Freitag, 18. April 2014

Feierliche Eröffnung des Radwegs am Ringsee

“Gefahrenschwerpunkt endlich beseitigt”

FĂŒnfte ErgĂ€nzung vom 20. Juli / 17:24 Uhr
Am heutigen Freitag war es endlich so weit. Nach endlosen Wartezeiten fĂŒr die Autofahrer ist der Radweg am Ringsee fertig gestellt worden.

Zur feierlichen Eröffnung erschienen am alle fĂŒnf Tal-BĂŒrgermeister, Alexander Radwan sowie der stellvertretende Baudirektor des Straßenbauamtes Rosenheim, Claus-Peter Olk.

Die fĂŒnf Tal-BĂŒrgermeister haben heute den Abschnitt in Kreuth eingeweiht.

Mit der Fertigstellung des rund 800 Meter langen TeilstĂŒcks entlang der B318 ist nicht nur ein notwendiger LĂŒckenschluss im Radweg rund um den Tegernsee entstanden. Auch wurde eine besonders fĂŒr Radfahrer gefĂ€hrlich Stelle entschĂ€rft. „Mit dieser Maßnahme ist ein großer Unfall- und Gefahrenschwerpunkt beseitigt“, zeigt sich der zustĂ€ndige Kreuther BĂŒrgermeister Josef Bierschneider in seiner Eröffnungsrede zufrieden.

Angesprochen auf die Kosten von rund 400.000 Euro, schlĂ€gt der stellvertretende Baudirektor Olk in dieselbe Kerbe: „Jeder Unfall, jeder Verletzte oder vielleicht sogar Tote, den wir mit dieser Maßnahme verhindern, gleicht jeden Euro aus, den wir in den Radweg gesteckt haben.“

Unbekannter Gehweg gefunden

Viele Autofahrer, die in den Staus gestanden sind, mochten von der Idee vielleicht nicht so begeistert gewesen sein, “aber ohne Eingriffe in den Verkehr ging es nun mal nicht”, erklĂ€rt Olk weiter.

DarĂŒber hinaus betont er auch, wie wichtig es war, mit den Baumaßnahmen bereits im letzten Jahr zu beginnen: „Mancher mag mit dem Kopf geschĂŒttelt haben, warum wir im Winter beginnen, einen Radweg zu bauen. Doch jede Woche, die wir im letzten Jahr arbeiten konnten, haben wir heuer gespart.“

Dabei ließen sich die Arbeiter auch nicht von kleineren Überraschungen ablenken, wie beispielsweise einem zweiten, unbekannten Gehweg, der unter dem bereits Bestehenden gefunden wurde.

Baudirektor Claus-Peter Olk bei seiner Rede.

Zum Abschluss brachte der Landtagsabgeordnete Radwan noch einen wichtigen Punkt zur Sprache: „Mit dem nun fertig gestellten Radweg ist die AttraktivitĂ€t der Region fĂŒr potenzielle Touristen noch einmal gestiegen.“

Vierte ErgÀnzung vom 15. Juni / 12:13 Uhr
Seit November vergangenen Jahres dauern die Arbeiten am Ringsee nun an. In den letzten Wochen standen diese aufgrund der Witterung immer wieder mal fĂŒr einige Zeit still, biegen jetzt jedoch auf die Zielgeraden ein.

Aufgrund dessen ist seit vorgestern auch die Ampelschaltung wieder vermehrt im Einsatz. In dieser und der nĂ€chsten Woche ist auch noch mit weiteren Behinderungen zu rechnen, da die letzten Straßenarbeiten nun in Angriff genommen werden und die Fahrbahn dann nur halbseitig befahrbar sein wird. Autofahrer mĂŒssen am Tag bis zu einer halben Stunde zusĂ€tzliche Fahrzeit mit einberechnen.

Eine Vollsperrung wird nicht mehr nötig werden, das sagt BauoberrĂ€tin Eva Weber vom Straßenbauamt Rosenheim. Wann der verbreiterte Radweg dann schlussendlich fertig sein wird, entscheidet sich allerdings erst in den nĂ€chsten Tagen. Angestrebt werde ein Ende der Baumaßnahmen bereits nĂ€chste Woche, spĂ€testens jedoch in der letzten Juniwoche.

Und bis dahin heißt es fĂŒr die, die unbedingt am Nadelöhr Ringsee durchmĂŒssen: Warten.

Dritte ErgÀnzung vom 5. Dezember / 15:03 Uhr
Nach Jahren des Wartens haben vor gut zwei Wochen die Arbeiten fĂŒr die Verbreiterung des Ringsee-Radwegs an der Bundestraße 318 begonnen. Verantwortlich ist das Staatliche Bauamt Rosenheim.

Wie der Kreuther GeschÀftsleiter Hans Patzlsperger mitteilt, sind die Arbeiten derzeit nur vorbereitender Art. Erst im MÀrz soll es richtig losgehen.

Der Radweg am Ringsee wird verbreitert. Aufnahme: 5. Dezember 2011

GĂŒnther Bruckeder vom Staatlichen Bauamt bestĂ€tigt, dass derzeit nur die Böschung abgesichert wird. Nach einer zweimonatigen Bauphase soll dann, voraussichtlich Mitte/Ende Mai, der verbesserte Rad- und Fußweg wieder eröffnet werden.

Insgesamt 350.000 Euro lĂ€sst der Staat sich die lang erwartete Verbreiterung des 800 Meter langen Radweges kosten. Schon vor knapp eineinhalb Jahren hatte Landrat Jakob Kreidl den Kreuthern zugesagt, sich fĂŒr die ersehnte Maßnahme einsetzen zu wollen. Doch wegen finanzieller EngpĂ€sse und “angepasster” PrioritĂ€ten im Straßenbau musste der Start immer weiter nach hinten verschoben werden.

In der Zwischenzeit gingen sogar “offizielle” Beschwerden verĂ€rgerter Touristen bei der TTT ein. Der Radweg ist die einzige Verbindung zwischen Weissach und Bad Wiessee. Die Enge des 800 Meter langen StĂŒcks war schon oft Ursache fĂŒr gefĂ€hrliche Begegnungen von Fahrradfahrern und FußgĂ€ngern. Das dĂŒrfte sich dann im nĂ€chsten Jahr erledigt haben.

Zweite ErgÀnzung vom 11. Juli:
Mittlerweile ist es Mitte Juli 2011. Die Zusage von Landrat Jakob Kreidl aus dem letzten September, dass heuer der Radweg am Ringsee sicher gebaut wird, ist bald ein Jahr alt. Passiert ist immer noch nichts.

Seit mehreren Jahren geistert das Thema durch die Sitzungen am See. Bad Wiessee, Kreuth – Gemeinderat, Tourismusausschuss. Alle sprechen sich fĂŒr einen baldigen Ausbau des Radwegs am Ringsee aus. Und auch die konkreten PlĂ€ne liegen bereits vor. Die ersten Touristen beschweren sich “offiziell” bei TTT-Chef Georg Overs. Und die Gemeinde Kreuth steht als SĂŒndenbock da, obwohl sie fĂŒr die Verzögerungen nichts kann.

Die Verantwortung fĂŒr den Umbau liegt beim Staatlichen Bauamt in Rosenheim. Und das kann derzeit nichts Genaueres sagen, als dass es 2011 so weit sein soll. Auch wenn bisher noch nichts von den geplanten Bauarbeiten zu sehen ist. Ein Personalengpass sei der Grund fĂŒr die diesjĂ€hrige Verzögerung, begrĂŒndet Richard Brosig vom Staatlichen Bauamt.

ErgÀnzung vom 21. September 2010:
Das Thema “Radweg am Ringsee” geistert nun schon seit lĂ€ngerer Zeit durch die Gemeinden. Im Juli hatte sich das letzte Mal der Gemeinderat in Wiessee damit beschĂ€ftigt. Und auch der Wiesseer Tourismusausschuss hatte noch mal eindringlich auf die Notwendigkeit eines neue Weges hingewiesen.
Denn der Weg ist sehr schmal und wegen der vorbeifahrenden Autos gefÀhrlich.


GrĂ¶ĂŸere Kartenansicht

Die Gemeinde Kreuth hatte auch einen Antrag beim Straßenbauamt gestellt. Es handelt sich ja um eine Bundesstraße, und somit liegen die Verantwortung und die Budgethoheit beim Land.

Auf der letzten Gemeinderatssitzung in Kreuth musste nun Josef Bierschneider erklĂ€ren, dass der Radweg dieses Jahr definitiv nicht kommen wird: “Zu wenig Geld, andere Straßen sind wichtiger”, so die BegrĂŒndung des Landes.

Auch das Hinzuschalten von Landrat Kreidl konnte nur eine Zusage des Straßenbauamtes fĂŒr das nĂ€chste Jahr bewirken. Dann aber sicher …

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 23. Juli 2010:

Die letzten Punkte aus der Wiesseer Gemeinderatssitzung

Hier noch die letzten drei Themen aus dem Wiesseer Gemeinderat aus der letzten Woche. Wir fassen die Themen einfach in einem Artikel zusammen, weil jedes fĂŒr sich gesehen nicht wirklich viel hergibt.

Badepark mit Zuwachs

Zum einen hat BĂŒrgermeister HĂ¶ĂŸ verkĂŒndet, dass der Badepark in Wiesse einen Zuwachs von 10 % an Einnahmen und Besuchern gegenĂŒber dem vergangenen Jahr zu verbuchen hat. Allerdings war das letzte Jahr auch kein besonders gutes Jahr, und so klingt der Zuwachs grĂ¶ĂŸer, als er ist. Die Flaute der letzten Jahre ist damit leider nicht ausgeglichen. Aber der Trend geht immerhin wieder in die richtige Richtung, wie HĂ¶ĂŸ betonte.

Was wĂŒnschen sich Senioren?

Gemeinderat und Seniorenbeauftragter Dr. Johannes Pöllinger (FWG Wiesseer Block) hat informiert, dass sich die Gemeinde Bad Wiessee an einer Seniorenbefragung beteiligt, die in einigen Gemeinden im Landkreis stattfindet. Im September werden Fragebögen an Senioren verteilt, die bis in den Dezember ausgewertet werden sollen. Ziel der Befragung ist es, mehr ĂŒber die BedĂŒrfnisse von Senioren zu erfahren.

Radweg am Ringsee

Außerdem hat BĂŒrgermeister HĂ¶ĂŸ auf Nachfrage von Stefan Hagn (FWG Wiesseer Block) mitgeteilt, dass die Gemeinde Kreuth zugesagt hat, dass der Fuß- und Radweg am Ringsee noch heuer ausgebaut wird, um so die gefĂ€hrliche Stelle etwas sicherer zu machen. Das Thema “Radweg” wurde auch auf der gestrigen Sport- und Tourismusausschuss noch mal eindringlich besprochen. “Wir mĂŒssen da mehr Druck aufbauen, damit sich was tut”, so Peter Höss in der Sitzung.

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  • Fahrradfahrer

    Ganz blöde Idee: warum nicht einfach eine BrĂŒcke zwischen FĂ€hrhĂŒtte und Bad Wiessee bauen…der Abstand ist Ă€hnlich wie der in Gmund an der Mangfall…das BrĂŒhten der Vogel auf der, unter Naturschutz stehenden, Insel – könnte man durch eine LĂ€rmschutzseitenwand komplett eindĂ€mmen – und es entstĂŒnde ein perfekter Zusammenschluss des Seeweges in Rottach ĂŒber Altwiesse nach Bad Wiessee. Das wĂ€re einmal eine sinnvolle Investition!!!

    • runner

      BrĂŒcke????? So ein Schmarrn!

    • Anonymous

      Bitte erst denken, dann reden!!!!!

  • Hermann Singer jr.

    Radweg? Wieso? Die fahren doch sowieso nur auf der Strasse und behindern den Verkehr und die Radwege sind weitgehend leer. Das Geld könnte man nutzvoller ausgeben!

    • Thomas

      $vorposter =~ s/Radweg/Fußweg/gi;

      … Sorry, will sagen, was fĂŒr ein Argument. Da können wir uns auch gleich alle Gehwege sparen. Hey, vielleicht ist der Grund das viele Radler auf der Straße fahren, der das der Radweg mangelhaft ausgebaut ist!

  • Marc B.

    Aus der Darstellung geht leider nicht hervor, wie breit der Radweg schließlich werden wird. Ich bezweifele aber mal, dass er die Vorgaben der Baunormen fĂŒr einen Zwei-Richtungs-Radweg plus Fußweg einhalten wird. Dann dazu wĂ€ren knapp 3,50 m nötig, die einfach nicht zu haben sind. Ohne diese Breite ist aber die Anordnung der Benutzungspflicht fĂŒr beide Richtungen nicht zulĂ€ssig. Das Schild wird natĂŒrlich trotzdem aufgestellt werden und dann bleibt es abzuwarten, ob ein Radler dagegen klagt. Der betreffende Abschnitt ist aus meiner Sicht auch nicht der kritischste des Seeradwegs.

    Was wird eigentlich aus dem Abschnitt in Wiessee zwischen Alt-Wiessee und Abwinkl? Dort ist der Seeradweg auf rund 150m unterbrochen. Hier wurde im FrĂŒhsommer diesen Jahres der ehemalige Radweg gesperrt und inzwischen sogar abgezĂ€unt, der angrenzenden Weide zugeschlagen und begrĂŒnt. Zwischen Alt-Wiessee und Abwinkl mĂŒssen Radfahrer legal auf die Bundesstraße hoch, das ist aber nicht ausgeschildert. Vom Lindenplatz verweisen die Radwegschilder noch immer in die Seestraße, obwohl Radler legal eigentlich auf der Bundesstraße fahren sollten.

    Die Folge ist, dass viele Radler den schmalen Fußweg illegal befahren oder absteigen und schieben. Beides ist nicht im Sinne eines Seeradwes.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Drei Meter soll der neue Weg breit werden.

  • KĂ€seklaus

    Gibts dann noch den Mittelstreifen? Und wie ist es mit VerkehrsĂŒberwachung, Vorfahrtsrecht, und so. Da brauchts Verkehrsschilder noch und noch.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Kommt scheinbar alles noch. Die Arbeiten sind zwar fertig geworden, aber der “letzte Schliff” fehlt.

      • Sportler

        Ich hoffe sehr, das der “Feinschliff” nicht in 1000 Verkehrszeichen und noch mehr “lustigen Verkehrsinseln” besteht. Ich wĂŒrde bei meinen Radrunden nĂ€mlich ganz gerne noch den See sehen ! Die Touris vermutlich auch. Und so schwer zu ĂŒberleben, ist ein Aufeinandertreffen von FussgĂ€ngern und Radfahrern nun auch wieder nicht. Vor allem, wenn beide Seiten etwas RĂŒcksicht nehmen und einen Funken Humor haben. FĂŒchse, Katzen und Eichhörnchen haben es da nachts in der Ringseekurve erheblich schwerer …

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