Freitag, 18. April 2014

Monte Mare: Der 250.000 Besucher seit August 2008

Positiver Besuchertrend setzt sich fort

Gerade einmal 30 GĂ€ste fanden sich heute Vormittag in der Seesauna in Tegernsee ein. Um 10.45 Uhr kam dann der 31. Besucher an den Kassenschalter und wollte, wie gewohnt bis 15 Uhr, bezahlen.

Doch weiter als bis zum Eingangsbereich kam Hans-Ludwig Wiebe erst mal nicht. Denn der 72-jĂ€hrige Tegernseer war durch Zufall genau der 250.000 Besucher der Monte Mare Seesauna, die vor knapp vier Jahren ihre Tore geöffnet hat. Eine Zahl, mit der in der KĂŒrze der Zeit niemand gerechnet hatte.

BĂŒrgermeister Peter Janssen, Hans-Ludwig Wiebe, Betriebsleiterin Daniela Russ und Gesellschafter Herbert Doll.

BĂŒrgermeister Peter Janssen, Hans-Ludwig Wiebe, Betriebsleiterin Daniela Russ und Gesellschafter Herbert Doll.

“So wenige GĂ€ste wie heute hatten wir in den letzten Tagen und Wochen selten”, teilte uns eine Mitarbeiterin mit. Das sonst einige mehr kommen, bestĂ€tigen die vorliegenden Zahlen.

Ziemlich genau 199 fanden im Jahresschnitt fĂŒr 2011 tĂ€glich den Weg in die Seesauna nach Tegernsee. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es sogar 225 und somit auch 30 GĂ€ste mehr am Tag als im gleichen Zeitraum von Januar bis Juni des Vorjahres. Und damit liegt die Entwicklung seit der Eröffnung am 15. August 2008 weiter im Trend.

“Überrascht von dem großen Zuspruch”

Betrachtet man die Zahlen insgesamt, waren es 2009 noch etwas ĂŒber 56.000 GĂ€ste. Ein Jahr spĂ€ter waren es bereits 64.000. Einen weiteren Zuwachs um 7.000 Besucher verzeichneten die Seesauna im vergangenen Jahr 2011, als diese auf ĂŒber gesamt 71.000 kletterten. Geht es annĂ€hernd so weiter wie bisher, dĂŒrften es in diesem Jahr sogar 80.000 werden.

Ein Erfolg, den der Tegernseer Seesauna nicht einmal der Gesellschafter der Monte Mare-Zentrale aus Rengsdorf, Herbert Doll, zugetraut hĂ€tte. Wichtige Faktoren fĂŒr die unerwartet gute Entwicklung seien sicherlich die direkte Anbindung des Saunabereichs an den See. Mit eine Rolle spiele jedoch auch die unmittelbare Lage an der Hauptstraße, die den einen oder anderen Vorbeifahrenden zum Einkehren veranlasst, so Doll.

Letztlich ist die Seesauna nicht nur fĂŒr AuswĂ€rtige, sondern immer mehr auch fĂŒr Einheimische zu einem regelmĂ€ĂŸigen “Ausflugsziel” geworden.

Jubilar wollte eigentlich frĂŒher kommen

Einer der zahlreichen GĂ€ste des Monte Mare ist Stammgast Wiebe, der – wie er selbst sagt – beinahe seit der Eröffnung der Seesauna regelmĂ€ĂŸig immer montags mit seiner Frau und ein paar weiteren Bekannten bis zu fĂŒnf AufgĂŒsse bei seinem Aufenthalt in der Seesauna mitmacht.

“Eigentlich bin ich immer ab 10 Uhr da”, lacht der Renter, der seit ĂŒber 40 Jahren in Tegernsee wohnt. Dass er heute erst 45 Minuten spĂ€ter kam, sollte sich dann fĂŒr Wiebe auch bezahlt machen. Neben den Blumen von BĂŒrgermeister Peter Janssen gab es auch einen Rund-um-WohlfĂŒhlgutschein fĂŒr zwei Personen.

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  • Apnoe

    Tja, liebe TalbĂŒrger – vorallem Westseitig;-), so kann es aussehen wenn ein Konzept stimmig ist. Was wurde da geunkt und schlecht geredet – niemals werde sich eine Seesauna rechnen, man mache sich gegenseitig Konkurrenz und und und….!
    Nichts von alledem ist eingetreten – im Gegenteil, eine Erfolgsstory hat sich hier etabliert.
    Man kann ĂŒber Betreiberfirmen dieser Art denken was man will, aber wenn es die Stadt nicht macht oder KANN?
    Es muß also nicht immer schlecht sein privatisiert zu werden – es muß nur das Konzept stimmen, auch und nicht zuletzt fĂŒr die BeschĂ€ftigten!
    In diesem Sinne – weiter so und viel Erfolg!

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