Zum fünften Mal: Internationales Stabhochsprung-Meeting in Rottach-Egern

Erstmals fliegen auch Frauen durch die Luft

In den vergangenen Jahren hat sich das internationale Stabhochsprung-Meeting in der Kuranlage von Rottach-Egern zu einem Sportevent der Spitzenklasse entwickelt.

Was einst 2007 an der Sportanlage am Birkenmoos als Showwettkampf mit zwei Profisportlern begann, entwickelte sich in der Zwischenzeit beinahe zu einem Pflichttermin für die Stabhochsprungelite.

Damit die Veranstaltung in ihrer fünften Auflage nun noch attraktiver wird, wollen die Organisatoren vom TSV Rottach-Egern rund um Franz Sollacher nochmals einen obendrauf legen. Mit an den Start gehen werden daher erstmals auch zehn Weltklassefrauen.

Michael Wrba, Franz Sollacher und Franz Hafner freuen sich schon auf das vom 6. bis 8. Juli stattfindende Stabhochsprung-Meeting.

Michael Wrba, Franz Sollacher und Franz Hafner freuen sich schon auf das vom 6. bis 7. Juli stattfindende Stabhochsprung-Meeting.

„Damit wollen wir den vielen männlichen Zuschauern etwas mehr bieten“, erklärt Pressesprecher Michael Wrba, die bereits letztes Jahr beschlossene Erweiterung des Stabhochsprung-Meetings um einen Frauenwettkampf. Neben den zehn weiblichen Teilnehmern wird es aber natürlich auch wieder die etablierten Jugend- und Herrenwettkämpfe geben. Diese finden am Freitag, den 6. Juli, ab 16 Uhr und am Samstag, den 7. Juli, ab 10 Uhr statt.

Außerdem wird bereits am Donnerstag auf der Seebühne ein Konzert der Band Selmer Saxharmonic stattfinden.

Absprung: Weltweit einzigartig

Ungeachtet des Konzerts und der attraktiven Wettkämpfe ist und bleibt das Stabhochsprung-Meeting am Tegernsee nicht zuletzt wegen der weltweit einzigartigen Absprung- und Landematte ein Highlight im Terminkalender der Stabhochsprungszene. Denn die Leichtathleten landen nach Sprüngen über bis zu 5,50 Metern mehr oder weniger auf dem See.

Dazu kommt die einmalige Freiluftatmosphäre des Kurparks, die die Sportler auch dazu bewegt, beim Startgeld auf den einen oder anderen Euro zu verzichten. „Derartige Rahmenbedingungen sind die Athleten bei anderen Meetings wie zum Beispiel in München oder Paris in dieser Form nicht gewohnt, und viele freuen sich schon im Frühjahr auf unsere Veranstaltung“, unterstreicht Wrba den guten Ruf des Sportevents am Tegernsee.

Zwist mit Verband

Für ein wenig negative Stimmung sorgen bei den Organisatoren laut Sollacher allerdings die jüngsten Probleme mit dem Bayerischen Leichtathletik-Verband. Dieser hatte kurzerhand den Termin für die bayerische Jugendmeisterschaft auf das Wettkampfwochenende der Rottacher Veranstaltung verlegt.

Wir haben unser Meeting lange im Vorfeld geplant und hatten eigentlich auch wieder eine Jugendakademie unter der Leitung von Lars Boergeling und Richard Spiegelburg im Programm. Das haben wir allerdings wegen der Terminüberschneidung mit dem Verband abgesagen müssen.

So ein immer noch leicht verärgterter Sollacher. Nächstes Jahr wolle man die Akademie in jedem Fall aber wieder angehen.

Video zur Veranstaltung im Jahr 2011

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