Donnerstag, 23. Mai 2013

Leserstimme zum Natur- und Denkmalschutz

„Quo Vadis – Gmund am Tegernsee?”

Auch wenn es in letzter Zeit vielleicht etwas zu kurz gekommen ist, so freuen wir uns doch auch immer wenn bei uns Leserstimmen eingehen, die ein Thema auch mal aus einer persönlichen Sichtweise beleuchten.

So ist es auch bei diesem Beitrag eines Lesers, der uns diese Woche erreichte. Darin beschäftigt sich der Autor mit der Problematik des Natur- und Denkmalschutzes und die seiner Meinung völlig falschen Schlüsse, die daraus gezogen werden. Viel Spaß damit.

Das Gut Kaltenbrunn in Gmund

Seit mindestens 30 Jahren lieben wir es, an den Tegernsee zu fahren und dort spazieren zu gehen.

Aber inzwischen sieht man von Gmund aus ja nicht mehr sehr viel vom See – weil es hier ein Landschaftsschutzgebiet gibt, wird der Uferstreifen sich selbst überlassen und wächst zu.

Das passiert jetzt auch in Kaltenbrunn – dank Denkmalsschutz und Profitdenken – auch hier wächst jetzt alles zu, bald wird man nur noch den traumhaften Blick auf den See erahnen können, den es da einmal gegeben hat…

Ist es wirklich der Sinn von Schutzbestimmungen (ob für die Landschaft oder für alte Gebäude), dass der Mensch hier ausgeschlossen wird und letztlich nur noch Wildwuchs und Verfall gegeben sind?

Was vorher Generationen mit Ihrer Hände Arbeit geschaffen hatten – ob durch Rodung von Wäldern oder aber durch den Bau von ansehnlichen Gebäuden – wir lassen es verkommen und verfallen – von “oben” verordnet…

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man hier Naturschutz und auch Denkmalschutz völlig verkehrt versteht – wann immer es Verordnungen und Bestimmungen gibt, die in diese Richtung gehen, dann ist der Tod alter Kulturlandschaften oder der Verfall der Gebäude die Folge davon!

Eigentlich hätte man doch in Gmund schon aus dem Fall Maximilian lernen sollen – aber wie es scheint, ist dieser Schandfleck noch nicht Mahnung genug…

Wie will man Gäste an den See locken, wenn der irgendwann dann gar nicht mehr da ist – weil teilweise verlandet?

Inzwischen denke ich ja schon, dass der Tegernseer Bürgermeister Janssen durch seinen Stegbau nur das wieder an See gewinnen will, was in Gmund verlandet – für die, welche den See in Gmund nicht mehr sehen können…

Mir blutet einfach das Herz – als Sohn einer Landwirtin habe ich Naturschutz und bewahren für die nächste Generation nie so verstanden, dass man alles verfallen und verwildern lassen muss – und damit kann ich mich auch im Fall Gmund wohl nicht abfinden!

Wer schützt eigentlich den Menschen vor solchen Irrtümern der Verwaltung und der Gesetze, welche durch Menschen erlassen wurden?

Quo Vadis, Tegernsee

Moderation von Kommentaren

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  • gmunder

    wie wir uns schützen…? wir sind ein demokratisches land = einfach wählen gehen, sich selber engagieren, nicht reden, machen…

    ganz einfach, oder?

    • Anonymous

      Ganz einfach, ja? Sieht man am Beispiel Kaltenbrunn sehr gut: da wollte jemand etwas machen, der Bürgerentscheid zu diesem Vorhaben war auch positiv, und dann hat eine sog. Schutzgemeinschaft alles verhindert mit dem grandiosen Resultat, das wir seither bewundern dürfen. Also, alles einfach, ja?

  • Sportler

    An Tegernseer Stimme: Wie sollte das Vorhaben in Kaltenbrunn eigentlich konkret aussehen ? Gibt es dazu Bilder und Pläne ? Im Netz steht u.a.:

    “Gut Kaltenbrunn: Hier befand sich einst eine mittelalterliche Burganlage, von der aus im 8. Jahrhundert die nahe gelegene Benediktinerabtei Tegernsee gegründet wurde. Auf den Grundmauern dieser mittelalterlichen Vorburg entstand der grösste Ökonomiehof des Tegernseer Klosters. In den siebziger Jahren erwarb Josef Schörghuber Land und Anwesen. Im Jahr 2001 begann Stefan Schörghuber mit der Planung eines riesigen Hotelkomplexes…”

  • tütü

    es zwingt euch doch niemand an den See zu kommen oder? dann fahrt doch wo anders hin…..

    • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

      Ist aber kein Argument, oder? Es geht um die Sicht auf ein grundsätzliches Problem. Und die könnte auch ein Einheimischer so formulieren.

      • iswurscht

        Nun, dies ist aber leider eine tief verwurzelte Meinung, wenn euch was nicht passt, dann schleichts…..
        Kommt wahr scheinlich noch aus der Überheblichkeit von manchen, die in den Boomjahren “überrannt” wurden von Touristen (entschuldigung, FREMDEN)

    • anonyma

      des is ja wohl die blödste anwort, schließlich leben wir ja zum großen teil vom tourismus

  • Sportler

    Und schon geht die Streiterei um Nebensächlichkeiten wieder los. Die Frage war aber doch eigentlich, warum das Tal aufgrund der heillosen Zerstrittenheit seiner Bewohner immer mehr zugrunde geht. Kaltenbrunn verfallen zu lassen, ist dabei eine ganz besondere Schande. Schörghuber senior und junior leben nicht mehr. Hotelklötze sind out. Das muss auch den Schörghuber-Erben klar sein. Was also tun ? Mein Vorschlag: Ein romantisches Gutshotel mit eigener Surf- und Segelschule, eigenem Strand, Badesteg und Seesauna. Ein Thai-Restaurant direkt am Wasser. Oben ein erstklassiger Biergarten mit traumhaftem Seeblick. Ein eigener Reitstall mit edlen Tieren. Wellness, Yoga und Meditation in der Abendsonne hoch über dem See. Innovative Küche mit Produkten aus der Region. Interessante Gäste. Dazu muss man das Gut nicht abreissen. Das rechnet sich auch und besonders, wenn man das Gut umbaut und erhält. Die Leute werden es lieben.

    • anonyma

      vom thai-restaurant abgesehen, ein guter vorschlag

      • iswurscht

        Wellness, Yoga und Meditation, warum dann kein Thai Restaurant?
        Und die grundsätzliche Frage ist doch, welches Publikum (Gäste) wir hier haben möchten.
        Da höre ich schon wieder Stimmen, die wollen mehr für Familien, Wanderer, Sportbegeisterte.
        Denn dieses Angebot würde sich an Leute wenden, der Einkommen sehr weit über dem Durchschnitt der Gutverdiener liegt.
        Wird da nicht etwas ähnliches in Marienstein gebaut (Lansmed).
        Ich glaube, das Problem ist, das es gegen jedes Projekt Gegner gibt und es wäre doch so schön, könnten wir für alle Gruppen die entsprechenden Angebote bereit halten. Das Einzige, was uns weiterbringen würde.

        • Sportler

          Natürlich wäre für so ein Hotel der gehobene Míttelstand die Zielgruppe. Wellnesshotels haben das so an sich. Ich war auch schon in solchen Hotels. Für ein paar Tage kann sich das jeder leisten. Allein schon die Aussicht wäre es sicher vielen wert, etwas mehr auszugeben. Aber das bleibt doch eh alles nur ein schöner Traum. Frau Schörghuber will ja anscheinend möglichst viel abreissen und neu bauen. Diese Frau hat für historische Bauten kein Gespür, dafür aber sicher jede Menge gute Freunde in Politik und Wirtschaft.

    • Forelle

      Forelle meint:
      Kaltenbrunn verfallen zu lassen eine Schande das ist richtig.Hotelklötze sind out finde ich auch richtig.Romantisches Guts Hotel ist in Ordnung passend im aussehen und Größenordnung. Surf und Segelschule gibts genug auf dem kleinen See .Eigener Strand ,nix da entweder er bleibt unberührt oder für alle zugänglich.Steg ist schon dort brauchts da noch einen zweiten,Seesauna haben wir auch schon ,wird auch über wiegend von Fremde benutzt.Wellness bietet inzwischen mehr oder schlecht jeder an .Yoga und Meditation in der Abendsonne ,steigts nauf aufn Wallberg.Reitstall mit edlen Tieren ,lach mich krank wo sind denn die Reitwege in dieser Gegend ,überall verboten ,oder Pferde im Kreis laufen lassen wie in einem Zoo.Produkte aus der Region ,in Ordnung .Da wird dann daraus Thai Küche gemacht ,oder türkisch oder Italienisch oder griechisch oder chinesisch ,bleibt bei einer ordentliche Küche ,siehe Freihaus Brenner .Interessante Gäste finde ich sher gut ,wir Bürger in unserer Gegend sind alle interessant und lieben unsere Gegend ,Gut umbauen und erhalten nicht abreissen finde ich gut weil die leute es lieben .
      Leider war oder ist es nicht möglich das die Talgemeinden einmal am gemeinsamen Strick ziehen und zusammen das Kaltenbrunn erworben haben .Eine umlagen Berechnung der jweiligen Gemeinde oder ähnliches .
      Ein schönes Hotel aus den Beständen ,Biergarten für alle ,ein Bürgerzentrum für alle ,für alle Möglichkeiten die dann für die interessanten Gäste aus der Umgebung zugänglich sind (meine damit wir einheimischen)
      Vielleicht gibts da noch mehr Objekte die für Reiche interessant sind ,verkauft es ihnen damit sie dann damit machen was sie wollen .Wir dürfen dann weiter träumen was hätte sein können wenn….Nichts für ungut Sportler, Die Frage ist, weiter träumen oder was ?

      • Sportler

        Wer hat denn gesagt, dass das alles neu gebaut werden soll ? Der öffentlicher Strand mit Badesteg, Segelschule und Thairestaurant wie auch der Biergarten oder die gute alte Reithalle, sind für Kaltenbrunn ja nun wirklich nichts Neues. Der Unterhalt eines solchen Gutes ist nur leider extrem teuer. Der Herzog hat Kaltenbrunn seinerzeit sicher nicht zum Spaß verkauft. Aber es ist schon lustig, dass sogar gegen ein paar harmlose Kaltenbrunn-Träumereien, die sich zudem eher an die Eigentümerin gerichtet haben, sofort wieder protestiert wird. So bekommen wir den schönen Biergarten bestimmt nicht zurück. Kein Wunder, wenn die Frau keine Lust mehr hat, neue Pläne für das Gut zu machen. Da bleibt tatsächlich nur weiterträumen.

  • Tegernseebesucher

    Nun – ich bekenne mich schuldig, den Artikel geschrieben zu haben…

    Und ja, wir könnten auch an den Starnberger-, Walchen-, Schlier- oder Chiemsee fahren…

    Aber wir fahren an den Tegernsee – nicht aus der Millionenstadt München Richtung Süden strebend – sondern als direkte Nachbarn, die hier geboren wurden (zumindestens der Artikelverfasser) – weil wir “das Tal” lieben…

    Um so mehr ist es für uns bedrückend, wie sich hier Dinge und Orte (Kaltenbrunn) jetzt darstellen – an denen vorher das Leben pulsiert hatte (das gilt auch für das Maximilian)…

    Wer mag – soll ruhig mal am Ufer des Tegernsee in Gmund entlang Richtung Kaltenbrunn laufen – vielleicht sagt das mehr, als unser Artikel!!

    Wenn wir damit zumindest eine Diskussion auslösen können, hätten wir schon sehr viel erreicht!

  • Hans Jürgen Menge

    Es sind weder die Denkmalsschutz-Bestimmungen noch die des Naturschutzes, die das Gut Kaltenbrunn “verwildern” lassen. Es ist die Entscheidung der Familie Schörghuber, “die Bude dicht zu machen” und selbst das damals noch florierende Gastgewerbe von Herrn Brenner inklusive Biergarten zu beerdigen – auch die Gastronomie im Strandbad. Inzwischen hat es sogar ein ernstzunehmendes Angebot für ein wieder nachhaltig zu bewirtschaftendes Gut (vermutlich sogar mit Hotel-Möglichkeiten) gegeben, heißt es. Und auch, dass Frau Schörghuber dies wohl deutlich abgelehnt hat.

    Demnächst feiert das Plastikdach über dem Gutsverwalterhaus (Gesindehaus) sein 4-jähriges Jubliäum. Für eine “Übergangslösung”, so bezeichnete es damals das Landratsamt, eine durchaus interessante Zeitspanne. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Gut über Jahrhunderte hinweg gut funktioniert haben muss – sonst hätte man es wohl schon wesentlich früher “verwildern” lassen.

    • anonyma

      und da heißt es doch irgendwo im gesetz eigentum verpflichtet, aber wen !!!!!

  • Sportler

    Platz 8 der reichsten Münchner: Alexandra Schörghuber

    Als First Lady des Münchner Bau-, Bräu- und Hotel-Imperiums und Witwe von Stefan Schörghuber, Inhaber der Schörghuber Unternehmensgruppe, besitzt die Unternehmerin ein Vermögen von 2,6 Milliarden Euro. Zu den Geschäftsbereichen der Holding zählen Hotel, Flugzeugleasing, Getränke und Immobilien. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie 2008 die Leitung des Familienunternehmens übernommen. Auf Bundesebene rangiert sie auf Platz 38 der reichsten Deutschen.

    Solche Leute fühlen sich zu gar nichts verpflichtet. Ihr Mann ist 47 Jahre alt geworden. Sie selbst ist jetzt 54. Anscheinend will sie als die Frau in die Geschichte eingehen, die Kaltenbrunn zerstört hat.

    • anonyma

      und das noch als pfarrerstochter

  • Sportler

    Eigentlich unfassbar:

    Geboren 1958 als Alexandra Stumpf in Frankfurt am Main. Aus einem Dorf bei Aschaffenburg zieht die Familie nach Straubing in Niederbayern, wo der Vater evangelischer Pfarrer in der Justizvollzugsanstalt ist. Die Tochter absolviert die Hotelfachschule in Altötting und Praktika in Hotels im Ausland. Bei ihrer Arbeit auf Gut Kaltenbrunn am Tegernsee lernt sie Stefan Schörghuber kennen. Die beiden heiraten dort auch. Sie bekommen zwei Töchter und einen Sohn. Heute führt die Witwe das Familienimperium, unterstützt durch einen dreiköpfigen Vorstand.

    • anonyma

      wie unglücklich muß diese frau eigentlich sein, daß sie den platz wo sie ihre liebe gefunden und besiegelt hat, der zerstörung preiszugeben.

  • Sportler

    Also unglücklich wirkt Alexandra Schörghuber ganz und gar nicht:

    http://www.muenchen-tv.de/sendungen/club_der_koechinnen/Alexandra_Schoerghuber-3244.html

    • anonyma

      danke für den hinweis, hab s mir angeschaut, a bisserl zu perfekt die dame!!!!!!!!!!!!!

  • Hannes

    Wenn Herr Anonymous auf das Bürgerbegehren zu Gunsten des Hotel-Komplexes Gut Kaltenbrunn hinweist ……..
    dann müsste man korrekterweise auch deutlich machen, dass dieses Bürgerbegehren “Bürgerbegehren 1″ hieß und ursprünglich eigentlich das Ratsbegehren war und umgetauft wurde. Das wirkliche Bürgerbegehren für einen Erhalt des Gutes erhielt dann den Namen “Bürgerbegehren 2″. Ob das der Klarheit der sachlichen Abwägung wirklich gut getan hat?

  • Tegernseebesucher

    Hallo, Herr Menge (und natürlich auch alle Anderen, die sich hier beteiligen)!

    Richtig – verwildern läßt Kaltenbrunn im Moment die Frau Schörghuber – ich würde sogar sagen “verfallen”…

    Den Zusammenhang zum Denkmalsschutz und auch zu berechtigten(? – vermutlich ja) Aktivitäten der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal sehe ich aber sehr wohl!

    Frau Schörghuber hat festgestellt, dass sie ihre Vorstellungen und Wünsche nur umsetzen kann, wenn diese genannten Hindernisse nicht mehr beachten muss – und wenn nichts mehr da ist, was es zu schützen gibt, dann kann sie eigentlich tun und lassen, was ich will…

    Dieses Prinzip wird ja inzwischen bei vielen Gebäuden eingesetzt, die dem Denkmalsschutz unterliegen – siehe Maximilian und auch viele andere…

    Insofern wird hier auch die gesetzliche Bestimmung – die auch in den meisten Fällen wirklich ein Hemmschuh ist, der oftmals über sinnvolles Erhalten hinaus geht – indirekt zum Verursacher solcher Bauruinen…

    Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass oftmals lieber die Zerstörung von Gebäuden in Kauf genommen wird, als einem renovierungswilligen Hausbesitzer etwas weniger Vorschriften zu machen (damit meine ich mich nicht selber)…

    Ich hatte ja in meinem Artikel auch von “Profitdenken” gesprochen – das bezog sich eben auf die Familie Schörghuber – und die Kombination aus den beiden Dingen führt jetzt zu Verfall und Verlust von wertvollen Kulturgütern!

    Daran gibt es – glaube ich – keinen Zweifel…

    Irgendwo war es abzusehen – wer etwas anderes behauptet, hat vermutlich die Wahrheit nicht sehen wollen – dass sich die Dinge so entwickeln können!

    Hat man wirklich daran geglaubt, dass z.B. nach dem erfolgreichen Neubau eines 5 Sterne Hotels in diesem Bereich, noch ein freier Zugang zum See für den Normalbürger möglich gewesen wäre?

    Ich wage das stark zu bezweifeln!!!

    Insofern weiß ich nicht, was mir jetzt lieber sein soll – die nun vorhandene Situation oder die Vorstellung eines 5 Sterne Hotels mit abgegrenzten und verschlossenen Arealen (die wir jetzt schon haben)…

    Letztlich aber verliert hier Gmund und damit das ganze Tegernseer Tal eine Traumlandschaft, die über Generationen hinweg zu einem Schmuckstück im Oberland gezählt hatte…

    Wenn wir jetzt wieder 25 Jahre warten wollen, bis man plant – wie im Fall Maximilian – was aus dem Bestand werden soll (Betonung liegt auf plant, gebaut und renoviert ist da ja noch immer nichts), dann verlieren wir alle nochmals ein Juwel, das die Gäste ja anziehen sollte…

    Quo Vadis

    • beywolf

      .. ein leidiges Thema, in der Tat. Und das sich unsere (eingeheirateten) Erben der Wirtschaftswunder-Generationen nicht mehr so gerne an die Vorgaben unserer Grundgesetze halten ist ja leider auch nicht mehr neu – und wohl auch nicht einklagbar. Denn wie sonst könnte man Frau Sch. sonst verständlich machen, das “Eigentum verpflichtet”…? Im Kontext mit Gut Kaltenbrunn, dem See, der Gemeinde und dem Denkmalschutz ist diese Verpflichtung ganz sicher keine mehr, die sie ganz für sich allein und nur aus der Privatperspektive sehen darf. Gut Kaltenbrunn gehört wieder bewirtschaftet, und zwar ganz schnell. Sonst sieht’s da tatsächlich bald so aus wie das Maximilian. Wenn das dann wieder angelaufen ist, gibt’s auch wieder Umsatz und Gewinn aus dem laufenden Betrieb, mit dem dann die Stallungen für andere Nutzungen hergerichtet werden können. Selbst ein Hotel wäre m.E. durchaus ein Lösung – aber es muss dcoh nicht gleich wiedre eine 5*plus-Lösung sein. Rustikal-charmant und 4* täten’s doch auch und entsprächen viel eher dem Charakter des alt-ehrwürdigen Gemäuers. Platz für (Kultur)Events böte sich zudem auch genügend – nicht nur im Innenhof. DAMIT würde sich Frau Sch. “ihren Platz” in der Geschichte des Tales erobern, Ehrenbürgerschaft womöglich eingeschlossen. DAS sind doch sicher bessere Perspektiven als eine ungeliebte “persona non grata” zu sein … Und ALLE würden davon profitieren, ganz sicher.

      • Tegernseebesucher

        Bin begeistert, beywolf – die Dinge sind in dem Kommentar einfach und präzise auf den Punkt gebracht!!

        Schließe mich hier gerne zu 100% dieser Meinung an – nun brauchen wir nur noch ein paar Mitstreiter, die das ebenso sehen…

        GEFÄLLT MIR!!!

        • Anonymous

          … danke :-) Vielleicht sollten wir aus diesen Kommentaren nochmal ein Art “Offene Petition” und/oder “Offenen Brief” zusammenstellen, die man dann – parallel zur klassischen Postzustellung an Frau Sch., an die Bürgermeister der See-Gemeinden und an die Landesdenkmalschutzbehörde – auf Facebook u.ä. veröffentlicht. So kriegt man dann das Thema auch eher aus der Ecke “Lokales” raus … – Mauscheleien und mögliche sonstige private Hintergrundinteressen eingeschlossen :-) Gut Kaltenbrunn ist definitiv “Öffentliches Interesse”.

          • anonyma

            ja das ganze kann zu einer erneuerung der dikussion um die zunkunft kaltenbrunns beitragen und ich glaub hier hat eh keiner private interessen.
            es gibt noch genügend menschen mit herz und verstand, die im interesse der zunkunft kaltenbrunns denken und damir der zukunft des tals.
            kaltenbrunn ist für mich eh der schönste fleck am see, es ist wie ein portal und eine terrasse mit blick über den see und die berge.

          • Sportler

            Gute Idee. Kaltenbrunn geht uns alle an. Es muss doch möglich sein, dieses wunderschöne Gut zu retten.

          • Tegernseebesucher

            … da bin ich dabei – wer macht was, wie treten wir in Kontakt?

            Meine Mailadresse lautet: al@abld.de

          • anonyma

            vielleicht könnte die petition unter leitung der tegernseer stimme im namen der kommentar-schreiber vorgenommen werden.