Dienstag, 21. Mai 2013

Neues Bistro im Rottacher Seeforum steht kurz vor der Eröffnung

Ein Vermarkter fürs “Sissi”

Wenn am 12. Dezember das Rottacher Seeforum öffnet, hat die knapp 18-monatige Umbauphase ein Ende. Ursprünglich sollte die Eröffnung im März 2012 vonstatten gehen. Doch Probleme mit Brandschutzbestimmungen sowie der Decke verhinderten einen früheren Termin.
Aber nicht nur das Datum für die Wiedereröffnung musste nach hinten verschoben werden, auch die Kosten stiegen mit Dauer der Arbeiten, bei denen unter anderem ein neues Bistro entstand.

So sagte Bürgermeister Franz Hafner vor einem Jahr: “So wie es derzeit aussieht werden wir mit knapp fünf Millionen Euro rechnen müssen. Das wären dann etwa 700.000 Euro mehr als im Budget eingeplant.”

Im Erdgeschoss des sanierten Kur- und Kongress-Saals wird das Bistro beheimatet sein.

Mittlerweile sind alle Böden verlegt, die Decke installiert und die kompletten Sanierungsarbeiten auf einem guten Weg: “Wir sind zuversichtlich, dass der Termin ohne Probleme gehalten werden kann”, so hört man aus dem Rottacher Rathaus.

Produkte aus dem Tegernseer Tal – soweit möglich

Dabei soll, trotz der laufenden Bauarbeiten, ein Teil des Gebäudes bereits in Kürze in Betrieb genommen werden. Das neue Bistro mit dem Namen Sissi Cafe und Bar wird im Erdgeschoss des sanierten Baus liegen und am übernächsten Samstag eröffnen.

Geplant ist zwar, dass Bräustüberl-Wirt Peter Hubert grundsätzlich für die komplette Gastronomie im neuen Bürgerzentrum verantwortlich ist. Doch das Bistro hat ein anderer gepachtet: Julian Siebach, der gleichzeitig auch die Vermarktung des ehemaligen Kur- und Kongress-Saals übernimmt, wird das Bistro von einem eigenen Team betreiben lassen.

Das Konzept erläutert Siebach folgendermaßen:

Wir haben hier einen schönen großen Raum mit bis zu 30 Sitzplätzen. Und noch mindestens 40 weitere Plätze, auf denen die Gäste draußen auf der Holzterasse sitzen können.

Wenn wir in eineinhalb Wochen starten, werden wir bei den Speisen alles um das Thema Brot anbieten. Dabei ist uns wichtig, dass entweder das Kriterium saisonal, regional oder Bio erfüllt wird. Bedeutet: Keine Erdbeeren im Winter, kein Kohl im Sommer.

Vor allem den regionalen Aspekt möchte Siebach im neuen Bistro umsetzen. Lokale Anbieter aus dem Tegernseer Tal stehen für ihn an erster Stelle. “Wenn das nicht möglich ist, weil die Produkte fehlen, suchen wir selbstverständlich in der umliegenden Region.”

Das Bistro soll zukünftig auch eine Art Anlaufstelle für Interessenten sein, die Räumlichkeiten im angeschlossenen Seeforum buchen wollen. Dabei zeigt sich der Eventmanager von dem sanierten Gebäude sowie dessen Möglichkeiten begeistert: “Da hat die Gemeinde ein richtig tolles Ding hingestellt. Die Einrichtung, die technischen Möglichkeiten, das Flair – wir sind ziemlich überzeugt, dass die Veranstalter das Seeforum gut annehmen werden.”

Julian Siebach vor dem Eingang zum Sissi

Moderation von Kommentaren

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  • Herbert Richter

    Die “Sissi“ wird dieser Zampano wohl ebenso erfolgreich betreiben, wie seine bisherigen Glanzleistungen in Bad Wiessee.
    Und wo Politik involviert ist, sind Bauzeitüberschreitung und Kostenexplosion garantiert. Nicht eingehaltene Brandschutzbestimmungen (waren bei Umbaubeginn und in der Planungsphase bereits Gesetzeslage) scheinen momentan sehr schick zu sein, siehe Berliner Flughafen und Statiker sind unseren gewählten Schuldenmachern scheinbar auch nicht afin – aber gibts da nicht einen angesagten Architekten?
    Aber warum soll’s im Kleinen klappen, wenn die Grossen schon unsere Billionen verschleudern……..?
    Aber am Ende werden sie sich bei Gelagen wieder gegenseitig die vergoldeten Medaillen umhängen!

    • http://www.tegernseerstimme.de Peter (Tegernseer Stimme)

      Hallo Herr Richter,

      das Thema Brandschutzbestimmungen hat einen andern Hintergrund. Hier der Artikel von August 2011: http://www.tegernseerstimme.de/probleme-beim-kur-und-kongress-saal-der-architekt-hat-sich-nichts-vorzuwerfen-2/27357.html

    • Omeiomei

      Sehr geehrter Herr Richter,

      all Ihre Kommentare, die ich bisher gelesen habe, sind unfassbar polemisch. In diesem Fall ist Ihr Kommentar auch noch inhaltlich falsch und erzeugt ein unzutreffendes Bild. Sie sollten etwas vorsichtiger sein was Sie schreiben und wie Sie es formulieren. Mir stellt es grad echt die Haare auf.

    • troisfois

      herr richter, na na na, ihre kristallkugel in allen ehren (Die “Sissi“ wird dieser Zampano wohl ebenso erfolgreich betreiben, wie seine bisherigen Glanzleistungen in Bad Wiessee.), aber seien sie doch nicht so ein spielverderber. und zampano trifft eher auf wahrsager mit kristallkugel, als auf leute die ganz in echt dem leicht modrigem tal etwas leben einzuhauchen versuchen, wenn auch nicht immer von erfolg gekrönt. jetza seins doch a bisserl positiver, dann klappt das auch mit den nachbarn.
      hochachtungsvoll,
      troifois

      ps den dermatologen und eine vielzahl anderer ärzte habe ich bereits aufgesucht, falls das ihr gutgemeiner apell an mich wird.

  • Herbert Richter

    Sehr geehrte(r) Omei oder wie auch immer,

    wer sinnerfassend des Lesens mächtig ist, wird die causale Plausibilität erkennen und ihr pauschaler Polemikauswurf macht sie beinahe zu einem “bürgernahen“ Politiker…..!
    Da sie anscheinend unter Problemen mit ihren Haaren leiden, empfehle ich ihnen den Bader ihres Vertrauens aufzusuchen oder, sollte jener nicht helfen können, konsultieren sie dringend einen Dermatologen.

    Mit besten Grüßen und einen angenehmen Abend
    HR

  • Wiesseer

    Schönes Objekt, Gratulation Rottach! Aber was soll man sagen: Julian Siebach…ein Vermarktungsprofi geht seinen Weg!;-))) Selber Schal, selbes Grinsen, selbe anfängliche Begeisterung wie vor 2 Jahren in Bad Wiessee! Zum Glück hat Rottach-Egern einen sehr kurzfristigen Vertrag mit diesem Profi geschlossen. Nur falls ganz evtl. die Begeisterung und das Grinsen vergehen. Der Bürgermeister von Wiessee war damals leider nicht so weitsichtig und hat mit seinem im Alleingang abgeschlossenen Vertrag letztlich viele wertvolle Steuergelder vergeudet. Aber wir werden ja sehen was Siebach im Nachbarort Großes leistet. Es werden auf jeden Fall viele Adleraugen auf sein zukünftiges Handeln gerichtet sein!

  • duckanterl

    Sollte sich der Bistroname auf die Kaiserin Elisabeth beziehen, so muss es “SISI” heissen, wie auch am Rottacher Rathaus an der Gedenktafel nachzulesen.

  • Franz

    Wieso steht auf den Plakaten am Bistro der Name “Franzl” ?

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Weil das der ursprüngliche Name war. Allerdings hatte der eine zu große Nähe zum Namen des Bürgermeisters. So hat man sich umentschieden.

      • Franz

        Verstehe ich nicht – es darf also einer sein Lokal nicht Franzl heissen – weil der Bürgermeister Franz heisst ?

        Dann dürfte das Flori Stüberl auch nicht Flori Stüberl heissen, wenn der Bürgermeister Florian heissen würde ?

        • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

          Das ist zumindest die Erklärung, die wir erhalten haben. Eine Namensgebung/ -änderung ist am Ende auch die Entscheidung der Stadt und des Pächters. Sie werden sich schon was dabei gedacht haben.

  • Rottacher

    Wiesseer hast Recht: Selber Schaal, selbes Grinsen …… nur die Jacke ist vielleicht etwas enger geworden (zweideutig). Freu mich schon auf den Beach Club neben dem Prasser Charly….

  • Wiessee Beobachter

    Ja ja, der Messias von Bad Wiessee ist aufgestiegen nach Rottach. War halt nur ein Aufstieg nach dem Absturz. Führt denn Herr Siebach seine Geschäfte in Rottach von Bad Wiessee aus seinen mietfreien Büroräumen? Hoffentlich verursacht er in Rottach dem Steuerzahler nicht auch so viele Kosten wie in Bad Wiessee. So z.B die Heizkosten für eine leerstehende Wandelhalle oder vielleicht sogar seine Büroräume.
    In wenigen Monaten soll ja wieder Montgolfiade sein! Da hört man gar nichts Herr Messias?
    Sponsoren verprellt? Standbesitzer sauer gemacht?

    Mit sonnigen Grüßen

  • Hans Jürgen Menge

    Gratulation zum neuen Bistro:. Damit hat Rottach-Egern in unmittelbarer Nachbarschaft nun insgesamt 6 (in Worten: Sechs) solcher Restaurations-Einrichtungen. Angeblich belebt Konkurrenz das Geschäft. Aber ist das wirklich nötig? Und bringt das wirklich einen “volks-wirtschaftlichen” Nutzen?

  • Franz

    “Wenn wir in eineinhalb Wochen starten, werden wir bei den Speisen alles um das Thema Brot anbieten. Dabei ist uns wichtig, dass entweder das Kriterium saisonal, regional oder Bio erfüllt wird. Bedeutet: Keine Erdbeeren im Winter, kein Kohl im Sommer.”

    Das heisst es gibt Brotaufstriche von Kugler? Spart auf jeden Fall Personalkosten.

    Sehr anspruchsvoll die Ecke- in 3 Läden Currywurst !!

    Oje oje

  • Wiesseer

    Lieber Rottacher da hast jetzt du recht…des Jackerl spannt a weng! Aber Wohlstand nährt nunmal…zumal er den bei uns in Wiessee quasi ohne Anstrengung und Leistung erlangen konnte! Mal sehen ob’s in Rottach eher eine Diät gibt!?;-)

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Persönliche Verunglimpfungen werden an der Meinung der Menschen über Julian Siebach – ob gut oder schlecht – nichts ändern. Also kann mans auch eigentlich lassen und sachlich kommentieren.

      Danke für das Verständnis
      Die Redaktion