Nächste Gmunder Gemeinderatssitzung am 19. Juni

Kommt der Kreisverkehr in Seeglas?

Den Kreisverkehr in Seeglas hat nicht nur Georg von Preysing als ein wichtiges Ziel seiner letzten Amtsjahre ausgegeben. Auch die SPD-Fraktion im Gmunder Gemeinderat setzt sich für dessen baldige Realisierung ein.

Ein Problem haben von Preysing und seine Gemeinderäte allerdings. Die Entscheidung, ob und wann ein Kreisverkehr an der Bundesstraße umgesetzt werden kann, fällt die Regierung. Und die wollte bisher nicht so, wie das die Gmunder wollten.

Während des Triathlons an der Kreuzung in Seeglas

2008 und 2010 holte sich die Gemeinde jeweils eine Abfuhr in der Staatskanzlei ab. Die etwa 300.000 Euro teure Maßnahme sei “nach Überprüfung durch die oberste Baubehörde derzeit nicht durchsetzbar”. Gleichzeitig machten die Behörden klar, dass es möglicherweise irgendwann doch was wird mit dem großen Wunsch von Preysings.

Nach einer Beobachtungsphase von zwei bis drei Jahren werde entschieden, ob ein Kreisel oder eine Ampel nicht doch die bessere Lösung sei, so die Aussage aus der Staatskanzlei, gefallen Mitte Juni 2010.

Zwei Jahre sind seither vergangen, und am kommenden Dienstag wird der Gemeinderat über eine mögliche Vereinbarung mit dem Rosenheimer Straßenbauamt beraten.

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  • Vidur

    Generell finde ich die Idee ja nicht verkehrt. Allerdings hege ich die Befürchtung, dass der Kreisverkehr zu klein geraten könnte und dadurch nur noch eine weitere Bremse im Tal geschaffen wird. Zweite Befürchtung: Es fahren dermaßen viele Autos Richtung Gmund, dass man es als Fahrer von Ostin schwer hat, überhaupt in den Kreisverkehr reinzukommen. Dann noch jemand der, wie man sehr oft beobachten kann, beim Abbiegen nicht blinkt, und die seltene Chance, endlich reinzufahren ist weg. Solche Situationen sind keine Seltenheit. In Deutschland kommt das zwar nicht oft vor, aber man muss nicht weit fahren, um zu erleben, wie an einem Kreisverkehr die zehnfache Menge an Autos steht wie an einer Ampel.
    Deswegen die Bitte: Wenn Kreisverkehr, dann bitte sinnvoll Planen und vor allem die Hauptverkehrsströme mit einberechnen.

    • Thomas

      Der Kreisverkehr in Miesbach Richtung Irschenberg und Weyarn ist so ein abschreckendes Beispiel. Da kommt man häufig extrem schlecht rein. Viel zu klein dimensioniert, dafür ist der, nur wenige Meter entfernte, im Gewerbegebiet komplett Sinnlos weil 90% der Autos Richtung Discounter fahren.