Sonntag, 19. Mai 2013

Neues Ausschankverbot ab 2 Uhr

Sperrstunde: Gemeinden greifen bei Waldfesten durch

Durften die Waldfeste in den vergangenen Jahren bis in die frühen Morgenstunden ihre Bars geöffnet haben, so hat sich das in der letzten Zeit geändert. Seit kurzem gilt ein strenges Ausschankverbot. Um 2 Uhr nachts ist Schluß.

Grund dafür war eine Anregung der Wiesseer Polizei in Richtung der Gemeinden, um so den ausufernden Alkoholkonsum, besonders bei Jugendlichen, einzudämmen.

In Zukunft wird ab 2 Uhr nicht mehr ausgeschenkt Quelle:TTT

„Zu Beginn der Saison gab es immer wieder Probleme mit massiv betrunkenen, jugendlichen Waldfestbesuchern“, erklärt Paul Knott, Vize-Chef der Polizei Bad Wiessee: „Daraufhin hat Dienstellenleiter Wilhelm Sigel entschieden, an die zuständige Ordnungsämter heranzutreten und sie zu bitten, keine Waldfestgenehmigungen mehr ohne Sperrzeiten auszugeben“

Zehn Prozent weniger Gewinn

Dieser Bitte seien die Gemeinden dann auch nachgekommen. Die bisherige Regelung enthielt laut Knott keine Sperrzeit. Das daraus resultierende „Open End“, ermöglichte den Barbesuchern, die ganze Nacht Alkohol zu konsumieren. Für Polizeiwachtmeister Wolfgang Strobel vor allem ein Problem der jüngeren Waldfestgänger: „Viele Jugendliche kommen bereits betrunken am Waldfest an, weil sie schon „vorgeglüht“ haben“.

Für die Vereine würde die neue Regelung aber nur eine geringe Einkommenseinbuße bedeuten, ist sich Strobel sicher. „Wenn sie sonst 20.000 Euro verdient haben, dann sind es jetzt 18.000“, taxiert er den ausbleibenden Gewinn auf durchschnittlich zehn Prozent.

Auch Taxifahrer beschweren sich

Von unangenehmen Waldfestbesuchern wissen auch die Taxifahrer zu berichten. Nach 3 Uhr morgens sind nur noch die Wenigsten bereit, Fahrgäste mitzunehmen, die sie nicht kennen.

Besonders in Kreuth sei das in diesem Jahr ein Problem gewesen. „Wenn du da anhältst um jemanden mitzunehmen, wird dein Auto von anderen Personen die drum herum stehen, mit Steinen beworfen“, erzählt ein Taxifahrer, der namentlich nicht genannt werden möchte.

„Außerdem“, so vermutet er weiter „halten sich wohl auch nicht alle Vereine an die Sperrzeiten“. Dies kann zumindest Wolfgang Sprenger, erster Vorstand des SC Bad Wiessee nicht bestätigen: „Wir haben uns in diesem Jahr an das Verbot gehalten. Schließlich kam um halb drei auch die Polizei vorbei und hat nach dem Rechten geschaut.“

Und auch Knott kann sich nicht vorstellen, dass die Genehmigungen nicht eingehalten werden. „Aber natürlich kontrollieren wir das regelmäßig“.

“Das wäre das Ende”

Insgesamt sieht sich die Polizei nach den letzten Waldfesten bestätigt und zieht ein positives Fazit: „Wir haben mit dem Verbot bisher gute Erfahrungen gemacht.“ Erfahrungen, auf die Georg Reisberger vom SC Ostin gut verzichten kann. Die Bar auf dem Waldfest sei laut Reisberger ein beliebter Treffpunkt. Doch nicht nur das, sie sorge auch dafür, dass das Waldfest für den Verein gute Umsätze abwirft.

In der Ostiner Bar geht es oft hoch her. Das Bild zeigt das Tegernseer Winterfest / Quelle: Mick Zollenkopf

Gegenüber dem Merkur bekräftigt der Vorsitzende seine Hoffnung, dass die Gemeinde sich doch noch zu einer großzügigeren Regel durchringen kann. Der Barbetrieb sei wirtschaftlich einfach zu wichtig, wenn vom 9. bis 12. August das diesjährige Waldfest am Skihang in Ostin steigt.

Eine wirtschaftliche Komponente, die auch für die anderen Waldfeste am Tegernsee einen nicht unerheblichen Effekt haben könnte. Für die meisten ist das Jahr zwar gelaufen, aber die nächste Saison kommt bestimmt. Wie es dann um den Barbetrieb in Tegernsee, Kreuth oder Rottach bestellt ist, wird man sehen müssen.

Zumindest in Tegernsee kann man sich eine so frühe Sperrstunde derzeit nicht vorstellen: “Ich glaube einfach nicht, dass die Stadt das durchsetzt. Das wäre unser Ende”, so die Aussage eines Waldfestverantwortlichen, der lieber ungenannt bleiben möchte.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Student

    So also das Ergebnis der antiautoritären Erziehung…
    Und die Vereine, deren Mitglieder ehrenamtlich an der Vorbereitung und Durchführung der Waldfeste beteiligt sind und die vermutlich eine anständige Erziehung genossen haben, müssen darunter leiden.
    Schließlich lässt sich durch geringere Einnahmen auch weniger Jugendarbeit realisieren.

    Gerade attraktive Jugendarbeit/Sport kann ein Mittel sein das diesen doch teilweise perspektivlosen Jugendlichen, die den Grund für diese Sperrstunde geboten haben, helfen kann sich anderweitig zu profilieren als mit ausuferndem Alkoholkonsum in jungen Jahren.
    Ihre Eltern konnten und können es wohl nicht, mein Beileid hierfür und gleichzeitig ein Dank an meine eigenen Eltern.

    • Gmundna

      Meine Rede !!!

  • Ehrenamtlicher

    Ganz ehrlich die Wiesser Bande in grün hat doch den A**** offen.
    Im (….) darf sich jeder 15 Jährige bewusstlos trinken und wenn dann ein Verein eine Tradition fortführen will (teilweise sogar mit Türsteher und Alterskontrolle) dann werden ihm Prügel in den Weg gelegt.
    Saubande elendige!

    Anmerkung der Redaktion: Die genannten Clubs mussten wir entfernen. Die Behauptung, dass nirgends auf das Alter geachtet wird, ist zu pauschal. Danke für das Verständnis.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Bitte ein wenig sachlicher. Der Ärger ist in gewisser Weise verständlich. Aber die zunehmenden Probleme auf einigen Waldfesten hätten laut Polizei keine andere Wahl gelassen.

    • Schorsch

      An alle, die jetz die Existenz der Vereine gefährdet sehen, ein einfach umzusetzender Tipp: Saufen für den Nachwuchs! Jawohl, um 4 Nachmittags schon aufs Waldfest, und um 2 Uhr nachts nach der sechsten Maß und zwei Vodka Bull hat man sein möglichstes getan für den Erhalt der Vereine… Prost! ;-)

  • die Trachtenwaldfeste sind nur an 1 Tag, die Sportvereine normalerweise an 2 Tagen, nur Tegernsee hat 3 Tage auf und überall hat´s heuer mit der 02:00 Uhr Regel ganz gut geklappt.
    Da braucht sich der Ostiner Ski Club mit seinen 4 Tagen (Donnerstag bis Sonntag) nicht beschweren, da er ja noch dazu am Montag einen “halboffiziellen” 5. Tag Waldfest hat!

    • Gmundna

      So ein Schmarrn einen fünften Tag ( auch halboffiziell ) gibt es nicht. Am Montag wird abgebaud.

  • Sepp Huber

    Auf der Seite des Merkur steht:

    “”Es darf nicht passieren, dass die Feierlaune in Aggression umschlägt.” Er hoffe, dass die Gemeinde sich doch noch zu einer großzügigeren Regel durchringen kann. Zumal der Barbetrieb auch wirtschaftlich wichtig ist. Ihn einzuschränken, könne den Tod der Veranstaltung bedeuten, meint Reisberger. Und die sei zur Finanzierung des Skiclubs dringend nötig.”

    Das scheint mir dann doch sehr weit hergeholt: Weil die Halbwüchsigen nach 2 Uhr morgens (!) nicht weitersaufen dürfen, ist plötzlich die Existenz des Skiclubs in Gefahr?! Ich frag mich ja schon länger, wie sich eigentlich all die Sportvereine und Skiclubs in ganz Bayern finanzieren, die keine jährlichen Einnahmen im oberen fünfstelligen Bereich durch Waldfeste haben…

    • Gmundna

      Hey Du Oberschlauberger es war nie davon die Rede das die”halbwüchsigen weitersaufen” dürfen, im gegenteil in Ostin ist ein professioneller Sicherheitsdienst im Einsatz der kontrolliert wer wann in die Bar darf !

    • Edelweiß

      Ja do muaß i den Huawa Sepp recht gem ! Wos dadn de andan Vareine in Bayern ohne de ganzn Bsuffan doa ? So a gschiß um de Vareinsexistenz gibts a bloß im Doi ! Ja mia san hoid mia !!

      • dadada

        aha, professionell also. gab es nicht letztes jahr einen schwer verletzten durch das professionelle sicherheitsteam? schädelbruch, wenn ich mich richtig erinnere!

  • wurscht

    …dann müsst´s halt Euern Rausch schneller zambringa…

  • ICH

    Feiern ohne Alkohol kann wohl niemand mehr?

    • anwohner

      glaub mir, kein alkohol ist auch keine lösung! :-)

  • Bierfreund

    Hauptsache, der Tegernsee tut mal wieder was für den Tourismus und macht sich interessant als abendlicher Weggeh-Ort. Will doch jeder schon um zwei im Bett liegen!
    Mann, wo darf überhaupt noch gefeiert werden, ohne, dass sich schon wieder irgendwelche Nachbarn beschweren oder die grünen Männchen auf der Matte stehen…? Das Viva in Holzkirchen wird dichtgemacht, die Waldfeste limitiert etc. Kann es nicht sein, dass wir mit unserer heiligen Nachtruhe ein wenig zu zimperlich sind? Das geht alles auf Kosten unserer Lebensfreude! Wo bleibt die Gelassenheit, die Dynamik und ein Sinn für Freude in diesem Land?! Geben wir doch einfach pauschal nur den Motzern und (alten) Stenkerern Recht und graben uns nur noch ein und suhlen uns in unserem Elend, da es ja ach so laut ist, wenn an vier Tagen im Jahr besoffene vor meiner Haustür nach 3 Uhr Nachts Sauflieder singen. Armes alterndes Bayern!

  • :-)

    Als ehrenamtlicher Helfer finde ich es eine bodenlose frechheit die vereine zur rechenschaft zu ziehen, für etwas , wo sie nichts dafür können. es steht schon oben im artikel drinnen, das es in erster linie die jugendlichen sind, die schon total besoffen (nicht angetrunken, sondern wirklich besoffen) zu den waldfesten gehen, im rucksack noch zwei oder drei flaschen schnapps haben und diesen auserhalb des ofiziellen waldfestgeländes saufen!! wenn das gleiche jetzt vor der polizeiinspektion in wiesse passiert, angenommen jugendliche saufen sich am tengelmann parkplatz einen rausch an, muss dann die polizeidienststelle auch um 2 die türen schließen? nur weil sie in der näheren umgebung dieser besoffenen jugendlichen ist? diese jugendlichen, die zuhause keine erziehung hatten, und für die es uncoo,l ist, wenn man abends weg war und nicht gekotzt hat, die bleiben doch nicht aus, nur weil um 2 die bar schließt!?!?! das ist vollkommen der falsche weg!! wenn die polizei was sinnvollen unternehmen will, dann soll sie bei den entsprechenden waldfesten vorbeikommen und die ganzen betrunkenen jugendlichen (die wie gesagt sich ihren rausch mit selbst mitgebrachtem alkohol neben dem ofiziellen gelände ihren rausch ansaufen!) einsammeln! aber dass währe ja schon wieder mit arbeit verbunden und somit außerhalb der umsetzbaren möglichkeiten!!
    Ich arbeite selber oft genug hinter der bar und kann nur bestätigen, dass, gegen die meinung vieler anderen, darauf geachtet wird, WER sich WAS kaufen möchte, und dass dann auch gegebenenfalls nichts verkauft wird!
    Aber ich bitte die Polizei folgendes zu beachten. Nicht jedes Waldfest hat ein security team, weil es an und für sich auch so funktioniert. das heißt allerdings auch, dass diese waldfeste nicht im stande sind, um punkt 12 zu kontrolliern, wie viele minderjährige noch in der bar sind. das einzigste, was wir machen kommen ist ihnen keinen alkohol verkaufen. vielleicht sollte da auch mal die polizei kontrollieren und die “kinder” heimschicken! wenn wir was sagen werden wir ausgelacht und beschimpft (wie gesagt, lauter unerzogene saufratzen!)
    soviel ich weiß hat die polizei auch eine kontrollierende funktion. vielleicht sollten sie diese einmal war nehmen und nicht einfach nur vom schreibtisch stuhl aus verbote aussprechen!!
    an einem waldfest, wo diesen thema schon lange im gespräch und auf dem tisch war, waren viele leute und leider auch mal wieder viele jugendliche in der bar, der barbetrieb wurde zugegebenermasen erst um ca. 10 nach 2 eingestellt, und geschätzte 800 bis 1000 leute sind auch einen schlag stinck sauer, weils ja nichts mehr zu trinken gab, durch die ortschaft gepilgert! das das laut wurde brauch ich glaub ich nicht erklären! sollte man nicht meinen, wenn die polizei genau das unterbinden möchte, und dann ja quasi mit so einem massenaufbruch zu rechnen hat, dass irgendwo in der umgebung eine streife postiert steht um das treiben zu kontrollieren!?!? fehlanzeige!!
    ganz ehrlich, da ists doch glaub ich besser, wenn die die wollen noch zwei vodka bull trinken und dann vereinzelt in kleinen gruppen glücklich betrunken sich auf den heimweg machen.
    Ich kann nur hoffen, dass die verantwortlichen ihre entscheidung noch einmal stark überdenken!! es währe wirklich traurig, wenn jetzt schon bei waldfesten um zwei schluss währ. lieber überlegen, warum die jugendliches so saufen und dagegen vor gehen, als den ganzen rest dafür zur rechenschaft ziehen.
    in diesem sinne prost!

    • Schorsch

      Gute Argumentation. Ich denke zwar dass Open End nicht sein muß, aber bis 3 oder 4 könnt es schon gehen…

  • Rudolf Müller

    Die Sperrstunde hin oder her – der Barbetrieb hat doch mit dem traditonellen Waldfest wenig am Hut.
    Außerdem, wer bis um 2 den Kragen nicht voll bekommt, ist selber schuld.

    An meinen Vorredner, wenn der Verein es nicht schafft, den Jugendschutz umzusetzen (“…Nicht jedes Waldfest hat ein security team, weil es an und für sich auch so funktioniert. das heißt allerdings auch, dass diese waldfeste nicht im stande sind, um punkt 12 zu kontrolliern…) – dann sollte es auch keine Erlaubnis fürs Fest geben.

    Warum soll die Polizei die Erziehung der Flegel – egal ob u18 oder ü18 übernehmen? Hier sind doch in erster Linie die Eltern gefragt!

    Mir wurde nicht vermittelt, dass ich mich volldröhne und es danach – ich bin ja schließlich betrunken und nicht Herr meiner Sinne – in Ordnung geht, wenn ich Flaschen umher werfe, Bänke umtrete und Schilder/Pfosten heraus reiße…

    Und mei, die Ostiner könnten auch einfach ne Woche Parkplatzfest beantragen, dann machen sie auch Umsatz…

    • Demokratie Jetzt!

      Wenn ein paar Eltern es nicht schaffen, ihren Halbwüchsigen ein ordentliches Benehmen bei zu bringen dann müßen die Erwachsenen dafür büßen. Wenn heute um zwei Uhr nachts Jugendliche aufgegriffen werden, dann ist das eine Sache des Jungendamtes an die Eltern wegen Verletzung der Aufsichtsplicht. Viele dieser Vereine leisten eine tolle Jungendarbeit an denen leider nicht alle teilhaben. Besser ist es, auf der Straße rumlungern und die Leute belästigen. Zu meiner Zeit hieß es einfach daheim:” Um xx bist zu daheim!” und so war es auch. Vermutlich schaffen da auch die Kinder daheim an, oder? Wenn man sich um alles so gut kümmern würde wie um die Waldfeste …..

    • Schorsch

      Dass die Polizei die EInhaltung von Jugenschutzbestimmungen kontrolliert und die Jugendlichen nach Hause schickt ist übrigens in jeder Stadt mit Diskos etc. gang und gäbe. Das wär also nicht unbedingt zuviel verlangt, ich weiß nicht warum Sie sich da so empören..:!

    • :-)

      Ach, und wenn die Eltern ihre Kinder nicht kontrollieren können, und Ihrer Meinung nach die Polizei auch nicht zuständig ist für die Einhaltung der Gesetze, dann solln es jetzt die Vereine machen?

      Sehr geehrter Herr Rudolf Müller
      Sie sind hiermit sehr herzlich eingeladen in den nächsten Jahren die Anwesenheit von Jugendlichen an den Waldfesten zu kontrollieren.
      Ich wünsch Ihnen viel Spaß und viel Erfolg.

      Ne, Spaß beiseite, meiner Meinung nach, kann sein, dass ich hier absolut falsch liege, ist und bleibt es wie schon angesprochen Aufgabe der Polizei zu kontrollieren. Und, da gebe ich Ihnen Herr Müller vollkommen Recht, Aufgabe der Eltern ein Auge darauf zu haben was ihre Kinder anstellen, und wie sie sich aufführen. Aber leider haben viele Eltern heutzutage keine Lust mehr ihre Kinder zuerziehen (bevor das meckern losgeht, ich sagte viele Eltern und nicht alle!!), denn es ist ja viel einfacher, wenn man die Kinder machen lässt was sie wollen anstatt mit Ihnen zu reden und/oder zu diskurieren (wobei zu meiner Zeit Diskussion ausgeschlossen war, wenns hieß um 11 soll ich daheim sein, wann war das halt so, und ich lebe immer noch!)
      Aber die Vereine in die Pflicht zu nehmen, und allen anderen ein Verbos aussprechen… ich weiß nicht ob das langfristig gesehen den erwünschten Erfolg liefert.
      in diesem Zusammenhang lesen Sie doch bitte einmal den neuen Artikel der TS: http://www.tegernseerstimme.de/wie-viel-verbote-braucht-das-tal/54350.html

      in diesem Sinne eine schöne Woche euch allen! :-)

  • ,.-

    ich frage mich wie man dieses verbot mit einer derartigen begrüngung durchsetzen kann… jugendliche die sich so besaufen werden dies auch tun wenn das waldfest um 2 sperrstunde hat…

    den alkohol bekommen minderjährige jedenfalls nicht an der waldfestbar!

    und wieso werden nicht die eltern der 16 jährigen zur rechenschaft gezogen, die sich krankenhausreif betrinken?

    mit dieser regelung werden jedenfalls neben den skiclublern vor allem auch die waldfestgänger bestraft die gerne bis in die morgenstunden spaß haben und daran kann ich nichts verwerfliches finden!

    • :-)

      schön gesagt! ganz Ihrer Meinung!

  • daDing

    Die Regelung bringt zwar wahrscheinlich wenig, weil sich, wie oben schon erwähnt die jungen Herrschaften dann eben vorher schon “wegbirndeln”. Allerdings lasse ich auch das Argument der Existenzgefährdung dieses oder jenen Vereins nicht zu. Seits mir ned bäs, aber der Verein der um zwei Uhr früh sein Geschäft nicht gemacht hat bei einem Waldfest, der machts auch zwischen 2 und 5 nimma!

  • Hagrainer

    @ Dada:
    Richtig: einer der “professionellen” Sicherheitskräfte hat einen Waldfestbesucher derart geschubst, dass dieser mit dem Hinterkopf auf die schöne Betonplatte gekracht ist und sich einen Schädelbasisbruch zugezogen hat.
    Deswegen ist diese Platte dieses Jahr glaub ich abgedeckt. Mit Holz oder nem Gummiteppich, wir werden sehen.

    Nun noch zum eigentlichen Thema.
    Grundsätzlich bin ich auch gegen die Sperrstunde um 2 Uhr, andererseits finde ich es doch sehr erstaunlich welcher Verein sich dagegen ausgesprochen hat. Ausgerechnet die Parkplatzfestbetreiber aus Ostin, die scheinbar den Hals nie voll kriegen. Mein Vorschlag: einfach schon am Mottwoch anfangen, dann wird der Verlust kompensiert….

  • Sportler

    Erstaunlich wie viel Interesse das Thema: “Um 2 Uhr morgens macht schon die Waldfest-Bar dicht.” findet. Wie kommen eigentlich all jene, die das so schlimm finden, nachts heim ? Und wie ihre Kinder ?

    • Student

      mit’m Radl…