Zukunft des Hotel Lederer und des ehemaligen Spielbankareals immer noch unklar

Wiessees Wunschinvestor weiter im Rennen

Ergänzung vom 12. Juli / 12:25 Uhr
Seit geraumer Zeit ist es ruhig geworden um das Lederer-Anwesen wie auch um das daneben liegende ehemalige Spielbankgrundstück. Doch im Hintergrund wird eifrig an einer möglichen Lösung gebastelt. Und klar ist auch: Der ehemalige Hexal-Mitbegründer und Wiessees Wunschinvestor Thomas Strüngmann hat weiterhin alle Optionen in der Hand.

So besitzt Strüngmann eine mittlerweile bis Ende des Jahres laufende Kaufoption auf das ehemalige Spielbankgrundstück. Dies hat der Wiesseer Bürgermeister Peter Höß auf Nachfrage bestätigt.

Kaufoption wäre Mitte Juni ausgelaufen

Dabei bestand die Kaufoption schon länger, wäre allerdings vor rund einem Monat ausgelaufen. In nichtöffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat diese Option nun bis Ende des Jahres verlängert.

In jedem Fall betont Höß, dass Strüngmann weiterhin “sein Wunschkandidat” für das prominente Anwesen und das dazugehörige mögliche Hotel direkt an der Seepromenade sei. In Strüngmann, so Höß weiter, habe man einen guten Partner zum Wohle der touristischen und städtebaulichen Entwicklung im Kurviertelareal gefunden. Der Unternehmer habe hier etwas vor, was sich zu 100 % mit den Absichten der Gemeinde deckt.

Das Gelände der alten Wiesseer Spielbank gehört immer noch der Gemeinde.

Dass die Absichten der Gemeinde auch in Richtung Lederer-Areal gehen, das will Peter Höß nicht verhehlen. Und am sinnvollsten wäre es laut Höß auch, wenn eine einzige Lösung für beide Grundstücke gefunden werden könnte. In absehbarer Zukunft soll es dazu weitere Gespräche zwischen dem eher ungeliebten derzeitigen Eigentümer RDR, Strüngmann und der Gemeinde geben.

Die Grünwalder Immobilienfirma RDR hatte kurz vor der Zwangsversteigerung im November letzten Jahres das ehemalige Hotel Lederer aufgekauft und war damit einem Deal zwischen Bad Wiessee und Thomas Strüngmann zuvorgekommen.

Wie viel ist das Spielbankgrundstück wert?

Angesprochen auf den Wert des ehemaligen Spielbankgrundstücks, betont Höß, dass die Gemeinde nicht die Absicht habe, hier einen maximalen Profit zu erzielen. Andererseits wisse er natürlich um die angespannte Haushaltslage. Daher besteht ein grundsätzliches Interesse, möglichst viel Geld in die Kasse des Kämmeres fließen zu lassen.

Berücksichtigt werden muss in jedem Fall, dass die Gemeinde auf dem Spielbankgrundstück nur eine touristische Nutzung vorgesehen hat. Somit entfallen beispielsweise Eigentumswohnungen oder dergleichen. Auch sollen die Grünanlagen in Richtung See erhalten bleiben. Alles Faktoren, die den Preis nicht gerade steigen lassen.

Doch nicht nur das. Laut Höß seien weitere Umstände zu berücksichtigen: “Der Verkaufspreis wird auch durch die schlechte Bodenqualität gemindert, wodurch die Gründungskosten für einen Käufer relativ hoch sind.” Wie viel das Areal derzeit tatsächlich auf dem Markt wert ist und auf welchen festgelegten Preis die Kaufoption mit Strüngmann taxiert wurde, will Wiessees Bürgermeister wiederum derzeit nicht öffentlich machen.

Ursprünglicher Artikel vom 17. November
Fred Mayr und Eva Skofitsch sind beide im Immobiliengeschäft tätig und behaupten unabhängig voneinander mehrere Interessenten für das Hotel Lederer am See gehabt zu haben.

Beide sprechen von Kaufofferten im Bereich von rund 8.000.000 Euro. Letztlich erwarb die Firma RDR Metropol-Portfolio München GmbH & Co. KG mit Sitz in Grünwald für wohl unter sieben Millionen Euro das Seegrundstück in Bad Wiessee.

Bürgermeister Peter Höß weiß zwar, dass es mehrere informelle Anfragen potenzieller Interessenten gab. Darunter eine schriftliche von der ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Berlin, die um einen Termin im Rathaus gebeten habe.

„Von einem anderen konkreten Interessenten ist mir jedoch nichts bekannt“, so Höß.

Projektentwickler und Investor: der feine Unterschied

Dabei unterscheidet nicht nur der Wiesseer Bürgermeister ganz klar zwischen Investor und Projektentwickler: Der Investor nimmt Geld in die Hand und kauft das Grundstück oder das Gebäude. Im Gegensatz dazu sucht und entwickelt ein Projektenwickler in der Regel größere Bauvorhaben. Geht aber, im Gegensatz zu einem Investor, kein substanzielles Risiko ein, da er das Objekt nicht kauft.

Ein Investor ist somit in der Logik der Gemeinden begrüßenswert. Ein Projektentwickler jedoch nicht, da er scheinbar kein Interesse an einer langfristigen Entwicklung des Bauvorhabens hat.

Dass diese Argumentation auch in die Irre führen kann, zeigt das Beispiel Mittenwald. Anfang des Jahres hat dort die ID Projektentwicklungsgesellschaft ein neues Hotelprojekt mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro gestartet. Der Merkur titelt noch Anfang Januar: “Hotel-Investoren mischen sich unters Volk.”

Skofitsch-Interessent bat um Termin im Rathaus

Die Immobilienmaklerin Eva Skofitsch war ihren Aussagen zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Berlinern ID Projektentwicklungsgesellschaft und hatte “noch einen weiteren Interessenten aus München an der Hand”.

Um das Interesse zu bekräftigen, seien bereits Studien für das ehemalige Hotel Lederer am See entwickelt worden. Sogar ein Gespräch mit TTT Chef Georg Overs habe stattgefunden, macht die von Lederer und dem zuständigen Insolvenzverwalter mit dem Verkauf des Grundstücks beauftragte Maklerin klar.

Das Areal des Hotel Lederer am See

Es ging noch darum, mit der Gemeinde Details zu besprechen, was auf dem Grundstück möglich ist. Beispielsweise die Hotelbettenkapazitäten und Ähnliches“, so Skofitsch.

Auf einen telefonischen Terminwunsch habe die Gemeinde jedoch zunächst nicht reagiert. Auf schriftliche Nachfrage bekam der Interessent einen „eindeutigen“ Brief, woraufhin die Verhandlungen im Sande verliefen.

„In dem Brief stand, dass nicht einmal endgültig geklärt sei, ob das Lederer-Grundstück überhaupt noch auf dem freien Markt zu kaufen ist, da eine Zwangsversteigerung bevorsteht. Die Firma solle sich an das Amtsgericht Wolfratshausen wenden“, gibt die Maklerin zusammengefasst den Inhalt des Schreibens wieder.

Bürgermeister Peter Höß sagt, dass in dem Brief des Projektentwicklers von einem geplanten Bauvolumen in Höhe von 60 Millionen Euro die Rede war. Doch im Rathaus ist man sich sicher, die Firma hätte das Leder und das angrenzende Spielbankareal nicht gekauft, geschweige denn bebaut.

Die Antwort der Gemeinde bezeichnet Höß als einwandrei. “Wir machen da keinen Unterschied. Und wir können uns nicht in die Belange des Eigentums einer dritten Person einmischen. Das steht uns nicht zu. Aus dem Grund mussten wir auf das Amtsgericht verweisen.”

Ein „echter“ Investor habe nach den Aussagen des Wiesseer Bürgermeisters nie vorgesprochen oder um einen Termin gebeten. Aus dem Grund sei man im Rathaus auch froh gewesen, dass sich Thomas Strüngmann so sehr für die beiden Grundstücke interessiert hat.

Mayr-Investor wollte Hotel bauen und Spielbankgelände kaufen

Doch der Aussage, es gäbe keinen anderen Investor, steht eine andere gegenüber. Fred Mayr hat im Mai diesen Jahres für einen konkreten Käufer im Rathaus angefragt. Parallel dazu kam der Kontakt mit dem ehemaligen Besitzer und Hotelier Lederer zustande. Vonseiten des Wiesseer Bauamts erhielt Mayr aber eine Absage für sein Anliegen.

Der Tiroler Unternehmer hatte nicht nur vor, das Lederer-Grundstück für rund acht Millionen zu erwerben, sondern hätte auch Interesse an dem daneben liegenden ehemaligen Spielbankgelände gehabt. Bebauen wollte der Österreicher die Grundstücke mit einer Seniorenresidenz und einem dazugehörigen Drei- bis Vier-Sterne-Hotel mit etwa 80 Betten.

„Derartige Anfragen kann das Bauamt ohne Weiteres beantworten“, so Höß, dem die Anfrage jedoch nicht bekannt ist. Der Grund für die Absage sei allerdings ganz einfach, so Höß weiter: “Die Gemeinde hat bauliche Planungshoheit für das Grundstück. Auf dem Lederer-Areal war und ist ausschließlich Hotelnutzung vorgesehen“, stellt der Bürgermeister klar und fügt an: „Einem Altenheim hätten wir nie zugestimmt. Da steht der Gemeinderat zu 100 Prozent dahinter.“

Strüngmann-Offerte: “Das hatte fast schon karitative Züge”

Höß bedauert im Nachhinein, dass letztendlich nicht Strüngmann mit dem 6,23 Millionen-Euro-Angebot bei der Zwangsversteigerung als Käufer für das Areal zum Zuge gekommen ist.

Nach der Versteigerung: Peter Höß und Thomas Strüngmann im Amtsgericht Wolfratshausen

„Die Pläne Strüngmanns hatten fast einen karitativen Charakter für Bad Wiessee und das ganze Tegernseer Tal“, so Höß. Strüngmann habe darüber hinaus vorgehabt, das ehemalige Spielbankgelände mit zu kaufen.

Letztlich erwarb die RDR Metropol-Portfolio München GmbH & Co. KG das ehemalige Hotel. Laut Skofitsch sei man auf die Firma einige Wochen vor der Zwangsversteigerung “auf dem freien Markt” gestoßen. Was aber nun aus dem Areal wird, weiß derzeit niemand. Und auch die Gemeinde ist ratlos.

„Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Über die Firma RDR wissen wir nur so viel, wie wir im Internet herausfinden konnten“, so Höß, der bisher noch keinerlei Kontakt mit dem Grünwalder Unternehmen hatte.

Der Hotelier Lederer ist in jedem Fall darüber enttäuscht, wie der Verkauf letztlich abgelaufen ist. Das hat er auf der gestrigen Informationsveranstaltung der Wiesseer CSU klargestellt: „Hätte man die Firma ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Berlin ähnlich hofiert, wie es die Gemeinde Mittenwald getan hat, wer weiß, ob der Investor nicht tatsächlich mein ehemaliges Grundstück erworben hätte“.

Dabei ist Lederer sein “Erbe” immer noch wichtig. Erst vor wenigen Tagen habe er Bürgermeister Höß in einem persönlichen Gespräch gebeten, mit dem neuen Eigentümer Kontakt aufzunehmen.

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  • Thomas

    Eine informelle Anfrage ist noch kein Angebot, sondern lediglich eine Interessensbekundung. Zweifelhaft auch ob die ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH zum Zeitpunkt der Anfrage überhaupt um die Rahmenbedingungen Bescheid wusste. Nur weil ein Makler einen Interessenten findet, heißt das noch lange nicht das er Ihn Voll ins Bild setzt. Und zuletzt hätte diese Firma ja gerne bei der Versteigerung mitbieten können.

    Auch das die Gemeinde antwortet sich wegen eines Kaufes an das Amtsgericht zu wenden ist völlig OK, zumal nicht die Gemeinde Besitzer des Grundstücks ist. Wie wenig sie abseits des Bebauungsplanes zu sagen sieht man doch schon daran das der neue Käufer es nicht mal für nötig befindet sich hier zu melden.

    Über Bebauungsplan, Grundschuld und Wert des Geländes waren Herr Lederer und seine Makler jederzeit voll im Bilde. Wenn ein Kauf nicht zustande kam lag das mit Sicherheit nicht an der Gemeinde. Lederer hat zu hoch gepokert, verloren, und muss sich jetzt mit dem Angebot seines selbst herangezogenen Käufers abfinden, welches eben weit unter seinen eigenen Erwartungen liegt.

    • wiesseer

      wenn bei der informellen anfrage schon so ein wind herrscht, dann ist es doch klar, dass kein echtes interesse aufkommen kann.

      • Thomas

        Interesse aufkommen zu lassen ist Aufgabe des Maklers, nicht der Gemeinde. Die haben hier Versagt, teils wegen der Preisvorstellung des Besitzers, und sind jetzt Sauer das keine bzw. weniger Provision rausspringt.

        Was möglich ist war von Anfang an klar, ein Hotel, im Volumen entsprechend dem des alten.

      • Anonymous

        Ich vermute das von der Gemeinde da viel blockiert wurde,jetzt es der Wunschkandidat vom Bürgermeister passe,damit entfallen Provisonen in großer Eurohöhe,da ist man natürlich verärgert!!!!!

        • Anonymous

          Der (…) von Bad Wiessee!!!!!!!

          Anmerkung der Redaktion: Persönliche Verunglimpfungen müssen wir löschen.

          • Anonymous

            Es ist eine traurige Welt,der wo lügt ist der der Gewinner,der wo die Wahrheit sagt der Looser??????

        • hansi mayer

          Bleiben`s doch ein wenig auf dem Teppich mit ihren Anschuldigungen. Wo sollen denn da welche Provisionen fließen?
          Das ganze ist schon ein wenig komisch. Aber eher politisch. Wer bestimmt eigentlich welcher Bauherr gut ist für die Gemeinde und welcher nicht? Das ist hier eher die Frage, die beantwortet werden sollte. Hat sic h da etwa jemand zu weit aus dem Fenster gelehnt und kommt jetzt nicht mehr zurück?

          • Anonymous

            Schon mal was von Handgeld unter Freunden gehört,nein so etwas passiert in Bad Wiessee bestimmt nicht????

    • Projektentwickler

      @ Thomas: ein seriöser Investor, der viel Geld in die Hand nehmen will und damit etwas schaffen, nicht nur spekulieren, der zieht sich zurück, wenn er von der Gemeinde das klare Signal bekommt, er ist nicht erwünscht. Wie schwer es schon MIT Unterstützung aus dem Rathaus, aber gegen die Bürger ist, sieht man ja oft genug auch bei uns im Tal. Nur echten Spekulanten wäre das wurscht und sie würden mitsteigern in der Hoffnung es später mit Gewinn weiter zu verkaufen. So gesehen hat die Gemeinde im Vorfeld der Versteigerung wohl wirklich mindestens einen guten Interessenten vergrault. Im übrigen scheinen wohl eher Herr Höß und Herr Strüngmann hoch gepokert und schließlich verloren zu haben…

  • Palaverer

    Ich komme seit über 20 Jahren mehrmals nach Bad Wiessee um mich dort von den Strapazen der Alltags zu erholen. Meiner Meinung nach ist hier alles richtig gemacht worden, denn dort am See gehört schon längst mal ein 5 Sterne plus Hotel mit mehr als 100 Betten gebaut. An besten wär es gewesen das ganze Gelände in einen abgeschlossenen Komplex (Geschäfte, Restaurants, etc.) mit Seezugang zu verwandeln, denn genau dort würde ich mich am wohlsten fühlen.
    Hier fühlen sich doch nur der Herr Bürgermeister, der Käufer und auch ALLE Gemeindebewohner auf den Schlips getreten, da sie nun keinen Einfluss mehr auf nachfolgenden Entscheidungen haben.
    Mich persönlich ärgert bei solchen Diskussionen immer, dass man als Investor, oder wie man das auch nennen mag, nicht machen kann was man will. Immerhin kaufen solche Leute für viel Geld einen Gegenwert und müssen sich dann ständig mit verschiedenen Gremien und der Bevölkerung auseinandersetzen (siehe Marienstein).
    Lasst sie doch einfach mal machen, dass war schon immer das Beste für ALLE.
    In diesem Sinne bis nächstes Jahr (hoffentlich mit einem großen Hotel)

    • Thomas

      Ich bin eigentlich ganz froh das die Leute nicht machen können was sie wollen. Bebauungspläne und Bauvorschriften haben da durchaus Ihren Sinn. Wer will schon eines Morgens in Gegenwart eines schwedischen Möbelhauses aufwachen, weil schlicht der Investor die meiste Kohle hatte. Oder angesichts eines hundert Stockwerke Hotelhochhauses, wie sie in weniger Demokratischen Staaten gebaut werden.

    • Anonym

      Wer ein 5-Sterne Hotel braucht, kann immer noch nach Rottach in die Überfahrt gehen. Diese ist bei weitem nicht ausgelastet. Ob es dann wirklich zu einem 5-Sterne Hotel kommt, sei dahingestellt. So ein Hotel funktionier nur bei einer gewissen Größe. Will man das direkt am See haben?

  • M.F.M.

    Ich nehme an das die meisten von euch,daß Hotel- Projekt von der Hotelgruppe “Travel
    Charme” auf dem Spielbankgrundstück,schon vergessen haben.
    Wenn der Kasten gebaut worden wäre hätte man mit einen 5 Sterne Hotel auf dem Lederer Anwesen, sicher den größten Aufstand erlebt.Zwei riesige Kästen an der Seeprommenade.Glaubt ihr im Ernst das diese Bauvorhaben von der Bevölkerung hin-
    genommen worden wären ?Die Gemeinde hat mit der RDR Gesellschaft,einen sogenannten “SCHACHTERL DEFFI” und das ist Recht so.
    Am Tegernsee gibt es zwei 5 Sterne Hotel und die haben schon einen Belegungskampf.
    Steuereinnahmen von einer Altenresidenz mit einen drei bis vier Sterne Hotel, gibt es das ganze Jahr über.Den das Hotel wäre meistens von den Besuchern der Altenresidenz belegt worden.Wir brauchen doch noch mehr Aschreibungsobjekte,wie 5 Sterne Hotels.Lasst doch endlich mal ein Familien Hotel mit allen was dazu gehört
    erstellen und ihr werdet sehen welches Leben in den toten Ort kommt !!!!

  • daniel

    Da muss ich der Frau Sofitsch REcht geben…Hätte der Herr Bürgermeister lieber mal dem Herrn Strüngmann gesagt er soll sich an Alpen-Immo wenden dann wäre alles viel einfacher gegangen

    • M.F.M.

      Seid euch doch mal im Klaren,: Der Weg konnte doch nicht eingeschlagen werden,da die Gemeinde zirka 30-40 Jahre mit dem Herrn Lederer im Clinsch war.
      Wer wem da nicht GRÜN war,entzieht sich meiner Kenntnis.Ich weis nur das Herr Lederer,für jedem Interesenten ein offenes Ohr hatte.Die Vermutung liegt sehr nahe,daß man glaubte das den Bieter mit dem größten Backround,keiner überbieten könnte.
      Was sagt uns das,unterschätze keine “Angeschossenen” und verteile nicht das “Fell”
      bevor der Bär erlegt ist.

  • Florian Sareiter

    Ich kann mich nur wiederholen (siehe MM 22.11.11). Eine Lösung „wie aus einem Guß“, wie von Bürgermeister Höss immer für das Areal der alten Spielbank samt Lederer Grund erträumt, ist wohl aufgrund der aktuellen Situation in weite Ferne gerückt. Hier hat man sich zu sehr auf eine einzige Lösung konzentriert und fast 3 Jahre lang entscheidende Zeit samt Steuergeld in Form von Zinsen verloren. Das endlose Abwarten auf die geplante Zwangsversteigerung des angrenzenden Lederer-Grundstücks die letztlich doch noch zu einem Verkauf wurde hat sich offensichtlich nicht gelohnt. Man darf die Rechnung einfach nicht ohne den Wirt machen. Der Verkauf des gemeindeeigenen Seegrundstücks auf dem freien Markt eilt nun mehr denn je – will man einem endgültigen Investitionsstau bezüglich anderen „Baustellen“ des Ortes entgehen.“

    • Anonymous

      Super Meinung

    • Lohbinder

      Eins haben Sie hier vergessen, dem Bgm. zu sagen, es ist nicht das Geld aus seiner Privatschatulle, sondern diese Geld wurde vom Steuerzahler erarbeitet. Das schlimmste in diesem Land ist, dass kein Politiker für seine Fehler haften muss!

      • Anonymous

        Keine Haftung und keine Wahrheiten

  • Sportler

    Ich habe im Internet in einer Ausschreibung der SMG als Größenangabe für das alte Spielbankgelände 9.900 qm gefunden. Welchen Quadratmeterpreis verlangt die Gemeinde Bad Wiessee für dieses Traumgrundstück ? Die Preise für die letzten bebaubaren Seegrundstücke am Tegernsee müssen doch inzwischen enorm sein ? Nur Sylt ist teurer, habe ich gelesen. Weiss man dazu etwas ?

  • Der heilige Geist von Bad Wiessee

    Nicht nur die Größe eines Grundstücks entscheidet über den Wert, sondern auch die Bebaubarkeit.
    (Ich glaube, die Gemeinde wollte für das Grundstück mit Hotelbebauung mal 6,5 Mio €, bin da aber nicht sicher. )
    Würde man z.B. Einfamilienhäuser oder Wohnungen dort bauen, wäre der Grundstückswert sicher bei 12-13 Mio €.

    Die Gemeinde will aber dort ein Hotel, was man im gesamtwirtschaftlichen Ganzen sicher vertreten kann, Arbeitsplätze, Steuerabgaben, Zulieferbetriebe ect pp. gleichen den Unterschied dann mehr als aus, oder halt auch nicht, wenns nicht laufen sollte…