahr erreichen?

5. Ist Ihre Gewinnspanne beim Verkauf an den Endverbraucher höher?

6. Wieviele Mitarbeiter arbeiten in der Naturkäserei?

7. Wann wir die offizielle Eröffnung sein?

8. Wieviele Bauern werden Sie als Lieferanten haben?

9. Mussten Sie die Bauern überzeugen?

10. Nach welchen Kriterien werden die Lieferanten ausgewählt?
Alle derzeitigen Lieferbetriebe gibt es in dieser Auflistung.

Und hier der vollständigkeithalber auch noch ein paar Bilder aus der Produktion der Naturkäserei:

So sieht der besprochene Quirinus-Käse aus. Quelle: Naturkäserei

Käsekessel. Quelle: Naturkäserei

Käsemeister Hans Schmauss. Quelle: Naturkäserei

Das Käselager. Quelle: Naturkäserei

Kinoprogramm Kreuth-Weissach vom 26. August bis 01. September

Kinoprogramm 26.08.-01.09.

Wir haben, wie jeden Donnerstag, das aktuelle Programm des derzeit einzigen Kinos am Tegernsee zusammengefasst. Die fünf Filme sind verlinkt mit der Kinobewertungs-Seite Kino.de. Dort gibt es mehr Infos zu den jeweiligen Filmen mit Kritiken, Trailer, Bilder usw.

Inception
Täglich um 20 Uhr.

Das A-Team
Täglich um 20 Uhr.

Marmaduke
Täglich um 15 Uhr. Sowie täglich um 17:30 Uhr.

Toy Story 3
Täglich um 15 Uhr.

Das Konzert
Täglich um 17:30 Uhr.

Hier noch das aktuelle Kinoposter:

Kinoprogramm 26.08.-01.09.

Kinoprogramm 26.08.-01.09.

Sowie einer der beiden Säle.

Einer der beiden Säle. Mit komplett neuer Bestuhlung.

Das Programm-Kino in Weissach befindet sich übrigens direkt neben dem McDonald`s. Es hat insgesamt 2 Säle mit knapp 200 Plätzen. Ein Aufzug ist vorhanden.
Die Filme sind meistens etwas anspruchsvoller. Und auch das Kino an sich ist vom Typ her eher angenehm-gemütlich. Die typischen Kino-Center, in denen hauptsächlich Mainstream-Kino a la Avatar gespielt werden, findet man eher im Oberland Kino-Center in Hausham oder im Isar-Kinocenter in Tölz.

Adresse:
Tegernseer Straße 100
83700 Kreuth

Preise:
6 Euro – 8 Euro
Montag ist Kinotag

Karten sind telefonisch reservierbar unter:
Tel: 08022 – 267 67
Fax: 08022 – 9153108

Anmerkungen: Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Bus-Haltestelle 50 Meter entfernt.

Angeschlossen an das Kino ist eine Videothek im Parterre. Bilder, mehr Infos zum Kino und ein kurzes Interview mit dem Besitzer Herrn Schlinker finden Sie in diesem Artikel .

Mehr Infos zum Kino Kreuth-Weissach hier.

Weltrekord-Versuch am Tegernsee – Rückwärtsläufer will Bestzeit im Halbmarathon knacken

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Achim Aretz in Aktion - Rückwärts durch das Ziel

1 Stunde 40 Minuten – mit dieser Halbmarathon-Zeit wäre jeder halbwegs ambitionierte Läufer zufrieden. Auch Achim Aretz hat sich diese Zeit beim diesjährigen Tegernseelauf zum Ziel gesetzt.

Kleiner, aber feiner Unterschied: Der 26-Jährige Münsteraner wird die Strecke rückwärts absolvieren.

Erst Anfang August hat Aretz einen neuen Weltrekord im Rückwärtslaufen über die 10 Kilometer aufgestellt. In 41:26 Minuten lief er die Strecke bei der Weltmeisterschaft im österreichischen Kapfenberg und unterbot damit die 20 Jahre alte Rekordzeit des Franzosen Yvel Pol um 34 Sekunden.

Das nächste Ziel hat der Weltmeister im Rückwärtslaufen schon vor Augen: Beim Tegernseelauf 2010 will er auch seine eigene Bestmarke über die Halbmarathon-Distanz verbessern. Aretz stellte im Vorjahr beim Halbmarathon in Essen schon einen Weltrekord im Rückwärtslaufen auf. Damals brauchte er für die 21,1 Kilometer 1:40:29 Stunden.
Bei seinem neuen Versuch will er den Halbmarathon in unter 1 Stunde 40 Minuten laufen. Obwohl er sich leicht skeptisch zeigt:

Die Strecke ist anspruchsvoll, weil sie viele Steigungen hat. Aber ich werde mein Bestes geben.

Egal wie es ausgeht, seine Leistung wird so oder so ins Guinness Buch der Rekorde 2011 aufgenommen. Entweder mit seinem erfolgreichen Versuch in Essen oder dem hoffentlich gelungenen Auftritt am Tegernsee.

Somit hat der diesjährige Tegernseelauf neben der, sportlich nicht sehr ambitionierten, Bürgermeisterstaffel eine weitere Attraktion. Einen positiv-verrückten Rückwärtsläufer, der einen neuen Weltrekord aufstellen will.

Skifahren am Sonnenbichl: Lösung in Sicht – Hang wird nur noch vom Skiclub genutzt

Wie es am Sonnenbichl weitergeht, soll im September entschieden werden

Sonnenbichl bei Nacht. Quelle: TTT

Anmerkung vom 24. August / 15:06 Uhr

Wie die Tegernseer Zeitung heute schreibt ist beim leidigen Thema Sonnebichl-Hang eine Einigung in Sicht. Peter Rie von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH hat die mögliche Einigung bei einer Pressekonferenz zum Thema Wintertourismus vorab ausgeplaudert:

Es ist angedacht, den Sonnenbichl nur noch als Trainingshang zu nutzen.

Auch wenn zu den konkreten Plänen noch niemand Stellung beziehen möchte, so hat uns Michael Herrmann, Geschäftsleiter im Wiesseer Rathaus, bestätigt, dass viele gute Gespräche zwischen den Verantwortlichen geführt worden sind.
Alles weitere ist derzeit aber rein spekulativ. Die endgültige Lösung soll erst nach den finalen rechtlichen und technischen Klärungen gemeinsam von der Verwaltung und dem Skiclub präsentiert werden. Das wird so in 1-2 Wochen der Fall sein. Herrmann weiter:

In der Vergangenheit sind da einfach zu viele Dinge in der Kommunikation schiefgelaufen. Das wollen wir dieses Mal anders angehen. Deswegen gibt es auch vorab keine Stellungnahme.

Auf die mögliche Herabstufung zum reinen Trainingshang angesprochen, meint Michael Herrmann, dass es womöglich am sinnvollsten wäre, den Sonnenbichl nur noch in der Form zu nutzen:

Wir haben viele Touristen aus Nord-Deutschland. Für die ist der Hang einfach zu steil. Und für die guten Skifahrer ist er zu kurz. Die fahren dann eher hoch zur Sutten.

Wie auch immer die in voraussichtlich 2 Wochen präsentierte Lösung aussehen wird. Die Gemeinde wird froh sein, endlich die (auch finanzielle) Last Sonnenbichl nicht mehr tragen zu müssen. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade für den Ort, dass ein weiteres Argument für den Wintertouristen wegfällt in Bad Wiessee einzukehren.
Auch wenn man ehrlicherweise zugeben muss, dass der Hang in den letzten Jahren kein Publikumsmagnet gewesen ist.

Ursprünglicher Artikel vom 20. Juli:
Auf der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung in Bad Wiessee kam es zu einer recht seltsamen Diskussion. Angefangen hat es mit einer Wortmeldung von Kurt Sareiter (CSU) am Ende der Sitzung. Sareiter stellte den Antrag, dass man über die Zukunft des Skigebietes Sonnenbichl bereits in der ersten Sitzung nach der Sommerpause reden solle. “Ich möchte einfach nicht, wie im letzten Jahr, dass wir erst kurz vor Weihnachten unter Zeitdruck abstimmen müssen”, sagte Sareiter am Ende.

Manche einen Keil dazwischen treiben

Die Diskussion, die sich daraufhin entsponnen hat, können wir leider nur einseitig wiedergeben, weil alle Anwesenden sehr bemüht waren, möglichst offen zu lassen, über was sie eigentlich reden. Nur so viel ist klar: Die Verhandlungen mit den Skiclubs laufen nicht so, wie man sich das in der Gemeinde wünscht. Bürgermeister Höß erklärte kurz, dass man sich am 22. Juni bereits zu dem Thema getroffen habe. Er fasst das Treffen aber auch gleich zusammen “Leider gibt es imer wieder Leute, die versuchen einen Keil dazwischen zu treiben”. Was genau er damit meint, ließ er offen.

Das ist Schwachsinn – das haben wir nie gesagt

Ähnlich nebulös hat sich auch Fritz Niedermaier (FWG) geäußert: “Auf dem Treffen waren auch Josef Bierschneider und der Rottacher Gemeindechef Hafner. Am Anfang war es sehr konstruktiv. Leider wurde am Ende von einigen Skiclubs eine Polemik reingetraen, die nicht positiv war.” Auch er sprach wieder von Keilen und von “wie kann man so blöd sein”. Etwas deutlicher wird Niedermaier dann aber doch indem er erklärt: “Da wird dann gesagt, dass wir, die Gemeinde, nichts mehr zahlen wollen – das ist Schwachsinn. Das haben wir nie gesagt!”

Stimmung ist gereizt

Stefan Hagn (FWG) versuchte die Diskussion anschließend etwas zu beruhigen und forderte, dass man sich auf das Niveau nicht einlassen solle. “Wir schauen uns das in Ruhe an und dann entscheiden wir ob wir es aufrecht erhalten oder nicht aufrecht erhalten können.”

Und das ist scheinbar der Knackpunkt an der Sache, wie einige Zwischenrufe danach zeigten. Schon alleine die Wörter nicht “aufrecht erhalten” reichen scheinbar, dass von den Skiclubs die Behauptung kommt, die Gemeinde wolle nicht mehr zahlen und habe kein Interesse an einer Weiterführung am Sonnenbichl.

Positionen sind unklar

So ganz hat sich der Streitpunkt uns leider nicht erschlossen. Es ist aber klar, dass die Gespräche über die Zukunft am Sonnenbichl nicht so laufen, wie sie sollten. Die Gemeinde ist in unseren Augen durchaus bereit auch weiterhin zu unterstützen. Wie die Position der Skiclubs dagegen aussieht, wissen wir noch nicht genau.

Noch ist es auch Sommer und zur Zeit gibt’s die heißesten Tage des Jahres. Wir werden der Sache trotzdem noch nachgehen und spätestens bis zu Winter wissen wir auch endgültig, was Sache ist. Bis dahin lassen wir den Streit mal weiterlaufen und schauen, ob uns irgendjemand dazu etwas sagen möchte.

Regionalfaktoren fallen weg – warum werden aber die Tickets der BOB nicht günstiger?

BOB Tegernsee

Die Preise der BOB bleiben auf dem gleichen Niveau.

Die Regionalfaktoren sind zurzeit noch ein Bestandteil des Preissystems der Bahn und werden auf bestimmten regionalen Strecken ausschließlich für den Schienenpersonennahverkehr erhoben. Die Höhe der 40 verschiedenen Regionalfaktoren schwankt derzeit zwischen 1,0 und 1,91 und verteuert insbesondere den Verkehr in ländlichen Bereichen um den jeweiligen Faktor.

Jetzt hat die Bundesnetzagentur diese Faktoren für unzulässig erklärt und sich mit der Bahn auf eine Abschaffung bis zum 11. Dezember 2011 geeinigt. Der Vertrag sieht als als ersten Schritt eine Absenkung von Regionalfaktoren in mehreren Regionalnetzen mit Beginn der kommenden Netzfahrplanperiode im Dezember 2010 vor.

Sind 1.881 Euro für eine Jahreskarte zu viel?

Man könnte jetzt denken, geringere Kosten bei den Regionalen Anbietern wie der Bayerischen Oberlandbahn bedeuten auch niedrigere Beförderungskosten und somit sinkende Ticketpreise für die Strecke Tegernsee – München. Denn wenn man ehrlich ist, sind gerade im Abobereich, sprich für Pendler, die Preise nicht sehr attraktiv. Beispielsweise zahlt man 1.881 Euro für die Jahreskarte von Tegernsee zum Hauptbahnhof nach München. Und je nachdem wo man dann arbeitet, kommen noch einige hundert Euro für die MVV dazu. Bei den Preisen kann man verstehen, dass die meisten nicht “umsteigen” sondern auf das deutlich flexiblere und sogar günstigere Auto setzen.

Aber aus niedrigeren Ticketpreisen wird leider erstmal nix. Wie uns Frau Griensteidl von der BOB heute am Telefon erzählt hat, sind die Regionalfaktoren für die Bayerische Oberlandbahn nämlich nur sogenannte “Durchlaufende Posten”. Bedeutet die Rechnung kommt von der Bahn, wird von der BOB bezahlt und gleichzeitig wird eine neue Rechnung an die Bayerische Eisenbahngesellschaft gestellt, die diese dann wiederum bezahlt.

Niedrigere oder ganz wegfallende Regionalfaktoren “helfen” somit nur der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Doch das hat einfach keine Auswirkungen auf die regionalen Beförderungskosten. Und somit auch keinen Einfluss auf die Preise.

Jetzt können wir nur hoffen, dass die BOB das Thema vielleicht noch im Rahmen einer “Charmeoffensive” aufnimmt. Denn die Ausschreibung für die Neuvergabe der Strecken im Oberland läuft. Und die Bahn hatte ja angekündigt, dass sie die regionale Beförderung gerne wieder selber durchführen möchte.

Die Woche als Fakten: Was hat am meisten interessiert auf der Tegernseer Stimme?

Das war die Woche vom 16. - 22. August

Heute halten wir es ganz kurz. Kein blabla. Nur Fakten unserer Berichterstattung aus der letzten Woche.

Am meisten gelesen:
1. Blamable Seefestplanung in Tegernsee: “Die Wirte haben in Basta-Manier im Alleingang entschieden”
Michael Haller`s Abrechnung mit den Organisatoren und Wirten des Tegernseer Seefestes.

2. Leserstimme zum “neuen” Bauer in der Au – Die Gegenmeinung
Der positive Kommentar zum Pächterwechsel beim Wiesseer Traditionslokal.

3. Restaurants im Tegernseer Tal sind Service-Oasen
8 Restaurants aus dem Tegernseer Tal werden mit dem America-Express-Publikumspreis ausgezeichnet.

Durchschnittliche Besuchszeit pro Besuch:
03:07 Minuten (-17 Sekunden im Vergleich zur Vorwoche)

Ungewöhnlichster Suchbegriff mit dem jemand auf unsere Seite kam:
“240 km h in 70er zone geblitzt”

“Bester” Kommentar:
Zum Artikel “Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Ohne Bild, dafür in Ton”

@ Hans und Peter:
Nur als kleine Ergänzung über den Sinn oder Unsinn eines Podcasts:

Es gibt viele Menschen mit Sehbehinderungen bzw. Blinde. Und für die ist so ein Podcast eine tolle Sache. Besonders im Internet sollte man darauf achten die Inhalte in unterschiedlichen “Formen” anzubieten, um Barrierefreiheit zu ermöglichen.

Das war’s von uns mit dem Fakten-Rückblick und jetzt wünschen wir einen guten Start in die neue Woche.

Polizeimeldung: Zwei Unfälle auf Höhe der Naturkäserei – 35.000 Euro Schrott binnen weniger Minuten

Die aktuelle Polizeimeldung - 2 Verkehrsunfälle in Kreuth

Schwierige Situation für die Feuerwehr und vor allem für die Polizei heute morgen in Kreuth. Zuerst kracht es gegen 9 Uhr auf Höhe der Naturkäserei in Richtung Rottach-Egern. 15.000 Euro Schaden.
Und nur eine Minute später kommt es auf der Gegenfahrbahn zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und einem Gesamtschaden von schätzungsweise 20.000 Euro.

Daran beteiligt: Insgesamt 14 Personen, von denen glücklicherweise nur zwei mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Agatharied eingeliefert werden mussten.

Hier die komplette Polizeimeldung im Original:

Die aktuelle Polizeimeldung - 2 Verkehrsunfälle in Kreuth