Freitag, 24. Mai 2013

Einkaufstipp: Schmuck zu Weihnachten aus Rottach-Egern – nur anders

Mueller_chic01

Weihnachten steht vor der TĂŒr. Und einige MĂ€nner haben sicher noch kein Geschenk. Wozu auch hetzen? Am 23. Dezember ist ja auch noch ein Tag. Und zur Not haben GeschĂ€fte auch an Heilig Abend vormittags geöffnet. Sagt mein Mann.

Sollten Sie auch zu dieser Spezies gehören, dann haben wir einen Tipp fĂŒr schönen, preiswerten Schmuck aus Rottach-Egern:

Der HĂ€ndler MĂŒller Chic verkauft SchmuckstĂŒcke in der Dr-Scheid-Straße. Ist allerdings kein klassischer Juwelier, was auch die Preise erklĂ€rt. Oder wo sonst in Rottach-Egern bekommt man einen Goldring mit Brillanten fĂŒr ab 79 Euro? Auch Silberschmuck wie die Ohrringe auf dem Bild gibt es im Angebot. Aber den Preis verrate ich nicht. Der ist schon fast unverschĂ€mt.

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Eine kleine Auswahl der zum Verkauf stehenden Produkte kann man sich auf der Webseite unter www.mueller-chic.de anschauen. Oder Sie rufen direkt an auf der 08022 / 23 18.

Denn der Service macht den HĂ€ndler am meisten aus:
- kein ĂŒbliches LadengeschĂ€ft, sondern persönliche Beratung/Verkauf nach telefonischer Anmeldung
- auch am Abend bzw. samstags, sonntags oder feiertags

Wir haben hier noch eine nicht-reprÀsentative Auswahl netter Ideen zusammengestellt:

MĂŒller Chic in der Doktor-Scheid-Straße 12 in Rottach-Egern

MĂŒller Chic in der Doktor-Scheid-Straße 12 in Rottach-Egern

MĂŒller Chic in der Doktor-Scheid-Straße 12 in Rottach-Egern

MĂŒller Chic in der Doktor-Scheid-Straße 12 in Rottach-Egern

Stimmungsvolle Bilder von der gestrigen Rockweihnacht in Tegernsee

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Am Sonntag war das Tauwetter vom Samstag glĂŒcklicherweise wieder vorbei. Die Rockweihnacht konnte ohne Matsch, dafĂŒr mit umso mehr Schneefall steigen. Und wie man auf den Bildern sieht, war es eine sehr schöne Veranstaltung.

Wobei sich die geballte Stimmung der Rockweihnacht nur ĂŒber Fotos nicht transportieren lĂ€sst. Denn die lebt von der Musik. Heißt ja nicht umsonst Rockweihnacht….

Die folgenden Bilder sind aus Sicht eines Standbetreibers. Es handelt sich dabei um den Stand von brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Die Rockweihnacht in Tegernsee am 12. Dezember / Aufnahme: Andrea Rexhausen - brotzeit-online.de

Langlaufloipen am Tegernsee – Zustand in Gmund und Bad Wiessee mangelhaft

ErgÀnzung vom 12. Dezember / 20:04 Uhr
Alle Theorie ist grau und entscheidend ist was hinten rauskommt. So oder so Ă€hnlich heißt es wenn man ĂŒber AnkĂŒndigungen spricht.

AnkĂŒndigungen wie sie die TTT im Vorfeld der Wintersaison gemacht hat. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung zu den Langlaufloipen im Tegernseer Tal:

Die Loipen in Bad Wiessee, Gmund, Kreuth und Rottach-Egern wurden in diesem Jahr vom Deutschen Skiverband zertifiziert. Es wurden Höhenprofile erstellt, die Strecken neu vermessen, nach Schwierigkeitsgraden eingestuft und einheitlich beschildert. Dadurch erhĂ€lt die Wintersportregion Tegernsee das QualitĂ€tssiegel „DSV nordic aktiv Zentrum“.

Zumindest bei der Loipe in Gmund und zum Teil auch in Bad Wiessee ist uns schleierhaft, nach welchen MaßstĂ€ben der DSV seine Zertifikate vergibt.
Höhenprofile? Fehlanzeige.
Schwierigkeitsgrade? Hm, sind damit die roten und schwarzen kleinen Schildchen gemeint?
QualitĂ€t der Loipen? Schwer zu sagen. Der Pistenbericht spricht von “befriedigend”. Wir meinen: Wo keine Loipe gespurt ist, kann man auch nichts bewerten.

Langlaufloipe Bad Wiessee

Langlaufloipe zwischen Gmund und Bad Wiessee

Beschilderung in Gmund/Finsterwald

Interessanterweise waren – trotz der Bedingungen – eine Menge LanglĂ€ufer unterwegs. Viele im klassischen Stil. Da am Start der aktuelle Loipen-Zustand nirgends steht und etwa 30 cm Schnee liegen, denken die meisten sich “das wird schon gehen”. Und die, die im Internet nachgeschaut haben, denken sich “befriedigend ist ja in Ordnung.”

Sicherlich ist das eine isolierte Erfahrung. Eventuell sieht es morgen schon viel besser aus. Im letzten Jahr waren die Loipen in Gmund und Bad Wiessee oft in einem guten Zustand. Und wurden auch relativ hÀufig prÀpariert.

Davon war heute aber nichts zu spĂŒren. Und fĂŒr die Winter-Touristen, die an einem Sonntag im beschriebenen Gebiet unterwegs waren, heißt es: “Die am Tegernsee haben zwar eine schöne Beschilderung, dafĂŒr aber schlechte bzw. nicht-vorhandene Loipen.”

Keine allzu gute Werbung fĂŒr das Wintersportgebiet Tegernseer Tal. Dabei hat sich das im Oktober noch so schön angehört.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 20. Oktober
Gestern kam eine Pressemeldung der TTT zum Thema Langlaufen am Tegernsee rein. An sich wĂ€re das erstmal keine Meldung wert, da die Zielgruppe des “Langlaufen mit Genussfaktor” Touristen sind.

Interessant war jedoch die Verbindung dieser Pressemitteilung mit einer aktuellen Information aus dem Gmunder Gemeinderat nur wenige Stunden spÀter.

Aussage aus der Pressemitteilung:

Die Loipen in Bad Wiessee, Gmund, Kreuth und Rottach-Egern wurden in diesem Jahr vom Deutschen Skiverband zertifiziert. Es wurden Höhenprofile erstellt, die Strecken neu vermessen, nach Schwierigkeitsgraden eingestuft und einheitlich beschildert. Dadurch erhĂ€lt die Wintersportregion Tegernsee das QualitĂ€tssiegel „DSV nordic aktiv Zentrum“.

Aussage aus dem Gmunder Gemeinderat:

Wir wissen noch nicht genau wie die Loipe auf Gemeindegebiet dieses Jahr verlaufen wird. Vor allem weil sich einer der fĂŒnf GrundstĂŒckseigentĂŒmer seit Monaten quer stellt. Mehr wie verhandeln können wir nicht. Aber kann gut sein, dass wir die StreckenfĂŒhrung anders gestalten werden. Ist ja auch nicht schlecht, dann sieht man mal was anderes.

Ein wenig zum schmunzeln ist es ja schon, dass die beiden Aussagen sich so stark widersprechen. Spannend wÀre auch die Information welche konkrete Strecke der DSV da eigentlich zertifiziert hat!?

Hier noch die Original Pressemitteilung der TTT:
Ferienregion Tegernsee/MĂŒnchen, 19. Oktober 2010. Auf Langlaufskiern durch den Schnee von einer Alm zur nĂ€chsten: 100 Loipenkilometer im Tegernseer Tal verbinden Wintersport mit kulinarischen GenĂŒssen der Region Tegernsee. SĂ€mtliche Loipen wurden einheitlich neu bemessen und beschildert und tragen ab diesem Winter das QualitĂ€tssiegel des Deutschen Skiverbands (DSV). Das Paket „Feuer und Eis“ inklusive Langlaufkurs und LeihausrĂŒstung ist bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH erhĂ€ltlich.

Der flache, etwa 23 Kilometer lange, klassische Rundkurs Kreuth-GlashĂŒtte ist vor allem fĂŒr Genießer geeignet. Davon zeugt bereits der Startpunkt, die urige Riedlerstubn in Kreuth. Auf der weiteren Strecke genießen LanglĂ€ufer in der nahe gelegenen Herzoglichen Fischzucht eine gerĂ€ucherte Forelle, stĂ€rken sich im gemĂŒtlichen „Bratwurstparadies“ TrifthĂŒtte mit deftigen Schmankerl und wĂ€rmen sich bei einem leckeren Punsch im Restaurant GlashĂŒtte bevor es an den Ausgangspunkt zurĂŒckgeht. Erfahrene LĂ€ufer wĂ€hlen die mittelschwere, dafĂŒr nur knapp acht Kilometer lange Sutten-Rundtour. Die Loipen in den beiden Langlaufstilen „klassisch“ und „skating“ starten in rund 1.000 Meter Höhe in teils alpinem GelĂ€nde, fĂŒhren am Fuße der Skiabfahrt Sutten entlang und umrunden den Suttensee. Nach der anspruchsvollen Tour treffen sich die LanglĂ€ufer zum Ausklang des sportlichen Wintertages in der warmen Stube der Moni-Alm.

Die Loipen in Bad Wiessee, Gmund, Kreuth und Rottach-Egern wurden in diesem Jahr vom Deutschen Skiverband zertifiziert. Es wurden Höhenprofile erstellt, die Strecken neu vermessen, nach Schwierigkeitsgraden eingestuft und einheitlich beschildert. Dadurch erhĂ€lt die Wintersportregion Tegernsee das QualitĂ€tssiegel „DSV nordic aktiv Zentrum“.

FĂŒr ambitionierte LanglĂ€ufer ist die Langlaufnadel des Tegernseer Tals ein besonderer Anreiz. An den jeweiligen Kontrollstellen der einzelnen Touren sammeln die Sportler Stempel fĂŒr ihren Langlaufpass und erhalten anschließend – je nach GesamtlĂ€nge der gefahrenen Loipen – die Langlaufnadel in Bronze, Silber oder Gold. Den Pass sowie die verdiente Langlaufnadel vergeben die Tourist-Informationen der Region.

Das Erlebnispaket „Feuer und Eis“ enthĂ€lt einen dreitĂ€gigen Langlaufkurs fĂŒr Einsteiger oder Fortgeschrittene inklusive Materialkunde, das Ausleihen neuester TestausrĂŒstung, eine Winterpanoramakarte sowie den Ganztageseintritt in die Sauna- und WohlfĂŒhlwelt im Bade Park Bad Wiessee. Sieben Übernachtungen in einer Ferienwohnung inklusive genannter Leistungen sind ab 287 Euro pro Person von Dezember 2010 bis MĂ€rz 2011 buchbar.

Veranstaltungs-Tipp: Der 1. Langlaufmarathon Tegernseer Tal am 26. Februar 2011. Informationen zum neuen Breitensport-Langlauf-Event erhalten Interessierte unter www.langlauf-marathon.de.

Weitere Informationen zum Thema Langlauf, -schulen und -verleih gibt es bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH unter www.tegernsee.com.

“In Tegernsee lĂ€sst sich gut alt werden” – Aber lĂ€sst sich auch jung gut leben?

OrthopÀdische Klinik Tegernsee. Abbildung: www.ok-tegernsee.de

Die Seniorenbefragung zum herunterladen

Zweite ErgÀnzung vom 12. Dezember / 10:19 Uhr:
Die komplettem Ergebnisse der Seniorenbefragung sind nun ebenfalls online. Dabei hatte die Stadt im Oktober alle Tegernseer ab einem Alter von 65 Jahren persönlich angeschrieben.

Wie die Verwaltung schreibt war der einzige Zweck der Befragung “den heutigen und kĂŒnftigen Senioren in Tegernsee das Leben zu erleichtern und zu verschönern. Nur wenn die Stadt die WĂŒnsche und Gewohnheiten der Senioren kennt, kann sie das Richtige fĂŒr sie tun und umgekehrt unsinnigen Aufwand vermeiden.”

Das Echo auf die Befragung war wie bereits berichtet sehr groß. Von den 986 Fragebögen kamen 315 ausgefĂŒllt an die Stadt zurĂŒck. Auf die Frage „Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Lebensbedingungen“ Ă€ußerten sich 112 sehr zufrieden, 166 zufrieden und 32 mittel. Unzufrieden war nur 1 und unzufrieden keiner. Die komplette Befragung und deren Ergebnisse kann man unter dem folgenden Link als PDF-Dokument runterladen.

LĂ€sst sich in Tegernsee auch jung gut leben?

“In Tegernsee lĂ€sst sich gut alt werden!” so das Fazit aus dem Tegernseer Rathaus.

Doch eine andere Frage bleibt immer noch offen: “LĂ€sst sich in Tegernsee auch jung gut leben?” Wobei mit jung, jĂŒngere Familien mit Kindern, Jugendliche, jĂŒngere Arbeitnehmer bspw. in der Gastronomie usw. gemeint sind.

In Kreuth zum Beispiel hat man sich entschieden an der (landkreisweit empfohlenen) Seniorenbefragung nicht teilzunehmen und den Anstoß aus dem Landkreis lieber als Anlass genommen eine generelle BĂŒrgerbefragung zu starten. Geplant fĂŒr Anfang 2011 werden in der Befragung dann wirklich alle befragt. In Kreuth will man also den seit einiger Zeit eingeschlagenen Weg weitergehen und sich um alle, auch um Familien und Kinder kĂŒmmern.

Der Anfang dazu wurde mit speziellen und vergĂŒnstigten Ausweisungen von Bauland fĂŒr Familien und der verstĂ€rkten Förderung von KinderbetreuungsplĂ€tzen in einigen Gemeinden im Tal bereits gemacht. Leider aber immer noch zu wenig, wenn wie in Kreuth 17 BĂŒrger sich fĂŒr ein GrundstĂŒck im Rahmen des Einheimischenprogramms bewerben.

Warum aber die Stadt Tegernsee nicht auch wie Kreuth eine “BĂŒrgerbefragung” anstatt einer “Seniorenbefragung” durchgefĂŒhrt hat, bleibt uns ein RĂ€tsel. Wenn Interesse an der Meinung und den WĂŒnschen der BĂŒrger – dann doch eigentlich an den WĂŒnschen aller BĂŒrger.

Vielleicht klappt`s dann auch mit der Antwort auf die Frage “LĂ€sst sich in Tegernsee eigentlich auch gut jung leben?”

ErgĂ€nzung vom 27. November / 11:13 Uhr mit der Überschrift “Aus der Tegernseer BĂŒrgerversammlung: Altersdurchschnitt der Einwohner steigt auf 52 Jahre”:
Auf der BĂŒrgerversammlung hatte Peter Janssen aber nicht nur ĂŒber die Tiefgarage an der Point gesprochen, sondern auch eine Menge weiterer Informationen an die BĂŒrger weitergegeben.

Dabei hatte der BĂŒrgermeister bekannte Themen zu vermelden, wie den Umbau der Hauptstraße und das neue Parkhaus am Hornanwesen. Oder den RĂŒckgang der Übernachtungszahlen, was im weiteren Verlauf noch zu einigen Diskussionen fĂŒhren sollte. Auch ging Janssen auf Erfolge bei neu angesiedelten Betrieben (ATS + Cafe Kreutzkamm) und damit verbundene ArbeitsplĂ€tze ein. Sowie auf die neu eingefĂŒhrte Mittagsbetreuung und die Herausforderungen bei Real- und Mittelschule im Tegernseer Tal.

Neue Informationen hatte Janssen auch mitgebracht: So sind die Ergebnisse der Seniorenbefragung da. Bei 1.000 verschickten Fragebögen gab es einen RĂŒcklauf von 330 Teilnehmern. Und die Zufriedenheitsquote (zufrieden oder sehr zufrieden) mit der Stadt Tegernsee liegt bei annĂ€hrend 90%.

Wer sich jetzt wundert, warum nur die Senioren befragt wurden, dem sei die vorgestellte Entwicklung des Altersdurchschnitt der Tegernseer BĂŒrger empfohlen. Denn der liegt mittlerweile bei exakt 52 Jahren. Tendenz: Älter werdend.

Altersdurchschnitt:
2005 – 49,2 Jahre
2006 – 49,9 Jahre
2007 – 50,2 Jahre
2008 – 50,6 Jahre
2009 – 51,0 Jahre
2010 – 52,0 Jahre!!

Nach gestoppten 38 Minuten schloss Peter Janssen mit den leicht rĂŒcklĂ€ufigen Zahlen aus dem Stadthaushalt und den Worten: “Mit der Stadt Tegernsee geht es weiter aufwĂ€rts”. Übergab dann an den zweiten BĂŒrgermeister Anton Staudacher und leitete damit die folgende Fragestunde Tegernseer BĂŒrger ein.

Der Aufreger war dabei die mehrmalige Anfrage von Maria Heiß (Leiterin des örtlichen Gewerbeverbandes), einen Einblick in die Zahlen der TTT zu bekommen. Um welchen Etat geht es und an welchen Zielen wird TTT-Chef Georg Overs gemessen?

Diese Fragen konnte Anton Staudacher nicht beantworten und verwies auf die allgemeine Zielsetzung den seit ĂŒber 20 Jahren rĂŒcklĂ€ufigen Trend bei den Übernachtungszahlen zu stoppen. “Das geht nun mal nicht von heute auf morgen” betonte Staudacher.

Zufrieden war Maria Heiß damit aber nicht und wies immer wieder darauf hin, dass “wir frĂŒher weniger Geld zur VerfĂŒgung hatten und die Übernachtungszahlen trotzdem besser waren”.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 25. November unter der Überschrift “Aus der Tegernseer BĂŒrgerversammlung: Die Point bekommt eine Tiefgarage – Klinik braucht mehr ParkplĂ€tze”:
BĂŒrgermeister Peter Janssen hatte eine große Neuigkeit zu vermelden. Und die wollte er den etwa 100 anwesenden Zuhörern bei der gestrigen BĂŒrgerversammlung dann auch nicht lange vorenthalten.

Die Deutsche Rentenversicherung, Betreiberin der OrthopĂ€dischen Klinik Tegernsee, plant eine neue Tiefgarage. Die Klinik hat sehr gute Auslastungszahlen, aber mittlerweile ein großes Parkproblem. Durch Ihre Lage an der Point sind die Möglichkeiten fĂŒr eine Erweiterung der ParkplĂ€tze auch stark eingeschrĂ€nkt. Und da die Gefahr bestand, dass sich die Betreiberin komplett zurĂŒckzieht oder aber die Anzahl der Patienten stark reduziert hat man im Stadtrat der Voranfrage fĂŒr den Bau einer Tiefgarage unter der Point prinzipiell zugestimmt.

OrthopÀdische Klinik Tegernsee. Links ist das Strandbad Point. Abbildung: www.ok-tegernsee.de

Die PlĂ€ne sind zwar schon fortgeschritten. Konkrete Entscheidungen oder auch der genaue Ort sind allerdings noch nicht definiert. Unklar ist beispielsweise ob die Tiefgarage unter den Hartplatz-Bereich kommt oder aber unter den bestehenden Parkplatz. Dies und viele weitere Details mĂŒssen aber noch durch die Gremien ĂŒberprĂŒft und abgesegnet werden. Sicher ist nur, die Stadt möchte die Klinik halten und ist dafĂŒr bereit die Point “unterkellern” zu lassen.

Laut Peter Janssen sollen aber die BeeintrÀchtigungen an der OberflÀche, vergleichbar mit dem Parkhaus der Sparkasse unterhalb des Kurparks, minimal gehalten werden bzw. nur da offensichtlich sein, wo sie niemanden stören.

Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Seesauna-Verluste, Winteropening, Eishockey-Nationalmannschaft….

Die aktuelle “Woche kompakt” mit den gesprochenen Nachrichten aus dem Tegernseer Tal vom 04. bis 10. Dezember 2010:

1. Verschönerung der Wiesseer Seepromenade ist beschlossene Sache
2. Eishockey-Herrenmannschaft des EC Tegernsee spielt gegen Deutsche Frauen-Nationalmannschaft
3. Tegernseer Winteropening trotz gutem Wetters nicht unumstritten
4. Hohe Verluste bei der Tegernseer Seesauna – Über 500.000 Euro in 2009
5. Umbau der Tegernseer Hauptstraße wird Verkehr im nĂ€chsten Jahr zusĂ€tzlich belasten

Einfach auf Play klicken! – Dauer: 2:54 Minuten

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Und hier die Texte zum gesprochenen Inhalt:

1. Die Wiesseer Seepromenade soll schöner werden. Darauf verstĂ€ndigten sich die Mitglieder des Kurausschusses. Dabei ist die Gemeinde bereit – trotz schlechter Finanzlage – Geld in die Hand zu nehmen, um das PrunkstĂŒck von Bad Wiessee, wie Kurt Sareiter betonte, maßgeblich zu verbessern. Damit das auch klappt, werden die bereits erarbeiteten VorschlĂ€ge und Maßnahmen aus dem Jahr 2004 wieder hervorgeholt und dann im nĂ€chsten FrĂŒhjahr in Teilen umgesetzt.

2. Im Rahmen der alljĂ€hrlich stattfindenden Weihnachtsaktion “Leser helfen Leser” veranstaltet der Eissport-Club Tegernsee ein prestigetrĂ€chtiges Benefizspiel. Eine Auswahl der Eishockey-Herren-Mannschaft des EC spielt am kommenden Mittwoch gegen die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Gespielt wird in der Kunsteis-Arena Tegernsee. Beginn ist um 19 Uhr.

Tegernseer Winterfest am Oedberg

3. Das zweite Tegernseer Winteropening war aus Sicht der Verantwortlichen ein voller Erfolg. Das Wetter spielte im Gegensatz zum Vorjahr mit und bescherte einen tief-winterlichen Rahmen. Dabei war zwar die Begeisterung wie zum Beispiel beim Ostiner Winterfest groß.

Doch nicht alle Gemeinden waren glĂŒcklich ĂŒber den Verlauf. Im Wiesseer Gemeinderat gab es Stimmen, die darauf hinwiesen, dass das Winteropening – zumindest von den Veranstaltungen her – komplett an Bad Wiessee vorbeigegangen ist.
Ein Umstand, den Georg Overs zwar verneinte, offensichtliche Highlights aber auch nicht benennen konnte.

4. In der Tegernseer Stadtratsitzung sind auf Nachfrage die konkreten Zahlen der Tegernseer Seesauna fĂŒr das Jahr 2009 vorgelegt worden. Und die sind nicht sehr positiv. Der operative Verlust aus dem laufenden Betrieb der Seesauna belĂ€uft sich auf 184.000 Euro. Eine stolze Summe fĂŒr eine Institution, die zwar auf der einen Seite die AttraktivitĂ€t des Ortes erhöht. Andererseits aber auch von sehr vielen TagesgĂ€sten aus MĂŒnchen und Umgebung genutzt wird, die ansonsten in Tegernsee wenig Geld lassen.

Die Haupstraße wird im FrĂŒhjahr 2011 umgebaut

5. Die Tegernseer Hauptstraße wird im kommenden FrĂŒhjahr umgebaut. Der Start ist fĂŒr Ende MĂ€rz geplant. Dauer der 300.000 Euro teuren Sanierung mindestens 6, maximal aber 8 Wochen – so die Aussage von BĂŒrgermeister Peter Janssen.

Sicher ist: In dieser Zeit wird es in der Stadt große Verkehrsbehinderungen geben. Und auch der Zeitpunkt sorgt fĂŒr einige Misstöne. Entscheidend fĂŒr die GeschĂ€ftsinhaber ist eine Fertigstellung vor dem großen Pfingstansturm. Denn bis dahin ist laut Aussage des BĂŒrgermeisters touristisch wie geschĂ€ftlich wenig los und damit auch nicht viel verloren.

WofĂŒr steht “Die Woche kompakt”: Wir prĂ€sentieren ausgewĂ€hlte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form, gesprochen und somit als Audio-Datei verfĂŒgbar. Immer am Samstag Vormittag. Zum Nachhören, Reinhören oder einfach zum Erstenmalhören.

Vor allem fĂŒr die Leser, die unter der Woche wenig Zeit haben, versuchen wir damit die “wichtigsten” Informationen aus einer Woche in gesprochener Form zusammenzufassen.

Kritik an der TTT geht weiter: Kreuther GemeinderÀte finden klaren Worte

Die Loipe in Finsterwald wurde heute prĂ€pariert - derzeit aber nur fĂŒr Skating

Georg Overs, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH - kurz TTT

ErgÀnzung vom 10. Dezember / 20:47 Uhr
Die Abstimmung ĂŒber den Masterplan Tourismus (wird noch ausfĂŒhrlich dargestellt), bei der die GemeinderĂ€te aller fĂŒnf Talgemeinden ĂŒber einen 12-Punkte-Plan fĂŒr ein landkreisweites Tourismuskonzept abstimmen sollen, entwickelt sich immer mehr zu einer grundsĂ€tzlichen Kritikstunde an der Arbeit der TTT.

Besonders stark war der Gegenwind in der gestrigen Kreuther Gemeinderatssitzung. Trotz des positiven Zuspruchs von BĂŒrgermeister Josef Bierschneider waren die Äußerungen der GemeinderĂ€te relativ direkt:

“Die TTT ist so sehr mit ihrer Integration beschĂ€ftigt, dass es wirklich schlimm ist. Wenn die TTT nicht so schwerfĂ€llig wĂ€re, wĂŒrden auch unsere Übernachtungszahlen nicht so stark in den Keller gehen.” Evi Baumgartner (SPD)

“Jeder Umstrukturierungsprozess fĂŒhrt dazu, dass man sich mit sich selber beschĂ€ftigt. Aber klar ist, dieser Prozess muss schnell abgeschlossen sein, damit man an die Arbeit geht.” Josef Bierschneider (CSU)

“Ganz wichtig ist es, dass endlich mal im operativen GeschĂ€ft was passiert. Bisher waren alle Aktionen nach innen gerichtet. Wir mĂŒssen aber nach außen hin was bewegen.” Martin Walch (SPD)

Im Moment ist die TTT ja ĂŒberfordert. Die Frage ist ob das durch das neue Konzept nicht noch verstĂ€rkt wird!? Wolfgang Rebensburg (FWG)

Das Interessante an diesen Diskussionen ist, dass sich die wichtigsten Bedenken in allen Gemeinden wiederholen. Was widerrum oft ein Zeichen dafĂŒr ist, dass zu wenig kommuniziert wird. Jedoch steht natĂŒrlich auch die Frage im Raum, ob hier eher eine Holschuld der GemeinderĂ€te oder eine Bringschuld der fĂŒnf BĂŒrgermeister zusammen mit Georg Overs vorliegt.

Zumindest der Unterschied zwischen der Sicht der BĂŒrgermeister und ihrer GemeinderĂ€te auf die TTT ist sehr eklatant. Kurz gesagt sind alle BĂŒrgermeister Pro-TTT. Viele GemeinderĂ€te stehen der Organisation jedoch kritisch gegenĂŒber.

Ein Umstand, der die Arbeit der Verantwortlichen – auch in der Zukunft – nicht einfacher machen wird.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 02. Dezember mit der Überschrift:”Herr Overs, stimmt es, dass die TTT mit mehr Geld als frĂŒher weniger Touristen an den Tegernsee lockt?”
Der Aufreger bei der Tegernseer BĂŒrgerversammlung in der letzten Woche war sicherlich die wiederholte Anfrage von Maria Heiß (Leiterin des örtlichen Gewerbeverbandes) einen Einblick in die Zahlen der TTT zu bekommen.

Um welchen Etat geht es und an welchen Zielen wird die TTT gemessen?
Das waren die konkreten Fragen, die der zweite BĂŒrgermeister Anton Staudacher nicht zur Zufriedenheit von Maria Heiß beantworten konnte oder wollte.

Der Grundtenor der kritischen Aussagen wurde dabei an der folgenden Feststellung deutlich: “Wir hatten frĂŒher weniger Geld zur VerfĂŒgung und die Übernachtungszahlen waren trotzdem deutlich besser.”

Da Georg Overs oder einer seiner Vertreter nicht an der BĂŒrgerversammlung teilgenommen haben, hatten sie auch nicht die Möglichkeit Ihren Standpunkt darzulegen. Das ist natĂŒrlich schade, da man dann eher ĂŒbereinander als miteinander redet. Vor allem wird fĂŒr den normalen BĂŒrger die Situation damit nicht klarer. Wer hat denn jetzt Recht? Ist es vielleicht wirklich so, dass die TTT deutlich mehr Geld zur VerfĂŒgung hat? Sind tatsĂ€chlich weniger GĂ€ste im Tal? Und werden es in Zukunft noch weniger werden?

Diese Fragen haben wir im Nachgang der BĂŒrgerversammlung Georg Overs gestellt. Hier seine Antworten:

Hallo, Herr Overs eine unkritische Einstiegsfrage. Wieviele Mitarbeiter sind in der Tegernseer Tal Tourismus GmbH angestellt?

Georg Overs: Die elf Gesellschafter, vor allem die fĂŒnf Gemeinden, aber auch die Kreissparkasse, die Wallbergbahn, die Verkehrsvereine Rottach-Egern und Bad Wiessee, die OTT und der Bund der SelbstĂ€ndigen zahlen jedes Jahr einen Zuschuss von 1.216.000 €. Hinzu kommen die Mittel, die wir selber erwirtschaften. Die Tourist-Informationen werden direkt mit den Gemeinden abgerechnet. Insgesamt arbeiten bei der TTT derzeit 46 Angestellte, davon viele TeilzeitkrĂ€fte, so dass wir auf ca. 38 Vollzeitstellen kommen.

Wie hat sich dieses Budget in den letzten 5 Jahren entwickelt?

Georg Overs: 2005 lag der Zuschuss bei ca. 862.000 €. Mit den zunehmenden Aufgaben, die entweder zentralisiert wurden, oder vorher wenig oder gar nicht erfĂŒllt wurden (wie z.B. Online-Marketing, Auflagensteigerungen und neuen Publikationen) und der Inflation, stieg der Zuschuss auf 1.216.000 € an.

Wie schĂ€tzen Sie die Aussage “Die TTT hat viel mehr Geld als frĂŒher, aber dafĂŒr sind im Tal weniger Touristen da” ein?

Georg Overs: Erstens hat der Wettbewerb in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Es reicht leider nicht mehr aus, nur schöne Landschaft zu bieten. HierĂŒber sind sich die Gesellschafter sehr einig, und das hat ja auch zur GrĂŒndung der TTT gefĂŒhrt.

Zweitens ist die Aussage sehr ungenau: Seit der GrĂŒndung der TTT 2001 wurde der starke AbwĂ€rtstrend gestoppt, und die Übernachtungen sind weitgehend konstant, obwohl Betten durch Betriebsaufgaben verloren gingen.

Drittens: Die TTT war am Anfang in sehr unruhigem Fahrwasser und wird mit einer mir unbegreiflichen Ungeduld betrachtet. Noch bis vor kurzem sind mir viele Menschen begegnet, die eine Integration der Tourist-Informationen in die TTT als unmöglich bezeichnet haben. Zum 1. Mai haben wir es geschafft, und jetzt sollte man uns auch mal die Zeit geben, diesen schwierigen Schritt zu bewĂ€ltigen. Von außen werden die positiven VerĂ€nderungen schon seit lĂ€ngerem beobachtet, vor allem auch von den ĂŒberregionalen Medien.

An welchen Zielen wird die Arbeit der TTT gemessen?

Georg Overs: Die Gesellschafter bewerten nicht nur die Übernachtungszahlen, sondern auch die Wertschöpfung, d.h. die Wirtschaftskraft, die durch den Tourismus entstehen. Auch die Entwicklung des Tagestourismus wird gemessen.

Glauben Sie, dass es langfristig möglich ist, die Übernachtungszahlen frĂŒherer Jahre zu erreichen?

Georg Overs: Ja, wenn es uns gelingt, dass in der Region noch mehr in die QualitĂ€t investiert wird – in bestehende Betriebe, aber durchaus auch in neue Hotelbetten aller Kategorien. Das liegt aber nicht nur im Einflussbereich der TTT. Hier haben wir jetzt eine Struktur geschaffen, die ein optimales Marketing fĂŒr die Region bewirkt.
Es reicht aber nicht nur, dass hier die TTT aktiv sein muss, sondern alle an einem Strang ziehen sollten. Die Region sollte nicht nur die TTT ungeduldig beobachten, sondern mitmachen und kooperieren.

Herr Overs, vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch.

WeiterfĂŒhrende Informationen:
Merkur-Artikel zur Tegernseer BĂŒrgerversammlung “Zu wenig Erfolg fĂŒr zu viel Geld?”
Tegernseer Stimme zum Thema BĂŒrgerversammlung in Tegernsee “Altersdurchschnitt und Touristikerschelte”

Aktuelle Info: Suttenbahn und Wallbergbahn wegen Sturms geschlossen

Wallbergbahn bei gutem Wetter

Information via @mein-tegernsee (siehe twitter): Betrieb sowohl der Suttenbahn, als auch der Wallbergbahn ist fĂŒr heute auf Grund des Sturmes vorerst eingestellt.

Und so wie es auf den Webcams im Skigebiet aussieht, dĂŒrfte auch die StĂŒmpflingbahn auf der Spitzingseite zu sein.

Die Polizei informiert: Im Netz sicher Weihnachtsgeschenke kaufen

Alles_was_Recht_ist

Ein Klick und das Weihnachtsgeschenk liegt im virtuellen Warenkorb. Online-Shopping ist mittlerweile ebenso einfach wie bequem – besonders in der Vorweihnachtszeit. Doch beim Einkauf im Internet ist auch Vorsicht geboten. Deshalb sollte man nicht allzu unbedarft auf Shopping-Tour im Netz gehen.

Die Kampagne „Online Kaufen mit Verstand!“ der Polizei in Kooperation mit eBay und dem bvh (Bundesverband des Deutschen Versandhandels) informiert anhand sieben goldener Regeln ĂŒber den sicheren Einkauf im Netz.

Dass dies notwendig ist, wird aus der Kriminalstatistik des Jahres 2009 klar. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 110.372 FĂ€lle von Waren- und Warenkreditbetrug mittels Internet. Das sind 20,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2008, in dem 91.392 FĂ€lle gemeldet wurden.

„Wer im Internet EinkĂ€ufe tĂ€tigt, der sollte deshalb das Angebot sorgfĂ€ltig prĂŒfen, ein sicheres Passwort benutzen und auf das Widerrufsrecht achten“, sagt Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen KriminalprĂ€vention. Stephan Zoll, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von eBay in Deutschland ergĂ€nzt: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich beim Einkaufen im Netz zu schĂŒtzen. Gerade bei teuren Artikeln sollte man auf sichere Zahlungsmethoden achten und die SeriositĂ€t des Anbieters so gut wie möglich prĂŒfen.“
Christoph Wenk-Fischer, bvh-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒhrt an: „Die Zahl der Online-Kunden nimmt stetig zu, allein in diesem Jahr geben die deutschen Verbraucher ca. 24,3 Mrd. Euro im Internet aus. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Kunde und HĂ€ndler spielt gerade beim Online-Handel eine große Rolle. Dennoch sollten die Kunden vorsichtig mit ihren persönlichen Daten umgehen, damit jegliche NegativĂŒberraschung vor dem Weihnachtsfest ausgeschlossen werden kann.“

Das Ziel der Kampagne „Online Kaufen – mit Verstand” ist einerseit die Vermittlung wichtiger Grundregeln fĂŒr den Online-Kauf. Andererseits auch die Motivation der Internet-Nutzer, bereits vorhandene Sicherheitsangebote aktiv zu ihrem eigenen Schutz zu nutzen, um sich selbst vor Ärger und finanziellen SchĂ€den zu bewahren.

Die sieben goldenen Regeln zum sicheren Einkauf im Internet:
Regel 1: WÀhlen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.
Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der DatenĂŒbertragung.
Regel 3: ÜberprĂŒfen Sie die SeriositĂ€t des Anbieters.
Regel 4: PrĂŒfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen.
Regel 5: WĂ€hlen Sie sichere Zahlungsmethoden.
Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder RĂŒckgaberecht bei gewerblichen Anbietern.
Regel 7: SchĂŒtzen Sie sich vor Datenklau.

Weitere Informationen zum Online-Shopping sowie ihren Rechten als Verbraucher findet man auf der Seite www.kaufenmitverstand.de

Johanniter Rottach-Kreuth mit bereits 403 EinsĂ€tzen in 2010 – neue Helfer gesucht

Der ehrenamtliche Ortsverband Rottach/Kreuth ist der einzige First-Responder-Standort der Johanniter im Regionalverband MĂŒnchen. Von hier rĂŒcken EinsatzkrĂ€fte ins Tegernseer Tal und bis zur Landesgrenze aus, um bei NotfĂ€llen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch qualifizierte Hilfe zu ĂŒberbrĂŒcken.

Der ehrenamtliche Ortsverband Rottach/Kreuth ist der einzige First-Responder-Standort der Johanniter im Regionalverband MĂŒnchen. Von hier rĂŒcken EinsatzkrĂ€fte ins Tegernseer Tal und bis zur Landesgrenze aus, um bei NotfĂ€llen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch qualifizierte Hilfe zu ĂŒberbrĂŒcken.

Hier eine interessante Pressemeldung der Johanniter Rottach / Kreuth, deren ehrenamtliche First Responder bereits am 05. Dezember ihren 403. Einsatz hatten und damit jetzt schon ihren Rekord vom Vorjahr eingestellt haben. Was First Responder bedeutet und wie man ebenfalls ehrenamtlicher Helfer im Tegernseer Tal wird steht im folgenden Artikel:

Die First-Responder aus Rottach/Kreuth sind fĂŒr alle BĂŒrger und Besucher des Tegernseer Tals im Einsatz. Und bereits am 5. Dezember haben die ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€fte der Johanniter aus dem Ortsverband Rottach/Kreuth ihren Einsatzrekord von 2009 gebrochen. 402 EinsĂ€tze zĂ€hlte die Statistik damals. Am Sonntag um 13.33 Uhr wurden die First-Responder nun zu ihrem 403 Notfalleinsatz im Jahr 2010 alarmiert – zu einem Patienten mit einer Herzerkrankung im Kreuther Ortsteil SchĂ€rfen. Damit steht fest: 2010 wird ein neues Rekordjahr.

Die First-Responder (englisch fĂŒr „erste Antwort“ oder „zuerst Eintreffender“) rĂŒcken aus, um qualifiziert Hilfe zu leisten und damit die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungswagens oder eines Notarztes zu verkĂŒrzen.

„Erneut bei deutlich ĂŒber vierhundert EinsĂ€tzen zu helfen, ist eine enorme Leistung unseres rein ehrenamtlichen Teams“ erklĂ€rt Dienststellenleiter Kurt SĂ€genschnitter. „Zu Beginn unseres Dienstes im Jahr 1999 sind wir in der Regel nur zu rund 120 bis 160 EinsĂ€tzen pro Jahr ausgerĂŒckt.“

Die First-Responder der Johanniter sind SanitĂ€ter, Rettungsdiensthelfer, RettungssanitĂ€ter oder Rettungsassistenten, die nachts und am Wochenende auch tagsĂŒber ausrĂŒcken, um ehrenamtlich qualifizierte Hilfe bei NotfĂ€llen und UnfĂ€llen zu leisten. Alarmiert wird „Akkon Rottach 79/1“, so der Funkrufnamen des allradgetriebenen Einsatzfahrzeugs, bei einem Notfall von der Rettungsleitstelle Rosenheim – diese erreicht man unter der Rufnummer 112.

Der Einsatzbereich des Johanniter-First-Responders erstreckt sich von den Ortsmitten von Bad Wiessee und Tegernsee bis hin zur Landesgrenze nach Österreich und ins Valepp. Das sind die Gemeindegebiete Bad Wiessee, Tegernsee, Rottach-Egern und Kreuth.

Aufgrund der derzeit vielen EinsÀtze sind die ehrenamtlichen Johanniter auf der Suche nach neuen Helfern. Interessenten können sich unter www.johanniter-rottach.de oder unter der 08022 6099 informieren.

Seekalender 2011 – Ein Projekt des Rottacher Philippe Arlt

Seekalender thumb

Philippe Arlt, Absolvent des Gymnasium Tegernsee und derzeit Auszubildender in einem MĂŒnchner Fotostudio kennt das Tegernseer Tal. Vielleicht ein Grund weshalb die Bilder seines neuen Seekalenders aus interessanten Perspektiven entstanden sind. Nicht die klassischen “mei is die Kuh schee” Aufnahmen, sondern neue, frische und manchmal auch ĂŒberraschende Ansichten des Tals.

Oder wie Philippe schreibt: “Die Fotos sind speziell und sicherlich nicht jedermann Geschmack, doch bieten sie mal einen vollkommen anderen Blick auf unsere Heimat.”

Wir denken: Ein tolles Weihnachtsgeschenk oder einfach ein toller Kalender, der seine 18 Euro absolut Wert ist.

Kaufen kann man den “neuen Tegernseer Tal Kalender” an der Esso Tankstelle in Rottach-Egern, im Cafe Wagner in Gmund, beim Ilmberger in Bad Wiessee, beim Kolmannsberger in Rottach, im Postshop in Tegernsee (NĂ€he vom Bahnhof) und bei der Fischerei Tegernsee.

Der Kalender ist ĂŒbrigens in DIN A3 und aufgebaut in: ein Titelblatt, 12 KalenderblĂ€tter und einer Zusammenfassung, in der unter jedem Foto beschrieben wird um welchen Ort es sich bei dem jeweiligen Foto handelt. Wer ihn sich genau anschauen möchte, kann das am besten auf der Homepage von Philippe Arlt tun.

Hier noch die Fotos der einzelnen Monate und der Gesamtkalender:

Der Seekalender 2011 - Monat Januar

Der Seekalender 2011 - Monat Februar

Der Seekalender 2011 - Monat MĂ€rz

Der Seekalender 2011 - Monat April

Der Seekalender 2011 - Monat Mai

Der Seekalender 2011 - Monat Juni

Der Seekalender 2011 - Monat Juli

Der Seekalender 2011 - Monat August

Der Seekalender 2011 - Monat September

Der Seekalender 2011 - Monat Oktober

Der Seekalender 2011 - Monat November

Der Seekalender 2011 - Monat Dezember

Kalender Gesamt

Umbau Hauptstrasse Tegernsee: Baubeginn FrĂŒhjahr 2011 – Dauer mindestens 6 Wochen

Insgesamt fĂŒnf ParkplĂ€tze werden den Umbaumaßnahmen zum Opfer fallen

Der nördliche Bereich der Haupstraße wir im FrĂŒhjahr nĂ€chsten Jahres umgebaut

Zweite ErgÀnzung vom 08. Dezember / 10:57 Uhr
Die Tegernseer Hauptstraße wird im kommenden FrĂŒhjahr umgestaltet (Planung siehe ursprĂŒnglicher Artikel). Geplant ist der Start fĂŒr Ende MĂ€rz. Dauer mindestens 6, maximal aber 8 Wochen – so BĂŒrgermeister Peter Janssen.

In dieser Zeit wird es logischerweise große BeeintrĂ€chtigungen geben. Wobei sich die Situation an der Hauptstraße etwas einfacher darstellt als an anderen Baustellen in Tegernsee. Der Grund ist die Umfahrungsmöglichkeit ĂŒber die Hochfeldstraße, die zu der Zeit auch genutzt werden soll. Bedeutet, dass der Verkehr durch Tegernsee, wenn zwar nur einspurig dafĂŒr aber ungehindert, fließen kann.

Warum das gerade im nĂ€chsten FrĂŒhjahr passieren muss, darĂŒber entbrannte auf der gestrigen Stadtratssitzung eine kurze Diskussion.

Christine Laprell (CSU) erinnerte an die extrem lang-andauernde Baustelle vor dem Haus des Gastes und vor allem an die schlechte Informationslage. “Keiner der Betroffenen war darĂŒber informiert wann sie stattfindet und wann sie endet.”

DarĂŒberhinaus war Christine Laprell aber so oder so gegen die Baumaßnahme:

Alleine der Neubau von Gehwegen bringt den GeschĂ€ften keine deutliche Verbesserung. Die umfassenden Störungen im nĂ€chsten Jahr werden sich insgesamt sehr negativ auf die Stadt und die GeschĂ€ftswelt auswirken. Deswegen kann ich nicht dafĂŒr stimmen, da der Zeitpunkt einfach falsch ist.

Die Gegenmeinung vertrat Stadtrat von Hammerstein (BĂŒrger Liste) mit den Worten: “Nichtstun wĂ€re das allerschlechteste. Beschwerden wird es natĂŒrlich geben. Bloß das ist ein Negativpunkt, den wir hinnehmen mĂŒssen.”

Und Peter Janssen ergĂ€nzte: “Es ist im Moment einfach peinlich durch die Hauptstraße zu gehen. Und es ist einem Ort wie Tegernsee einfach nicht angemessen.”

Wichtig war den meisten StadtrĂ€ten, dass die Baumaßnahmen noch vor Pfingsten fertiggestellt sind. Bis dahin ist laut Aussage des BĂŒrgermeisters touristisch wie geschĂ€ftlich wenig los und damit auch nicht viel verloren.

Das Gremium beschloß am Ende – mit einer Gegenstimme – die Hauptstraße im FrĂŒhjahr 2011 umzugestalten. Die durch den Abbruch des Hornanwesens freigewordene FlĂ€che wird als Materiallager benutzt. Die eingeplanten Kosten im Haushalt 2011 belaufen sich auf 310.000 Euro.

ErgĂ€nzung vom 01. September / 12:10 Uhr mit der Überschrift: “Umbau der Hauptstraße Tegernsee: So sehen die groben (Zeit-)PlĂ€ne aus”
Einigen ist wahrscheinlich aufgefallen, dass auf der Strasse und den Gehwegen in Höhe des Horn-Anwesens bereits vor lĂ€ngerer Zeit Markierungen aufgesprĂŒht wurden. Auf Nachfrage hat uns Frau Koch vom Tegernseer Bauamt mitgeteilt, dass dies nur der Vorabinformation fĂŒr die Anwohner dient. Die Bauarbeiten brauchen noch ein wenig und die grobe Zeitplanung sieht folgendermaßen aus:

- Das ehemalige Horn-GebĂ€ude, Hauptstraße 18, soll im kommenden Winter abgerissen werden. Die Abbruchgenehmigung wurde beim Landratsamt Miesbach beantragt. Die vorbereitenden Arbeiten (Ausschreibung, Auftragsvergabe) erfolgen im Herbst.

- Nach dem Abbruch des Hauses soll die freigewordene FlĂ€che ĂŒbergangsweise hergerichtet und als öffentlicher Parkplatz genutzt werden.

- Nach der Schaffung der neuen StellplĂ€tze ist fĂŒr das nĂ€chste FrĂŒhjahr die Umgestaltung der Hauptstraße vorgesehen.

- Die Kosten fĂŒr diese Maßnahmen werden im Vermögenshaushalt 2011 eingeplant.

Vor allem wegen dem letzten Punkt ist ein Baubeginn in diesem Jahr nicht mehr möglich. Ganz genaue Termine kann man uns derzeit aber noch nicht nennen.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 06. Juli:
Der Umbau der Hauptstraße in Tegernsee hat Ă€hnliches Streitpotential wie der Steg im See. Beides wird auch gerne als gemeinsames Thema betrachtet, weil jeder Punkt fĂŒr sich alleine nur wenig Sinn macht. Vor allem der Steg macht ohne eine attraktivere Hauptstraße nur wenig her, weil dann wirklich die Gefahr besteht, dass erstens die Touristen die Hauptstraße (und die ansĂ€ssigen GeschĂ€fte) einfach meiden wĂŒrden und zweitens ein Steg nur Sinn macht, wenn die Menschen auch irgendwo Parken können. Und genau das ist bisher in Tegernsee ein wirkliches Problem.

Geplant ist ein Parkhaus

Darum geht der Umbau der Hauptstraße auch einen ganzen Schritt weiter und umschließt auch die Planung eines neuen Parkhauses auf dem Horn-Anwesen. Bis zu 146 ParkplĂ€tze sollen dort entstehen. Das Parkhaus wird aber der letzte Schritt der kompletten Umbaumaßnahmen sein. “Bis die Finanzierung fĂŒr das Parkhaus steht wird sicherlich noch dauern”, sagte auch BĂŒrgermeister Janssen auf der letzten Stadtratssitzung zu dem Punkt. Wir werden uns das Parkhausthema in einem gesonderten Beitrag nochmal etwas genauer anschauen.

Straße wird schmaler

Im Vordergrund steht jetzt erstmal der Umbau der Hauptstraße. Das Projekt hat sowohl zeitlich, wie auch finanziell momentan PrioritĂ€t im Tegernseer Rathaus. Wie auf dem Plan zu erkennen ist, soll die Hauptstraße mehr oder weniger in Richtung See verschoben und insgesamt verschmĂ€lert werden. Die Straßenbreite soll zukĂŒnftig nur noch 6,75 Meter betragen. Das ist die vorgeschrieben Mindestbreite fĂŒr Bundesstraßen aber deutlich weniger als die Hauptstraße bisher hatte. Außerdem soll gegenĂŒber vom Hotel Guggemos eine Querungshilfe fĂŒr FußgĂ€nger gebaut werden. Die Querungshilfe dient gleichzeitig als Linksabbiegespur fĂŒr das geplante Parkhaus. Die roten FlĂ€chen im Plan sind die neuen Gehwege, die gestrichelten Linien (sehen ein bisschen aus wie Schienen) sind die bisherigen Bordsteinkanten. Hellgelb sind die neuen ParkplĂ€tze eingezeichnet. Die Straße selbst soll mit einem gepflasterten Rinnstein eingefasst werden (auf dem Plan als dreireihige schwarze KĂ€stchen zu erkennen) FĂŒr eine genauere und Zoombare Ansicht haben wir das PDF-Dokument hier zum Download.

Das ist der Plan fĂŒr die neue Hauptstraße in Tegernsee (ein Klick auf das Bild bringt eine grĂ¶ĂŸere Ansicht)

Die VerschmĂ€lerung der Straße und das VerrĂŒcken in Richtung See soll zwei Vorteile bringen: Zum einen wird der Gehweg auf der Bergseite so um ca. 50 cm verbreitert und misst in Zukunft an der schmalsten Stelle etwa 2,20 Meter. Außerdem sollen die ParkplĂ€tze lĂ€ngs zur Straße an der Bergseite von bisher 1,50 Meter auf 2 Meter verbreitert werden. Im Gegenzug wird der Gehweg auf der Seeseite allerdings an einigen Stellen schmaler, bzw. maximal gleich bleiben. Vor dem Hotel Guggemos soll die Maximalbreite nach dem Umbau nur mehr 1,50 Meter betragen – das wird mit zwei KinderwĂ€gen dann schon eng.

Viele offene Punkte

Und dann ist man auch schon bei den vielen “Wenns und Danns und Abers”, die das Projekt mit sich bringt. So wird im Tegernseer Rathaus zum Beispiel darauf spekuliert, dass das Hotel Guggemos demnĂ€chst einen Investor findet, der das GebĂ€ude abreißen und neu bauen wird. Das soll er dann aber bitte etwas weiter weg von der Straße machen – dann hat man wieder einen schönen, breiten Gehweg. So sieht es der Plan vor. Bisher gibt es aber weder einen Investor, noch fertige PlĂ€ne fĂŒr einen in Richtung See versetzten Neubau.

ParkplÀtze fallen weg

Dann sind da noch die Umbaumaßnahmen und die Parkplatzsituation: Wenn die Hauptstraße erneuert wird, fehlen danach fĂŒnf StellplĂ€tze an der Straße – StellplĂ€tze fehlen aber auch jetzt schon massenweise. Aber auch das sieht man im Rathaus nicht als Problem. Wenn man mit dem Bau anfĂ€ngt, will man gerne sofort das Haus am Hornanwesen abreißen und dort ĂŒbergangsweise ParkplĂ€tze schaffen bis das Parkhaus steht. 16 neue ParkplĂ€tze sollen so hinzu kommen. Man beruft sich darauf, dass “ein Abriss die einzig wirtschaftliche Lösung ist”. Das GebĂ€ude ist im Inneren sehr verbaut. Unterschiedliche Stockwerkshöhen, Stockwerke, die keinen Zugang vom Treppenhaus haben und eine schlechte Bausubstanz sind die Argumente. “Ein zweites Maximilian wollen wir hier nicht haben”, sagte BĂŒrgermeister Janssen dazu.

Ein Abriss mĂŒsste aber möglichst schnell auch in einen Neubau des Parkhauses ĂŒbergehen. Die Finanzierung dafĂŒr steht bisher allerdings noch nicht endgĂŒltig. Die Kosten sind in den ersten EntwĂŒrfen mit rund 3,5 Millionen fĂŒr das Parkhaus geplant. Hinzu kommen nochmal rund 1 Million fĂŒr den Neubau des GebĂ€udes an der Straße und ganz zum Start erstmal geschĂ€tzte 100.000 Euro fĂŒr den Abriss und die Errichtung der 16 ÜbergangsparkplĂ€tze.

Baukosten alleine fĂŒr die Straße: 350.000 Euro

Die Gesamtkosten fĂŒr den Straßenumbau werden zum jetzigen Zeitpunkt mit rund 350.000 Euro veranschlagt. Plus die erforderlichen 100.000 Euro fĂŒr den Abriss und die ParkplĂ€tze am Horn-Anwesen also grob 450.000 Euro. Wie die Finanzierung genau aussehen soll, werden wir auch in einem gesonderten Beitrag genauer betrachten. Hier wollen wir erstmal nur die PlĂ€ne vorstellen.

Noch einige Bilder zur Verdeutlichung:

Auf dem Horn Anwesen soll ein Parkhaus entstehen - so sieht es zumindest der Plan vor

Ähnlich wie jetzt soll die Straße mit einem gepflasterten Rinnstein eingefasst werden

Die neue Engstelle: Vor dem Hotel Guggemos wird die Gehwegbreite nur mehr 1,50 Meter betragen

Seesauna Tegernsee: Mehr als 500.000 Euro Verlust in 2009

Blick von der Seesauna Tegernsee / Quelle: Rolf Kaul

ErgÀnzung vom 07. Dezember / 21:55 Uhr
Interessante Information aus der vor einer Stunde zu Ende gegangenen Stadtratsitzung in Tegernsee. Norbert Kruschwitz, Direktor der Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe (TKV), hat heute Abend die Zahlen fĂŒr den Jahresabschluß 2009 der TKV vorgestellt. Dabei kam auf Nachfrage durch Stadtrat Andreas ObermĂŒller heraus, dass das Medius-GebĂ€ude (ehemaliges Hallenbad) und die Seesauna im vergangenen Jahr einen Gesamtverlust in Höhe von 800.397 Euro erwirtschaftet haben. Dabei schlĂ€gt die Seesauna alleine mit 512.685 Euro zu Buche. Darin enthalten sind zwar auch Abschreibungen in Höhe von 328.716 Euro. Aber der rein operative Verlust aus dem laufenden Betrieb der Seesauna und Strandbad zusammengenommen belĂ€uft sich immer noch auf 183.969 Euro.

Eine stolze Summe fĂŒr eine Institution, die zwar auf der einen Seite die AttraktivitĂ€t des Ortes erhöht. Andererseits aber auch von sehr vielen TagesgĂ€sten aus MĂŒnchen und Umgebung genutzt wird, die ansonsten in Tegernsee wenig Geld lassen.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 29. September mit der Überschrift “Erweiterung der Tegernseer Seesauna: Warum BĂŒrgermeister Janssen keine Öffentlichkeit bei der Entscheidungsfindung will”:
Der Tegernseer Seesauna geht es gut. Scheinbar zu gut. Denn tĂ€glich kommen bis zu 200 GĂ€ste in die Sauna, die derzeit nur fĂŒr 140 Personen ausgelegt ist. In dieser Situation hat man sich bei der TKV (Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe) eine Lösung einfallen lassen: Zusammen mit dem Betreiber Monte Mare will man einen Ruhe-Pavillon mit 20 PlĂ€tzen bauen. DafĂŒr braucht man nur etwas GrundstĂŒck vom Strandbad und 160.000 Euro von der Stadt.

Eingabeplan der Seesauna. Die Erweiterung ist der 66 qm große Pavillon mit ca. 20 RuheplĂ€tzen (gelb)

So weit so gut. Doch nun wird`s komisch.

Der Werkausschuss hĂ€tte in seiner Sitzung vom 14. September ĂŒber den Bauantrag der TKV beraten sollen. Das SchaugerĂŒst an der Seesauna stand. Aber die Sitzung wurde kurzfristig von BĂŒrgermeister Peter Janssen abgesagt. BegrĂŒndung Fehlanzeige.

Doch damit nicht genug. Da das Thema auch privatrechtliche VertrĂ€ge mit dem Architekten und Planer umfasst, und solche Themen prinzipiell in nicht-öffentlichen Stadtratssitzungen besprochen werden, dachte sich Peter Janssen, dass man auch gleich mal die Baugenehmigung fĂŒr die Erweiterung (immer öffentlich) und die damit verbundenen Kosten in Höhe von 160.000 Euro durchwinken kann. Sozusagen auf dem “nicht-öffentlichen kurzen Dienstweg”.

“Dieser Vorgang ist zwar ungewöhnlich. Aber erklĂ€ren können wir uns das auch nicht.” so die Aussage aus der Tegernseer Verwaltung. Peter Janssen war dazu leider nicht erreichbar.

“Lass uns das doch in der nicht-öffentlichen besprechen”

Diese Form der “Nicht-Öffentlichkeitsarbeit” ist rechtlich unzulĂ€ssig und trotzdem kann man sie ab und zu sogar live in den Sitzungen beobachten. Aussagen wie “Lass uns das doch in der nicht-öffentlichen besprechen” hört man immer wieder.
Mit dieser Vorgehensweise wird natĂŒrlich von Seiten der Verantwortlichen versucht potentiell kritische Themen an der Öffentlichkeit vorbei zu schleusen. Und es wird vor allem bewusst in Kauf genommen, dass dies einen ganz klaren Verstoss gegen die bayerische Gemeindeordnung darstellt.
Denn unter §52 GO steht zwar, dass die Sitzungen grundsĂ€tzlich öffentlich stattzufinden haben. Und dass nicht-öfffentliche Sitzungen die Ausnahme darstellen sollten und immer begrĂŒndet werden mĂŒssen. Aber leider haben Verstösse gegen den Grundsatz der Öffentlichkeit nicht die UngĂŒltigkeit der gefassten BeschlĂŒsse zur Folge. Das bedeutet, wenn ein BĂŒrgermeister keine Öffentlichkeit will, hat er nichts zu befĂŒrchten.

Politisches Fehlverhalten? Wozu gibt`s eine kritische Presse!

Die politischen Konsequenzen dieses Handelns stehen jedoch – zumindest langfristig – außer Frage. Einzige Voraussetzung: Es muss eine kritische Presse da sein, die das Fehlverhalten dokumentiert. Wenn das kontinuierlich geschieht, wird nĂ€mlich schnell klar, dass eine Geheimhaltungspolitik betrieben wird. Und eine solche Politik wird auf Dauer nie im Interesse der WĂ€hler sein.
Ob es dabei um existenzielle Fragen oder “Durchwink-Themen” wie die Erweiterung der Seesauna geht, ist zweitrangig. Entscheidend ist das Signal, dass von diesem Verhalten ausgeht.

Doch was bedeutet das fĂŒr die Erweiterung der Seesauna?

Die Erweiterung wird kommen. So oder so. Niemand wird gegen die unzulÀssige Art der Entscheidungsfindung aufbegehren. Warum auch? Die Aussichten wÀren minimal.

Das Schlimme dabei ist, dass man als außenstehender BĂŒrger nicht einschĂ€tzen kann, ob die Entscheidung sinnvoll war. Fragen wie ….

Welche Argumente gab es dafĂŒr?
Gab es kritische Stimmen von den ĂŒbrigen Stadtratsmitgliedern?
Wenn der Platz eng wird, wird er dann nicht hauptsÀchlich in den Saunen eng?
HÀtte man also nicht eher neue Saunen bauen sollen, anstatt LiegerÀume?
Was hat das langfristig fĂŒr Auswirkungen auf das Strandbad?
Wie setzen sich die 160.000 Euro zusammen?

…. wird niemand beantworten können. Denn die Öffentlichkeit durfte ja nicht dabei sein, als die Entscheidung getroffen wurde.

Fatal fĂŒr die Politik ist einerseits der Unmut, der dadurch bei den BĂŒrgern entsteht. Und andererseits die Spekulationen, die aufkommen. Sehr schön zu sehen an einem Leserkommentar zu dem Thema bei Merkur-Online. Da meint der User “Tegernseer Taktik”:

Mich wĂŒrde es nicht wundern, wenn hier eine Salamitaktik angewendet wird, um “scheibchenweise” die Seesauna zu vergrĂ¶ĂŸern und langfristig das Strandbad sterben zu lassen. Ist vielleicht einfacher auf diese Art, als eine Konfrontation mit LRA und Anlieger einzugehen.
Erst mehr Platz fĂŒr RuherĂ€ume, dann hat es zu wenig SaunaplĂ€tze…. Also mal schnell noch 1-2 zusĂ€tzliche Saunen gebaut….usw.usf…

Obwohl. Ist diese Spekulation tatsÀchlich so abwÀgig?

Anmerkung: Die Aufnahme ist mit freundlicher Genehmigung von Rolf Kaul veröffentlicht.

Diesellok rammt Auto kurz vor dem Bahnhof Tegernsee – zur Übung!

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Hier eine Pressemitteilung der Bayerischen Oberlandbahn, angereichert mit einigen interessanten Bildern:

Am letzten Samstagvormittag haben die Bayerische Oberlandbahn (BOB) und die Feuerwehren Tegernsee und Gmund einen Unfall simuliert, um einen Rettungseinsatz zu proben. Dazu stellte die Feuerwehr auf einem BahnĂŒbergang beim Bahnhof Tegernsee zwei Pkws ab.

Inszeniert wurde, dass diese den BahnĂŒbergang aufgrund der winterlichen Straßensituation nicht mehr verlassen konnten, wĂ€hrend sich gleichzeitig eine Diesellok nĂ€herte. Beide Autos wurden von der Lok gerammt und anschließend in die Bahnstrecke geschoben.

FĂŒnf Personen und ein BOB-LokfĂŒhrer stellten sich als Statisten fĂŒr die Rettung zur VerfĂŒgung. Mit einem Schienenrollwagen musste die Feuerwehr ihr Bergungsmaterial zum ausgesuchten Unfallort fahren sowie nach der Bergung die sechs Personen entsprechend wieder zurĂŒck. Die gesamte Rettungsaktion dauerte rund 40 Minuten.

BOB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Heino Seeger und der Erste Kommandant der Feuerwehr Tegernsee, Michael Haller, waren sehr zufrieden. Feuerwehr, Rotes Kreuz und BOB-Notfallmanager waren schnellstens vor Ort und arbeiteten professionell zusammen.

Wir sind sehr froh, dass wir mit der BOB einen engagierten Partner gefunden haben, mit dem wir regelmĂ€ĂŸig solche Übungssituationen simulieren können. Durch das hervorragende Zusammenspiel mit der BOB können wir uns auf die verschiedensten UmstĂ€nde praxisbezogen vorbereiten.

erklÀrt Michael Haller und Heino Seeger ergÀnzt:

Die ehrenamtlichen Helfer retten und schĂŒtzen Menschenleben, wenn nötig auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens. NatĂŒrlich ist es fĂŒr uns da selbstverstĂ€ndlich, die wertvolle Arbeit der Feuerwehr zu unterstĂŒtzen.

Hier noch die Fotostrecke der Übung am Samstag Nachmittag.

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

“Die Meldemoral der Vermieter am Tegernsee lĂ€sst teilweise zu wĂŒnschen ĂŒbrig”

Franz Hafner, BĂŒrgermeister von Rottach-Egern

Franz Hafner, BĂŒrgermeister von Rottach-Egern

Auf den ersten Blick ist die Gleichung sehr simpel: Stimmt die Moral nicht, erhöht man die Kontrollen.
Mehr Kontrollen = höhere Moral = höhere Einnahmen aus dem Kurbeitrag. So zumindest in Rottach-Egern und zukĂŒnftig wohl auch in den anderen Tal-Gemeinden, in denen extra eine Firma mit der Kontrolle und ausfĂŒhrlichen ÜberprĂŒfung der Meldescheine beauftragt wird.

Laut Franz Hafner, BĂŒrgermeister von Rottach-Egern möchte man zwar nicht primĂ€r viele Vermieter ĂŒberfĂŒhren. Aber “es geht um viel Geld, dass uns verloren geht. Da sind die 7.500 Euro, die wir fĂŒr die Firma in den ersten sechs Monaten zahlen, locker wieder drin.”

1,60 Euro pro Tag und Gast – doch was macht die Gemeinde damit?

Das Problem sind die schwarzen Schafe, wie Georg Overs gegenĂŒber dem Merkur betont. “Die meisten Vermieter sind ehrlich.” Und die meisten Vermieter fĂŒhren den Kurbeitrag in Höhe von 1,60 Euro – 2 Euro pro Tag, den sie von den GĂ€sten erhalten, auch an die Gemeinde ab. Diese verwendet dann das Geld beispielsweise fĂŒr den Ausbau der touristischen Infrastruktur.

ZukĂŒnftig will man diesen “schwarzen Schafen” in den Reihen der Vermieter mit der angesprochenen Firma auf die Schliche kommen. Dabei bucht die jeweilige Gemeinde ein Zeitkontingent, je nachdem wie viele uneinsichtige Vermieter es gibt. Oder genauer gesagt noch gibt. Denn nach der oben beschriebenen Gleichung dĂŒrfte sich das Problem ja bald erledigt haben.

Als einziges Problem dabei könnte sich heraustellen, dass die Moral als solches in den jeweiligen Gruppen oft sozial anerkannt, zumindest aber nicht als negativ eingestuft wird. Was bedeutet, dass die NichtabfĂŒhrung des Kurbeitrages eventuell tiefergehende GrĂŒnde hat, die durch eine reine Kontrolle nicht zu lösen sind.
Wobei wir wieder bei Franz Hafner wĂ€ren, der ja die (Melde)Moral verbessern will und keinen Überwachungsstaat bzw. Gemeinde einfĂŒhren möchte.

Regelt sich die Situation mit der Zeit von selbst?

Schwierige Situation also, die sich möglicherweise mit der Zeit von selbst regelt. SpĂ€testens wenn alle Vermieter Internet haben, die BerĂŒhrungsĂ€ngste zu diesem Medium abnehmen und sie dann auch mit dem elektronischen Meldeschein zurechtkommen, um die 1,60 Euro fĂŒr den Ein-Tages-Übernachtungsgast abzufĂŒhren, ohne dazu extra in die TTT fahren zu mĂŒssen.

Diese Vermieter kann man natĂŒrlich als schwarze Schafe bezeichnen. Eventuell könnte man Ihnen aber auch einfach nur eine gewisse Skepsis in Sachen Internet unterstellen.

Rottach-Egern hat sich entschieden und wird die Meldekontrolle die nĂ€chsten 6 Monate testen. Danach wird dann eine Kosten-/Nutzen-Rechnung aufgestellt um zu entscheiden ob man die ausfĂŒhrende Firma noch braucht oder in welchem Maße.

NĂ€chste Stadtratssitzung in Tegernsee: Masterplan voraus!

Stadtratsitzung in Tegernsee am 07. Dezember 2010

MasterplĂ€ne sind gerade groß in Mode. Den Eindruck könnte man zumindest in Tegernsee bekommen. Da wĂŒnscht sich der Bauausschuss einen Masterplan fĂŒr die Gestaltung des Westerhofs, damit dieser nicht mehr wie ein ĂŒberdimensionaler “Riegel” ĂŒber der Stadt thront.
Und der Verwaltungsausschuss debatiert ĂŒber den Masterplan “Tourismus fĂŒr die Alpenregion Tegernsee Schliersee”, bei dem die Stadt ihren Finanzierungsanteil und das Gesamtkonzept fĂŒr die nĂ€chsten Jahre absegnet.

Beiden Themen ist allerdings eigen, dass sie auf der Tagesordnung der Tegernseer Stadtratssitzung stehen. Diese findet am kommenden Dienstag, 07. Dezember ab 18:30 Uhr im Tegernseer Rathaus statt.

Welche Punkte sonst noch auf der Tagesordnung der letzten Sitzung vor der Winterpause stehen, kann man in der offiziellen Einladung der Stadt nachlesen:

Stadtratsitzung in Tegernsee am 07. Dezember 2010

Langlaufen am Tegernsee: Erste Loipen haben geöffnet – Skating und Klassisch möglich

Tegernseer Winterfest

Anmerkung vom 04. Dezember / 11:32 Uhr
Mittlerweile sind auch weitere Loipen am Tegernsee eröffnet worden. Beispielsweise ist die Wiesseer Loipe am Rohbogen – sozusagen die Erweiterung der Finsterwalder Runde – eröffnet. 14 Kilometer Klassisch, 12 Kilometer Skating. Oder auch die Ostiner Ortsloipe.

Hier die aktuellste Übersicht:

LoipenĂŒbersicht Tegernseer Tal / Stand: 04. Dezember 2010

Wer tagesaktuell informiert bleiben möchte, kann dies auf der Seite tegernsee.com im Bereich Wintersport tun. Dort findet man diese Übersicht ebenfalls.

Die Loipe in Finsterwald wurde heute prĂ€pariert - derzeit aber nur fĂŒr Skating

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 02. Dezember:
Durch den Neuschnee der letzten Tage liegt auch im Tal mittlerweile genĂŒgend Schnee. Auf den ersten Blick sollte das zum Langlaufen auch absolut ausreichen. Jetzt mĂŒssten nur noch die Loipen in Bad Wiessee, Gmund, Kreuth und Rottach-Egern gespurt werden.

Wobei um genau zu sein sind die Langlaufloipen – zumindest fĂŒr Skating – in Gmund (6 Kilometer ab Finsterwald) und Kreuth (20 Kilometer zwischen Kreuth und GlashĂŒtte) befahrbar.

DarĂŒberhinaus hat in Rottach-Egern die Loipe auf der Sutten mit 2 Kilometer Klassich und 3 Kilometer Skating bereits geöffnet.

Und warum jetzt nicht alle Loipen? Und wieso, bis auf die Sutten auf 1000 Metern Höhe, nur Skating und nicht Klassisch?

Auf Nachfrage hat man uns in Rottach-Egern mitgeteilt, dass der Boden im Tal einfach noch zu warm ist: Wenn man das prĂ€parieren wĂŒrde, hĂ€tte man nur Kies und Erde. Gerade fĂŒr die Klassische Loipe reicht es von der Temperatur des Bodens und dem Schnee noch nicht aus.”

Das ist fĂŒr die Klassischen LanglĂ€ufer natĂŒrlich schade; aber laut Aussage von denen, die`s wissen mĂŒssten, nur eine Frage der Zeit.

Wer ĂŒbrigens immer tagesaktuell informiert bleiben möchte, kann dies auf der Seite tegernsee.com im Bereich Wintersport tun. Dort stehen unter dem Reiter Langlauf alle Loipen, deren Zustand und die Art.

Und zum Abschluß hier noch ein Video vom Langlaufen am Tegernsee:

Tegernseer Stimme – Die Woche kompakt: Problem-Schirme, Arbeitslosenzahlen, Seesteg vor Gericht…..

Die aktuelle “Woche kompakt” mit den gesprochenen Nachrichten aus dem Tegernseer Tal vom 27. November bis 03. Dezember:

1. Tegernseer Bauausschuss genehmigt Problem-Schirme in zweitem Anlauf
2. Arbeitslosenzahlen am Tegernsee – entgegen allgemeinen Trend – weiter steigend
3. Umstrittener Seesteg in Tegernsee kommt nĂ€chstes Jahr vor das MĂŒnchner Verwaltungsgericht
4. Sanierung des Kur- und Kongress-Zentrums in Rottach-Egern verzögert sich wegen EU-Richtlinien
5. Die Zeit der WeihnachtsmĂ€rkte hat begonnen – die aktualisierte Übersicht auf der Tegernseer Stimme

Einfach auf Play klicken!

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Und hier die Texte zum gesprochenen Inhalt:

Bestuhlung und Schirme im Sommer

1. Der Tegernseer Bauausschuss hatte es sich nicht leicht gemacht nach der umstrittenen Entscheidung vom September, bei der BrĂ€ustĂŒberl-Wirt Peter Hubert mit seinem nachtrĂ€glichen Antrag fĂŒr den Biergarten gescheitert war.

Diverse GesprĂ€che und Ortsbesichtigungen fĂŒhrten schlußendlich zu einem erneuten Bauantrang, der am letzten Montag einstimmig angenommen wurde. Dabei haben sich Antragssteller und Verwaltung auf einige Änderungen am Biergarten geeinigt.
Die wichtigsten Punkte sind dabei die Reduzierung der SitzplĂ€tze um 10% und der BeschirmungsflĂ€che um 20%. DarĂŒberhinaus wird die Terasse auf einer Breite von 50cm eingegrĂŒnt und die Schirme verlieren die verbaute Beleuchtung.

BĂŒrgermeister Janssen zeigte sich sehr zufrieden mit der Lösung und betonte, dass damit der “Autoscooter-Eindruck” weg sei.

Arbeitslosenzahlen Tegernseer Tal

2. Wie schon im Oktober ist der zunehmende Trend bei den Arbeitslosenzahlen im Tegernseer Tal weiter spĂŒrbar. Er hat sich sogar noch beschleunigt, wobei dieser Effekt, der gegenlĂ€ufig zum deutschlandweiten Trend ist, stark mit der touristischen AbhĂ€ngigkeit des Tals zusammenhĂ€ngt.

Insgesamt ist zwischen Oktober und November 2010 der Bestand an Arbeitslosen in den fĂŒnf Talgemeinden um 25% gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen aber
deutlich rĂŒcklĂ€ufig. Und somit dĂŒrfte im kommenden Winter die saisonal bedingte Arbeitslosigkeit am Tegernsee auch wieder zurĂŒckgehen.

3. Über den umstrittenen Seesteg wird im nĂ€chsten Jahr das Verwaltungsgericht MĂŒnchen entscheiden. Einige Anlieger, darunter auch das Tegernseer Brauhaus, hatten gegen den Bau geklagt.
Zur Vorbereitung auf das Verfahren muss die Stadt Tegernsee nun eine Stellungnahme erarbeiten, in der sie unter anderem auf die möglichen Argumente fĂŒr den Bau des Stegs eingehen soll. SpĂ€testens im Januar wird der Schriftsatz das Rathaus in Richtung Gericht verlassen, so BĂŒrgermeister Janssen.
Verhandlungsbeginn in MĂŒnchen wird voraussichtlich MĂ€rz nĂ€chsten Jahres sein.

Kur- und Kongress-Saal

4. Eine ungeplante Ausschreibung wird den Umbau des Rottacher Kur- und Kongress-Saals um 3-4 Monate nach hinten verschieben. Der Grund ist die bisher nicht vorgesehen EU-weite Ausschreibung der Architekturleistung.

Bisher hatte der Rottacher Architekt Andreas Erlacher als alleiniger Dienstleister fungiert. Nach einer routinemĂ€ĂŸigen ÜberprĂŒfung musste die Gemeinde diese Leistung allerdings in einem umfangreichen Verfahren ausschreiben lassen.

Die endgĂŒltige Entscheidung wer von den 5 ĂŒbriggeblienen Bewerbern das Rennen gemacht hat, wird am 14. Dezember im Rottacher Gemeinderat verkĂŒndet. Ärgerlich ist die Verzögerung, da das Kultur-Zentrum somit im kompletten nĂ€chsten Jahr nicht vermietet werden kann. Und dieses Geld fehlt der Gemeinde bei Ihren umfangreichen Investitionen.

5. Unsere letzte Meldung hatten wir zwar schon letzte Woche drin. Aber sie ist deswegen nicht minder aktuell. Denn dieses Wochenende geht es weiter mit den WeihnachtsmÀrkten im Tegernseer Tal.

Die aktuelle Übersicht ĂŒber alle WeihnachtsmĂ€rkte und sonstigen Weihnachtlichen Veranstaltungen am Tegernsee finden Sie auf der Tegernseer Stimme unter dem Suchbegriff “Weihnachten”.

WofĂŒr steht “Die Woche kompakt”: Es handelt sich hierbei um ausgewĂ€hlte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form, gesprochen und somit als Audio-Datei verfĂŒgbar. Immer am Samstag Vormittag. Zum Nachhören, Reinhören oder einfach zum Erstenmalhören.

Vor allem fĂŒr die Leser, die unter der Woche wenig Zeit haben, versuchen wir damit die “wichtigsten” Informationen aus einer Woche in gesprochener Form zusammenzufassen.