Mittwoch, 16. April 2014

Zukunft des Hotel Lederer und des ehemaligen Spielbankareals immer noch unklar

Wiessees Wunschinvestor weiter im Rennen

ErgÀnzung vom 12. Juli / 12:25 Uhr
Seit geraumer Zeit ist es ruhig geworden um das Lederer-Anwesen wie auch um das daneben liegende ehemalige SpielbankgrundstĂŒck. Doch im Hintergrund wird eifrig an einer möglichen Lösung gebastelt. Und klar ist auch: Der ehemalige Hexal-MitbegrĂŒnder und Wiessees Wunschinvestor Thomas StrĂŒngmann hat weiterhin alle Optionen in der Hand.

So besitzt StrĂŒngmann eine mittlerweile bis Ende des Jahres laufende Kaufoption auf das ehemalige SpielbankgrundstĂŒck. Dies hat der Wiesseer BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ auf Nachfrage bestĂ€tigt.

Kaufoption wÀre Mitte Juni ausgelaufen

Dabei bestand die Kaufoption schon lÀnger, wÀre allerdings vor rund einem Monat ausgelaufen. In nichtöffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat diese Option nun bis Ende des Jahres verlÀngert.

In jedem Fall betont HĂ¶ĂŸ, dass StrĂŒngmann weiterhin “sein Wunschkandidat” fĂŒr das prominente Anwesen und das dazugehörige mögliche Hotel direkt an der Seepromenade sei. In StrĂŒngmann, so HĂ¶ĂŸ weiter, habe man einen guten Partner zum Wohle der touristischen und stĂ€dtebaulichen Entwicklung im Kurviertelareal gefunden. Der Unternehmer habe hier etwas vor, was sich zu 100 % mit den Absichten der Gemeinde deckt.

Das GelÀnde der alten Wiesseer Spielbank gehört immer noch der Gemeinde.

Dass die Absichten der Gemeinde auch in Richtung Lederer-Areal gehen, das will Peter HĂ¶ĂŸ nicht verhehlen. Und am sinnvollsten wĂ€re es laut HĂ¶ĂŸ auch, wenn eine einzige Lösung fĂŒr beide GrundstĂŒcke gefunden werden könnte. In absehbarer Zukunft soll es dazu weitere GesprĂ€che zwischen dem eher ungeliebten derzeitigen EigentĂŒmer RDR, StrĂŒngmann und der Gemeinde geben.

Die GrĂŒnwalder Immobilienfirma RDR hatte kurz vor der Zwangsversteigerung im November letzten Jahres das ehemalige Hotel Lederer aufgekauft und war damit einem Deal zwischen Bad Wiessee und Thomas StrĂŒngmann zuvorgekommen.

Wie viel ist das SpielbankgrundstĂŒck wert?

Angesprochen auf den Wert des ehemaligen SpielbankgrundstĂŒcks, betont HĂ¶ĂŸ, dass die Gemeinde nicht die Absicht habe, hier einen maximalen Profit zu erzielen. Andererseits wisse er natĂŒrlich um die angespannte Haushaltslage. Daher besteht ein grundsĂ€tzliches Interesse, möglichst viel Geld in die Kasse des KĂ€mmeres fließen zu lassen.

BerĂŒcksichtigt werden muss in jedem Fall, dass die Gemeinde auf dem SpielbankgrundstĂŒck nur eine touristische Nutzung vorgesehen hat. Somit entfallen beispielsweise Eigentumswohnungen oder dergleichen. Auch sollen die GrĂŒnanlagen in Richtung See erhalten bleiben. Alles Faktoren, die den Preis nicht gerade steigen lassen.

Doch nicht nur das. Laut HĂ¶ĂŸ seien weitere UmstĂ€nde zu berĂŒcksichtigen: “Der Verkaufspreis wird auch durch die schlechte BodenqualitĂ€t gemindert, wodurch die GrĂŒndungskosten fĂŒr einen KĂ€ufer relativ hoch sind.” Wie viel das Areal derzeit tatsĂ€chlich auf dem Markt wert ist und auf welchen festgelegten Preis die Kaufoption mit StrĂŒngmann taxiert wurde, will Wiessees BĂŒrgermeister wiederum derzeit nicht öffentlich machen.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 17. November
Fred Mayr und Eva Skofitsch sind beide im ImmobiliengeschĂ€ft tĂ€tig und behaupten unabhĂ€ngig voneinander mehrere Interessenten fĂŒr das Hotel Lederer am See gehabt zu haben.

Beide sprechen von Kaufofferten im Bereich von rund 8.000.000 Euro. Letztlich erwarb die Firma RDR Metropol-Portfolio MĂŒnchen GmbH & Co. KG mit Sitz in GrĂŒnwald fĂŒr wohl unter sieben Millionen Euro das SeegrundstĂŒck in Bad Wiessee.

BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ weiß zwar, dass es mehrere informelle Anfragen potenzieller Interessenten gab. Darunter eine schriftliche von der ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Berlin, die um einen Termin im Rathaus gebeten habe.

„Von einem anderen konkreten Interessenten ist mir jedoch nichts bekannt“, so HĂ¶ĂŸ.

Projektentwickler und Investor: der feine Unterschied

Dabei unterscheidet nicht nur der Wiesseer BĂŒrgermeister ganz klar zwischen Investor und Projektentwickler: Der Investor nimmt Geld in die Hand und kauft das GrundstĂŒck oder das GebĂ€ude. Im Gegensatz dazu sucht und entwickelt ein Projektenwickler in der Regel grĂ¶ĂŸere Bauvorhaben. Geht aber, im Gegensatz zu einem Investor, kein substanzielles Risiko ein, da er das Objekt nicht kauft.

Ein Investor ist somit in der Logik der Gemeinden begrĂŒĂŸenswert. Ein Projektentwickler jedoch nicht, da er scheinbar kein Interesse an einer langfristigen Entwicklung des Bauvorhabens hat.

Dass diese Argumentation auch in die Irre fĂŒhren kann, zeigt das Beispiel Mittenwald. Anfang des Jahres hat dort die ID Projektentwicklungsgesellschaft ein neues Hotelprojekt mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro gestartet. Der Merkur titelt noch Anfang Januar: “Hotel-Investoren mischen sich unters Volk.”

Skofitsch-Interessent bat um Termin im Rathaus

Die Immobilienmaklerin Eva Skofitsch war ihren Aussagen zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Berlinern ID Projektentwicklungsgesellschaft und hatte “noch einen weiteren Interessenten aus MĂŒnchen an der Hand”.

Um das Interesse zu bekrĂ€ftigen, seien bereits Studien fĂŒr das ehemalige Hotel Lederer am See entwickelt worden. Sogar ein GesprĂ€ch mit TTT Chef Georg Overs habe stattgefunden, macht die von Lederer und dem zustĂ€ndigen Insolvenzverwalter mit dem Verkauf des GrundstĂŒcks beauftragte Maklerin klar.

Das Areal des Hotel Lederer am See

Es ging noch darum, mit der Gemeinde Details zu besprechen, was auf dem GrundstĂŒck möglich ist. Beispielsweise die HotelbettenkapazitĂ€ten und Ähnliches“, so Skofitsch.

Auf einen telefonischen Terminwunsch habe die Gemeinde jedoch zunĂ€chst nicht reagiert. Auf schriftliche Nachfrage bekam der Interessent einen „eindeutigen“ Brief, woraufhin die Verhandlungen im Sande verliefen.

„In dem Brief stand, dass nicht einmal endgĂŒltig geklĂ€rt sei, ob das Lederer-GrundstĂŒck ĂŒberhaupt noch auf dem freien Markt zu kaufen ist, da eine Zwangsversteigerung bevorsteht. Die Firma solle sich an das Amtsgericht Wolfratshausen wenden“, gibt die Maklerin zusammengefasst den Inhalt des Schreibens wieder.

BĂŒrgermeister Peter HĂ¶ĂŸ sagt, dass in dem Brief des Projektentwicklers von einem geplanten Bauvolumen in Höhe von 60 Millionen Euro die Rede war. Doch im Rathaus ist man sich sicher, die Firma hĂ€tte das Leder und das angrenzende Spielbankareal nicht gekauft, geschweige denn bebaut.

Die Antwort der Gemeinde bezeichnet HĂ¶ĂŸ als einwandrei. “Wir machen da keinen Unterschied. Und wir können uns nicht in die Belange des Eigentums einer dritten Person einmischen. Das steht uns nicht zu. Aus dem Grund mussten wir auf das Amtsgericht verweisen.”

Ein „echter“ Investor habe nach den Aussagen des Wiesseer BĂŒrgermeisters nie vorgesprochen oder um einen Termin gebeten. Aus dem Grund sei man im Rathaus auch froh gewesen, dass sich Thomas StrĂŒngmann so sehr fĂŒr die beiden GrundstĂŒcke interessiert hat.

Mayr-Investor wollte Hotel bauen und SpielbankgelÀnde kaufen

Doch der Aussage, es gĂ€be keinen anderen Investor, steht eine andere gegenĂŒber. Fred Mayr hat im Mai diesen Jahres fĂŒr einen konkreten KĂ€ufer im Rathaus angefragt. Parallel dazu kam der Kontakt mit dem ehemaligen Besitzer und Hotelier Lederer zustande. Vonseiten des Wiesseer Bauamts erhielt Mayr aber eine Absage fĂŒr sein Anliegen.

Der Tiroler Unternehmer hatte nicht nur vor, das Lederer-GrundstĂŒck fĂŒr rund acht Millionen zu erwerben, sondern hĂ€tte auch Interesse an dem daneben liegenden ehemaligen SpielbankgelĂ€nde gehabt. Bebauen wollte der Österreicher die GrundstĂŒcke mit einer Seniorenresidenz und einem dazugehörigen Drei- bis Vier-Sterne-Hotel mit etwa 80 Betten.

„Derartige Anfragen kann das Bauamt ohne Weiteres beantworten“, so HĂ¶ĂŸ, dem die Anfrage jedoch nicht bekannt ist. Der Grund fĂŒr die Absage sei allerdings ganz einfach, so HĂ¶ĂŸ weiter: “Die Gemeinde hat bauliche Planungshoheit fĂŒr das GrundstĂŒck. Auf dem Lederer-Areal war und ist ausschließlich Hotelnutzung vorgesehen“, stellt der BĂŒrgermeister klar und fĂŒgt an: „Einem Altenheim hĂ€tten wir nie zugestimmt. Da steht der Gemeinderat zu 100 Prozent dahinter.“

StrĂŒngmann-Offerte: “Das hatte fast schon karitative ZĂŒge”

HĂ¶ĂŸ bedauert im Nachhinein, dass letztendlich nicht StrĂŒngmann mit dem 6,23 Millionen-Euro-Angebot bei der Zwangsversteigerung als KĂ€ufer fĂŒr das Areal zum Zuge gekommen ist.

Nach der Versteigerung: Peter HĂ¶ĂŸ und Thomas StrĂŒngmann im Amtsgericht Wolfratshausen

„Die PlĂ€ne StrĂŒngmanns hatten fast einen karitativen Charakter fĂŒr Bad Wiessee und das ganze Tegernseer Tal“, so HĂ¶ĂŸ. StrĂŒngmann habe darĂŒber hinaus vorgehabt, das ehemalige SpielbankgelĂ€nde mit zu kaufen.

Letztlich erwarb die RDR Metropol-Portfolio MĂŒnchen GmbH & Co. KG das ehemalige Hotel. Laut Skofitsch sei man auf die Firma einige Wochen vor der Zwangsversteigerung “auf dem freien Markt” gestoßen. Was aber nun aus dem Areal wird, weiß derzeit niemand. Und auch die Gemeinde ist ratlos.

„Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Über die Firma RDR wissen wir nur so viel, wie wir im Internet herausfinden konnten“, so HĂ¶ĂŸ, der bisher noch keinerlei Kontakt mit dem GrĂŒnwalder Unternehmen hatte.

Der Hotelier Lederer ist in jedem Fall darĂŒber enttĂ€uscht, wie der Verkauf letztlich abgelaufen ist. Das hat er auf der gestrigen Informationsveranstaltung der Wiesseer CSU klargestellt: „HĂ€tte man die Firma ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Berlin Ă€hnlich hofiert, wie es die Gemeinde Mittenwald getan hat, wer weiß, ob der Investor nicht tatsĂ€chlich mein ehemaliges GrundstĂŒck erworben hĂ€tte“.

Dabei ist Lederer sein “Erbe” immer noch wichtig. Erst vor wenigen Tagen habe er BĂŒrgermeister HĂ¶ĂŸ in einem persönlichen GesprĂ€ch gebeten, mit dem neuen EigentĂŒmer Kontakt aufzunehmen.

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  • Thomas

    Eine informelle Anfrage ist noch kein Angebot, sondern lediglich eine Interessensbekundung. Zweifelhaft auch ob die ID Projektentwicklungsgesellschaft mbH zum Zeitpunkt der Anfrage ĂŒberhaupt um die Rahmenbedingungen Bescheid wusste. Nur weil ein Makler einen Interessenten findet, heißt das noch lange nicht das er Ihn Voll ins Bild setzt. Und zuletzt hĂ€tte diese Firma ja gerne bei der Versteigerung mitbieten können.

    Auch das die Gemeinde antwortet sich wegen eines Kaufes an das Amtsgericht zu wenden ist völlig OK, zumal nicht die Gemeinde Besitzer des GrundstĂŒcks ist. Wie wenig sie abseits des Bebauungsplanes zu sagen sieht man doch schon daran das der neue KĂ€ufer es nicht mal fĂŒr nötig befindet sich hier zu melden.

    Über Bebauungsplan, Grundschuld und Wert des GelĂ€ndes waren Herr Lederer und seine Makler jederzeit voll im Bilde. Wenn ein Kauf nicht zustande kam lag das mit Sicherheit nicht an der Gemeinde. Lederer hat zu hoch gepokert, verloren, und muss sich jetzt mit dem Angebot seines selbst herangezogenen KĂ€ufers abfinden, welches eben weit unter seinen eigenen Erwartungen liegt.

    • wiesseer

      wenn bei der informellen anfrage schon so ein wind herrscht, dann ist es doch klar, dass kein echtes interesse aufkommen kann.

      • Thomas

        Interesse aufkommen zu lassen ist Aufgabe des Maklers, nicht der Gemeinde. Die haben hier Versagt, teils wegen der Preisvorstellung des Besitzers, und sind jetzt Sauer das keine bzw. weniger Provision rausspringt.

        Was möglich ist war von Anfang an klar, ein Hotel, im Volumen entsprechend dem des alten.

      • Anonymous

        Ich vermute das von der Gemeinde da viel blockiert wurde,jetzt es der Wunschkandidat vom BĂŒrgermeister passe,damit entfallen Provisonen in großer Eurohöhe,da ist man natĂŒrlich verĂ€rgert!!!!!

        • Anonymous

          Der (…) von Bad Wiessee!!!!!!!

          Anmerkung der Redaktion: Persönliche Verunglimpfungen mĂŒssen wir löschen.

          • Anonymous

            Es ist eine traurige Welt,der wo lĂŒgt ist der der Gewinner,der wo die Wahrheit sagt der Looser??????

        • hansi mayer

          Bleiben`s doch ein wenig auf dem Teppich mit ihren Anschuldigungen. Wo sollen denn da welche Provisionen fließen?
          Das ganze ist schon ein wenig komisch. Aber eher politisch. Wer bestimmt eigentlich welcher Bauherr gut ist fĂŒr die Gemeinde und welcher nicht? Das ist hier eher die Frage, die beantwortet werden sollte. Hat sic h da etwa jemand zu weit aus dem Fenster gelehnt und kommt jetzt nicht mehr zurĂŒck?

          • Anonymous

            Schon mal was von Handgeld unter Freunden gehört,nein so etwas passiert in Bad Wiessee bestimmt nicht????

    • Projektentwickler

      @ Thomas: ein seriöser Investor, der viel Geld in die Hand nehmen will und damit etwas schaffen, nicht nur spekulieren, der zieht sich zurĂŒck, wenn er von der Gemeinde das klare Signal bekommt, er ist nicht erwĂŒnscht. Wie schwer es schon MIT UnterstĂŒtzung aus dem Rathaus, aber gegen die BĂŒrger ist, sieht man ja oft genug auch bei uns im Tal. Nur echten Spekulanten wĂ€re das wurscht und sie wĂŒrden mitsteigern in der Hoffnung es spĂ€ter mit Gewinn weiter zu verkaufen. So gesehen hat die Gemeinde im Vorfeld der Versteigerung wohl wirklich mindestens einen guten Interessenten vergrault. Im ĂŒbrigen scheinen wohl eher Herr HĂ¶ĂŸ und Herr StrĂŒngmann hoch gepokert und schließlich verloren zu haben…

  • Palaverer

    Ich komme seit ĂŒber 20 Jahren mehrmals nach Bad Wiessee um mich dort von den Strapazen der Alltags zu erholen. Meiner Meinung nach ist hier alles richtig gemacht worden, denn dort am See gehört schon lĂ€ngst mal ein 5 Sterne plus Hotel mit mehr als 100 Betten gebaut. An besten wĂ€r es gewesen das ganze GelĂ€nde in einen abgeschlossenen Komplex (GeschĂ€fte, Restaurants, etc.) mit Seezugang zu verwandeln, denn genau dort wĂŒrde ich mich am wohlsten fĂŒhlen.
    Hier fĂŒhlen sich doch nur der Herr BĂŒrgermeister, der KĂ€ufer und auch ALLE Gemeindebewohner auf den Schlips getreten, da sie nun keinen Einfluss mehr auf nachfolgenden Entscheidungen haben.
    Mich persönlich Ă€rgert bei solchen Diskussionen immer, dass man als Investor, oder wie man das auch nennen mag, nicht machen kann was man will. Immerhin kaufen solche Leute fĂŒr viel Geld einen Gegenwert und mĂŒssen sich dann stĂ€ndig mit verschiedenen Gremien und der Bevölkerung auseinandersetzen (siehe Marienstein).
    Lasst sie doch einfach mal machen, dass war schon immer das Beste fĂŒr ALLE.
    In diesem Sinne bis nĂ€chstes Jahr (hoffentlich mit einem großen Hotel)

    • Thomas

      Ich bin eigentlich ganz froh das die Leute nicht machen können was sie wollen. BebauungsplÀne und Bauvorschriften haben da durchaus Ihren Sinn. Wer will schon eines Morgens in Gegenwart eines schwedischen Möbelhauses aufwachen, weil schlicht der Investor die meiste Kohle hatte. Oder angesichts eines hundert Stockwerke Hotelhochhauses, wie sie in weniger Demokratischen Staaten gebaut werden.

    • Anonym

      Wer ein 5-Sterne Hotel braucht, kann immer noch nach Rottach in die Überfahrt gehen. Diese ist bei weitem nicht ausgelastet. Ob es dann wirklich zu einem 5-Sterne Hotel kommt, sei dahingestellt. So ein Hotel funktionier nur bei einer gewissen GrĂ¶ĂŸe. Will man das direkt am See haben?

  • M.F.M.

    Ich nehme an das die meisten von euch,daß Hotel- Projekt von der Hotelgruppe “Travel
    Charme” auf dem SpielbankgrundstĂŒck,schon vergessen haben.
    Wenn der Kasten gebaut worden wĂ€re hĂ€tte man mit einen 5 Sterne Hotel auf dem Lederer Anwesen, sicher den grĂ¶ĂŸten Aufstand erlebt.Zwei riesige KĂ€sten an der Seeprommenade.Glaubt ihr im Ernst das diese Bauvorhaben von der Bevölkerung hin-
    genommen worden wĂ€ren ?Die Gemeinde hat mit der RDR Gesellschaft,einen sogenannten “SCHACHTERL DEFFI” und das ist Recht so.
    Am Tegernsee gibt es zwei 5 Sterne Hotel und die haben schon einen Belegungskampf.
    Steuereinnahmen von einer Altenresidenz mit einen drei bis vier Sterne Hotel, gibt es das ganze Jahr ĂŒber.Den das Hotel wĂ€re meistens von den Besuchern der Altenresidenz belegt worden.Wir brauchen doch noch mehr Aschreibungsobjekte,wie 5 Sterne Hotels.Lasst doch endlich mal ein Familien Hotel mit allen was dazu gehört
    erstellen und ihr werdet sehen welches Leben in den toten Ort kommt !!!!

  • daniel

    Da muss ich der Frau Sofitsch REcht geben…HĂ€tte der Herr BĂŒrgermeister lieber mal dem Herrn StrĂŒngmann gesagt er soll sich an Alpen-Immo wenden dann wĂ€re alles viel einfacher gegangen

    • M.F.M.

      Seid euch doch mal im Klaren,: Der Weg konnte doch nicht eingeschlagen werden,da die Gemeinde zirka 30-40 Jahre mit dem Herrn Lederer im Clinsch war.
      Wer wem da nicht GRÜN war,entzieht sich meiner Kenntnis.Ich weis nur das Herr Lederer,fĂŒr jedem Interesenten ein offenes Ohr hatte.Die Vermutung liegt sehr nahe,daß man glaubte das den Bieter mit dem grĂ¶ĂŸten Backround,keiner ĂŒberbieten könnte.
      Was sagt uns das,unterschĂ€tze keine “Angeschossenen” und verteile nicht das “Fell”
      bevor der BĂ€r erlegt ist.

  • Florian Sareiter

    Ich kann mich nur wiederholen (siehe MM 22.11.11). Eine Lösung „wie aus einem Guß“, wie von BĂŒrgermeister Höss immer fĂŒr das Areal der alten Spielbank samt Lederer Grund ertrĂ€umt, ist wohl aufgrund der aktuellen Situation in weite Ferne gerĂŒckt. Hier hat man sich zu sehr auf eine einzige Lösung konzentriert und fast 3 Jahre lang entscheidende Zeit samt Steuergeld in Form von Zinsen verloren. Das endlose Abwarten auf die geplante Zwangsversteigerung des angrenzenden Lederer-GrundstĂŒcks die letztlich doch noch zu einem Verkauf wurde hat sich offensichtlich nicht gelohnt. Man darf die Rechnung einfach nicht ohne den Wirt machen. Der Verkauf des gemeindeeigenen SeegrundstĂŒcks auf dem freien Markt eilt nun mehr denn je – will man einem endgĂŒltigen Investitionsstau bezĂŒglich anderen „Baustellen“ des Ortes entgehen.“

    • Anonymous

      Super Meinung

    • Lohbinder

      Eins haben Sie hier vergessen, dem Bgm. zu sagen, es ist nicht das Geld aus seiner Privatschatulle, sondern diese Geld wurde vom Steuerzahler erarbeitet. Das schlimmste in diesem Land ist, dass kein Politiker fĂŒr seine Fehler haften muss!

      • Anonymous

        Keine Haftung und keine Wahrheiten

  • Sportler

    Ich habe im Internet in einer Ausschreibung der SMG als GrĂ¶ĂŸenangabe fĂŒr das alte SpielbankgelĂ€nde 9.900 qm gefunden. Welchen Quadratmeterpreis verlangt die Gemeinde Bad Wiessee fĂŒr dieses TraumgrundstĂŒck ? Die Preise fĂŒr die letzten bebaubaren SeegrundstĂŒcke am Tegernsee mĂŒssen doch inzwischen enorm sein ? Nur Sylt ist teurer, habe ich gelesen. Weiss man dazu etwas ?

  • Der heilige Geist von Bad Wiessee

    Nicht nur die GrĂ¶ĂŸe eines GrundstĂŒcks entscheidet ĂŒber den Wert, sondern auch die Bebaubarkeit.
    (Ich glaube, die Gemeinde wollte fĂŒr das GrundstĂŒck mit Hotelbebauung mal 6,5 Mio €, bin da aber nicht sicher. )
    WĂŒrde man z.B. EinfamilienhĂ€user oder Wohnungen dort bauen, wĂ€re der GrundstĂŒckswert sicher bei 12-13 Mio €.

    Die Gemeinde will aber dort ein Hotel, was man im gesamtwirtschaftlichen Ganzen sicher vertreten kann, ArbeitsplĂ€tze, Steuerabgaben, Zulieferbetriebe ect pp. gleichen den Unterschied dann mehr als aus, oder halt auch nicht, wenns nicht laufen sollte…

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