Donnerstag, 23. Februar 2012 (01:11 Uhr)

Die Tegernseer Netzgemeinde – Normaloalarm im Internet

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Immer öfter ist in der Politik von der “Netzgemeinde”, den “Internetbürgern” und ähnlichem die Rede. Den Begrifflichkeiten liegt der Versuch zugrunde, eine sich schnell ändernde Gesellschaft irgendwie greifbar zu machen. Nach dem Motto: Das geht uns nichts an, das ist ein Thema der “Netzgemeinde”.

Gibt es also auch am Tegernsee eine “Netzgemeinde”? Eine Religion der “Internetbürger”? Weiterlesen…

Brennpunkt Transparenz

ACTA ad acta: Von Berlin über München zum Tegernsee

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ACTA bringt die Menschen auf die Straße. Alleine in München waren gestern 16.000 Demonstranten unterwegs, um gegen das umstrittene Urheberrechts-Abkommen zu protestieren.

Auch in Augsburg, Regensburg, Hamburg, Berlin und vielen anderen deutschen und europäischen Städten hatten sich zehntausende Menschen friedlich zusammengefunden. Ich selbst war in Berlin auf der Straße. Weit weg vom Tegernsee. Und doch kamen mir die Themen bekannt vor. Weiterlesen…

Lokale Medien

Unabhängige Berichterstattung – aber wie lange kann das gutgehen?

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Wir berichten nunmehr seit knapp zwei Jahren online über das Tegernseer Tal. Doch das Angebot der Tegernseer Stimme gibt es in ähnlicher Form auch in anderen Gebieten Deutschlands. Lokale Onlinemedien, die unabhängigen Journalismus bieten wollen.

Dabei stellen wir uns in letzter Zeit die Frage, wie man sich diese Form von Unabhängigkeit bewahren kann? Und zwar ohne in die Falle aus Verquickungen und Abhängigkeiten zu treten. Weiterlesen…

Leben und Arbeiten am Tegernsee

Neue Modelle braucht das Land

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Laut einer Umfrage des Branchenverbandes BitKom aus 2010 wollen knapp 40% der Menschen teilweise oder komplett von zu Hause aus arbeiten.

Technisch ist das heute eigentlich kein Problem mehr: Schnelles Internet, Notebook, ein Schreibtisch und fertig ist das Home-Office. Und seit kurzem hat man ja auch in Moosrain die Hürde “schnelles Netz” im Griff. Weiterlesen…

Kommunale Transparenz

“Gibt es etwas zu verbergen?”

Ergänzung vom 13. Januar / 12:01 Uhr

Wie angekündigt haben wir uns nach der Entscheidung des Wiesseer Gemeinderates eine Live-Berichterstattung kategorisch auszuschließen und darüberhinaus den Zuhörern zu verbieten aus den Sitzungen direkt Informationen in das Internet zu stellen, bei Bürgermeister Peter Höß nach den genauen Gründen erkundigt.

Das Wiesseer Rathaus zeigt sich normalerweise kooperativ. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister sowie Geschäftsleiter Michael Herrmann ist professionell. Was uns jedoch bei diesem Thema überrascht hat ist die Vehemenz mit der im Wiesseer Rathaus Antworten zurückgehalten, Informationen verschleppt und wenn überhaupt ausweichend geantwortet wird. Weiterlesen…

Facebook nutzen und verstehen

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Die Alten treffen sich zum Ratschen im Bräustüberl oder im Moschner. Eigentlich nichts anderes machen die Jungen, die sich im Internet treffen: Sie ratschen, plaudern und unterhalten sich. „Das kostet nichts, und man kommt schnell ins Gespräch“, weiß auch der 15-jährige David.

David ist da, wo gerade fast alle sind – und nicht nur die Jungen: bei Facebook. 800 Millionen Mitglieder zählt die Seite aktuell. Weiterlesen…

Social Media vorgelebt – das Bräustüberl unter den 10 erfolgreichsten Betrieben Deutschlands

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Im August waren es 10.000 Fans auf facebook. Und bereits da konnte man von einem erfolgreichen Jahr sprechen.

Nachdem aber im September die Fans der Tegernseer Brauerei integriert wurden ist das Wachstum förmlich explodiert.

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“Freiheit vor Ort – Handbuch kommunaler Netzpolitik”

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Kurz vor dem Jahreswechsel wollen wir ein Buch für kommunalpolitisch interessierte Menschen vorstellen: “Freiheit vor Ort – Handbuch kommunaler Netzpolitik“.

Wie der Titel schon sagt, behandelt das Buch die Chancen und Möglichkeiten kommunaler Politik durch das Internet.

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DSL in Gmund: Die Zukunft sieht anders aus

Alfons Besel spricht sich für eine Zukunftslösung aus.

Moosrain, Ostin, Festenbach – die Außenbezirke Gmunds sind notorisch unterversorgt mit schnellem Internet. Für zwei der drei Ortseile gibt es eine Lösung. Festenbach geht dagegen “leer” aus.

Nicht ohne Grund, wie Geschäftsleiter Alfons Besel betont.

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Politischer Ernst in Bad Wiessee

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Im Tegernseer Tal steht die Zeit manchmal still. Und manchmal dreht sie sich sogar zurück, wie am letzten Dienstag im Wiesseer Gemeinderat. Denn dort hat man kurzerhand die Gemeindeordnung an die neuen Medien “angepasst”. Verboten ist neuerdings jegliche Art von Liveberichterstattung.

Bedeutet nicht nur Bild- und Tonaufnahmen sind in den öffentlichen Sitzungen nicht erlaubt, sondern zukünftig auch Textübertragungen.

Passen Sie also auf, dass Sie keine SMS aus einer der nächsten Gemeinderatssitzungen schreiben oder über ihr Handy etwas in ihr Facebook-Profil posten. Ihnen droht der Rauswurf. Möglicherweise auch schlimmeres. Weiterlesen…

Politik im sozialen Netz? Zwei Ausnahmen aus dem Tegernseer Tal

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Sucht man in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter nach unseren Gemeindepolitikern, ist derzeit kaum einer zu finden. Die Gründe sind vielschichtig, wie uns einige Gesprächspartner erzählen.

Doch wäre es heutzutage nicht eher “normal”, sich beispielsweise auf Facebook zu präsentieren und so den Kontakt mit den Bürgern zu suchen. Überwiegen bei der Nutzung Chancen oder Risiken?
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Transparente Politik: Wie die kleine Gemeinde Seelbach anderen zeigt, was die Zukunft ist

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Ergänzung vom 22. November / 10:47 Uhr
Vor einigen Wochen ging eine Anfrage an die fünf Talbürgermeister raus. In der hatten wir ganz allgemein um eine kurze Stellungnahme gebeten, wie die Gemeinden zu einer Live-Berichterstattung nach dem Beispiel Passaus oder der 5.000-Einwohner-Kommune Seelbach stehen.

Interessanterweise haben ein paar Bürgermeister das Thema an ihre Gemeinderäte weitergeben. Sozusagen als offizielle Anfrage der Tegernseer Stimme über die Gemeinderatssitzungen per Video berichten zu dürfen. Weiterlesen…

Wir in Bayern und am Tegernsee: Schlusslicht bei politischer Transparenz

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Weil sich die Menschen nicht richtig informiert fühlen, rufen gerade im lokalen Umfeld viele Projekte Misstrauen und Gegenbewegungen hervor.

Egal ob ein Lanserhof Marienstein oder ein Bahnhof in Stuttgart. Am Ende geht es schnell um ernsthafte Anfeindungen, wie der F.A.Z.-Blogger Don Alphonso in einem Kommentar zur “Schlacht” um das Gut Kaltenbrunn Weiterlesen…