Freitag, 18. Mai 2012 (03:04 Uhr)

Polizeimeldung: Renitenter Radfahrer flĂĽchtet nach Unfall

Radfahrerunfall

Die Wiesseer Polizei sucht heute nach einem Radfahrer, der sich der Fahrerflucht schuldig gemacht hat. In dieser Richtung ist das wohl eher selten: Ein Radler hat einen Unfall mit einem Auto und haut einfach ab. Der gute Herr wird schon wissen warum. Die Polizei sucht jetzt zumindest nach Zeugen und rein von der Beschreibung könnte es vielleicht sogar was werden: So viele Leute mit blauen Jogginganzügen sind mir hier noch nicht begegnet.

(Auf jeden Fall deutlich konkreter, als die Suche nach “Männern in Lederhose” bei Waldfest-Keilereien… ;-) )

Hier die Meldung im Original:

7 Fragen zum Internet: Darüber sollten sich Händler und Betriebe im Tal Gedanken machen – Teil 3

GoogleStatistik

Unser heutiger Teil der Internetserie beschäftigt sich mit den kostenlos nutzbaren Einträgen in Online-Branchenbüchern, wie Google Places und anderen Diensten im Internet. Wie im 1. Teil und im 2. Teil der Serie wollen wir aufzeigen, wie sich die Händler im Tal optimal mit den neuen Möglichkeiten, die Ihnen das Internet bietet, auseinandersetzen sollten und so auch für Gäste, die sich hauptsächlich online informieren, optimal auffindbar sind.

Nun also der dritte Teil der Reihe “7 Fragen, die sich lokale Betriebe und Dienstleister im Tegernseer Tal stellen sollten”. Die Frage, der sich unser Gastautor Sebastian Socha heute widmet lautet:

Sind meine kostenlosen Firmeneinträge bei relevanten Online-Branchenbüchern auf dem neuesten Stand & ist mein Eintrag bei Google Places bestätigt?

Eine kostenlose und dazu noch reichweitenstarke Option steht für lokale Betriebe mit den o.g. lokalen Verzeichnissen der drei großen Suchmaschinen zur Verfügung. Idealerweise trägt man sich daher in jedem Fall unter folgenden Links bei diesen Branchenlistings ein:

Da Google jedoch einen Marktanteil von knapp 92% in Deutschland besitzt (T-Online verwendet ebenfalls Google), kann man Yahoo und BING in jedem Fall zunächst etwas vernachlässigen.

Es ist daher ratsam, sich vorrangig mit Google Places zu befassen – In meinem eigenen Blog habe ich bereits etliche Beiträge veröffentlicht, die allesamt um die Optimierung für die lokalen Branchenergebnisse von Google kreisen:

Grundlegend für ein gutes Ranking ist neben der Einhaltung der Qualitätsrichtlinien auf Google Places vor allem die Bestätigung der Eigentümerschaft an dem jeweiligen Google Maps Eintrag sowie die Optimierung dieses Eintrags nach den in den Artikeln genannten Gesichtspunkten.

Optimierung für Google Places – Kurz & Knapp:

  • Möglichst zahlreiche, aktuelle und korrekte Firmeneinträge in kostenlosen Online-Brachenverzeichnissen (MeineStadt.de, Pointoo.com, Stadtbranchenbuch.com, Klicktel.de, GelbeSeiten.de, etc.)
  • Möglichst viele Bewertungen auf passenden Bewertungsportalen, die wie KennstDuEinen.de mit Google Maps kooperieren
  • Möglichst sinnvolle Verwendung von Branchenkategorien auf allen Portalen und Branchenverzeichnissen

Man muss also aktiv werden:

  • Habe ich meine kostenlosen Einträge angelegt und als EigentĂĽmer bestätigt?
  • Habe ich den Zustand meiner Firmeneinträge im Internet auf den aktuellsten Stand gebracht?
  • KĂĽmmere ich mich aktiv um Bewertungen meiner bisherigen Kunden auf Bewertungsportalen und direkt auf Google Maps?

Kurz Zusammengefasst: Einträge über den eigenen Betrieb in den oben aufgeführten Branchenportalen bieten Händlern eine kostenlose Möglichkeit auf sich und den Betrieb aufmerksam zu machen. Wichtig ist aber, dass man die Einträge pflegt und aktuell hält. Das ist, wenn man sich einmal damit auseinandergesetzt hat, kein riesiger Aufwand und bringt auf jeden Fall großen Nutzen.

——————————Ende Teil 3——————————–
Im vierten Teil werden wir uns am Donnerstag mit der Frage “Wie ist es um meine Bewertungen auf Bewertungsportalen, Google Places & Co. bestellt?” beschäftigen. Dann gibt es Tipps und Tricks, wie man sich ĂĽber das eigene Bild im Internet auf dem laufenden hält und auf eventuelle Kritik reagiert. Alles natĂĽrlich mit dem Ziel ein möglichst positives Bild von sich und seinem Gewerbe im Internet abzugeben.

Zum Gastautor:
Sebastian Socha ist Leiter der Produktentwicklung beim Bewertungsportal für Dienstleister KennstDuEinen. Neben seinen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die Plattform hat Sebastian Socha ein besonderes Interesse an der lokale Suche. In diesem Zusammenhang entwickelt er Kriterien und Taktiken die dazu beitragen, dass die Websites der bei KennstDuEinen eingetragenen lokalen Anbieter bei den Branchenergebnissen auf Google optimal gefunden werden.

Die Artikel-Reihe ist ein Gastbeitrag von Herrn Socha, der auch eventuelle Fragen im Kommentarbereich beantworten wird.

Die Woche als Fakten: Das hat interessiert in der letzten Woche

Das war die Woche vom 29. August - 5. September

Wir haben uns mal wieder die Zahlen der letzten Woche angeschaut. Wir wollen aber ĂĽberhaupt nicht lange rumreden, sondern am besten direkt anfangen mit den meistgelesenen Artikeln der letzten sieben Tagen:

1. Die meisten Leser, bzw. Seher hatte der Artikel “Fotostrecke vom Rosstag: Der Festzug durch Rottach-Egern” – Die Bilder haben wohl interessiert.

2. Auf reges Interesse ist aber auch ein deutlich politischeres Thema gestoĂźen; “Tegernseer Brauhaus in Gmund: Kaum Einwände. Entscheidung steht. Bauarbeiten noch dieses Jahr?” – Was sich am Taleingang tut ist momentan ein wichtiges Thema.

3. Ein trauriges Thema hat es auf viel Nachfrage gebracht: “Gmund: Zwei Wassersportler sterben in 13 Grad kalter Mangfall

Bei den Suchbegriffen ĂĽber die unsere Leser auf die Seite gekommen sind, steht ganz vorne – wie eigentlich jede Woche – alles rund um unseen Namen “Tegernseer Stimme”, “Stimme Tegernsee”, “Tegernseestimme” usw.
Auf viel Nachfrage kamen in der letzten Woche aber auch ganz neue Suchbegriffe wie “DAV Tegernsee”, “Google Streetview Tegernseer Tal” oder “Bauer in der Au”. Aber auch hier waren alle Suchbegriffe rings um den Unfall der “Mangfallsurfer” ziemlich oft eingegeben.

Der schönste Kommentar kam letzte Woche von den Verantwortlichen der Region Tegernsee/Schliersee fĂĽr die “24 Stunden von Bayern“:

Hallo Peter,

wie auch der Frankenwald versuchen wir möglichst viele der uns zur Verfügung stehenden Kanäle zu nutzen. So versuchen wir diesbezüglich nicht nur unsere Fans im Web 2.0 zu erreichen, sondern auch über diverse Homepages (www.tegernsee.com, http://www.tegernsee-schliersee.de, http://www.fischbachau.de,http://www.bayrischzell.de, http://www.oberbayern.de) auf Stimmenfang zu gehen. Zudem gingen bzw. gehen von Seiten der TTT und der ATS Newsletter an Kunden/Gäste und Leistungsträger heraus. Auch Pressemittelungen haben wir verschickt. Im Radio haben wir ebenso einen Aufruf gestartet. Über den Prospektversand versuchen wir zudem Stimmen zu gewinnen. Am kommenden Wochenende werden wir auf der Messe Tour-Natur in Düsseldorf sein und auch dort nochmals auf den Wanderwettbewerb hinweisen.

Von daher auch hier nochmals die Bitte: Abstimmen, abstimmen, abstimmen!

Wir freuen uns ĂĽber jeden Kommentar und vor allem freut es uns, wenn die Leute und Organisationen ĂĽber die wir schreiben, sich ganz direkt mit unseren Lesern auseinandersetzen.

Das war’s aber erstmal fĂĽr heute. Wir wĂĽnschen an der Stelle einen schönen Start in die neue Woche!

Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Das wichtigste der letzten 7 Tage zum anhören

Die Woche kompakt bedeutet ausgewählte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form. Gesprochen und somit als Audio-Datei verfügbar. Immer am Samstag vormittag. Zum nachhören, reinhören oder einfach zum ersten Mal hören.

Vor allem fĂĽr die Leser, die unter der Woche wenig Zeit haben, versuchen wir in diesem neuen Format die “wichtigsten” Informationen aus einer Woche zusammenzufassen. Dieses Mal ist es mit knapp 6 Minuten etwas länger geworden.

Hier die aktuelle “Woche kompakt” mit den Nachrichten vom 28. August bis 04. September.

1. Seefest Tegernsee – Antwort der Wirtegemeinschaft (Dauer: 50 Sekunden)
2. Brauerei – Neue AbfĂĽllanlage in Gmund beschlossen (Dauer: 59 Sekunden)
3. Hauptstrasse Tegernsee – Erste Zeitpläne liegen vor (Dauer: 41 Sekunden)
4. Hochwasserschutz – Weissachausbau verzögert sich (Dauer: 43 Sekunden)
5. Seesteg in der Süddeutschen Zeitung  - Lustwandeln unerwünscht (Dauer: 70 Sekunden)
6. Gmund: Zwei Wassersportler sterben in 13 Grad kalter Mangfall (Dauer: 67 Sekunden)

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Bei Kritik oder Lob einfach eine ein Kommentar zum Artikel oder gerne auch per email info@tegernseerstimme.de.

Vielen Dank für`s zuhören.

Eure Tegernseer Stimme Redaktion

Hochwasserschutz am Tegernsee: Weißachausbau verzögert sich auf unbestimmte Zeit

Die Staumauer in Moosrain 1 Tag nachdem das Wasser abgeflossen ist. Sehr gut sind noch die Ăśberreste vom Hochwasser zu sehen.

Anmerkung vom 03. September / 07:12 Uhr
Das Thema WeiĂźachausbau hat uns keine Ruhe gelassen. War doch angedacht gewesen noch in diesem Jahr mit dem Damm an der Weissach weiterzumachen. Insgesamt sollen da ja rund 180 Meter Damm aufgeschĂĽttet werden. Die Kosten wollte man sich “brĂĽderlich” zwischen den Gemeinden Rottach-Egern und Kreuth teilen. Doch auf Anfrage teilt uns der Kreuther BĂĽrgermeister Josef Bierschneider mit:

Die Bauarbeiten sind noch nicht losgegangen, weil aufgrund eines Einspruchs eines Anliegers kein einfaches wasserrechtliches Verfahren durchzuführen ist, sondern ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren notwendig ist.

Derzeit liegt das ganze beim Landratsamt, das für das Verfahren zuständig ist.

Ein Baubeginn noch in diesem Jahr ist wohl nicht realistisch.

So wie es aussieht hatten wir mit unserer Vermutung Anfang Juni recht, dass die Vorhaben im Hochwasserschutz zwar sinnvoll sind, aber leider nicht immer zur direkten Freude von GrundstĂĽckseigentĂĽmern und LandschaftsschĂĽtzern.
Wobei dieser Grundsatz auch bei anderen Projekten wie dem Seesteg oder der Hauptschule Anwendung finden kann.

UrsprĂĽnglicher Artikel vom 05. Juni:
In der Nacht auf Donnerstag hatte es wirklich sehr stark geregnet. Der See, die Zuflüsse in Rottach, Kreuth und Wiessee und der Abfluss an der Mangfall in Gmund hatten die höchsten Pegelstände seit Jahren erreicht. Wir hatten ausführlich in diesen Artikeln darüber berichtet. Die Schäden sind dabei aber glücklicherweise gering geblieben.

Vor allem in Gmund und in Kreuth haben sich die Arbeiten am Hochwasserschutz der letzten Jahren bewährt. Das Rückhaltebecken in Moosrain hat zum Beispiel genau das gemacht, was es tun soll: Wasser zurück halten. Bis zu 140.000 Liter. Am Donnerstag morgen war es gerade einmal halb voll.

Die Staumauer und das Drosselbauwerk in Moosrain. Ein Tag nachdem das Wasser abgeflossen ist sind die Ăśberreste vom Hochwasser immer noch gut zu sehen.

Becken halb voll – Keller leer. Das hat zumindest die DĂĽrnbacher Feuerwehr gemeldet. Nichts. Kein einziger Einsatz aufgrund des Hochwassers musste gefahren werden. 20 Jahre waren nötig, bis die Bauarbeiten abgeschlossen werden konnten. Erst letzten Oktober, waren die Ă„nderungen an Moosbach und vor allem am RĂĽckhaltebecken fertig gestellt worden. Rund 1,6 Millionen Euro sind bisher in den Ausbau geflossen. 550.000 Euro davon trägt die Gemeinde. Den Rest der Staat.

Allerdings sind die BaumaĂźnahmen noch nicht endgĂĽltig abgeschlossen. FĂĽr den Ausbau der Moosach mĂĽssen noch GrundstĂĽcksverhandlungen gefĂĽhrt werden und “ein paar knifflige Engstellen” im FluĂźverlauf beseitigt werden, sagte der 2. Gmunder BĂĽrgermeister Georg Rabel gegenĂĽber der Tegernseer Zeitung.

Nicht jeder in Gmund hat den Bau in den letzten Jahren befürwortet. Die Kosten waren hoch und auch die betroffenen Grundstückseigentümer nicht immer begeistert. Da ist es jetzt doch schön zu sehen, dass sich der Aufwand der letzten Jahre wenigstens auszahlt.

Die Weissach in Kreuth macht auch keine Probleme mehr.

Ähnlich erfolgreich waren auch die Baumaßnahmen in Kreuth an der Weissach: Der Rückbau der Deiche und die Nutzung natürlicher Rückhalteflächen in der Weissachaue haben sich jetzt bewährt. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen in Weißach, Trinis und Rottach gekommen war, blieb es am Donnerstag ruhig. Die Feuerwehr meldete auch von dort einen ruhigen Verlauf des Hochwassers. Das Wasser ist geblieben, wo es sein soll: in der Weissach.

Hier soll der neue Damm gebaut werden

Hier soll der Damm gebaut werden

Aber auch hier sind die Maßnahmen noch nicht endgültig abgeschlossen. Erst im April haben sich die Gemeinden Kreuth und Rottach darauf geeinigt, den Dammausbau in Trinis voranzutreiben. Insgesamt sollen rund 180 Meter Damm aufgeschüttet werden. Die Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro sollen zwischen den beiden Gemeinden geteilt werden.

Es gibt also auch für die Zukunft noch einige Pläne den Hochwasserschutz am Tegernsee weiter zu verbessern. Nicht immer zur direkten Freude von Grundstückseigentümern und Landschaftsschützern. Die Ergebnisse scheinen aber Recht zu geben: Es bringt was.

7 Fragen zum Internet: DarĂĽber sollten sich Händler und Betriebe im Tal Gedanken machen – Teil 2

Im ersten Teil (Artikel vom Dienstag) sind wir auf die Frage “Was sehe ich fĂĽr Ergebnisse, wenn ich nach meinen Firmennamen im Internet suche? eingegangen. Um eine Frage zu beantworten, die uns per mail erreicht hat: Das lässt sich auch auf Privatpersonen anwenden. Genau wie einige der Hinweise und Tipps, die wir im Umgang mit dem Internet noch geben werden.

Nun also der zweite Teil der Reihe “7 Fragen, die sich lokale Betriebe und Dienstleister im Tegernseer Tal stellen sollten”. Die Frage, der sich unser Gastautor Sebastian Socha heute widmet lautet:

“Setze ich alles auf ein Pferd, oder besteht die Chance, dass ich ĂĽber viele unterschiedliche Kanäle neue Kunden gewinne?”.

Um über das Internet möglichst viele Kontakte zu erhalten, die allesam potenzielle Kunden darstellen, ist es ratsam auf unterschiedliche Marketing-Kanäle zu setzen, um nicht von einer Traffic-Quelle abhängig zu sein.

Neben der Bewerbung der Firmenwebsite über lokal ausgerichtete Google AdWords Kampagnen (schneller Effekt, aber nicht nachhaltig) sowie mit Hilfe der lokalen Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die Firmenwebsite (langsamer Effekt, dafür nachhaltig), sollte in jedem Fall darüber nachgedacht werden, auf welchen anderen Websites, Portalen und Plattformen man seinen Betrieb ebenfalls einer relevanten Nutzerschaft präsentieren kann.

Folgende Websites bieten sich fĂĽr die lokale Kundengewinnung ĂĽber das Internet an:

  • Lokal ausgerichtete Bewertungsportale (z.B. KennstDuEinen.de, Golocal.de)
  • Branchencenter der drei groĂźen Suchmaschinen (Google Places/ Maps, BING Maps, Yahoo local)
  • Branchenverzeichnis im lokalen Stadtportal (z.B. Muenster.de, Ingolstadt.de)
  • Verzeichnis der regionalen Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer (z.B. Ihk-Koeln.de, Hannover.ihk.de)
  • Vertikal fokussierte Bewertungsportale (z.B. DocInsider.de, Autoaid.de, Holidaycheck.de)
  • Lokale oder regionale Online-Medien (z.B. Maerkischeallgemeine.de, Detmolder-Zeitung.de)
  • “Location based services” (z.B. Foursquare.com, Friendticker.com)
  • Lokale oder bundesweite Branchenportale (z.B. Bonnbranchen.de, Stadtbranchenbuch.com)
  • Lokale Foren und thematisch eng gefasste Nischen-Communities, die inhaltlich gut zum eigenen Betrieb passen (z.B. Haarforum.net, Hausgarten.net)
  • Social Networks (z.B. Twitter.com, Facebook.com)

Hat man bei allen oben genannten Beispielen meistens die Möglichkeit einen umfassenden Firmeneintrag anzulegen, mit dem man sich der Öffentlichkeit möglichst attraktiv und auf dem aktuellsten Stand präsentiert, so sollte man bei den letzten beiden Beispielen (Social Networks & Foren) mit Fingerspitzengefühl vorgehen und zunächst ein mal den Ton der Community kennenlernen und sich hilfreich als Nutzer einbringen, bevor man dazu übergeht dezent (!) auf den eigenen Betrieb aufmerksam zu machen.

______________________ Ende des zweiten Teils _______________________

Im nächsten Artikel der Reihe geht es am kommenden Montag weiter mit der dritten Frage “Sind meine kostenlosen Firmeneinträge bei relevanten Online-BranchenbĂĽchern auf dem neuesten Stand & ist mein Eintrag bei Google Places bestätigt?”

Hier schon mal ein kurzer Ăśberblick zu den ĂĽbrigen Fragen, die wir noch behandeln werden.

4.) Wie ist es um meine Bewertungen auf Bewertungsportalen, Google Places & Co. bestellt?

5.) Nutze ich kostenlose Social Media Aktivitäten, um mit Kunden zu kommunizieren oder um meine Sichtbarkeit im Internet auf neue, relevante Kanäle auszuweiten?

6.) Konzentriere ich mich auf relevante Eckdaten & Kennzahlen bzgl. meines Betriebs?

7.) Tragen sämtliche Online-Marketing Aktivitäten dazu bei, dass das VERTRAUEN in die Qualität meiner Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig wächst?

Zum Gastautor:
Sebastian Socha ist Leiter der Produktentwicklung beim Bewertungsportal für Dienstleister KennstDuEinen. Neben seinen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die Plattform hat Sebastian Socha ein besonderes Interesse an der lokale Suche. In diesem Zusammenhang entwickelt er Kriterien und Taktiken die dazu beitragen, dass die Websites der bei KennstDuEinen eingetragenen lokalen Anbieter bei den Branchenergebnissen auf Google optimal gefunden werden.

Die Artikel-Reihe ist ein Gastbeitrag von Herrn Socha, der auch eventuelle Fragen im Kommentarbereich beantworten wird.

Aktuelles Kinoprogramm Kreuth-Weissach vom 02. bis 08. September

Wir haben, wie jeden Donnerstag, das aktuelle Programm des derzeit einzigen Kinos am Tegernsee zusammengefasst. Die vier Filme sind jeweils verlinkt mit der Kinobewertungs-Seite Kino.de. Dort gibt es mehr Infos zu den Filmen, Kritiken, Trailer, Bilder usw.

Das Programm-Kino in Weissach befindet sich übrigens direkt neben dem McDonald`s. Es hat insgesamt 2 Säle mit knapp 200 Plätzen.
Die Filme sind meistens etwas anspruchsvoller. Und auch das Kino an sich ist vom Typ her eher angenehm-gemütlich. Die typischen Kino-Center, in denen hauptsächlich Mainstream-Kino a la Avatar gespielt werden, findet man eher im Oberland Kino-Center in Hausham oder im Isar-Kinocenter in Tölz.

Aktuelle Filme in Rottach-Weissach vom 02. bis 08. September:
Die Hummel
Täglich um 17:30 Uhr und 20:00 Uhr.

Das Konzert
Täglich 17:30 Uhr. Mittwoch auch 20:00 Uhr.

Marmaduke
Täglich 15:00 Uhr

Kindsköpfe
Täglich 15:00 Uhr und 20:00 Uhr. Mittwoch nicht 20:00 Uhr.

Hier noch das aktuelle Poster:

Das aktuelle Poster

Sowie einer der beiden Säle.

Einer der beiden Säle. Mit komplett neuer Bestuhlung.

Adresse:
Tegernseer StraĂźe 100
83700 Kreuth

Preise:
6 Euro – 8 Euro

Karten sind telefonisch reservierbar unter:
Tel: 08022 – 267 67
Fax: 08022 – 9153108

Anmerkungen: Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Bus-Haltestelle 50 Meter entfernt.

Angeschlossen an das Kino ist eine Videothek im Parterre. Bilder, mehr Infos zum Kino und ein kurzes Interview mit dem Besitzer Herrn Schlinker finden Sie in diesem Artikel .


7 Fragen zum Internet: DarĂĽber sollten sich Händler und Betriebe im Tal Gedanken machen – Teil 1

Heute starten wir eine kleine Serie zum Thema “Was muss ich als lokaler Händler und Dienstleister beachten um im Internet von meinen Kunden richtig wahrgenommen zu werden”.
Auch wenn einige Händler im Tegernseer Tal das schon sehr gut machen, hat der ein ein oder andere bestimmt noch offene Fragen. Für viele wird das ganze jedoch ziemlich neu sein. Aus dem Grund unterstützt uns bei dem Thema ein Experte im Bereich der lokalen Suche.
Sebastian Socha ist Leiter der Produktentwicklung beim Bewertungsportal für Dienstleister KennstDuEinen. Neben seinen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die Plattform hat Sebastian Socha ein besonderes Interesse an der lokale Suche. In diesem Zusammenhang entwickelt er Kriterien und Taktiken die dazu beitragen, dass die Websites der bei KennstDuEinen eingetragenen lokalen Anbieter bei den Branchenergebnissen auf Google optimal gefunden werden.

Die Artikel-Reihe ist ein Gastbeitrag von Herrn Socha, der ab und zu auch Fragen im Kommentarbereich beantworten wird.

Hier also der erste Teil der Reihe “7 Fragen, die sich lokale Betriebe und Dienstleister im Tegernseer Tal stellen sollten”:

Auf dem lokalen Suchmarkt ist zur Zeit einiges in Bewegung. Dies lässt sich sehr schön an zahlreichen neuen Entwicklungen rund um die erst kürzlich ins Leben gerufene Marke

lokale Google-Ergebnisse

Weitere Beispiele für eine nachhaltige Revolutionierung des lokalen Webs zeichnen sich außerdem in dem Erfolg einiger Dienste wie Foursquare oder Friendticker ab. Ebenso gilt dies für das letzte Woche mit globalem Medienecho begleitete Facebook Places oder dessen “kleinen Bruder” Twitter Places.

Einige lokal fokussierte Bewertungsportale wie das bekannte Qype setzen außerdem auf die derzeit bei Smartphone-Besitzern absolut angesagte “Check-In” Funktion für mobile Endgeräte. Darüber hinaus feiert das sog. “Group Buying” – je mehr Leute einen Deal kaufen, desto günstiger werden die angebotenen Gutscheine – auf Plattformen wie DailyDeal und Groupon enorme Zuwachsraten. Damit hatte ja auch das Bräustüberl bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
Daneben bieten außerdem Vermarktungsplattformen wie DealHamster im Hinblick auf eher “klassische” Gutscheine für Online-Shops und Ladengeschäfte ebenfalls einen Vermarktungskanal für lokale Anbieter…

Vor diesem Hintergrund stehen lokale Dienstleister und Unternehmen nun vor einer unĂĽberschaubaren Vielzahl an Optionen, die allesamt um den folgenden Grundgedanken kreisen:

Ausgehend von dieser Zielsetzung will ich daher in der kommenden Artikel-Reihe sieben grundlegende Fragen formulieren, die man sich als lokaler Anbieter stellen sollte, wenn man plant, das Internet als Kanal zur Neukundengewinnung effektiv zu nutzen.


1.) Was sehe ich fĂĽr Ergebnisse, wenn ich nach meinen Firmennamen im Internet suche?

Lokale Anbieter sollten sich es zur Gewohnheit machen, in regelmäßigen Zeitabständen zu überüfen, wie sich die Suchergebnisse bei den drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo und BING darstellen, wenn man nach folgenden Begriffen sucht:

> Bezeichnung des Betriebs oder der Filiale in unterschiedlichen Schreibweisen

> Namen von Geschäftsführern, Filialmanagern sowie einzelner in der Öffentlichkeit stehender Mitarbeiter

> Bezeichnungen von speziellen Produkten oder Dienstleistungen die exklusiv angeboten werden

Recht bequem kann man das einrichten, indem man folgende Benachrichtigungsdienste auf die entsprechenden Keywords (Schlüsselwörter) einrichtet und sich anschließend ein Mal in der Woche per E-Mail automatisiert informieren lässt:

Google Alerts

Yahoo Alerts

BING Alerts

Bei BING Alerts klickt man oberhalb der Schlagzeilen auf “News Benachrichtigungen” und kann anschließend Stichworte hinterlegen, für die man künftig benachrichtigt werden möchte.

Dabei überträgt man idealerweise alle neuen Websites, auf denen über einen berichtet wird, in eine Tabelle und legt die gefundenen Suchtreffer, die über den eigenen Betrieb berichten zunächst ein mal chronologisch ab. Zeitlich weiter zurückliegende Suchtreffer sollten als erstes unter die Lupe genommen werden, um möglichst zeitnah auf entsprechende Kommentare oder Meldungen reagieren zu können.

AnschlieĂźend sortiert man diese zur weiteren Verarbeitung nach Relevanz:

Bekannte News-Portale weisen eine größere Reichweite auf und sollten in jedem Fall entsprechend Ernst genommen werden, aber auch Blogbeiträge und Kommentare von Nutzern können sich recht schnell im Internet verbreiten, falls des sich um eine fokussierte Zielgruppe handelt, weshalb hier keine klare Regel abzuleiten ist, es gilt vielmehr: Jeder Artikel und jeder Kommentar ist für eine bestimmte Nutzergruppe von größtmöglicher Relevanz!

Daraus läßt sich ableiten, dass man als Betrieb grundsätzlich auf jeden negativen Beitrag reagieren sollte, wenn man das Gefühl hat, dass der Tonfall auf der jeweiligen Website angemessen dazu beitragen kann, Mißverständnisse und negative Stimmungen öffentlich zu klären.

Hierbei bietet es sich an, direkt auf Kommentare zu reagieren, ohne dabei die Schuld bei den Nutzern zu suchen, sondern in allererster Linie bei sich selbst. Da im Internet sehr viel mehr Nutzer einfach nur passiv mitlesen, als sich aktiv einzubringen, kann man sich gut vorstellen, wie unglaublich positiv es sich auf den Ruf eines Betriebs auswirkt, wenn dieser öffentlich die Bereitschaft zur Hilfestellung, Kundennähe und Kulanz signalisiert, oder gar einräumt einen Fehler gemacht zu haben, denn Fehler können passieren…
… die Frage ist nur, wie man als Unternehmen mit Fehlern in der Öffentlichkeit umgeht.

______________________ Ende des ersten Teils _______________________

Im nächsten Artikel der Reihe geht es am Donnerstag weiter mit der zweiten Frage “Setze ich alles auf ein Pferd, oder besteht die Chance, dass ich ĂĽber viele unterschiedliche Kanäle neue Kunden gewinne?”

Hier schon mal ein kurzer Ăśberblick zu den ĂĽbrigen Fragen, die wir noch behandeln werden.

3.) Sind meine kostenlosen Firmeneinträge bei relevanten Online-Branchenbüchern auf dem neuesten Stand & ist mein Eintrag bei Google Places bestätigt?

4.) Wie ist es um meine Bewertungen auf Bewertungsportalen, Google Places & Co. bestellt?

5.) Nutze ich kostenlose Social Media Aktivitäten, um mit Kunden zu kommunizieren oder um meine Sichtbarkeit im Internet auf neue, relevante Kanäle auszuweiten?

6.) Konzentriere ich mich auf relevante Eckdaten & Kennzahlen bzgl. meines Betriebs?

7.) Tragen sämtliche Online-Marketing Aktivitäten dazu bei, dass das VERTRAUEN in die Qualität meiner Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig wächst?

Seesteg Tegernsee: Die SĂĽddeutsche berichtet zum Thema “Lustwandeln unerwĂĽnscht”

Wir hatten letzte Woche ĂĽber die Klagen von 5 Anwohnern gegen den Seesteg berichtet. Einen ganz aktuellen Artikel zu der Situation hat heute frĂĽh die SĂĽddeutsche Zeitung auf Ihrer Webseite online gestellt. Unter dem Titel “Lustwandeln unerwĂĽnscht” wird relativ objektiv die rechtliche Situation sowie die derzeitige GemĂĽtslage im Rathaus und bei der Seen- und Schlösserverwaltung dargestellt.

Sehr Interessant dabei ist die Aussage, dass die Seenverwaltung ĂĽber das Vorgehen der Tegernseer Verwaltung erbost sei.

Die Stadt ist das sehr forsch angegangen. Sie will den Steg durchdrücken, ohne die Argumente der anderen zu hören. Die permanente Verbauung mit einem Steg zerstört die Schönheit des Ufers.

Über die derzeitige Schönheit des Ufers an den relevanten Stellen kann man natürlich geteilter Meinung sein. Aber unabhängig davon wird massiv in den See eingegriffen. Und die größte Sorge der Seenverwaltung hat auch nur mittelbar mit dem Tegernsee zu tun.

Wir wollen hier keinen Präzedenzfall für andere bayerische Seen schaffen

Auch BĂĽrgermeister Peter Janssen ist sich seiner Sache nicht mehr so sicher. Zu der Aussage “wir fangen in diesem Jahr mit den Arbeiten an” – noch vor 4 Wochen gegenĂĽber der Tegernseer Zeitung aufgestellt – lässt sich Janssen nicht mehr hinreiĂźen.
DafĂĽr wirbt er mit Argumenten fĂĽr den Steg und hofft, dass sich Georg Fahrenschon einer rechtsgĂĽltigen Genehmigung des Landratsamtes Miesbach nicht entgegenstellen wird.

Es gibt Signale aus dem Finanzministerium, dass die Entscheidung schwierig ist, aber bisher noch offen

Fahrenschons Behörde dagegen findet eindeutige Worte für Ihre Position. Und die hat mit Offenheit nur sehr wenig zu tun:

Wir sind dagegen. Als Grundbesitzer haben wir da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Wer verstehen will wieso die Seenverwaltung unter anderem dem ganzen mittlerweile so unversöhnlich gegenübersteht, sollte auch den Artikel mit der Aussage des zweiten Tegernseer Bürgermeisters Anton Staudacher lesen. Hilfreich war das sicher nicht.

Blamable Seefestplanung in Tegernsee: “Man sollte sich erinnern wie traurig das Seefest vor 20 Jahren aussah”

Zum Thema Tegernseer Seefest und vor allem dessen Absagenarie wurde ja schon viel geschrieben und noch mehr gesagt. Vor knapp zwei Wochen hatten wir ĂĽber den offenen Brief des Kommandanten Michael Haller berichtet. In diesem wirft er den Tegernseer Wirten vor sie hätten “in Basta-Manier im Alleingang entschieden”.
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Die Tegernseer Wirtegemeinschaft bedient sich des gleichen Mittels und reagiert ebenfalls in einem offenen Brief auf die Anschuldigungen.

Die Tegernseer Zeitung hatte den Brief in Ihrer Ausgabe am letzten Freitag veröffentlicht. Es hat aber leider etwas gedauert, bis wir das Schreiben ebenfalls zugeschickt bekommen haben.

Hier also der von Herbert Lacrouts, Anton Lengmüller und Thomas Götz im Namen der Tegernseer Wirtegemeinschaft verfasste offene Brief:

An die BĂĽrger und BĂĽrgerinnen der Stadt Tegernsee und die Freunde des Seefestes Tegernsee,

dass bei der Terminplanung des diesjährigen Seefestes manches schiefgelaufen ist, wurde bereits ausreichend berichtet und kommentiert. Schade ist nur, dass nun einige anonyme Schreiber im Internet und verschiedene Bürger auch z. B Herr Kreisbrandrat Röhrl und Herr Brand aus wahrscheinlich mangelnder Information die Tegernseer Wirte in ein falsches Licht stellen. Hier liest man zum Beispiel, dass die Wirte nur abkassieren und sonst die Drecksarbeit anderen überlassen. Teilweise auch Unwahrheiten in einer unqualifizierten Weise verfasst.

Diese Unterstellungen sind absolut nicht richtig und deshalb wollen wir das nicht so auf uns sitzen lassen.

Die Wirtegemeinschaft stellt jedes Jahr sämtliche Tische und Bänke selbst auf, und baut Sie mit Hilfe des Staplerdienstes des Bauhofes auch wieder ab. Die Feuerwehr wird weder zum Aufbau oder zum Abbau bzw. zur Reinigung des Festes eingesetzt, sie ist zuständig für die Verkehrsabsicherung. Jeder Wirt verlässt seinen Standplatz besenrein. Wir beteiligen uns zu 50% an den Kosten für Toiletten, Musik, Gema Gebühren und an der Straßenreinigung die eine Fremdfirma ausführt. Ferner bekommt jeder Helfer, sei es von der Feuerwehr oder von der Stadt, freie Verpflegung. Dazu erhält die Feuerwehr jedes Jahr von uns eine Spende von Euro 600.- (früher DM 1000.-).

In erster Linie ist der Veranstalter des Seefestes die Stadt Tegernsee und nicht die Wirtegemeinschaft. Die Bauhofmitarbeiter sind Angestellte der Stadt Tegernsee und werden fĂĽr Ihre Arbeit von der Stadt entlohnt. Ob das Seefest stattfindet oder nicht, entscheidet letztendlich der 1.BĂĽrgermeister in Absprache aller Beteiligten.

Man sollte sich auch mal erinnern wie traurig das Tegernseer Seefest vor ca. 20 Jahren aussah und was durch die Bewirtung unserer Gemeinschaft daraus geworden ist. Voraussetzung war die Erlaubnis die StraĂźe zu sperren und die Zusammenarbeit mit dem damaligen BĂĽrgermeister Cnyrim.

Natürlich brauchen wir den Bauhof, die Feuerwehr und viele andere Mitarbeiter zur Unterstützung um für unsere Gästen und Einheimischen ein Fest durchzuführen um das uns viele Orte beneiden. Das hat viele Jahre einwandfrei geklappt. Wenn das Wetter von Anfang an mitgespielt hätte, wäre es nie zu so einer Diskussion gekommen und alles wäre so reibungslos wie immer gelaufen.

Wir möchten mit diesem Brief niemanden verurteilen oder beschuldigen und hoffen, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten im nächsten Jahr nicht leidet. Wir wünschen uns, dass wir wieder so ein schönes Fest für unsere Gäste und Einheimische haben wie in den vergangenen Jahren.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Herbert Lacrouts, Anton Lengmüller, Thomas Götz

von der Tegernseer Wirtegemeinschaft

Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Das wichtigste der letzten 7 Tage zum reinhören

Die Woche kompakt bedeutet ausgewählte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form. Gesprochen und somit als Audio-Datei verfügbar. Immer am Samstag vormittag. Zum nachhören, reinhören oder einfach zum ersten Mal hören.

Vor allem fĂĽr die Leser, die unter der Woche wenig Zeit haben, versuchen wir in diesem Format die “wichtigsten” Informationen aus einer Woche in knapp 4 Minuten zusammenzufassen.

Hier die aktuelle “Woche kompakt” mit den Nachrichten vom 21. bis 27. August.

1. 24 Stunden von Bayern – Tegernsee weit abgeschlagen (Dauer: 46 Sekunden)
2. Rottacher Gemeinderat zur Praxis bei anonymen Beschwerdebriefen (Dauer: 33 Sekunden)
3. Weltrekordversuch am Tegernsee – RĂĽckwärts zum Titel (Dauer: 23 Sekunden)
4. Skifahren am Sonnenbichl – Hang nur noch fĂĽr Skiclubs (Dauer: 40 Sekunden)
5. Strandbad Kaltenbrunn – Gemeinde zufrieden mit Sommer (Dauer: 34 Sekunden)
6. Zweimal Neues von der Bayerischen Oberlandbahn (Dauer: 41 Sekunden)
7. Rauferei auf dem Gmunder Weinfest (Dauer: 23 Sekunden)

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Auch heute wieder der Aufruf zu ehrlichen RĂĽckmeldungen. Wir wollen uns und das Angebot verbessern. Also spart nicht mit Kritik, Lob, Anregungen zu Geschwindigkeit, Themenauswahl, Jingle etc.
Schreibt uns einfach eine email an info@tegernseerstimme.de oder hinterlasst direkt einen Kommentar zu diesem Artikel.

Vielen Dank für`s zuhören.

Eure Tegernseer Stimme Redaktion

Vandalismus in Tegernsee: Positive Erfahrungen mit dem Sicherheitsdienst

Sicherheitsdienst

Das Tor des Friedhofs bleibt nachts geschlossen und ein Sicherheitsdienst dreht seine Runden.


Anmerkung vom 27. August / 13:51 Uhr

Wir haben uns gefragt was aus dem Sicherheitsthema im Tegernseer Kurpark und auf dem Friedhof geworden ist. Darüber hatten wir im Mai das letzte Mal berichtet. Und laut dem Geschäftsleiter Hans Staudacher vom Tegernseer Rathaus ist der Sicherheitsdienst auch weiterhin beauftragt den Kurgarten und das Friedhofsgelände mit zu überwachen. Dies soll auch im Herbst und Winter erstmal so weitergeführt werden.

Das positive dabei: “Vorfälle sind seitdem keine bekannt geworden. Damit sind die Erfahrungen diesbezĂĽglich gut.” so Hans Staudacher weiter.

Zumindest Bertl Kammerer dürfte das allerdings anders sehen. Wurde doch in seinem im Kurpark gelegenen Fahrradladen ein für Tegernseer Verhältnisse spektakulärer Einbruch begangen. Schaden dabei über 80.000 Euro. Den Vorfall konnte der Sicherheitsdienst leider nicht verhindern.

UrsprĂĽnglicher Artikel vom 20. Mai:
Es war nur ein kleines Thema auf der Stadtratssitzung in Tegernsee. Und eigentlich hatte der BĂĽrgermeister Peter Janssen auch nur den Stadtrat ĂĽber den Erfolg einer MaĂźnahme informieren wollen. Denn seitdem Ende März auf dem Friedhof mehrere Grabsteine umgeworfen worden waren (die Tegernseer Zeitung berichtete damals), hatte der BĂĽrgermeister Nachts das Friedhofstor absperren lassen und einen Sicherheitsdienst eingeschaltet. Dieser kontrolliert seither in den Nachtstunden das Gelände sowie den Kurgarten. Und seither gibt es laut Janssen in den “betroffenen” Gebieten auch keine Beanstandungen mehr.

Alles wäre so schön gewesen, hätte nicht eine Polizeimeldung vom 18.05. den Erfolg der Aktion in Frage gestellt:

“Vandalen auf dem Gelände des Kindergartens in Tegernsee
In letzter Zeit gelangten immer wieder unbekannte Personen auf das Gelände des Kindergartens Tegernsee in der Prinz-Karl-Allee. In der Nacht von 08. auf 09.05.2010 blieb dieser Besuch nicht folgenlos. Die/der Unbekannte/n zerstörten die Kupfer-Fische, die sich am kunstvoll geschmückten Krabbeltunnel im Garten des Kindergarten befanden. Die Fische waren in den Ein-/Ausgang des Tunnels einbetoniert. Um diese herauszureißen und zu zerstören, war ein starker Kraftaufwand nötig.

Am Wochenende 14.05. – 17.05.2010 befanden sich wieder Unbekannte auf dem Gelände. Dieses Mal wurde jedoch kein Sachschaden verursacht. Auf dem Gelände wurden lediglich einige Dinge durcheinander gebracht. Der Außenbereich des Kindergartens wurde im letzten Sommer aufwendig mit viel ehrenamtlicher Hilfe neu gestaltet. Durch die Beschädigungen werden Gefahrenquellen für die Kinder geschaffen. Sie können daher ihr kleines neu geschaffenes Paradies nicht in vollem Umfang genießen.

Zeugen, die in den angegebenen Zeiträumen, unbefugte Personen auf dem Gelände des Kindergarten gesehen haben oder kĂĽnftig diesbezĂĽgliche Beobachtungen machen, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee unter 08022/9878-0 zu melden oder gleich den Polizeinotruf 110 zu wählen.”

Wenn man das alles so liest, stellen sich einem automatisch mehrere Fragen:
Ist ein Sicherheitsdienst notwendig, der “nur” ein paar Jugendliche vom Friedhof verscheuchen soll?
Und was bringt so ein Sicherheitsdienst, wenn diese Jugendlichen einfach zum Kindergarten weiterziehen?
Gibt es eventuell andere Lösungen um mit dem Problem umzugehen? Oder wird jetzt ganz Tegernsee Nachts zur Sicherheitszone?

Zugegeben, wir haben auch keine Patentlösung. Aber einfach alles überwachen als Standardreaktion kann`s ja irgendwie auch nicht sein.

Die Hausärzte streiken auch im Tegernseer Tal – und keiner versteht`s

Anmerkung vom 27. August / 10:24 Uhr
Heute ist der zweite und vorläufig letzte Tag des Hausärzte-Streiks. Und somit auch die letzte Chance bei seinem persönlichen Hausarzt in Gmund oder einer der anderen Talgemeinden vor verschlossener Tür zu stehen und das folgende Plakat zu bewundern.

Die Hausärzte streiken

Wie erwartet war das Medienecho zum Streik sehr groß. Auf der Seite des Hausärzte-Verbandes kann man sich die wichtigsten Fernseh- und Radioberichte dazu anschauen.

UrsprĂĽnglicher Artikel vom 25. August:
Am Donnerstag und Freitag streiken die Hausärzte. Auch im Tegernseer Tal wird nur jeder 6. seine Praxis öffnen. Und das grundsätzliche GefĂĽhl, das uns beim Lesen der Nachricht ĂĽberkommt, lässt sich mit den Worten zusammenfassen: “Streik? Die Ă„rzte? Warum denn jetzt schon wieder?!”

Da die LektĂĽre der heutigen Ausgabe der Tegernseer Zeitung keine Antwort auf die Frage nach dem “Warum wirklich” gibt, versuchen wir mal die fĂĽr uns noch offenen Fragen zu klären:

Warum streiken die Ärzte denn jetzt wirklich?
Das weiĂź eigentlich keiner so genau. So wie sich die Sachlage darstellt sind es aber zwei Hauptfaktoren:
1. Eine diffuse Angst, dass da von Seiten der Regierung irgendwas kommen könnte und den bayerischen Hausärzten den derzeitigen Zusatzverdienst in Höhe von > 1.000 Euro monatlich durch die Hausarztverträge wegnimmt. Diffus deswegen weil die sogenannten Hausarztverträge in Bayern durch einen Bestandschutz abgesichert sind.
2. Eine Profillierungssucht des Verbandes und vor allem des Vorsitzenden Wolfgang Hoppenthaller, gleichzeitig auch Vize-Chef des Deutschen Hausärztetages. Das ganze erinnert an die Art und Weise wie ein DGB oftmals die Belange der Mitglieder “schĂĽtzt” und fĂĽr seine eigenen Ziele missbraucht. Allerdings sind es dort die Arbeitgeber, gegen die gestreikt wird und die Anteilseigner die die leidtragenden sind. In dem Fall jetzt sind es die Patienten. Und die haben sich das, im Gegensatz zu den Anteilseignern, nicht selber ausgesucht.

Geht es wirklich um die Existenz der Hausärzte?
Ein ganz klares Nein!
In diesem Beitrag stellen zwei Hausärzte beispielhaft Ihre monatlichen Einkünfte vor. Und beide betonen, dass die Berechnungen auch auf andere Hausärzte angewendet werden können. Zwischen 5.500 und 6.000 Euro Brutto kommen da, nach eigener Aussage, monatlich für den Hausarzt zusammen. Zuzüglich mindestens 1.000 Euro durch die Sonderzahlungen aus den Hausarztverträgen.

Eine zweite Quelle zeigt sogar ein höheres Einkommen: Laut aktuellen Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verdienen Hausärzte deutschlandweit über 100.000 Euro. Das macht dann durchschnittlich 8.300 Euro pro Monat und damit mehr als die Fachärzte in Deutschland einnehmen.

Und auch wenn die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt und man davon kein Millionär wird. Bei 7.500 Euro im Monat von Existenzangst zu sprechen, ist fast schon zynisch.

Ist die dezentrale, wohnortnahe Versorgung durch Hausärzte langfristig in Gefahr?
Das kann keiner 100% richtig vorhersagen, geschweige denn heute beantworten.
Sicher ist: Eingesessene Ärzte mit eigener Praxis werden sich bei der Einkommenssituation nur in den seltensten Fällen auf einen anderen Job, beispielsweise in einer Klinik, einlassen.
Da aber viele Hausärzte nicht mehr ganz jung sind und die Entwicklung unter jungen Medizinern eher in Richtung Facharzt tendiert, könnte es bei der Hausarztversorgung tatsächlich langfristig schlecht aussehen.

Die Frage ist natürlich wann das passiert. Und vor allem ob durch das Festhalten an den Sondervergütungen die Attraktivität für junge Ärzte um soviel höher wäre wie ohne.

Eine Lösung für das Problem könnte beispielsweise auch sein, Förderprogramme zur Hausarzt-Weiterbildung anzubieten. Oder Stipendien für angehende Mediziner, die sich quasi als Hausarzt verpflichten. Beides Ideen, die die Attraktivität des Berufs nur indirekt erhöhen. Dafür aber weniger Geld kosten.

Doch wenn man ehrlich ist, geht es bei der Aktion am Donnerstag und Freitag ausschlieĂźlich um`s Geld. Und so werden die Praxen – auch im Tegernseer Tal – zu 85% geschlossen bleiben. Und der Patient wird, trotz schöner Plakate und Anzeigen in der Zeitung das GefĂĽhl nicht los:

“Da wird mal wieder irgendwas auf meinem RĂĽcken ausgefochten. Nur weiĂź ich nicht genau was.”