In Bad Wiessee fand am gestrigen Abend die Auftaktveranstaltung eines ĂŒber zwei Jahre angelegten Projekts statt. Die Realschule, deren Lehrer und die Eltern der SchĂŒler wollen in dieser Zeit Personen- und GremienunabhĂ€ngige Eckpfeiler fĂŒr eine verbesserte Kommunikation untereinander schaffen. Zum Wohle der Kinder.
Als eine von Bayernweit nur 14 Schulen nimmt die Realschule Gmund am Tegernsee an dem sogenannten Projekt âAKZENT Elternarbeitâ teil. Die Schule ist gerade einmal zwei Jahre alt und schon heute sehr gut aufgestellt, so die ĂŒbereinstimmende Meinung.
Dennoch haben sich Elternbeirat, Lehrerkollegium, SMV und Direktorium bei der Stiftung Bildungspakt Bayern fĂŒr die Teilnahme an dem Projekt beworben – und zur Freude aller den Zuschlag erhalten.
Dabei steht AKZENT fĂŒr âAnlassunabhĂ€ngige und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Elternhaus – unterstĂŒtzt durch neue Technologienâ. Beispielsweise soll das Internet stĂ€rker zum Informationsaustausch genutzt werden.

Die EhrengĂ€ste (v.l.): Schuldirektor Stefan Ambrosi, Elternsprecherin Rosemarie Kohl, Ministralbeauftragter Peter Peltzer, Barbara Dauer-Lang vom Landeselternverband und Bad Wiessees BĂŒrgermeister Peter HöĂ
Telefonisch ist die Schule oftmals schwer zu erreichen. Emails können jedoch jederzeit an die Schulverwaltung und auch an jeden einzelnen Lehrer geschickt werden. Auch die Elternbriefe werden schon seit einiger Zeit digital per Newsletter verschickt. Ein persönliches Vier-Augen-GesprĂ€ch ersetzt zwar weder Email noch ein Telefonat. FĂŒr Terminvereinbarungen und allgemeine Informationen sind Emails aber eine ideale Lösung.
Auch braucht es einen Ansatz, damit der Kontakt zwischen Schule und Elternhaus nicht immer erst dann hergestellt wird, wenn es Probleme gibt. Dann, so die Aussage, sei es nÀmlich oft schon zu spÀt und die Fronten verhÀrtet.
Zehn Prozent aller Eltern folgen der Einladung
Die Arbeit an der Schule und dem Austauch ist aber nicht einfach. Allein gestern war es ein arbeitsintensiver Abend fĂŒr alle. Erst kurz vor 23 Uhr endete die Auftaktveranstaltung. Und Eltern und Lehrer mussten sogar Hausaufgaben erledigen. Gemeinsam gilt es nun den IST-Zustand bei der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern festzuhalten. Und das, ohne bei kritischen Punkten ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Danach Ă€uĂerten alle Anwesenden WĂŒnsche und Anregungen wie die Kommunikation zukĂŒnftig noch verbessert werden kann. Es galt sich nichts geringeres als eine Traumschule auszumalen.
Jugendsozialarbeit und ein spĂ€terer Schulbeginn waren nur zwei von vielen “Traumvorstellungen”.
Der nÀchste Schritt des Projekts ist ein Elternfragebogen. Aus den Antworten ergeben sich dann weitere Aufgaben.
Anfang nĂ€chsten Jahres wird es dann einen neuerlichen Projektabend geben. Und wenn alles gut lĂ€uft, sind 2013 die Fundamente fĂŒr eine optimale Schule/Eltern-Partnerschaft gelegt. Dann findet auch der Umzug der Realschule von Bad Wiessee nach Gmund statt.

Teacher meets Papas: FĂŒr die musikalische Begleitung sorgen zwei VĂ€ter und Musiklehrerin Bauriedel.
Besonders zu erwÀhnen ist die musikalische Einlage zu Beginn der Veranstaltung.
Musiklehrerin Ingrid Bauriedel hatten ein Lied von Fools Garden â Lemon Tree – textlich umgestaltet und die Veranstaltung gesanglich eingeleitet. Begleitet wurde Bauriedel von zwei VĂ€tern auf der Trompete.
Beim Refrain des Liedes stimmten dann alle Anwesenden mit ein. Selbst die EhrengĂ€ste, BĂŒrgermeister HöĂ, Ministralbeauftragter Peter Peltzer, Barbara Dauer-Lang vom Landeselternverband und Schuldirektor Stefan Ambrosi, konnten nicht widerstehen und sangen mit.



























In Gmund ist ja noch nicht mal der Bauplatz abgesteckt