Sonntag, 20. April 2014

Offizielle Einweihung am Tegernseer Gymnasium

Kletterwand, Boden: “Einfach nur geil”

Vierte ErgÀnzung vom 19. Oktober / 09:43 Uhr
Gestern Abend war es soweit. Im Rahmen des Bergfilmfestivals in Tegernsee ist die bis unter die Hallendecke ragende neue Kletterwand des Gymnasiums offiziell eröffnet worden.

Aber nicht nur das: Über die Sommerferien wurde auch ein komplett neuer Boden inklusive Heizung verlegt, der nicht nur den Gymnasiasten und den Volleyballern schon seit ein paar Wochen große Freude bereitet.

Ab sofort darf die Kletterwand in Tegernsee bestiegen werden.

Ab sofort darf die Kletterwand in Tegernsee bestiegen werden.

Zu den Feierlichkeiten rund um die Kletterwand in Tegernsee ließ es sich auch Landrat Jakob Kreidel nicht nehmen, ein paar Worte an die zahlreichen GĂ€ste, darunter viele SchĂŒler, zu richten:

Wir haben ĂŒber viele Jahre hinweg versucht ein solches Projekt zu realisieren. Aufgrund einer Gemeinschaftsleistung bei der die Tal-Gemeinden, viele Privatpersonen und Sponsoren an einem Strang zogen, dĂŒrfen wir die Kletterwand nun einweihen. Ein echter Freudentag.

Anfangs herrschte Skepsis

Tegernsees BĂŒrgermeister Peter Janssen gab hingegen zu, dass er anfĂ€nglich nicht gerade begeistert von den erneuten Bauabsichten war: “Bei der eingegangenen Spendenanfrage hielten sich meine GlĂŒckssprĂŒnge zunĂ€chst in Grenzen”, so Jannsen und meinte: “Doch das fertige Ergebnis ist mehr als beeindruckend.”

UnabhÀngig von der Kletterwand wurde die Halle bereits von einigen Wochen wiedereröffnet. Dabei hatte unter anderem ein Wasserschaden eine Grundsanierung des Hallenbodens nahezu unaufschiebbar gemacht.

Doch pĂŒnktlich zum Beginn des neuen Schuljahres waren die Handwerker dann fertig, so dass nicht nur der Schulsport des Gymnasiums Tegernsee wieder in der Dreifach-Turnhalle stattfinden kann. Auch viele Vereine werden in der kommenenden Winterzeit die Möglichkeit nutzen, ihren Sport im Trockenen auszufĂŒhren. Dazu zĂ€hlen auch die Volleyballer des VCTT.

Warme FĂŒĂŸe dank Bodenheizung

“Mal abgesehen davon, dass man beim Hechtbaggern wegen des noch rauen Bodens relativ abrupt stoppt, sind wir rundum zufrieden mit dem neun Boden”, so Stefan Rohner, Vorstandsmitglied des VCTT. DarĂŒber hinaus ist Rohner ganz besonders von der neuen Bodenheizung begeistert:

FrĂŒher kam es schon mal vor, dass wir Frostbeulen bekommen haben, weil es in der Halle so kalt war. Jetzt wird es sehr schnell ziemlich warm. Ein Luxus.

Abgesehen davon hat der Boden bei der Sanierung eine komplett neue Farbe erhalten. Auch kein Problem finden die Volleyballer: “Jetzt sieht man die Linien besser als frĂŒher.”

Insgesamt scheinen sich die Investitionen in Höhe von rund 150.000 Euro fĂŒr den neuen Boden, wie auch die etwa 45.000 Euro fĂŒr die landkreisweit einzige Indoor-Kletterwand rentiert zu haben. Der Schnee kann also kommen.

Dritte ErgĂ€nzung vom 12. September mit der Überschrift: Kletterwand verschafft Gymnasium landkreisweites Alleinstellungsmerkmal
Bereits vor den Sommerferien hatten die umfangreichen Sanierungsarbeiten in der Dreifachturnhalle in Tegernsee begonnen. Stand heute sieht es so aus, als ob nicht nur der Zeitplan bis zum Start des neuen Schuljahres, sondern auch der Kostenrahmen in Höhe von 140.000 Euro eingehalten wird.

Auch der lange Zeit unergrĂŒndliche Wasserschaden ist in den Kosten enthalten. ZusĂ€tzlich schmĂŒckt die Halle eine Kletterwand der Extraklasse.

SchĂ€den im Dach der Dreifachturnhalle sorgen fĂŒr lange unergrundbaren Wasserschaden.

SchĂ€den im Dach der Dreifachturnhalle sorgen fĂŒr lange unergrundbaren Wasserschaden.

Bereits vor einigen Wochen klagten Handwerker, die gerade dabei waren eine Bodenheizung in der Halle zu verlegen, ĂŒber Wasser in den WĂ€nden, das man “ĂŒber Nacht in einen Eimer sammeln konnte.” Noch dazu tropfte es nach Gewittern an der einen oder anderen Stelle von den Decken der TurnhallengĂ€nge.

Das Landratsamt war damals, genauso wie die Arbeiter, ratlos. Eine erste Antwort von Pressesprecherin Gabriele Dorby lautete: „Woher das Wasser genau kommt, ist noch nicht ganz klar.“

Mittlerweile konnte man aufgrund umfangreicher Untersuchungen den Grund fĂŒr das Eindringen festellen. So waren im Dachbereich Spannungsrisse aufgetreten. Die zusĂ€tzlichen Kosten in Höhe von 1.000 Euro fĂŒr die Reparatur fallen allerdings gĂŒnstig aus im Vergleich zu dem Gesamtbudget der Renovierung.

Von Planungsbeginn bis Fertigstellung vergingen 18 Monate

Noch erfreulicher als die Ursache fĂŒr den Wasserschaden war die gestrige feierliche Einweihung der neuen 115-quadratmetergroßen Kletterwand im Leeberg-zugewandten Teil der Turnhalle.

Der Fertigstellung waren 18 Monate Planung vorausgegangen. Die “Treiber” des Projektes waren vor allem Markus Wrba vom Verein Freunde und Förderer des Gymnasiums Tegernsee und Sportlehrer Timo Köhler.

Timo Köhler beim Einstieg in die Wand. Bis zu der Stelle, wo er gerade mit seiner rechten Hand greift, kann die Wand auch ohne Sicherung beklettert werden.

Timo Köhler beim Einstieg in die Wand. Bis zu der Stelle kann die Wand auch ohne Sicherung beklettert werden.

Wrba war unter anderem fĂŒr die Akquise von Geldgebern verantwortlich und konnte im Zuge dessen nicht nur die Gemeinden (15.000 Euro) fĂŒr das 45.000 Euro Kletterwandprojekt gewinnen, sondern auch zahlreiche regionale Unternehmer. Köhler befasste sich hingegen mehr mit der Detailplanung, die er als begeisterter Kletterer besitzt. Sein Urteil zur fertigen Kletterwand: „Perfekt.“

600 Griffe, 17 Routen und diverse Schwierigkeitsgrade

FĂŒr den Sportlehrer ist es – nicht zuletzt aufgrund der angespannten kommunalen Haushaltskassen – umso beeindruckender, was fĂŒr eine “Luxusversion von Kletterwand” das Tegernseer Gymnasium nun sein Eigenen nennen darf.

An dem bis unter die Decke der Turnhalle ragenden dreiteiligen Korpus sollen am Ende ĂŒber 600 Griffelemente verbaut werden. Damit sind bis zu 17 verschiedene Wege zum „Gipfel“ der Wand möglich. Dabei sind verschiedene Schwierigkeitsgrade zu meistern, durch unterschiedliche Grifffarben gekennzeichnet sind und einem alle möglichen Klettertechniken abverlangen. DafĂŒr sorgen sicher auch die ÜberhĂ€nge, die im oberen Bereich der Wand beginnen.

Zweite ErgÀnzung vom 7. September / 8:17 Uhr
Eine neue Kletterwand wird die SchĂŒler des Tegernseer Gymnasiums begrĂŒĂŸen, wenn die Ferien zu Ende sind.

Die mehrere Wochen dauernden Arbeiten in der Dreifachturnhalle sind nun abgeschlossen: DemnĂ€chst werden noch die Griffe an der 115 Quadratmeter großen Kletterwand angebracht, dann kann die erste Route in Angriff genommen werden.

So sieht die fertige Kletterwand in der fast fertig sanierten Turnhalle des Gymnasiums aus.

Initiiert hatte Wand der Förderkreis des Tegernseer Gymnasiums. Die HĂ€lfte der Gesamtkosten in Höhe von 40.000 Euro kam dann auch durch vom Förderkreis eingesammelten Sponsorengelder. Gleichzeitig haben auch der Landkreis und die fĂŒnf Talgemeinden das Projekt mit insgesamt 15.000 Euro bezuschusst

“Ich freue mich, dass wir es mit vereinten KrĂ€ften geschafft haben. Bei diesem fĂŒr den Landkreis neuen und umfangreichen Projekt haben alle Beteiligten sehr gut zusammengearbeitet”, weiß Sportreferentin Sabine Wittmann.

Einsatz im Sportunterricht

In erster Linie sollen die SchĂŒler unter Aufsicht und Anleitung speziell geschulter
LehrkrĂ€fte von der Kletterwand im Sportunterricht profitieren. “Wir haben nun
Voraussetzungen dafĂŒr geschaffen, dass sich Sportklettern im Schulprofil des Gymnasiums
Tegernsee weiter etabliert”, so Markus Wrba, Vorsitzender der Freunde und Förderer des
Gymnasiums Tegernsee.

In zweiter Linie wird zukĂŒnftig auch mit der Sektion Tegernsee des Deutschen Alpenvereins verstĂ€rkt zusammengearbeitet. Die Sektion hatte sich ebenfalls an der Wand finanziell beteiligt und erhĂ€lt nun im Gegenzug ein Nutzungsrecht an der Kletteranlage.

ErgÀnzung vom 1. MÀrz / 11:38 Uhr
In Rottach-Egern hat man mittlerweile entschieden sich an den geplanten KletterwÀnden am Tegernseer Gymnasium und der neuen Gmunder Realschule zu beteiligen.

Insgesamt 2.500 Euro wird die Gemeinde zuschießen. Die Summe verteilt sich jeweils zur HĂ€lfte auf die beiden Einrichtungen. Damit kommt die schnelle Realisierung der Anlage am Tegernseer Gymnasium in greifbare NĂ€he. Denn auch Bad Wiessee hat seine UnterstĂŒtzung zugesagt.

“Eine gute Sache und pĂ€dagogisch sinnvoll,” so Rottachs BĂŒrgermeister Franz Hafner in einer kurzen Stellungnahme.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 31. Januar:
Das Gymnasium Tegernsee und die neue Realschule in Gmund sollen neue KletterwĂ€nde bekommen. FĂŒr eine finanzielle UnterstĂŒtzung der jeweils 35.000 Euro teuren Vorrichtungen hat nun der Gmunder Gemeinderat zugestimmt.

Die Gemeinde ĂŒbernimmt damit einen Teil des noch benötigten Kapitals in Höhe von 22.500 fĂŒr die beiden Schulen. In Rottach möchte man dagegen warten mit einer Zusage.

Die beiden Schulleiter Stefan Ambrosi (Realschule Gmund) und Werner Oberholzner (Gymnasium Tegernsee) hatten in zwei Schreiben auf die Notwendigkeit einer neuen Kletterwand fĂŒr ihre Schule hingewiesen.

Laut Oberholzner handle es sich beim Sportklettern mittlerweile nicht mehr um eine reine Trendsport. Das Klettern habe sich etablierten Sportart entwickelt, die bereits jetzt schon im Lehrplan verankert ist.

Wir sehen uns in der Verantwortung, unseren Kindern eine fundierte Grundausbildung im Umgang mit dem Risiko in dieser Sportart zukommen zu lassen. Momentan gibt es im Tegernseer Tal keine Kletteranlage, die das Klettern am Seil zulÀsst.

Boulderelemente seien zwar bereits an der Schulturnhalle angebracht. Doch nun will man aus den genannten GrĂŒnden eine ganze Kletterwand, die im Innern an der Ostseite der Turnhalle bereitgestellt werden soll und sich dort vom Boden bis zum Dach erstrecken wird.

Kletterwand / Quelle: Guidobl

Wie der Rektor des Gymnasisums betont wolle man die benötigte Kletterwand zum grĂ¶ĂŸten Teil aus den Mitteln des Fördervereins des Gymnasiums Tegernsee finanzieren. FĂŒr den Rest benötige man jedoch die UnterstĂŒtzung der Gemeinden.

Georg von Preysing machte klar, dass sich mittlerweile auch der Landkreis an der Finanzierung beteiligt. Insgesamt sind somit noch 7.500 Euro offen. Gmund wird davon 1.250 Euro ĂŒbernehmen. Tegernsee als Sitzgemeinde soll das doppelte zahlen.

FĂŒr die geplante Kletterwand in der neuen Gmunder Realschule gilt das gleiche. Allerdings werden da laut von Preysing wahrscheinlich 15.000 Euro ĂŒbrig bleiben, die es noch zu finanzieren gilt. Somit kommen hier auf Gmund 5.000 Euro zu. Die anderen Tal-Gemeinden wĂŒrden in dem Fall 2.500 Euro ĂŒbernehmen.

FĂŒr den Gmunder BĂŒrgermeister eigentlich eine klare Angelegenheit:
“Es wĂ€re fatal, wenn wir das fĂŒr so einen gĂŒnstigen Preis nicht unterstĂŒtzen wĂŒrden. Auch wenn Rottach und Kreuth es wiedermal nicht geschafft haben, das im ersten Gang abzustimmen.”

Der Rottacher Gemeinderat hat das Thema auf der letzten Gemeinderatssitzung zurĂŒck gestellt. Laut Franz Hafner sei einfach nicht klar, wer eigentlich fĂŒr die Finanzierung zustĂ€ndig ist. Bis das nicht geklĂ€rt ist, könne man keine fundierte Entscheidung treffen.

Eine Entscheidung, ĂŒber die in Gmund nicht groß debattiert wurde. Einstimmig nahm der Gemeinderat die AntrĂ€ge des Tegernseer Gymnasiums und der neuen Realschule an.

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  • Anonymous

    Der Mann der auch oft “die Ente” genannt wird, heisst Timo und nicht Tobias glaube ich.

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Danke fĂŒr den Hinweis. Wir haben das im Artikel geĂ€ndert.

  • Tegernseer

    Völlig absurd 40.000 Euro fĂŒr eine Kletterwand auszugeben von der nicht einmal alle SchĂŒler profitieren werden und können. Die bereits an der Außenwand angebrachte Boulderanlage (Gott weiß was die gekostet hat) reicht wohl nun nicht mehr, obwohl ich selbst zu meinen Zeiten als schĂŒler selten diese Anlage in Benutzung gesehen habe. Meiner Meinung nach hĂ€tte man das Geld im Gymnasium Tegernsee sinnvoller anlegen können! Hier einige Beispiele: 1. AufrĂŒstung der rĂŒckstĂ€ndigen AusrĂŒstung mit neuen Unterrichtsmaterialien, wie Beamer, Ersetzen von defekten Overheadprojektoren… (in der Biologie wird teilweise noch mit 30 Jahre alten Schmalspurfilmen gearbeitet) 2. NachrĂŒstungen am GebĂ€ude (Teilweise undichte Glasfassade im sĂŒdlichen Innenhof, Zustand der sanitĂ€ren Einrichtungen, Austausch von ca. der HĂ€lfte aller Leutmittel…) 3. Anschaffung von aktuellem gerografischen Kartenmaterial (Auf einigen “aktuellen Karten” existiert noch die Sowjetunion, die DDR und Jugoslavien…) 4. Anschaffung eines vernĂŒnftigen Instrumentariums, um schulischen Instrumentalunterricht mit Leihinstrumenten zu ermöglichen. 5. Schaffung eines Obersufen/Kollegstufen -oder auch Q-Zimmer genanntes Refugium fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der oberen Jahrgangsstufen. Die bisher dafĂŒr verwendeten Provisorien wage ich nicht als solche zu bezeichnen!!! FĂŒr mich wĂŒrde sich die Frage nach einer Kletterwand erst stellen, sobald alle diese MĂ€ngel beseitigt sind; aber anscheinend teilt diese EinschĂ€tzung niemand mit mir…..
    Dass eine Sanierungsnotwendigkeit der Turnhalle bestand steht fĂŒr mich außer Frage, jedoch finde ich, dass die “Prahlerei” mit der ach so tollen Kletterwand ein Prestigeobjekt ist und ĂŒber die wahren MĂ€ngel des Gymnasiums hinwegtĂ€uschen soll.

    • Murando

      Ein spÀter Kommentar, den man aber nicht so stehen lassen kann.
      FĂŒr die Ausstattung des Gymnasiums mit Unterrichtsmaterialien etc. und die Instandhaltung des GebĂ€udes ist der Landkreis als SachaufwandstrĂ€ger zustĂ€ndig. FĂŒr die massiven Defizite in dem Bereich ist also entweder der Landkreis verantwortlich, da er nicht zahlt, oder die Schulleitung, da sie die Interessen der Schule, der SchĂŒler und der Lehrer gegenĂŒber dem “Betreiber” nicht ausreichend vertritt. Ich tippe auf letzteres.

      Die Kletterwand hingegen wurde hauptsĂ€chlich aus Spenden finanziert. Die meisten Spender hĂ€tten, wenn Sie nach Geld fĂŒr Overheadprojektoren oder Leuchtmittel gefragt worden wĂ€ren, mit Hinweis auf den zustĂ€ndigen Landkreis wohl keinen Cent locker gemacht. Hier hat sich ein Sportlehrer grĂ¶ĂŸtenteils in seiner Freizeit fĂŒr ein Projekt engagiert, das er fĂŒr sinnvoll hĂ€lt. Sicher wĂ€ren auch mehr Musikinstrumente schön, aber man kann einem Sportler wohl nicht vorwerfen, dass ihm Klettern nĂ€her liegt als Flöte spielen.

      Außerdem profitieren von der Kletterwand nicht nur SchĂŒler des Gymnasiums. Über den Alpenverein kann die Kletterwand jeder nutzen. Das Interesse an der Sportart, insbesondere bei Kindern Jugendlichen, ist enorm.

      • Tegernseer

        Die finanziellen Mittel flossen aus Quellen des Fördervereines des Gymnasiums Tegernsee; besagter Förderverein unterstĂŒtzt ja auch die Anschaffung von Schulinventar und dergleichen (Neue Computer… ), was ja auch als löblich hervorzuheben ist. Aber finden Sie es nicht ĂŒberzogen fĂŒr 40.000 €zunĂ€chst ein Prestigeobjekt anzuschaffen, anstatt die wohlvorhandenen MĂ€ngel auszubessern. Der Verein der Freunde und Förederer existiert ja auch deshalb, weil von der zustĂ€ndigen Behörde, dem Landkreis, zuwenig Geld zur VerfĂŒgung gestellt werden kann, was ebenfalls ein höchst löbliches Unterfangen ist!!!! Die Frage, die sich stellt ist: Wo ist der Nutzen fĂŒr die SchĂŒler höher; und ich sehe es einfach kritisch, dass diese Einrichtung einen solchen fĂŒr die SchĂŒler darstellt; nicht zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass es im Landkreis noch einige andere Einrichtungen fĂŒr diesen Sport gibt, womit sich der Anspruch auf die “Alleinstellung” des Gymnasiums schon wieder relativiert hat.

        • Tegernseer

          Und, um noch etwas zu ergĂ€nzen: Ich bin auf keine Fall gegen die Errichtung von KletterwĂ€nden und bin ĂŒberzeugt, dass das fĂŒr Kinder und Jugendliche und sĂ€mtliche Interessenten eine fantastische Sache ist, die ihnen viel Spass bereiten wird. FĂŒr mich herrscht hier einfach ein MissverhĂ€ltnis vor und ich bin ĂŒberzeugt, dass man mit der stattlichen Summe von 40.000€ zunĂ€chst dringendere MĂ€ngel hĂ€tte beseitigen mĂŒssen, die den unmittelbaren Schulalltag betreffen. Zumindest da könnte man ja auch mit der zustĂ€ndigen Verwaltungsbehörde eine finanzielle Zusammenarbeit anstreben.

          • Murando

            Sorry, da bin ich anderer Ansicht. FĂŒr einen Großteil der vorhandenen MĂ€ngel ist die zustĂ€ndigen Verwaltungsbehörde in der Pflicht. Wenn sie der nicht nachkommt, muss man doch erstmal der auf die Zehen steigen bevor man Spenden fĂŒr eigentliche SelbstverstĂ€ndlichkeiten verwendet. Und unser Landkreis sollte doch in der Lage sein, eine Schule vernĂŒnftig auszustatten und instand zu halten. Er wird das natĂŒrlich nur tun, wenn Seitens der Schule entsprechende Anforderungen gestellt werden. Und ich sehe nicht ein, warum private Geldgeber dafĂŒr aufkommen sollen, wenn die Schulleitung zu lethargisch ist, die Freigabe der nötigen Mittel beim TrĂ€ger durchzusetzen.

            Der Förderverein ist sinnvoll und eine tolle Sache, meiner Ansicht nach ist er aber fĂŒr so Dinge wie die Kletterwand, Musikinstrumente, Ausstattung eines Q-Zimmers etc. und nicht fĂŒr das Ersetzen defekter Overheadprojektoren da. Aktuell hat er die Kletterwand mitfinanziert, da sich ein Sportlehrer dafĂŒr engagiert hat. Falls ein Musiklehrer Ă€hnliches Engagement zeigt, wird der Verein sicher auch Wege finden, Musikinstrumente zu beschaffen. Falls sich die SchĂŒler fĂŒr ein Q-Zimmer entsprechend einsetzen, werden Sie beim Förderverein nicht auf taube Ohren stoßen (hierbei ist aber erstmal wieder die Schulleitung gefragt, um die Rahmenbedingungen zu schaffen).

        • soviel ich weiß, haben alle Gemeinden rund um den See auch mitbezahlt. Der Anteil des Fördervereins ist also um einiges weniger, als die genannte Summe.

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