Bauarbeiten machen Fortschritte - Fertigstellung für 2013 geplant

Lanserhof: So soll das Gebäude aussehen

Zweite Ergänzung vom 30. August / 18:31 Uhr
Immer wieder sind in den ersten Monaten nach dem gewonnenen Bürgerbegehren die Bauarbeiten am neuen Lanserhof wetterbedingt zurückgeworfen worden. Über den aktuellen Stand informierte Anfang Juli der Eigentümer Christian Harisch in einem Video-Interview. Harisch machte damals schon klar, dass ihm “das da oben alles zu langsam voran geht”.

Doch mittlerweile sind nicht nur die Arbeiten ein Stück voran gekommen. Auch die ersten Entwürfe für die im letzten Jahr in die Kritik geratene Fassadengestaltung des Lanserhofs sind da.

Der aktuelle Entwurf für den Lanserhof Tegernsee / Quelle: www.lanserhof.com

Viel Holz und vor allem viel Glas dominieren das komplette Gebäude. 21.000 Quadratmeter Platz soll laut Informationen des Bauherrn der Lanserhof Tegernsee den Gästen bieten. Das eigentliche Herzstück wird dabei der 5.000 Quadratmeter große Behandlungsbereich.

Insgesamt 70 Zimmer sollen nach Abschluss der Arbeiten zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten sind aufgrund von zusätzlichen Arbeitern vor allem in den letzten Wochen ein großes Stück vorangekommen. So stellt der Hotelier gegenüber dem Merkur klar, dass er spätestens im Frühjahr 2014 den Lanserhof Tegernsee eröffnen möchte. Bereits im Herbst 2013 soll der Probebetrieb starten – soweit die Planung des Österreichers.

Dagegen dürfte die Popularklage von Charly Brutscher, die sich unter anderem gegen die Herausnahme des Golfplatzareals aus dem Landschaftsschutzgebiet richtet, das Vorhaben nicht weiter bremsen.

Unterstützer der Schutzgemeinschaft haben zwar das Gebiet der Bauarbeiten vor einer Woche überflogen und die Arbeiten mit aktuellen Aufnahmen dokumentiert. Die Bilder sind dem Gericht zur Verfügung gestellt worden. Doch die Aussichten das Vorhaben in dem jetzigen Stadium noch zu stoppen seien eher gering.

Aktuelle Luftaufnahmen zeigen den Stand der Arbeiten am Lanserhof Tegernsee / Quelle: SGT

“Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass die massiven Löcher wieder zugeschüttet werden. Unabhängig davon, dass bereits ein erstes Fundament gegossen wurde. Doch die Aufnahmen zeigen, wie groß der zukünftige Lanserhof im Vergleich zum Margarethenhof wird”, so die Einschätzung des Fotografen, der nicht namentlich genannt werden möchte.

Ergänzung vom 13. März / 16:14 Uhr
Nach gewonnenem Bürgerbegehren, der Freigabe durch den Waakirchener Gemeinderat und dem Spatenstich Mitte November waren die Bauarbeiten am neuen Lanserhof bis Anfang des Jahres gut vorangekommen.

Doch in den letzten Wochen hat das Wetter den Zeitplan des Vorhabens etwas zurückgeworfen. „Der Schnee hat uns schwer zu schaffen gemacht“, erklärt Christian Harisch gegenüber dem Merkur.

Im Hintergrund sieht man den Platz, an dem in 2013 das neue Gesundheitshotel "Lanserhof" eröffnet werden soll

Laut Aussagen von Anwohnern in Steinberg hätten die Bagger im Februar fast durchgängig geschwiegen. Auch wenn die Verzögerungen dort niemand so recht versteht: “Wir hatten nicht mehr Schnee, als in anderen Wintern. Der Golfplatz liegt auf 850 Metern über dem Meer. Da fällt im Februar nunmal Schnee.”

Den entstandenen Zeitverlust beziffert Harisch auf ein bis zwei Monaten. Doch nun geht es gewohnt emsig weiter. Bei den umfassenden Erdarbeiten für das neue Gesundheitshotel und den Golfplatz werden laut früheren Aussagen gut 80.000 Kubikmeter Erde bewegt.

Optik des Lanserhofs immer noch unklar

Bereits Ende April möchten die Eigentümer den Golfplatz in abgespeckter Form wieder eröffnen. Ab Frühjahr 2013 soll er dann wieder komplett bespielbar sein. Die eingeschränkten Möglichkeiten in diesem Jahr werden sich auch auf die Preise beim Margarethenhof auswirken. „Wegen der Arbeiten werden wir die Zimmer zu vergünstigten Konditionen anbieten“, so ein Mitarbeiter auf Nachfrage.

Ob mit dem Hochbau des Lanserhofs wie geplant im Mai begonnen werden kann, ist derzeit offen. Genauso offen, wie die Optik des neuen Objektes. Denn dazu will sich derzeit noch keiner äußern. Bürgermeister Hartl betonte noch im letzten Dezember, dass man erst in 2013 wissen werde, wie die Fassade tatsächlich aussieht.

Möglicherweise so wie auf dem Bild aus dem ursprünglichen Artikel. Möglicherweise auch etwas anders. Sicher sei derzeit nur, dass Glas, Holz und Stein verbaut werde. Und dass ein quadratisches Gebäude mit Innenhof entsteht.

Ursprünglicher Artikel vom 10. November mit der Überschrift: “Lanserhof: Klares Ja mit einem Fragezeichen”
Am Sonntag um 19 Uhr stand das Ergebnis des Bürgerbegehrens fest und der Weg war frei für den Bau des Lanserhofs. Dem Votum der Waakirchner wollten sich die Initiatoren des Bürgerbegehrens zwei Tage später auch nicht entgegenstellen. In einer am Dienstag Abend verlesenen Stellungnahme machte Günther Jeske (FWG) im Namen der beteiligten Gemeinderäte klar, dass sie in allen Belangen für den Lanserhof stimmen würden.

Ganz so einträchtig sollte es dann aber doch nicht werden.

Im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplanes und der Satzung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan mussten auf der Gemeinderatssitzung insgesamt 94 Seiten mit Anmerkungen und Stellungnahmen zum Lanserhof verlesen werden. Erst gegen 23 Uhr war dieser Teil erledigt.

Die umfangreichen Stellungnahmen der Gegnerinitiative und des Bund Naturschutz wurden in der Mehrzahl abgewiesen. Alleine der BN hatte insgesamt 18 Punkte gegen das Vorhaben aufgeführt. Darunter der “damit verbundene Flächenverbrauch in der freien Landschaft”, negative Auswirkungen der “Bodenversiegelung in der Größe von über 10 ha” oder auch der Schutz der auf dem Gebiet lebenden Gelbbauchunken, Erdkröten oder des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings. Die gesamte Stellungnahme des BN kann man sich hier herunterladen und nachlesen (öffnet als PDF-Dokument).

Kein Hubschrauberlandeplatz, keine Effektbeleuchtung

In den ebenfalls sehr ausführlichen Stellungnahmen der Gemeinde auf die Einwände wurden viele Dinge klar. Der gesamte Aushub bleibt beispielsweise auf dem Gebiet des Golfplatzes und wird für die Neugestaltung und Ummodellierung des Geländes verwendet.

Ein Modell des Lanserhof Marienstein. Unklar ist, ob das Gebäude tatsächlich so aussehen wird.
Aber die Proportionen sind gut sichtbar.

Und auch die Sichtbarkeit des Lanserhofs war ein Thema. Zwar werde man das prominente Gebäude von einigen Bereich des Tegernseer Tals sehen, so die Stellungnahme der Gemeinde. Aber aus der Entfernung, wie zum Beispiel von Ostin aus, “erscheint das Gebäude angemessen und von der Gestaltung her nicht störend.”

Auch die so oft angebrachte “Lichtwand Lanserhof” entspricht laut Gemeinde nicht der tatsächlichen Gestaltung. Es werde keine Effektbeleuchtung geben. Genausowenig wie ein Hubschrauberlandeplatz installiert oder sogar genutzt wird.

Umstrittene Hotelplanung: Durchgehender Block oder lockere Doppel-L-Form?

Bei allen Stellungnahmen waren die Waakirchner Gemeinderäte einstimmig für den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Und auch beim Antrag zur Umgestaltung des Golfplatzes stimmten alle für die Planung.

Doch beim Thema Hotelbau wurde es kontrovers. Das bisher von den Investoren aufgelegte Modell sah vor, dass das Gesundheitszentrum in zwei grob L-Förmigen Blöcken um einen begrünten Innenhof aufgebaut sein soll. Dieses Modell steht auch noch auf der Webseite des neuen Lanserhofs unter www.lanserhof-marienstein.de.

Bisherige Modellansicht mit den freien Bereichen im geplanten Bau des Lanserhofs (siehe Gebäude rechts).
Quelle: lanserhof-marienstein.de

Nach dem nun vorgelegten Grundriss soll das Hotel ein durchgehendes Quadrat sein. Das brachte einige Gemeinderäte auf den Plan. “Das war so nicht abgesprochen” waren noch die mildesten Formulierungen. Gegen die vier Stimmen von Johann Faschinger (CSU), Gisela Hölscher (FWG), Monika Marstaller (FWG) und Alfred Finger (CSU) wurde die Planung für das “Lansmed-Gesundheitshotel” verabschiedet.

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  • Oberlandla

    Artikel Tegernseer Stimme vom 6. November: “Die genauen Zahlen zeigen das eindeutige Votum der Bürger: 1.934 Wahlberechtigte haben am heutigen Sonntag mit “Nein” gestimmt. Das sind genau 69,47% der abgegebenen Stimmen. Gegen den Lanserhof, und somit mit “Ja”, hatten nur 850 Waakirchner votiert.”

    Die Tegernseer Stimme verschweigt allerdings folgende klar nachzurechnenden Fakten mit dem Resulat, dass eigentlich nur 1/3 der Waakirchner für den Lanserhof gestimmt hat UND NICHT 69,47%!:

    Die Gemeinde Waakirchen besteht derzeit aus 5.535 Einwohnern. Zur Wahl am 5.11.2011 sind genau 2.784 Bürger gegangen. Dies entsprich knapp 50% der Bevölkerung. Von diese 2.784 Bürgern haben 850 mit “Ja” (=15,3% der Gesamtbevölkerung) und 1.934 mit “Nein” (= 35% der Gesamtbevölkerung) gestimmt.

    Deshalb sollte es in der Berichterstattung wie folgt heißen: Nicht zur Wahl erschienen 50% der Bevölkerung. Die Befürworter des Lanserhofs entsprechen mit ihren Stimmen 35%, die Gegner 15% der Gesamtbevölkerung der Gemeinde Waakirchen. Klingt gleich ganz anders – gell?

    Zu behaupten, 69,47% “der Waakirchner” sind für den Lanserhof ist nicht richtig, den es sind eben nur 1/3 der Waakirchner. Hier wird mit falschen Zahlen ein Fakt “zementiert”, der einfach so nicht stimmt.

    Wenn man jetzt noch anschaut, mit welcher “eleganten” Kubus-Lösung (warum taucht dieses Bild erst jetzt auf (???????????) neue Fakten geschaffen werden, dann macht mich das noch trauriger. Ich bin gespannt, wieviele der von Ihnen zitierten 69,47% sich jetzt die Augen reiben.

    Notiz am Rande: Was stimmt an dem Gerücht, dass Herr Kerner Mitinhaber bei Herrn Harisch in Kitzbühl ist? Dies wäre vielleicht eine weitere Recherche der Tegernseer Stimme wert…..

    • Tegernseer Stimme

      Hallo Oberlandla,

      im Artikel steht folgender Satz, der ja von Ihnen auch zitiert wird:
      “1.934 Wahlberechtigte haben am heutigen Sonntag mit “Nein” gestimmt. Das sind genau 69,47% der abgegebenen Stimmen. Gegen den Lanserhof, und somit mit “Ja”, hatten nur 850 Waakirchner votiert.”

      Darüberhinaus ist ihre Rechnung nicht ganz korrekt. Wahlberechtigt sind in Waakirchen nur 4.330 Waakirchner. Damit sind knapp 70% zur Wahl erschienen.

      Wieviele der 69,47% sich die Augen reiben wissen wir nicht. Aber die Lösung wurde laut Investor Christian Harisch auch auf den diversen Informationsveranstaltungen gezeigt. Zumindest von zweien können wir bestätigen.
      Nichtsdestotrotz stand die Modellansicht auf der Webseite des Lanserhofs und wurde von uns auch im Rahmen unserer Berichterstattung bereits Anfang Oktober gezeigt. http://www.tegernseerstimme.de/lanserhof-marienstein-widerstandler-formieren-sich/28882.html
      Das Modell zeigte die alte, lockerere Doppel-L-Form. Jetzt ist das Modell dort nicht mehr auffindbar.

      • Wunderlich

        Liebe Tegernseer Stimme, ich glaube, jetzt habt Ihr einen Wurm reingebracht…Oberlandla und ich meinen das “farbige” Bild fast am Anfang des Textes. Das soll ein ernst gemeintes Modellbild sein? Wirklich sehr häßlich, das Ganze! Dagegen finde ich die Abfüllanlage an der Kreuzstraße ja direkt gelungen. Aber ernsthaft, warum habt Ihr diese Ansicht denn nicht schon früher gezeigt? Es hätten viel mehr Wähler für die Einstellung der derzeitigen Pläne des Lanserhofs gestimmt, das ist schon mal sicher!!

        P.S. Das anscheinend hinfällig gewordene, ganz in weiß gehaltene Modell ist schon noch auf der Internetseite des Lanserhof Marienstein zu finden…

        • Tegernseer Stimme

          hm, stimmt. Jetzt sind wir etwas durcheinander. Das farbige Bild könnte den zukünftigen Bau darstellen. Die Betonung liegt auf könnte.

          Und das Bild haben wir erst gestern Abend bekommen. Vorher kannten wir es noch nicht.

          • Thomas

            Das dieses Bild so komische Farben hat dürfte daran liegen das es von einem Bildschirm schräg abfotografiert wurde. Vielleicht sogar bei schlechtem Licht und mit dem Handy. Vielleicht kann die TS ja das Original einstellen.

          • Lohbinder

            Dieses Bild ist die Wahrheit und jetzt wisst ihr alle, warum das hätte durchgemauschelt werden sollen. Ich persönlich nenne das Betrug!

    • Sepp Huber

      Es ist ja eine beliebte Taktik von Wahlverlieren, die Stimmen der Nicht-Wähler als “schweigende Masse” für die eigene Position zu beanspruchen. So funktioniert das aber nicht.

      Wenn jemand nicht zu einer Abstimmung geht, drückt er lediglich aus, dass ihm das Thema nicht wichtig genug ist, um sich für die eine oder andere Position auszusprechen oder aber die von ihm präferierte Position nicht zur Abstimmung steht. Also ist es ihm entweder egal oder er sieht seine Haltung nicht gewürdigt. Eine alternative Interpretation der Wahlverweigerung ist unredlich.

      Die klare Mehrheit derjenigen, denen das Thema wichtig genug war um den Hintern zur Urne zu bewegen, hat sich für das Projekt ausgesprochen. Nun wird man sehen, was draus wird.

  • Oberlandla

    Also dann mit neuen Fakten (= 4.330 Wahlberechtigte): Die Gemeinde Waakirchen besteht derzeit aus 4.330 wahlberechtigten Einwohnern. Zur Wahl am 5.11.2011 sind 2.784 Bürger gegangen. Dies entspricht 64% (und bei weitem nicht “knapp 70%”) und somit nur “knapp” 2/3 der Bevölkerung.

    Von diesen 2.784 Bürgern haben 850 mit “Ja” (=19,5% der Gesamtbevölkerung) und 1.934 mit “Nein” (= 44,5% der Gesamtbevölkerung) gestimmt, 36% der Bevölkerung haben aber leider überhaupt nicht abgestimmt.

    Leider schreiben Sie trotzdem im heutigen Artikel – s.o.: “Am Sonntag um 19 Uhr stand das Ergebnis fest: 69,5% DER Waakirchner sind für den Bau des Lanserhof.”
    Das ist einfach nicht richtig!

    Die Frage erlauben Sie mir trotzdem: Warum stellen Sie das Bild erst heute ins Netz -das hätte dann doch auch schon letzte Woche da stehen können als bei Ihnen die Kommentare “heiß” liefen. Wie Sie es selbst bestätigen war es ja schon bei der Informationsveranstaltung gezeigt????

    Es gibt viele Menschen, die gespannt sind, wie es weiter geht. Vielleicht hält die “Tegernseer Stimme” ihre Augen auf und schaut im 3-Monats Rythmus darauf, was von den Versprechungen schon realisiert wurde. Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel hierzu!

    Daneben wäre es auch einmal an der Zeit, Ihnen zu danken für jederzeit erfrischenden Journalismus, gute Berichte und viel Information zu dem, was um uns herum passiert! Dafür auf jeden Fall ein dickes Kompliment!

    • Tegernseer Stimme

      Mit dem Satz “69,5% DER Waakirchner” haben Sie Recht. Wir haben ihn aus dem Grund abgeändert.

      Das Bild allerdings war schon vor vier Wochen auf der Tegernseer Stimme und damit im Netz. Und zwar im Rahmen des Artikels zum Thema “Widerständler formieren sich”. http://www.tegernseerstimme.de/lanserhof-marienstein-widerstandler-formieren-sich/28882.html

      Zum Thema Augen auf halten: Das machen wir. Ist ja unsere Aufgabe ;-)

    • :-)

      Wie es tatsächlich ist, is egel, tatsache ist, dass diese fast 70 % dera, die gewählt haben JA gesagt haben. und es ist wie bei jeder Wahl, wer nich Wählen war (was ja auf doch immerhin 1546 Wahlberechtigte waren) hat pech gehabt. natürlich ist dass ärgerlich füe die, die gegen den bau sind. aber dann hätten die mal dafür sorgen müssen, die motivation der 1546 Wähler zu stärken und auch diese zur wahl bewegen. dann währ vielleicht noch was machbar gewesen. aba jede wahl braucht einen gewinner und einen verliehrer. und egal, wer gewinnt, es war fair und demokratisch, dann sollten die verliehrer soviel stolz haben und das wahlergebniss akteptieren. denn anders als die meinung der vielen gegner ist es ja anscheinend doch nicht so, dass “das will ja sowieso niemand bei uns haben” die meinung der bevölkerung ist. zumindest nicht großteils.

  • Robert

    Schon interessant zu lesen, welche Probleme manche Lanserhofgegner mit einer klaren und deutlichen demokratischen Entscheidung haben. Eine 100%-ige Beteiligung aller Wahlberechtigten gibt es nie (ausser in Diktaturen) und im Regelfall versteht auch jeder politisch interessierter Mensch den Zusammenhang von Wahlbeteiligung und Ergebnis – und dieses ist wiederum eindeutig und erteilt dem Vorhaben die größtmögliche Legitimation.

    • Herbst

      zur umfassenden Information empfehle ich die website lanserhof marienstein.
      Da erfährt man aktuell alles Wissenswerte und Akuelle.

    • Lohbinder

      Vielleicht war auch das was den Leuten da präsetiert wurde was anderes als das Bild da. Werden Sie hier ja nicht persönlich!!

      • Ludwig

        …sonst holt der “Lohbinder” die Keule raus?

    • mediziner

      Besonders für Robert gibts ein paar nette Seiten, über Russen, Kerner, verhinederten Finanzminister Harisch usw.
      Wirklich sehr lesenswert für alle die sich ein genaueres Bild machen wollen. Hier die Adressen:

      http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,465268,00.html

      http://www.kitzbuehel-tv.at/news/johannes-b-kerner-als-immo-grossinvestor-kitzbuehel.html

      http://www.oe24.at/leute/oesterreich/Wer-in-Kitzbuehel-wirklich-regiert/15793068

      • Wunderlich

        Danke, sehr informativ! Gibt auch noch mehr im Netz von Dr. Harisch und meist nicht wirklich positiv…aber leider alles zu spät und besonders gut vom hiesigen Lokalteil des Münchener Merkur unter Verschluss gehalten!

        • Robert

          Was daran ist jetzt wirklich neu und was halten Sie für verwerflich? Sie können privat drüber ja denken was Sie wollen, nur was genau folgt daraus? Was werfen Sie Harisch jetzt eigentlich genau vor? Werden Sie oder mediziner doch mal konkret, dann kann man vielleicht ja mal konkret Dinge diskutieren.

  • M.F.M.

    Ist ein Volksentscheid,daß was damit gemeint ist? Haben diese sogenannten Verlierer
    beim Volksentscheid ums Nichtrauchen oder Rauchen auch so rumgeeiert ? NEIN !!
    Diese Nachtarocker sind schlechte Verlierer,zuerst wollten sie den Entscheid und danach wird in höchsten Tönen gejammert und die Nadel im Heuhaufen gesucht.
    Schämmt Ihr euch nicht und Ihr wollt von der Gesellschaft anerkannt werden !
    Pfui Deife !!

    • Hm

      Bisl oba vom Gas… muss erst auf ihr Niveau runter, um mit ihnen diskturieren zu können.

      • Waakirchnerin

        Genau dieses Niveau ist aber das Problem. Bei uns regiert nämlich nicht Hirn, Verantwortung und Herz, sondern Geld, Gier und Angst.

        Ich stelle die Behauptung auf, dass man am Lanserhof-Abstimmungsergebnis ablesen kann, dass sich die Qualität unserer Demokratiefähigkeit noch immer auf Anfängerniveau befindet. Es geht gar nicht um die Evaluierung von Fakten. Es wird nicht für etwas gestimmt, für das man sich nach sorgsamer Überlegung zum Wohle aller entscheidet, sondern es wird Krieg geführt. Verführt von Versprechen. Gekämpft. Gegen die “Nein-Sager”, Gegen die “Berufsgegner”. Es geht gegen die Mutigen, die neue Wege zu gehen versuchen. Die Wortwahl ist es, die die Sicht und den Geist so manches Kommentatoren verrät, die die “Sieger” verrät.

        Kreuzchen für Ja und Nein machen ist keine Demokratiefähigkeit.

        Demokratiefähigkeit setzt ein hohes Maß an Unabhängigkeit, Verständigkeit, Verantwortungsgefühl, Umsicht und Intelligenz voraus. Nicht nur der ist intelligent, der meint, den Geruch des Geldes auf 6 Meilen “wittern” zu können.

        • Robert

          Einfach nur noch unglaublich … die Wortwahl der Befürworter wird jetzt tatsächlich kritisiert! Waren Sie eigentlich auch nur auf einer der Informationsveranstaltungen? Haben Sie die Ausfälle von Hr. Well auf der offiziellen Infoveranstaltung der Lanserhofgegner mitbekommen? Hier heiligt ganz offensichtlich der Zweck die Mittel, wie Ihre Einlassungen zum Thema Demokratiefähigkeit ebenfalls mehr als deultich zeigen. Zur Wahl würden Sie wahrscheinlich auch nur Menschen zulassen, die Ihre Meinung teilen, denn alle anderen sind Ihrer Meinung nach sowieso “abhängig”, “dumm” und “verantwortungslos”. Das macht einfach nur noch traurig und fassungslos.

          • Lohbinder

            Sagen Sie mal, Sie würden für den Herrn Lansmed alles tun, wenn er ihnen 5 Euro dafür gibt oder? Denn so wie sie das Ding verfechten möchte man meinen, es gehört ihnen.

          • Robert

            Ach herrje, das hatten wir doch schon einmal – aber glauben Sie es mir einfach, der Disput mit Ihnen ist ob der unfreiwillig dargebotenen Realsatire wohl eher vergnügungssteuerpflichtig, denn bezahlt durch Dritte.

          • Lohbinder

            Ein empfehlung an Sie, kaufen sie die Tegernseer Zeitung, Lokalteil, Seite 2 ganz oben. Das sind Menschen ihres Charakters, der Mülleimer ist das Spiegelbild unserer Gesellschaft. Natur, Kinder, Tiere egal was im Weg ist, wird entsorgt. Wie sagt man da ganz artig? Pfui Deife!!!!

          • Robert

            Sie disqualifizieren sich unentwegt selbst und scheinen es gar nicht zu merken. Nun ja, jeder blamiert sich so gut er kann. Ihr Beitrag spricht für sich – wie ich schon sagte: Realsatire pur. Damit verabschiede ich mich aber auch aus der Debatte mit Ihnen, das Niveau halte ich für bedenklich und ein Meinungsaustausch ist mit Ihnen sowieso nicht möglich.

          • Waakirchnerin

            Sehr geehrter Herr Robert,

            fassen Sie sich mal an die eigene Nase. Können Sie das überhaupt noch? Oder ist Ihr Finger schon vom immer auf andere zeigen so lang geworden, dass sie da nicht mehr hinreichen?

            Eine Übung: Stellen sie sich vor den Spiegel und sagen sie zu sich selber: “Sie disqualifizieren sich unentwegt selbst und scheinen es gar nicht zu merken. Nun ja, jeder blamiert sich so gut er kann. Ihr Beitrag spricht für sich – wie ich schon sagte: Realsatire pur. Damit verabschiede ich mich aber auch aus der Debatte mit Ihnen, das Niveau halte ich für bedenklich und ein Meinungsaustausch ist mit Ihnen sowieso nicht möglich.”

            Selbsterkenntis ist der erste Schritt zur Besserung.

    • Lohbinder

      Vielleicht ist das noch ein anderes (greislicheres) Bauwerk als dem Wähler präsentiert wurde. Sowas braucht Waakichen!

  • Lohbinder

    Über 3600 Tier und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht und das ist wohl ein weiterer Beitrag dazu. Verloren haben nicht irgendwelche Menschen sondern die Natur, auch ein Golfplatz hat im Ökosystem einen Nutzen zwar nicht einen so grossen, aber immerhin. Was viele Beiträge zeigen, dass es Menschen gibt, die für Geld alles verkaufen!

  • Hm

    Sehr schlechtes Rendering… Ich bitte um bessere Qualitiät und andere Perspektiven!

    • Tegernseer Stimme

      bitten wir auch. Ob wir es bekommen, ist derzeit aber offen.

    • Robert

      Das Bild zeigt einfach nur die Proportionen auf. Jetzt lasst die Architekten mal final planen und danach kann man immer noch über Geschmacksfragen diskutieren.

      • Tegernseer Stimme

        Das ist richtig. Genau so sollte das Bild auch behandelt werden. Nur zur Verdeutlichung der Proportionen. Denn wie genau das Gebäude am Ende aussieht steht noch nicht fest.

      • Wunderlich

        Fakt ist einfach, dass ein Normalsterblicher seinen Bauplan mit den Ansichten aus jeder Himmelsrichtung vorher eingereicht haben muss, damit dieser genehmigt werden kann. Jetzt weiß ich auch, warum vom Investor peinlichst genau vermieden wurde, auf seinen Flyern ein Modell des Lanserhof Marienstein darzustellen. Abgebildet war nur immer der schon bestehende Margarethenhof. Wahrscheinlich wurden sogar detaillierte Informationen bewusst zurückgehalten, um den Ausgang zu Gunsten des Herrn Dr. Harisch nicht zu gefährden. Im Prinzip ist es tatsächlich so, solange die Bande um Dr. Harisch sich sich an Breite, Länge und Höhe des Gebäudes hält, alles erlaubt ist…traurig, aber wahr. Es wird hier sicherlich noch einige Überraschungen bzw. Aufreger geben.

        • Robert

          Fakt ist, dass es bei Gemeinderatssitzung um die Änderung des Flächennutzungsplanes und der Satzung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan ging und genau das war auch der Inhalt des Bürgerentscheids.
          Sie regen sich grundlos auf.

          • Lohbinder

            Nein tut er nicht, sagen sie mal, werden sie für das Hirnschmalz bezahlt? Sie sollten erst mal denken und dann schreiben. Ihr Vorposter sagt die Wahrheit und der Harisch die Unwahrheit. Für mich persönlich sind die GR nichts anderes als Nickauguste, sie haben keine Ahnung was sie entscheiden. Hauptsache man sitzt drin und die Sitzung ist schnell aus! Schade dass man als GR keinen Schulabschluss braucht!

          • Kommentierer

            Was kennzeichnet also einen Lanserhof-Gegner? Er ist intelligent, hat Hirnschmalz, Herz und Schulabschluss, ist demokratiefähig und mutig, niveauvoll, unabhängig, verständig, verantwortungvoll, friedfertig und umsichtig – womit wohl auch gleichzeitig der Lanserhof-Befürworter, wie ich es einer bin, definiert ist.

        • Herbst

          Vielleicht gibt es ja bald die versprochenen Informationen der Investoren. Vielleicht sogar dann mit guten Bildern.

  • teddi

    Es sollte nachdenklich stimmen, wenn schon kurz nach dem für die Investoren glücklichen Ausgang des Bürgerentscheids erste Änderungen an den Plänen auftauchen. Man darf also gespannt sein, ob sich Dr. Harisch im Zuge der Ausführung dann an seine besonders im Vorfeld des Entscheids gemachten Zusagen und Versprechungen erinnern wird.
    Und was den Vorwurf mangelnden Demokratieverständnisses an die Gegner angeht-jedenfalls die Gegner, die nicht in Waakirchen wohnhaft sind, aber als Einheimische aus den anderen Talgemeinden durchaus direkt oder indirekt betroffen sind, sind an das Ergebnis des Waakirchner Bürgerentscheids sicherlich nicht gebunden.

    • Lohbinder

      Richtig, es ist nicht die Umwelt von Herrn Lansmed sondern der ganzen Menschheit!!!!
      Ich behaupte auch, dass alles wussten was da gebaut werden soll und alle haben die Bürger ordentlich eingeseift? Fragt man sich ob sich diese Herrschaften noch im Spiegel betrachten können, aber das ist ja auch eine Charaktersache.

    • lanserhof

      Es geht ja nicht schlecht los – Gemeinderat erledigt und schon taucht eine neues Modell auf, das hätte sich in Zeitungsreklame und auf den Hochglanzpropekten des Investors auch nicht schlecht gemacht. Aber für ihn gibt es ganz offensichtlich eine Zeitrechnung vor der Abstimmung und eine Zeit danach. Wir werden offenbar schon auf einige “notwendige” neue Einzelheiten der Planung und seiner Umsetzung eingestimmt. Hoffentlich werden wir uns nicht noch alle wundern!

    • Robert

      Bei dem Bürgerentscheid ging es eben nicht um den Bauplan, sondern um den Bebauungsplan, was allerdings nicht an Harisch lag, sondern an der durch die BI gewählten Fragestellung.
      Noch eines: Der Vorwurf der “Demokratieunfähigkeit” stammt ursprünglich von einer Gegnerin und sollte die Befürworter diffamieren und nicht umgekehrt, wie Sie selbst nachlesen können.

      • lanserhof

        Bevor Sie Unwahrheiten verbreiten, lesen Sie doch im Merkur-Artikel ein Zitat des Herr Gemeinderats Rausch nach. Wenn Sie das gefunden haben, halten Sie sich bitte an die Fakten und melden sich erst dann im Interesse aller Bürger wieder zu Wort.

        • Robert

          Ich lese den Münchner Merkur nicht, daher kenne ich auch das Zitat nicht. Sie können es ja aber gerne posten. Den Bürgerentscheid hingegen habe ich gelesen und der bezieht sich ganz klar auf den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans. Was daran ist unwahr?

          • Lohbinder

            Robert ließt nur BILD oder?

  • Landschutz

    Grunsätzlich hat sich der Bürger mit großer Mehrheit der Wähler für den Lanserhof entschieden.(wehr nicht zur Wahl gegangen ist, ist selber schuld). Das ist zu respektieren. Aber, und das gilt für jede Wahl, das heißt nicht, das die welche die Wahl gewonnen haben, Narrenfreiheit genießen und nicht mehr kritisch begleitet werden dürfen.
    Es ist auf alle Fälle schon sehr sonderbar, dass nur zwei Tage nach der Wahl ein völlig anderes Modell des Lanserhofes dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Die Ausreden, insbesondere des “Bauleiters” der ganz am Anfang immer als DER Archtitekt vorgestellt wurde, waren mehr als dünn. Es ist auch interessant das zumindest eine Gemeinderätin, welche sich vor der Wahl als Befürworterin des Lanserhofes erwiesen hat, jetzt dagegenstimmt und sich hinter vorgehaltener Hand auch andere (ehemalige) Befürworter deutlich kritischer zu dem Bauprojekt bzw Investor äußern. Ich hoffe nicht, dass jetzt der Gemeindrat vom Investor am Nasenring durch die Landschaft gezogen wird und nur noch zusehen kann, das doch alles etwas anders wird, wie es sich die Mehrheit vorgestellt haben. Ich kann nur jeden dazu auffordern, gerade in diesen schönen Tagen mal raufzugehen auf den Steinberg, sich den einmaligen Platz mit dieser Aussicht mal anzusehen und sich vorzustellen wie es in ein paar Monaten dort oben ausschaut.

  • Lohbinder

    In der Teg.Zeitung steht unter anderem der Wortlaut des Herrn Lansmed, ich zitiere:” In Tirol wäre sowas nicht möglich gewesen!”. Genau meine Worte. Da redet u.a der Herr Hartl von Belebung des Tourismus und, hat nochnicht mal eine Kurverwaltung oder Tourist-Info, die evtl. Touris betreut. Bin auf die Reaktion vom Herrn Robert gespannt. Gell Herr Robert, wer ist nun ein Lügner?

    • Tegernseer Stimme

      Das ist ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Die Aussage von Anton Pletzer bezog sich auf die Initiative pro Lanserhof und darauf dass diese von rein Ehrenamtlichen organisiert worden war.

  • Lohbinder

    Da habe ich wohl was falsch verstanden, tut mir leid, Aber, ich bekomme aus Österreich immer die Zeitschrift Universum und in Österreich ist wirklich im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit was am entstehen. Zu den Sachen in Kitzbühel weiss ich soviel, dass die damalige Tourismus-Chefin auf die “Russen-Problematik” hingewiesen hat und darauf hin entlassen wurde. Federführen wer wohl? Genau!. Es ist auch erstaunlich, nachdem alles in trockenen Tüchern ist, jetzt auf einmal rausgerückt wird wie das Ding wirklich aussieht, oder?

  • endlich

    Zwei Dinge sind unendlich….

  • Landschutz

    Es ist schon erstaunlich. Da wird dem Normal-Bürger der ein Haus baut vom Landratsamt und oder der Gemeinde teilweise vorgeschrieben, welche Dachneigung( Flachdach kommt ja eh nicht in Frage) welche Aussenfarbe und welche Fensteranreihung das Gebäude haben soll und weitere Vorschriften, und beim Lanserhof heißt es ganz lapidar,dass man ganz am Schluß der Baumaßnahmen sieht, wie die die Aussenfassade aussschaut. Und der Herr Landrat nennt das ganze auch noch richtungsweisend für solche Projekte. Wenn ich es von einigen Mitgliedern nicht besser wüßte, würde ich sagen die Partei mit dem großen C ist nicht “näher beim Menschen” sondern zu nahe am (vermeintlichen “) Geld.

    • Hannes

      Glaubt wirklich jemand, dass Architekten erst mal eine lockere Perspektiv- Zeichnung vom geplanten Gebäude machen, um es dann später ganz anders zu realisieren als ursprünglich vorgestellt ?

      Ob der neue Lanserhof nun 85 m im Quadrat wird oder 80 ist eigentlich fast wurscht. Aber: Er wird landschafts-prägender sein als ein offiziell nie genehmigter Golfplatz.

      Daran ändert die Schutzbehauptiung (auch von der Gemeinde) nicht das Geringste, dass der Lanserhof so in der Landschaft liegt, dass ihn eigentlich niemand aus Entfernung sehen kann.

      Wenn Sie bitte den drastischen Vergleich entschuldigen:Sollten einige Bürger nachts um 2 Uhr an das Löwen-Denkmal scheissen, sieht das auch niemand! Ob es aber dem Denkmal gut tut?

  • Lohbinder

    Allein bei der Abstimmung der Irrsinn, wer dagegen ist, muss mit JA stimmen und umgekehrt. Dieser Trick hat in Waakirchen und bei Stuttgard21 bestens funktioniert. Er wird auch bei der 3.Startbahn funktionieren. Da dürfen die Münchner entscheiden ob ein Attachinger nach 300 Jahren von seinem Hof gejagt wird oder nicht. Mittlerweile hat die Verblödungsmaschinerie unserer Politiker einen Punkt erreicht. Was mich wundert, daß sich die Leute immer noch wehrlos für dumm verkaufen lassen. Bald werden sich die Waakirchener die Augen reiben, wenn die Infrastrukturkosten auf sie abgewälzt werden. Wer sowas greissliches wie Lansmed oder auch die Überfahrt in die Landschaft stellen lässt, der sollte vielleicht mal zu einem Arzt gehen.

  • Lohbinder

    Heute in der Tegernseer Zeitung! Ein Werbeartikel für Waakirchen. Ich habe neugierig geschaut ob denn der Herr Lansmed auch eine Anzeige geschaltet hat. Fehlanzeige! Da sieht der Waakirchener, was dem Herrn Lansmed Waakirchen bedeutet. Ich bin mir sicher Liebe Waakirchener, das Kreuz an der falschen Stelle, wird euch noch viel Geld kosten.

    • Prolanser

      ich wiederhole mich ungern aber…
      da scheint ja wieder mal ein super Schlauer zu wissen wie Lansmed aussehen wird. Sicherlich können Sie uns alle aufklären, damit wir nicht länger mit einem verwackelten Fassadenentwurf leben müssen.
      Mir scheint es inzwischen krankhaft mit welcher Penetranz manche Mitbürger jede Gelegenheit nutzen, ein von den Waakirchnern eindeutig befürwortetes Projekt zu verunglimpfen.
      Obwohl ich von Anfang an ein klarer Befürworter von Lansmed war und bis heute bin, habe ich Respekt von allen Gegnern und deren Argumenten.
      Menschen, die unter dem Deckmantel der Anonymität jeden positiven Kommentar und ist er noch so vorsichtig formuliert, mit der verbalen Keule niederprügeln verdienen Mitleid.
      Eine im Grunde gute Plattform wie die „Tegernseer Stimme“ auf der viele unterschiedliche Meinungen publiziert werden könnten, wird dadurch zu einem Spielfeld Einzelner, die mit Ihrem Sendungsbewusstsein zwanghaft versuchen alle Anderen von Ihrer (einzig richtigen) Meinung zu überzeugen.

  • Stummer Schrei

    Schön gell, was der da hinstellt, vergleichbar mit der Tegernseer Schuhschachtel. In Waakirchen müßen jetzt neue Wasserleitungen gebaut werden, warum wohl. Ich finde, Waakirchen hat das verdient!

  • Hans Jürgen Menge

    Interessant ist es, die neueste Computer-Animation vom Lanserhof mit der Ansicht der alten Animation zu vergleichen. Sind da nicht etliche Unterschiede in Seitenlänge, Gebäudehöhe und damit auch in den Proportionen sichtbar? Zufall?

    Die Luftaufnahme zeigt die eigentliche Baugrube im Hintergrund. Da wird der Unterschied zum alten Margarethenhof nicht ganz so deutlich. Was man aber schon als Fußgänger erkennt: Die Verteilung der Aushub-Mengen aus dieser großen Grubenlandschaft auf große Teile des Golf-Geländes sind beträchtlich. Ebenso wie die notwendigen “Modellierarbeiten”, um daraus neue Golf-Landschaften zu formen. U.a. mit netten, kleinen Teichen aus Kunststoff-Folie. Natürlich wird alles noch feinplaniert und mit dem saftigen, kräftigen Grün verziert, dass einen Golfplatz zur 1. Klasse macht.

    Und trotzdem tut es weh (vor allem: Nicht-Golfern), dass eine noch bis vor kurzem durch Gesetz geschützte Naturlanschaft nun in komfortabel zu spielende Golf-Flächen umgewandelt wird. Von dem so filigran dargestellten Gebäude-Viereck ganz zu schweigen.

  • Thomas

    Also hübsch ist was anderes, und wenn das Holz dank Sonne und Witterung anfängt nachzudunkeln und Flecken zu bekommen wird das Resultat bestimmt sehr “interessant”. Warum kann man eigentlich nicht einfach im Stil der Gegend bauen?

  • Oberlandlerin

    Baustil der Gegend …? Weil ja doch koane Einheimischen Firmen dort Arbat griagn (wenn doch, dann fia an Hungerlohn).
    Der Harisch baut, wie er es o´schafft – denn Geld regiert die Welt – und da Waakirchner Gmoarat samt Büagamoasta schlupft eam ….

  • Teddi

    Es wurde ja im Vorfeld vollmundig verkündet, dass der Bau des Lanserhofes gerade einheimischen Firmen Aufträge bringen wird. Vielleicht könnte die “Tegernseer Stimme” gelegentlich recherchieren, wieviele einheimische Firmen tatsächlich an den gelaufenen, laufenden und noch kommenden Bauarbeiten beteiligt sind.

    • Demokratie Jetzt!

      Ganz einfach, der ist bei Null und jeder der 1+1 zusammenzählen kann, der hat es gewußt. Der Herr Preysing aus Gmund hat genau gewußt, warum er an Lansmed nicht teilhaben wollte. Schade, daß er seinem Parteibuch treu geblieben ist und die Bürger nicht aufgeklärt hat um diese Sauerei zu verhindern.

  • ImmerDagegen

    Warum sind Deutsche und zumal Bayern eigentlich immer gegen alles? Und gegen etwas Neues ja nun mal sowieso!
    Wieso hat ein Hotelgbäude mit dem Artensterben zu tun? Und auf einem Golfplatz haben Tiere mehr Ruhe und weniger Gift als in der technisierten Landwirtschaft. Fröschen + Lurchen ist es übrigens egal, ob unter dem Teich eine Folie ist, solange das Wasser hält und der Teich tief genug zum überwintern ist.
    .
    Wenn die Wirtschaftskrise dank den ESM-Bemühungen unserer Regierung endlich auch Deutschland erreicht, wird vielleicht auch der Artenschützer verstehen, dass man auch in Bayern Geld verdienen muß, um die Natur zu erhalten und um die eigene Familie zu ernähren.

    • Stummer Schrei

      Finden Sie es richtig, daß dem Normalbürger bis zum letzten Pinselstrich alles vorgeschrieben wird und, ein anderer so was häßliches in unsere schöne Landschaft stellen darf?