Mittwoch, 16. April 2014

Wiesseer Gemeindeangestellte verunsichert: Was passiert in zwei Jahren?

Zweite ErgÀnzung vom 3. November / 17:24 Uhr
So groß die Vorfreude und Euphorie ĂŒber den nahenden Kauf des Jodschwefelbad-Areals in Bad Wiessee auch sein mag. Noch ist nichts in trockenen TĂŒchern.

Und es werden nochmal knapp zwei Jahre vergehen, bis ein potentieller Investor mit Umbaumaßnahmen beginnt. Die Angst bei vielen Gemeindemitarbeitern geht dennoch schon heute um.

Die drĂ€ngendste Frage, die sich mitterweile viele Mitarbeiter stellen: Wer und wie viele verlieren ihren Arbeitsplatz im Badepark oder im Jodschwefelbad? Und vor allem wann? „Die jetzigen ArbeitsvertrĂ€ge mit der Gemeinde werden in jedem Fall ihre GĂŒltigkeit verlieren, sobald ein Investor die FĂŒhrung ĂŒbernimmt“, so Bad Wiessees GeschĂ€ftsfĂŒhrer Michael Herrmann, der selbst als Betriebsleiter des Jodschwefelbades betroffen sein könnte.

Eine Jobgarantie gibt es nicht

Michael Herrmann versteht die Bedenken der Mitarbeiter und betont: „Die Gemeinde wird sich mit dem zukĂŒnftigen Investor diesbezĂŒglich sicherlich an einen Tisch setzen und ĂŒber die Übernahme des Personals diskutieren.“

„Eine Jobgarantie hat niemand. Nicht einmal ich“, so Herrmann, der anfĂŒgt: „Je nach Art und Umfang der Nutzung wird ein neuer Betreiber des Jodschwefelbads und des Badeparks aber Personal benötigen. Das jetzige Personal ist vorhanden, sehr gut geschult und steht vor Ort bereit.“

Diejenigen, die ĂŒbernommen werden, können aber auf höher dotierte VertrĂ€ge hoffen. Die freie Wirtschaft zahlt in der Regel besser als die tariflich festgelegten SĂ€tze fĂŒr Angestellte des öffentlichen Diensts.

Auf der im Oktober einberufenen Pressekonferenz, hatte BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ noch verkĂŒndet, dass durch den Kauf des Areals und den darauf folgenden Weiterverkauf an einen Investor, ArbeitsplĂ€tze in Bad Wiessee gesichert und neu geschaffen werden können. Zumindest fĂŒr die Mitarbeiter des beiden Badeeinrichtungen könnte ist das Versprechen derzeit noch mehr als wage.

ErgÀnzung vom 27. Oktober
In einem heute veröffentlichten Interview mit dem Merkur Ă€ußert sich BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ zu den “historischen PlĂ€nen” rund um das Badeareal. Vor allem das Defizit von etwa einer Million Euro durch Jodschwefelbad und Bade Park will man mit der lang angelegten Aktion im Wiesseer Rathaus in der Griff bekommen.

HĂ¶ĂŸ betont, in etwa 18 Monaten sollen VertrĂ€ge und Investorenauswahl so weit abgeschlossen sein, dass man mit den Bauarbeiten anfangen könnte.

Dass das Jodschwefelbad abgerissen wird, steht jedoch fest. Die gut 200.000 Euro, die man im letzten Jahr in die Sanierung des Bades gesteckt hat, sind damit zwar weg. Aber auch das habe laut HĂ¶ĂŸ sein gutes. Auf diese Art wĂŒrden die Investoren sehen, dass die Gemeinde hinter dem Bad steht, so zumindest der Versuch des BĂŒrgermeisters die Investitionen der vergangenen zwei Jahre zu erklĂ€ren.

Finanzieren möchte man den Kauf des Areals ĂŒber umfangreiche VerkĂ€ufe von gemeindeeigenen GrundstĂŒcken. Da die derzeitige Situation auf dem GrundstĂŒcksmarkt sehr positiv sei, könne man laut HĂ¶ĂŸ dadurch einen signifikanten Teil des Kaufpreises in Höhe von zwölf Millionen Euro aufbringen.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 12. Oktober:
Die mit Spannung erwartete Pressekonferenz im Wiesseer Rathaus war lange angekĂŒndigt. Doch Details ĂŒber die Inhalte wurden der Öffentlichkeit vorab nicht einmal auf Nachfrage verraten. Nun ist die Katze aus dem Sack und das Ergebnis wird bestimmt in die Annalen der Gemeinde Eingang finden.

BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ und die Fraktionssprecher Fitz Niedermaier (FWG), Bernd Kuntze-Fechner (SPD), Kurt Sareiter (CSU) sowie der Architekt und StĂ€dteplaner Eberhard von Angerer haben darĂŒber informiert, dass die Gemeinde den kompletten Grund von den hollĂ€ndischen EigentĂŒmern kaufen wird.

Das Areal umfasst insgesamt rund 100.000mÂČ. Dazu gehören das Jodschwefelbad, der Badepark, die Wandelhalle, die Tennisanlage sowie alle NebengebĂ€ude und weitere FlĂ€chen inklusive eines SeegrundstĂŒcks am Strandbad. Auch die Gesellschaften, die Jodschwefel GmbH und die Jungbrunnen GmbH, gemeinsam mit den Quellrechten werden ĂŒbernommen.

Historische Vertragsunterzeichung spÀtestens in ein paar Wochen

„In den nĂ€chsten Tagen darf ich die Kaufvertragsdokumente unterzeichnen, die fĂŒr die Gemeinde Bad Wiessee historischen Charakter haben werden“, so BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ. SpĂ€testes innerhalb eines Zeitfensters von zwei Jahren, welches sich die Gemeinde selbst auferlegt, soll die Planungsphase und GrundstĂŒckvergabe abgeschlossen sein und mit Neubauten begonnen werden.

Die Gemeinde will Bad Wiessee zu alter StĂ€rke fĂŒhren indem sie das „Heft selbst in die Hand nimmt“. HĂ¶ĂŸ ergĂ€nzte: „Die Jodschwefelquelle war schon immer der Mittelpunkt Wiessees und einst der Ursprung seiner Entstehung.

Neues Leben und bis zu 200.000 Übernachtungen fĂŒr Bad Wiessee

Auch der Titel „Bad“ in Bad Wiessee ist auf Deutschlands stĂ€rkste Jod- und Schwefelquelle zurĂŒckzufĂŒhren. Das soll in Zukunft wieder mehr in den Fokus gerĂŒckt werden. ParteiĂŒbergreifend stellt sich die Gemeinde ein etwa 150 Betten großes Hotel auf dem Gebiet vor.

Wer vermarktet das Bad zukĂŒnftig? Und vor allem Wie?

HĂ¶ĂŸ schweben durch den Hotelneubau fĂŒr Bad Wiessee im optimalen Fall in etwa 150.000 bis 200.000 JahresĂŒbernachtungen vor. ArbeitsplĂ€tze können so gesichert und auch neue geschaffen werden. „Dem Gemeinde-Viertel soll neues Leben eingehaucht werden. Alle, also Einzelhandel, Gastronomie,Vermieter, Einwohner sogar der Terassenhof sollte davon profitieren können.

Nachtragshaushalt muss noch vom Gemeinderat genehmigt werden

In der morgigen Gemeinderatssitzung wird der Nachtragshaushalt 2011 fĂŒr die Finanzierung der zweistelligen Millionen Investition beschlossen werden. Die zustĂ€ndige kommunale Aufsichtsbehörde des Landratsamtes hat dafĂŒr schon ihr grundsĂ€tzliches EinverstĂ€ndnis in Aussicht gestellt. Außerdem ist eine zeitnahe BĂŒrgerversammlung geplant, in der alle Informationen detailliert vorgetragen werden.

Andererseits mĂŒssen, laut HĂ¶ĂŸ, alle anderen Investitionen vorerst zurĂŒck gestellt werden bzw. soweit möglich geschoben werden. Das schließt beispielsweise die Seepromenade mit ein. „Außerdem mĂŒssen andere kleinere wie grĂ¶ĂŸere GemeindegrundstĂŒcke zur Gegenfinanzierung verkauft werden.

Arbeitskreis tagte ab Anfang 2011 vier Mal hinter verschlossenen TĂŒren

Die GrundĂŒberlegungen zum Kaufentschluss entwickelten sich Anfang 2011. Kurz darauf wurde eine Arbeitskreis Kurviertel, bestehend aus Politikern aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, aus Wirtschaft, Tourismus als auch der Schutz-Gemeinschaft Tegernseer Tal gebildet, die insgesamt 15 Personen umfasste. Diese tagte bisher vier Mal. Verfeinert haben sich die Absichten in den Sommerklausurtagungen.

Knapp 20 Jahre lang also schon zu Zeiten von AltbĂŒrgermeister Herbert Fischhaber suchte die Gemeinde potentielle Investoren fĂŒr das Gebiet und wurde immer wieder fĂŒndig. Zum Teil scheiterte der Verkauf an der gebotenen Summe und/oder an Interessenskonflikten.

Gemeinde ließ zwölf Millionen Euro Angebot kalt

Des weiteren steht eine knapp 100 Anteilseigner umfassende Erbengemeinschaft hinter den GrundstĂŒcken. Diese Gemeinschaft hegt eigentlich keine ernsthafte Verkaufsabsichten. Der Grund, die GrundstĂŒckspreise in Bad Wiessee steigen tendenziell steigen und darĂŒberhinaus mĂŒssen auch Pachten fĂŒr den anteiligen Grund an sie abgefĂŒhrt werden.

Dennoch gab es reichlich Interessenten. Und das trotz der Interessenskonflikte und obwohl Teile der vorhandenen GebĂ€ude seit ein paar Jahren unter Denkmalschutz stehen. Auch jĂŒngst gab es wieder einen Investor, der bereit war, bis zu 12.000.000 Euro auf den Tisch zu legen.

Jodschwefelbad und Badepark mĂŒssen auf in Zukunft öffentlich zugĂ€nglich sein

Die Gemeinde lehnte nicht nur dieses verlockende sondern auch weitere Angebote ab, weil die BebauungsplĂ€ne zum Teil massivste GebĂ€udekomplexe vorsahen. Es hĂ€tten Eigentumswohnungen und Wohnimmobilien entstehen sollen, die weder ins Landschaftsbild noch in die zukĂŒnftigen PlĂ€ne des Orts Bad Wiessee passten.

Die Absichten und PlĂ€ne der Gemeinde fĂŒr das Areal sind andere: Diese sehen den Fortbestand sowie den weiterhin öffentlich zugĂ€nglichen Betrieb des Badeparks und des Jodschwefelbads vor.

ZukunftsfĂ€hig fĂŒr Gesundheitstourismus – Hotelbetrieb mit Schwerpunkt Medizin

Bei einem reinen Profit-Orientierten Investor wĂ€re das durchaus unsicher gewesen. Außerdem wĂŒnscht sich der Ort ein auf Medizintourismus fokusiertes Hotel auf dem GelĂ€nde. Und laut BĂŒrgermeister HĂ¶ĂŸ stehen Hotelbetriebe mit korespondierenden PlĂ€nen schon vor den RathaustĂŒren.

Es sei Ziel der Gemeinde, dass Bad Wiessee wieder gedeiht und einer erfolgreichen Zukunft entgegen sieht. “Unser Ziel ist nicht das Jodschwefelbad – Ă€hnlich wie den Badepark selbst zu betreiben,” so HĂ¶ĂŸ.

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  • http://Freenet Andi Rudolf

    Wann macht der Badepark endlich zu(jĂ€hrlich 650000 Euro Miese),wie lange kann das eine Gemeinde verkraften, warum muss man soviel Personal beschĂ€ftigen,allein in der Technik arbeiten 3 Personen,frĂŒher waren es nicht soviel,aber man hatte Gewinn ?Wann fangt die Gemeinde endlich an Personal abzubauen,kann die denn nicht rechnen,1 und 1=2.

    • woassaufui

      wos is nachad mit de 3 Betriebsleita? die kostn meras ois die 3 Technika!
      Technika waren es schon immer 3!!! Betriebsleita ned!!

  • Thomas

    Mit dem Kauf des JSB ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Man könnte die Bade-Anwendungen in den Badepark ĂŒbernehmen, dessen Angebot verbessern und das GrundstĂŒck des JSB als EntwicklungsflĂ€che nutzen.

    Personalkosten sind nur ein Faktor warum der Badepark defizitĂ€r ist, ein anderer Teil ist der Eintrittspreis. Die Preise fĂŒr normale BadegĂ€ste mĂŒssen massiv runter! FĂŒr etwas das im Grunde ein Schwimmbad auf dem Stand der 70er ist, sind die geforderten Preise viel zu hoch. Die Betriebskosten bleiben die selben, egal ob man (geraten) 50 GĂ€ste am Tag fĂŒr 6,50 hat oder 250 GĂ€ste die nur 3,00 zahlen.

    Bei den Dauerkarten ist es noch extremer, die rechnen sich nur fĂŒr KĂ€ufer die regelmĂ€ĂŸig mindestens dreimal wöchentlich ins Bad geht. Das ist doch kaum attraktiv zu nennen.

    Die Reparaturen diesen Sommer waren ja nur eine Notfall-Maßnahme, was das Bad wirklich brĂ€uchte wĂ€re eine energetische Grundsanierung. Warum sind z.B. keine Solarzellen auf dem gigantischen Flachdach, gibts dafĂŒr keine Förderung mehr? Mit etwas gutem Willen mĂŒsste man den Badepark fast Energieautark betreiben können.

  • amunsen

    Man sollte immer vorsichtig sein mit: “man könnte doch” und “es wĂ€re doch ganz einfach”. Fakt ist: ein mÂł aufbereitetes Badewasser kostet im Moment ca. 10 – 12€, ob das Bad nun den Charme der 70er ausstrahlt, juckt wenig. Was soll den der Eintrittspreis sein, fĂŒr beheitztes, hygienisch einwandfreies, aufbereitetes Badewasser mit Aufsicht, Saunen, und und und? Parken bei unseren Nachbarn am Achensee kostet mittlerweile ab 5€ aufwĂ€rts – HALLO!
    Hier muß die Verantwortung bei der Gemeinde, sprich dem Betreiber gesucht werden. Stichwort Investitionsstau! Bis vor einigen Jahren verdiente der Badepark nĂ€mlich gutes Geld, aber investiert wurde nix. Die Alleinstellung machte da viel aus. Jetzt von einer “Geldverbrennungsmaschine” zu reden wie HĂ¶ĂŸ, grenzt da schon fast an eine Frechheit. Es ist verschlafen worden, ob gewollt oder ungewollt, immer wieder zu Sanieren. Der Badegast will gepflegt werden wie eine seltene Pflanze, sonst….? Ist er weg!
    Es ist unter den Kommunen leider schlechter Stil geworden, sich aus der Verantwortung zu stehlen wenn die Geldquelle nicht mehr so sprudelt wie gehabt. Aber politische Weitsicht scheint es selbst auf kommunaler Ebene nur noch selten zu geben, maximal auf 6 Jahre!
    Und zuviel Personal? Mensch, ihr Schlaumeier, schaut’s Euch doch mal die Betriebs,- und Öffnungszeiten an und wenn ihr dann noch etwas Ahnung von Arbeitsrecht, Ruhezeiten, Nachtarbeit und FĂŒrsorgepflicht des Arbeitgebers etc. etc. habt… dann – passt”s!

    • Anonymous

      Das Badeparkpersonal wurde schon informiert ,still und heimlich wurde ihnen gesagt , das die nĂ€chsten 24 Monate keiner gekĂŒndigt wird,aber danach ist laut Michi und Peterle alles sehr unsicher!!!!!

      • Anonymous

        Wer wird zu erst gekĂŒndigt,Ansari wurde schon ,jeder weiss warum!!Egger verlĂ€sst am Jahresende freiwillig das sinkende Schiff,die Arschkarte hat jetzt der liebe herr Schmidt in der Hand,jetzt wird das Personal noch zwei Jahre hingehalten damit Badepark und Jodbad nicht Insolvenz anmelden mĂŒssen,danach ĂŒbernimmt ein neuer Investor,stellt neue ArbeitskrĂ€fte ein,Abfindungen werden hinfĂ€llig fĂŒr langjĂ€hrige Mitarbeiter,Gemeinde spart tausende von Euro,warum wird das Personal so verarscht?????

  • Rainer

    “Diejenigen, die ĂŒbernommen werden, können aber auf höher dotierte VertrĂ€ge hoffen. Die freie Wirtschaft zahlt in der Regel besser als die tariflich festgelegten SĂ€tze fĂŒr Angestellte des öffentlichen Diensts.”

    Das mag fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte, vielleicht den Betriebsleiter, gelten, aber nicht fĂŒr den Großteil der Mitarbeiter, die vermutlich noch BAT-VertrĂ€ge haben. Im öffentlichen Dienst gibt es seit einigen Jahren den TVöD und der ist wesentlich schlechter, als der vorhergehende BAT!

  • RosaMarin

    Was fĂŒr ein Hohn gegenĂŒber dem Badepark- und Jodbadpersonal, wenn Herr Herrmann sagt “eine Jobgarantie hat niemand, nicht einmal ich”!! Dabei weiß jeder, daß Herr Hermann GeschĂ€ftsleiter der Gemeinde Bad Wiessee ist (mit Jobgarantie), Betriebsleiter im Jodbad nur pro forma, der gerade weiß wo das Jodschwefelbad steht.

  • Thomas

    Einen Fehler sollte die Gemeinde hier keinesfalls anstellen. Erst das JSB mit viel Lehrgeld von Privat zurĂŒckkaufen um dann das öffentliche Gut JSB und BP von Privaten betreiben zu lassen.

    Leute lernt es endlich, Privatisierung bringt nur eines – Gewinn fĂŒr die Privaten auf Kosten der Gemeinschaft! In ganz Europa wimmelt es von Kommunen die mit dieser Strategie auf die Nase gefallen sind.

    Wer so mutig ist mit 12 Millionen Kreditaufnahme das JSB zu kaufen, der sollte vor den Kosten einer Modernisierung des BP nicht kneifen. Macht das Projekt Kommunal, meinetwegen als Genossenschaft unter kommunaler FĂŒhrung aber KEINESFALLS Privat.

    Identisches wĂŒrde fĂŒr Wasser, Abwasser, Abfall, Strom (Gut das EWT ist ein schlechtes Beispiel) Straßen, Schulen, Wohnungen usw. gelten. Macht die Augen auf und seht wohin uns der Privatisierungswahn getrieben hat.

    • Anonymous

      Leute lasst euch nicht verarschen,der Badepark und das JSB stehen samt dem Personal auf der obersten Abschussliste von Herrn Höss undHermann,von denen verliert ja keiner seinen Arbeitsplatz,nur die vom Badepark und vom JSB mĂŒssen dran glauben. Was ich aber eine absolute Frechheit finde ,das man dem betroffenen Personal was vorgaukelt ihre ArbeitsplĂ€tze wĂ€ren sicher und in 24 Monaten stehen sie auf der Straße!!!!!!

      • Anonymous

        Die Leute vom Badepark tun mir jetzt schon leid,wenn der neue Investor ĂŒbernimmt, muss der BĂŒrgermeister(Gemeinde) keine Abfindungen fĂŒr langjĂ€hrige Mitarbeiter mehr zahlen,die gehen dann leer aus,das ist dann der Lohn fĂŒr langjĂ€hrige Treue!!!!

  • Beobachter Bad Wiessee

    „Die jetzigen ArbeitsvertrĂ€ge mit der Gemeinde werden in jedem Fall ihre GĂŒltigkeit verlieren, sobald ein Investor die FĂŒhrung ĂŒbernimmt“, so Bad Wiessees GeschĂ€ftsfĂŒhrer Michael Herrmann, der selbst als Betriebsleiter des Jodschwefelbades betroffen sein könnte.
    Kann man so nicht unkommentiert lassen, Herr Herrmann. Das ist genau die Ausage, die jeden Mitarbeiter die Angst einflösst. Noch gibt es in Deutschland das KĂŒndigungsschutzgesetz, das weitgehend zusammen mit der Rechtssprechung eher einen Schutzcharakter fĂŒr den Arbeitnehmer darstellt. Auch bei einem möglichen BetriebsĂŒbergang (nur soviel als Schlagwort: Bestandsschutz !) vom öffentlichen in den privaten Sektor. Ist doch schon erstaunlich, dass man den Betriebsleiter JSB/BP und auch den GeschĂ€ftsstellenleiter einer Gemeinde an seine FĂŒrsorgepflicht im Rahmen seiner Aussagen gegenĂŒber den BeschĂ€ftigten erinnern muss. Nichts fĂŒr ungut, Herr Herrmannn, vertrete im Rahmen meiner TĂ€tigkeit selbst Arbeitgeber !
    Ich hoffe doch das der Personalrat die Sache durchaus kritisch konstruktiv begleitet.

    • Anonymous

      Ich habe immer gedacht der BĂŒrgermeister ist fĂŒr die BĂŒrger da und der Personalchef Herr Herrmann fĂŒrs Personal,aber langsam glaube das haut bei beiden nicht hin (…)

      Anmerkung: Persönliche Diffamierungen mussten wir aus rechtlichen GrĂŒnden löschen.

      • Anonymous

        Auch ich kenne die Betriebsleiter des Badeparks,keiner von denen hat sich mit Ruhm bekleckert,was die Person sagte ist wohl wahr,aber das fĂ€llt scheinbar unter die Zensur,welche Zeiten haben wir eigentlich jetzt,das man die Wahrheit nicht mehr Öffentlich sagen kann

        • Tegernseer Stimme

          Die Wahrheit ist ein wichtiges Gut. Aber in diesem Fall war es eine nicht bewiesene Behauptung, die die Person verunglimpft. Das dĂŒrfen wir, rein rechtlich gesehen, nicht stehen lassen. Ansonsten machen wir uns angreifbar und erhalten womöglich eine Abmahnung. Danke fĂŒr das VerstĂ€ndnis.

        • Anonymous

          Der Herrgott wird diesen Verein (Betriebsleiter) vom Badepark heimsuchen und bestrafen,ich bete dafĂŒr,jeden Tag bis es vollbracht ist!!!!!

        • Anonymous

          Das Personal ist in totaler Unruhe,jeder sucht jetzt dringend nach einem neuen Arbeitsplatz,keiner der ArbeitsplĂ€tze ist nach meinen Erkenntnissen mehr sicher,man versucht nur noch eine vorzeitige Schließung des Badeparks zu verhindern sowie des JSB. Abfindungen wird es eh keine geben nach Übernahme eines Investors!!!!!!

        • Beobachter Bad Wiessee

          Unruhe und Angst sind die falschen Ratgeber. Ich empfehle jedem BeschĂ€ftigten, der berechtigt Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat, sich Rat und UnterstĂŒtzung bei einem Anwalt fĂŒr Arbeitsrecht zu suchen. Auch Verdi bietet im Rahmen einer Mitgliedschaft Arbeitsrechtsschutz (inclusive) an. Leider erlebe ich immer wieder, dass Arbeitnehmer sich völlig unnötig unter Druck setzen bzw. setzen lassen. Zum Thema “Abfindungen” wird es eh keine geben. Stimmt, aber nur wenn man sich den Schneid abkaufen lĂ€ĂŸt!!!!!

          • Anonymous

            Ich habe inzwischen GesprĂ€che mit dem Personal vom Badepark gefĂŒhrt,vertraulich versteht sich,keiner traut sich was zusagen,Schweigepflicht sagen die meisten,die Angst sitzt tief in den armen Seelen,Stundenlöhne von weniger als 7 Euro hat man ihnen angeboten,MagengeschwĂŒre haben einige,und grosse Angst vor Entlassung!!!!!

          • Anonymous

            Ich habe heute in dem MM wieder ein Stellenangebot gelesen ,Badepark sucht in der 3 Woche schon wieder Personal ,erst ein Techniker der gekĂŒndigt hat ,jetzt schon wieder Garderobenpersonal was gekĂŒndigt hat ,von nun ab gehts bergab???!!!!

  • Beobachter Bad Wiessee

    Die Gemeinde sucht einen Techniker fĂŒr JSB/BP ! Heute große Stellenanzeige im MĂŒnchner Merkur, unbefristet und in Vollzeit, in einem tollen Team, habe ich da bisher was falsch verstanden ??????????

    • Anonymous

      Die Stelle ist nur kurz befristet,wer von den 3 Technikern hat gekĂŒndigt,wer weiss es???

    • Alter Schwede

      Es ist halt schön wenn man keine Ahnung hat und einfach mal beleidigt kann was grad hergeht. Obwohl man keine Ahnung hat, kann man seinen Frust, weil man selber nichts hinbekommt an anderen auslassen. Vielleicht wÀhre es sinnvoll, sich zu informieren, bevor man etwas kommentiert oder schreibt.
      Deine Kommentare ist das was die Welt noch braucht.
      Ich hab mich jedenfalls mal beworben und mir alles angeschaut. Es ist wirklich ein tolles Team aber der Vertrag wÀre befristet und nicht unbefristet. Mister Alleswisser

      • SeebĂ€r

        Danke,
        endlich mal einer der merkt, das der Anonymous nur schlechte Stimmung verbreiten will und sonst keine Ahnung hat.

        • Anonymous

          Heute großer Artikel im MMerkur vom BĂŒrgermeister Hr.Höss,Badepark und Jodbad wird abgestossen,weil jĂ€hrlich 1.Million Euro Miese,von wegen,wer ist derjenige wo schlechte Stimmung verbreitet,er mal M-Merkur lesen den Mund aufmachen!!!

          • Anonymous

            Da muss ich dir recht geben,Badeparkpersonal ,sowie die vom Jodbad werden nur hingehalten,KĂŒndigungen sind Vorprogrammiert,alles nur Hinhaltetaktik von BGM und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Gemeinde

  • Andreas der Kluge

    Ich lese gerade das Heft Bad Wiessee im Blick, die Öffnungszeiten vom Badepark Ă€ndern sich ab dem 11.Juni,bitte nachlesen im Bad Wiessee im Blick,es gibt keine verlĂ€ngerten Öffnungszeiten mehr. Meine Frage ist jetzt natĂŒrlich,wenn sich die Stunden so krass reduzieren bei den Angestellten des Badeparks,werden dann die GehĂ€lter auch gekĂŒrzt,oder noch schlimmer sogar das Personal,oder ist das nur der Vorbote der Schließung des Badeparks???? Weniger Einnahmen,gleiches Minus(700000 Euro) im Jahr,wie soll das nur weiter gehen,das Personal tut mir einfach nur leid!!!!

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