Donnerstag, 20. Juni 2013

Bronze fĂŒr BOB-Fahrgastbetreuerin

“Eisenbahnerin mit Herz” stammt aus Tegernsee

Allianz pro Schiene; Eisenbahner mit Herz Gewinner im Dienst; 12.-15.03.2012

Alexandra Schertler, Fahrgastbetreuerin bei der BOB, ist heute von Allianz pro Schiene als Eisenbahnerin mit Herz geehrt worden. Die 40-JĂ€hrige erhielt die Auszeichnung in Bronze bei einer Festveranstaltung in Berlin.

Mit großer FĂŒrsorge und Hilfsbereitschaft hatte sich die Tegernseerin bei einer Bahnfart Ende Januar um eine erkrankte Reisende gekĂŒmmert. Die Dame war ihr, mit Übelkeit kĂ€mpfend und um Luft ringend, aufgefallen. [Weiterlesen...]

Nach Preiserhöhung

Alte BOB-Tickets bis 11. MĂ€rz verbrauchen

Am 11. Dezember des vergangenen Jahres hatte die Bayerische Oberlandbahn ihre Preise um durchschnittlich 3,4 Prozent erhöht. Nun weist die BOB in einer aktuellen Mitteilung darauf hin, dass die GĂŒltigkeit bestimmter Tickets am 10. MĂ€rz – und damit in zwei Tagen – ablĂ€uft. [Weiterlesen...]

Trotz neuer Ausschreibung

Czeschka: BOB-Konzept soll bestehen bleiben

czeschka

Trotz kritischer Stimmen aus der lokalen Politik und 16.000 Unterschriften besorgter BĂŒrger konnte am Ende die neue Ausschreibung der Bahnstrecken im Oberland nicht verhindert werden. Vor zwei Monaten fiel die endgĂŒltige Entscheidung. Und heute hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den Startschuss für das Verfahren gegeben.

Fritz Czeschka, GeschĂ€ftsführer der BEG stellt klar: „Die Züge der BOB sind mittlerweile zu einem Markenzeichen im Oberland geworden. Wir wollen deshalb unabhĂ€ngig vom Betreiber das erfolgreiche Konzept [Weiterlesen...]

Schaftlacherin entgeht Kollision mit der BOB

Polizeimeldung

Eine umsichtiger LokfĂŒhrer hat heute Mittag einen Unfall zwischen der BOB und dem Audi einer Schaftlacherin verhindert. Die 51-jĂ€hrige war gegen 12 Uhr auf der Straße von Schaftlach in Richtung Bundesstraße unterwegs und ĂŒbersah das blinkende Rotlicht am BahnĂŒbergang und die bereits geschlossenen Bahnschranken. [Weiterlesen...]

BOB-Silvesterzug: Ab 1.10 Uhr vom MĂŒnchner Hauptbahnhof Richtung Tegernseer Tal

BOB-Symbol-Winter fn

FĂŒr alle, die Silvester in MĂŒnchen feiern, bietet die Bayerische Oberlandbahn in der Silvesternacht einen Zug ab MĂŒnchen Hauptbahnhof an, der um 1.10 Uhr Richtung Tegernsee fĂ€hrt. Wie gewohnt kann Richtung Lenggries und Bayerischzell in Holzkirchen und Schaftlach umgestiegen werden.

Ausnahmsweise gĂŒltig sind in dieser Nacht das BOB-MVV-Ticket, das BOB-MVV-Single-Ticket und das Oberland-Ticket. [Weiterlesen...]

Peter Janssen zur BOB-Vergabe: “So ist es, wenn der Schwanz mit dem Dackel wackelt”

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Vierte ErgÀnzung vom 6. Dezember / 14:09 Uhr
Auf der vergangenen BĂŒrgerversammlung Ă€ußerte sich Peter Janssen unter anderem auch zur Ausschreibung der Bahnstrecke ins Tegernseer Tal, die derzeit noch von der BOB betrieben wird.

Dabei machte der Tegernseer BĂŒrgermeister klar, was er vom vermeintlichen Wortbruch Horst Seehofers hĂ€lt. Zumindest bei diesem Thema scheint Janssen nicht sehr gut zu sprechen sein auf den Bayrischen MinisterprĂ€sidenten. Und das hat seine GrĂŒnde. [Weiterlesen...]

Kurzmeldung: ZĂŒge der Oberlandbahn fallen vom 23. bis 27. Mai wegen Bauarbeiten aus

Die Bayerische Oberlandbahn wird wegen Bauarbeiten der DB Netz zeitweise ausgebremst. Quelle: Wikipedia

Wie die Bayerische Oberlandbahn meldet, mĂŒssen in der kommenden Woche an zwei Tagen die beiden letzten NachtzĂŒge der BOB in Richtung Tegernsee ausfallen. Der Grund sind Baumaßnahmen auf der Tegernseebahn in den NĂ€chten vom 23. bis 27. Mai. Dabei werden die letzten beiden ZĂŒge von Schaftlach nach Tegernsee durch Busse ersetzt.

FĂŒr die ZĂŒge um 23:52 und 00:52 Uhr verkehren jeweils Busse um 23:54 bzw. 00:54 Uhr ab Schaftlach. In der Gegenrichtung ab Tegernsee verkehren die ZĂŒge im regulĂ€ren Fahrplan.

In Moosrain fahren die Busse die RVO-Haltestelle an der Bundesstraße an. An allen anderen Stationen befindet sich die Haltestelle direkt am Bahnhof.

Der Sonderfahrplan hĂ€ngt in den BOB-ZĂŒgen sowie an den diversen Bahnhöfen aus. Sie können sich den Sonderfahrplan aber auch hier runterladen.

Streiks bei der Bahn: BOB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer mit offenem Brief an die GDL

Heino Seeger im GesprÀch. Quelle: Miesbacher-Regionalwochen.de

ErgÀnzung vom 04. April / 09:01 Uhr
Die “Politik der Nadelstiche” hat der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bayerischen Oberlandbahn, Heino Seeger die Taktik der GDL (Gewerkschaft der LokomotivfĂŒhrer) genannt.

Da die GDL vor einiger Zeit den unbefristeten Streik ausgerufen hat, hat sich nun die BOB mit einigen privaten Eisenbahnunternehmen zusammengetan und in einem offenen Brief den Bundesvorsitzenden der GDL scharf angegriffen. Dabei werfen die Verantwortlichen Eisenbahner der Gewerkschaft vor eigentlich kein Interesse an einer Lösung zu haben, auf politische Machtspielchen aus zu sein und damit indirekt den Mitarbeitern der privaten Unternehmen zu schaden.

Den ganzen Brief im Wortlaut kann man sich hier durchlesen:

Offener Brief - Seite 1

Offener Brief - Seite 1

Heino Seeger im KurzgesprÀch zu den Streiks bei der Bahn. Quelle: Miesbacher-Regionalwochen.de

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 10. MĂ€rz mit der Überschrift: “Streiks bei der Bahn: BOB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer erklĂ€rt die “Politik der Nadelstiche”
Anfang der Woche hat die Gewerkschaft der LokfĂŒhrer einen unbefristeten Arbeitskampf angekĂŒndigt. Und heute frĂŒh ist es zum ersten Mal soweit: Sehr kurzfristig hat man den aktuellen Streik auf 04 Uhr einberufen. Dauern soll die Arbeitsniederlegung bis 10 Uhr.

Zurzeit gehen die Verantwortlichen bei der BOB davon aus, dass bei ihnen keine LokfĂŒhrer in den Ausstand treten werden. Jedoch kann es, wie auch schon bei den vorangegangenen Warnstreiks, insgesamt zu Verzögerungen kommen, die dann auch bis in den Nachmittag reichen können.

Wir haben bereits gestern mit Heino Seeger, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bayerischen Oberlandbahn, ĂŒber die möglichen Auswirkungen der unbefristeten Streiks auf die BOB gesprochen.

Werden sich die kommenden “großen” Streiks in irgendeiner Art und Weise auf die BOB auswirken?

Heino Seeger: Die BOB LokfĂŒhrer sind nicht bei der GDL. Aus dem Grund wird die Bayerische Oberlandbahn generell nicht direkt bestreikt. Aber es kann natĂŒrlich zu Auswirkungen auf den Fahrbetrieb kommen. Wenn, wovon wir ausgehen, beispielsweise die S-Bahn MĂŒnchen bestreikt wird, dann hĂ€lt die BOB an den Stationen Otterfing, Sauerlach sowie Deisenhofen und nimmt die GĂ€ste der S-Bahn auf.

Also so wie auch schon bei den Warnstreiks der letzten Wochen?

Heino Seeger: Richtig, denn wir können ja nicht mit 100 km/h durch die Bahnhöfe fahren und die Leute da stehen lassen.

Welche zeitliche Verzögerung ergibt das im Schnitt?

Heino Seeger: Das gibt in der Ankunft am MĂŒnchner Hauptbahnhof zwangslĂ€ufig etwa 10 Minuten VerspĂ€tung.

Die Auswirkungen sind somit nicht groß anders wie die eines befristeten Streiks?

Heino Seeger: Doch, der grĂ¶ĂŸte Unterschied liegt in der AnkĂŒndigung. Meistens kommt die sehr kurzfristig, damit wir uns nicht darauf einstellen können. Wir schĂ€tzen derzeit also ein, dass einen AnkĂŒndigung am spĂ€ten Abend kommt und die Streiks dann von 4/5 Uhr vom nĂ€chsten Morgen an bis etwa 10 Uhr dauern.

Und das kann dann z.B. 3 Monate so gehen. Morgens oder plötzlich im Feierabendverkehr von 17 – 20 Uhr. Mal Montags und Mittwoch, dann wieder Dienstags und Freitags. Sozusagen eine Politik der Nadelstiche. Und darauf können wir uns betrieblich nur sehr schwer darauf einstellen.

Zu den HintergrĂŒnden der Streiks empfehlen wir diesen Artikel bei Spiegel Online.

Nach Preiserhöhung: Die BOB warnt – alte Tickets sind bis zum 11. MĂ€rz zu verbrauchen

BOB Symbol Winter

Die alten Tickets der BOB, vor der Preiserhöhung, verlieren am 11. MĂ€rz ihre GĂŒltigkeit.

ErgÀnzung vom 07. MÀrz / 00:25 Uhr
Nach der Preiserhöhung am 12. Dezember des vergangenen Jahres weist die Bayerische Oberlandbahn in einer aktuellen Mitteilung darauf hin, dass die GĂŒltigkeit bestimmter Tickets am 11. MĂ€rz – und damit in 4 Tagen – ablĂ€uft. Dies betrifft alle BOB-Fahrkarten ohne festgelegten Geltungstag, die vor dem 12.12.2010 gekauft wurden. Entweder man verfĂ€hrt die ĂŒbrigen Karten noch oder tauscht sie gegen Zahlung des Unterschiedsbetrags in neue um.

Nach Ablauf der Übergangsfrist können Tickets nur noch gegen ein Bearbeitungsentgelt von jeweils 5 Euro erstattet werden. Ausnahme ist die WochenendCard, die noch bis zum 31.03.2011 gĂŒltig bleibt oder bis zu diesem Datum umgetauscht bzw. zurĂŒckgegeben werden kann.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 08. Dezember mit der Überschrift: “Bayerische Oberlandbahn: Neuer Fahrplan – höhere Preise”
Ab dem 12. Dezember gilt der neue Fahrplan der Bayerischen Oberlandbahn. Darin sind laut dem Betreiber einige Fahrplanverbesserungen vorgesehen – auch fĂŒr die ZuggĂ€ste von MĂŒnchen in Richtung Tegernsee oder umgekehrt. Die letzten ZĂŒge um 0:10 Uhr ab MĂŒnchen und um 22:57 Uhr ab Tegernsee werden wieder im Takt verkehren. ZusĂ€tzlich werden die ZĂŒge um 21:57 und 22:57 Uhr ab Tegernsee wieder nach MĂŒnchen durchgebunden, sodass das bisherige Umsteigen in Holzkirchen entfĂ€llt. DarĂŒber hinaus wird es werktags eine neue Verbindung um 7:42 Uhr ab MĂŒnchen nach Tegernsee geben.

ZusĂ€tzlich Ă€ndern sich die Abfahrtszeiten einiger ZĂŒge. Wie genau, darĂŒber kann man sich im neuen Fahrplan informieren. Dieser ist ab nĂ€chster Woche in allen BOB-Kundencentern sowie in den ZĂŒgen erhĂ€ltlich. Oder steht im Internet unter www.bayerischeoberlandbahn.de zum herunterladen bereit.

Die Ticketpreise erhöhen sich um durchschnittlich 2,8%

Aber nicht nur der Fahrplan wird zum 12. Dezember angepasst. Auch die Fahrpreise der BOB werden fĂŒr Einzel- und Zeitfahrkarten um 2,8% angehoben. Dies passiert zwar gleichzeitig mit der Tariferhöhung bei der Deutschen Bahn und dem MĂŒnchner Verkehrs- und Tarifverbund, ist aber trotzdem Ă€rgerlich fĂŒr die Pendler.

Laut Aussage der Bayerischen Oberlandbahn ist die Preisanpassung notwendig geworden, da die Treibstoff- als auch die Personalkosten stark angestiegen sind.

Neu ist ab dem 12. Dezember das Oberland-Ticket. Mit dem Ticket reagieren die Betreiber auf die WĂŒnsche der FahrgĂ€ste ein nur fĂŒr die BOB geltendes Tagesticket einzufĂŒhren. Einzelreisende können fĂŒr 13 Euro einen ganzen Tag mit allen ZĂŒgen der BOB unterwegs sein. Das Ticket gilt am Tag der Entwertung montags bis freitags von 9:00 bis 2:00 Uhr des Folgetages,
Samstag, Sonntag und an den in ganz Bayern gĂŒltigen gesetzlichen Feiertagen ganztĂ€gig,
fĂŒr beliebig viele Fahrten. Ein Unterbrechen und Umsteigen ist jederzeit möglich.

Streik bei der Bahn verschoben – BOB fĂ€hrt normal

Wirkt sich der Streik der GDL auch auf die BOB aus?

Zweite ErgÀnzung vom 22. Februar / 08:09 Uhr:
Die Warnstreiks der GDL enden in diesen Minuten. Und in MĂŒnchen waren neben ein paar S-Bahnen auch einige Regionalbahnen betroffen. Die BOB jedoch nicht. Was bedeutet, dass die Pendler in Richtung MĂŒnchen ohne VerspĂ€tungen ihren Zug nehmen können.

Auf Nachfrage hat man uns bei der Bayerischen Oberlandbahn versichert, dass es derzeit keine Behinderungen auf den Strecken gibt. Und es so wie es aussieht auch im Laufe des Vormittags zu keinen gravierenden Auswirkungen mehr kommen wird.

Wir berichten, falls sich an der EinschÀtzung etwas Àndern sollte.

ErgÀnzung vom 21. Februar / 07:56 Uhr:
Normaler Zugverkehr in allen BundeslĂ€ndern und damit auch in Bayern. Das meldet die Bahn heute frĂŒh.

Das bedeutet die Pendler in Richtung MĂŒnchen können aufatmen. Derzeit gibt es laut Bayerischer Oberlandbahn keine Behinderungen auf den Strecken. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eventuell könnte es im Feierabendverkehr losgehen.

Alle Pendler und Reisende sollten sich vor Fahrtantritt nochmal informieren. Dies ist möglich entweder beim Kundentelefon der BOB unter der Telefonnummer 08024 997171 oder im Internet unter www.bayerischeoberlandbahn.de.

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 20. Februar
Montag frĂŒh könnte es ungemĂŒtlich werden. Zumindest wenn die GDL ihre Drohung wahr macht und die LokfĂŒhrer im Großraum MĂŒnchen in den Streik treten. Als sehr wahrscheinlich schĂ€tzen das die Bahn-Verantwortlichen ein. Aber was bedeutet das fĂŒr die Pendler, die die BOB benutzen?

Bei der Bayerischen Oberlandbahn ist man derzeit noch zuversichtlich morgen frĂŒh nicht direkt bestreikt zu werden und im schlimmsten Fall indirekt betroffen zu sein.

Allerdings sind dann die Vorzeichen klar: Werden die S-Bahnen bestreikt, so sind auch die ZĂŒge der BOB betroffen. Was das bedeuten kann, beschreibt man dort mit den folgenden Worten:

Zurzeit gehen wir davon aus, dass bei uns keine LokfĂŒhrer in den Ausstand treten werden. Zu EinschrĂ€nkungen kann es jedoch durch bestreikte ZĂŒge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen, wie beispielsweise der S-Bahn, kommen, falls dadurch die Strecken blockiert sein sollten.”

Genaueres weiß man aber auch bei der BOB nicht. Infolgedessen können die Verantwortlichen auch erst in der aktuellen Situation einschĂ€tzen, wie sich der Streik auf den Fahrplan auswirken wird. Und damit auch erst morgen frĂŒh umfassend informieren und reagieren.

Pendler und Reisende sollten sich aus dem Grund morgen frĂŒh vor Fahrtantritt entweder beim Kundentelefon der BOB unter der Telefonnummer 08024 997171 oder im Internet unter www.bayerischeoberlandbahn.de ĂŒber den aktuellen Betrieb informieren.

Wir berichten morgen frĂŒh ebenfalls ĂŒber den aktuellen Stand.

VerspĂ€tungen bei der BOB: Ein Ärgernis – aber nicht zu vermeiden bei dem Wetter

Die BOB hat große Probleme mit dem derzeitigen Wetter

Aus Folge der Weichenstörung fahren wir derzeit mit 50min VerspÀtung. Bis Betriebsschluss werden wir VerspÀtungen nicht aufheben können. (twitter, bob_info, 15. Dezember)

Solche Meldungen der Bayerischen Oberlandbahn ĂŒber ZugverspĂ€tungen und ZugausfĂ€lle, die sie regelmĂ€ĂŸig per twitter vermeldet, hatten sich in den letzten Tagen gehĂ€uft. Jetzt haben die Verantwortlichen reagiert und erklĂ€ren, warum die starken SchneefĂ€lle große Probleme bereiten.

Konkret sind das Weichenprobleme, Kupplungen vereisen, Schneepflugfahrten werden notwendig oder liegengebliebene Autos auf BahnĂŒbergĂ€ngen bringen den Betriebsablauf immer wieder ins Stocken und fĂŒhren so zu den VerspĂ€tungen.

ZusĂ€tzlich riss am Mittwoch gegen 18:30 Uhr ein ICE an der DonnersbergerbrĂŒcke die Fahrleitung herunter. Zur Evakuierung der FahrgĂ€ste mussten alle Gleise fĂŒr circa eine Stunde gesperrt werden.

Dazu der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der BOB, Heino Seeger:

Zurzeit summieren sich die verschiedenen Störungen bei der Infrastruktur, durch Vereisungen der Technik und sogar aufgrund von Straßenverkehrsproblemen derart, dass die ZĂŒge seit gestern immer wieder verspĂ€tet verkehren. So lange die Witterung weiter anhĂ€lt, mĂŒssen wir damit rechnen, dass es auch weiterhin Probleme geben wird, die unseren Fahrplan beeintrĂ€chtigen. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an einer Verbesserung der Situation.

Und heute soll es – nach der gestrigen Verschnaufpause – weiter schneien….

Diesellok rammt Auto kurz vor dem Bahnhof Tegernsee – zur Übung!

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Hier eine Pressemitteilung der Bayerischen Oberlandbahn, angereichert mit einigen interessanten Bildern:

Am letzten Samstagvormittag haben die Bayerische Oberlandbahn (BOB) und die Feuerwehren Tegernsee und Gmund einen Unfall simuliert, um einen Rettungseinsatz zu proben. Dazu stellte die Feuerwehr auf einem BahnĂŒbergang beim Bahnhof Tegernsee zwei Pkws ab.

Inszeniert wurde, dass diese den BahnĂŒbergang aufgrund der winterlichen Straßensituation nicht mehr verlassen konnten, wĂ€hrend sich gleichzeitig eine Diesellok nĂ€herte. Beide Autos wurden von der Lok gerammt und anschließend in die Bahnstrecke geschoben.

FĂŒnf Personen und ein BOB-LokfĂŒhrer stellten sich als Statisten fĂŒr die Rettung zur VerfĂŒgung. Mit einem Schienenrollwagen musste die Feuerwehr ihr Bergungsmaterial zum ausgesuchten Unfallort fahren sowie nach der Bergung die sechs Personen entsprechend wieder zurĂŒck. Die gesamte Rettungsaktion dauerte rund 40 Minuten.

BOB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Heino Seeger und der Erste Kommandant der Feuerwehr Tegernsee, Michael Haller, waren sehr zufrieden. Feuerwehr, Rotes Kreuz und BOB-Notfallmanager waren schnellstens vor Ort und arbeiteten professionell zusammen.

Wir sind sehr froh, dass wir mit der BOB einen engagierten Partner gefunden haben, mit dem wir regelmĂ€ĂŸig solche Übungssituationen simulieren können. Durch das hervorragende Zusammenspiel mit der BOB können wir uns auf die verschiedensten UmstĂ€nde praxisbezogen vorbereiten.

erklÀrt Michael Haller und Heino Seeger ergÀnzt:

Die ehrenamtlichen Helfer retten und schĂŒtzen Menschenleben, wenn nötig auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens. NatĂŒrlich ist es fĂŒr uns da selbstverstĂ€ndlich, die wertvolle Arbeit der Feuerwehr zu unterstĂŒtzen.

Hier noch die Fotostrecke der Übung am Samstag Nachmittag.

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Übung der BOB am Bahnhof Tegernsee / Quelle: Bayerische Oberlandbahn

Streiks bei der Bahn – ZĂŒge der BOB waren ebenfalls betroffen: Aber wie geht es weiter?

Zweite Anmerkung vom 27. Oktober / 10:28 Uhr
Der Verlauf der gestrigen Streiks bei der BOB wird von den Akteuren unterschiedlich interpretiert. Wenn man den Gewerkschaften glauben darf, war es ein großer Erfolg. Laut GDBA waren insgesamt 25 Mitarbeiter bei der Bayerischen Oberlandbahn in Streik getreten. Dadurch kam es zu KomplettausfĂ€llen zwischen 5 und 8 Uhr.

Bei der BOB hört es sich erwartungsgemĂ€ĂŸ anders an. GegenĂŒber dem Merkur sprach GeschĂ€ftsfĂŒhrer Heino Seeger von 5 BOB-Mitarbeitern, die gestreikt haben. Und auch in der offiziellen ErklĂ€rung wird der Unterschied bei der Interpretation der Auswirkungen sichtbar:

Aufgrund des heutigen Warnstreiks mussten einige ZĂŒge der Bayerischen Oberlandbahn GmbH (BOB) ausfallen bzw. wurden durch Busse ersetzt. Betroffen waren die Verbindungen zwischen Holzkirchen und dem Oberland.

Ursache war der Streik der Fahrdienstleiter in Schliersee, Miesbach und Schaftlach, infolgedessen die ZĂŒge zwischen 5 und 8 Uhr an den Endbahnhöfen Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries stehen bleiben mussten. Ersatzweise konnte die BOB fĂŒr die meisten ZĂŒge Busse einsetzen. Zwischen Holzkirchen und MĂŒnchen verkehrte die BOB mit VerspĂ€tungen von bis zu 15 Minuten, um den Anschluss der Busse aus dem Oberland zu gewĂ€hrleisten. Gegen 8 Uhr war der Streik beendet, sodass anschließend wieder im normalen Fahrplan gefahren werden konnte.

Insgesamt waren am Morgen rund 70 % der sonst mit der BOB verkehrenden FahrgĂ€ste unterwegs. Aufgrund eines von der Bayerischen Oberlandbahn erstellten Ersatzplans wurden die Reisenden trotz des Streiks mit den oben erwĂ€hnten VerspĂ€tungen gefahren. Beispielsweise hatte die BOB eine bestimmte Anzahl ZĂŒge in Holzkirchen bereit gestellt, um die FahrgĂ€ste, die mit Bussen aus dem Oberland anreisten, schnellstmöglich nach MĂŒnchen zu bringen. ZusĂ€tzlich informierten an bestimmten Bahnhöfen Mitarbeiter der BOB ĂŒber die aktuelle Situation bzw. verwiesen die FahrgĂ€ste auf die Busse.

Der gestrige Tag ist zwar ĂŒberstanden. Und in den meisten FĂ€llen auch mit keinen allzu dramatischen Auswirkungen. Aber die Frage ist, wie geht es jetzt weiter mit den Streiks? MĂŒssen wir uns auf einen heißen Herbst einstellen, in dem die BOB immer wieder ausfĂ€llt?

Eine klare Antwort dazu gibt es derzeit noch nicht. Die Verhandlungen zwischen der Bahn und den beiden Gewerkschaften (GDBA und Transnet) sollen am Freitag fortgefĂŒhrt werden.
Wie es danach weitergeht, weiß man nicht mal bei der BOB.

Wir wissen auch nur das, was durch die Medien geht. Das bedeutet wir mĂŒssen die Verhandlungen abwarten und danach schauen, wie wir mit der Situation umgehen.

so Pressesprechering Gabriela Wischeropp auf Nachfrage.

Anmerkung vom 26. Oktober / 07:12 Uhr
Hier die aktuelle Meldung der BOB herausgegeben um 07:10 Uhr.

Sehr geehrte FahrgĂ€ste, auf Grund der aktuellen Streikmeldungen verkehren zwischen Holzkirchen und dem Oberland keine ZĂŒge. Mit einem voraussichtlichen Streikende ist zu 08:00 Uhr zu rechnen.

Durch den SchĂŒlerbusverkehr ist es uns leider nicht möglich einen Busnotverkehr fĂŒr Sie einzurichten.

Zwischen Holzkirchen und MĂŒnchen fahren die ZĂŒge der BOB regulĂ€r.

Die ersten ZĂŒge werden voraussichtlich wie folgt verkehren: ab Tegernsee 07:57 Uhr mit VerspĂ€tung; ab MĂŒnchen Hbf 08:10 Uhr

UrsprĂŒnglicher Artikel vom 25. Oktober mit der Überschrift “Streiks bei der Bahn – ZĂŒge der BOB ebenfalls betroffen: “Auch wir wissen nicht, wie es morgen frĂŒh auf den Bahnhöfen aussieht”:
Zwar versucht die BOB den Betrieb trotz Warnstreiks aufrecht zu erhalten, aber “wer nicht muss, sollte morgen erst ab 10 Uhr fahren. Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr die Bahnhöfe in Gmund und Tegernsee” so die Pressesprecherin Gabriela Wischeropp zur Tegernseer Stimme.

Zum Hintergrund: Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben bundesweit Warnstreiks angekĂŒndigt, mit denen ab dem morgigen Dienstag zu rechnen ist. Voraussichtlich werden die Streiks zwischen 5 und 10 Uhr morgens stattfinden. Dazu aufgerufen sind alle Eisenbahner. Und somit die LokfĂŒhrer als auch Fahrdienstleiter, Rangierer und Kundenberater.

Aber, so Gabriele Wischeropp weiter:

Auch wenn die BOB-Mitarbeiter wie gewohnt ihren Dienst antreten, können die ZĂŒge jedoch nur verkehren, wenn alle anderen notwendigen PlĂ€tze ebenfalls besetzt sind, wie beispielsweise die Positionen der Fahrdienstleiter bei der DB Netz.

Infolgedessen werden wir erst morgen frĂŒh wissen, wie sich der Streik auf den Fahrplan auswirken wird.

Laut den Verantwortlichen werden zwar ergĂ€nzend Busse angemietet, um gegebenenfalls einen Schienenersatzverkehr einzurichten. Da jedoch besonders am Morgen die meisten Busse im normalen Verkehrsbetrieb eingesetzt sind, stehen voraussichtlich nicht ausreichend KapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung. Genaues weiß man bei der BOB aber auch erst morgen frĂŒh. Und im Endeffekt bringt den Pendlern, die beispielsweise nach MĂŒnchen mĂŒssen, auch nur ein Ersatzverkehr etwas, der bis nach MĂŒnchen fĂ€hrt. Holzkirchen wĂŒrde nicht ausreichen, da dort dann das nĂ€chste Problem bereitsteht: Die S-Bahnen fahren nĂ€mlich auch nicht.


Reisende können sich morgen frĂŒh auf unterschiedliche Weise ĂŒber den aktuellen Stand informieren:

- beim Servicetelefon der BOB unter der Telefonnummer 08024 997171
- im Internet unter www.bayerischeoberlandbahn.de
- ĂŒber twitter bei www.twitter.com/BOB_Info

DarĂŒber hinaus werden an bestimmten Bahnhöfen Mitarbeiter der BOB ĂŒber die Situation informieren.

Regionalfaktoren fallen weg – warum werden aber die Tickets der BOB nicht gĂŒnstiger?

BOB Tegernsee

Die Preise der BOB bleiben auf dem gleichen Niveau.

Die Regionalfaktoren sind zurzeit noch ein Bestandteil des Preissystems der Bahn und werden auf bestimmten regionalen Strecken ausschließlich fĂŒr den Schienenpersonennahverkehr erhoben. Die Höhe der 40 verschiedenen Regionalfaktoren schwankt derzeit zwischen 1,0 und 1,91 und verteuert insbesondere den Verkehr in lĂ€ndlichen Bereichen um den jeweiligen Faktor.

Jetzt hat die Bundesnetzagentur diese Faktoren fĂŒr unzulĂ€ssig erklĂ€rt und sich mit der Bahn auf eine Abschaffung bis zum 11. Dezember 2011 geeinigt. Der Vertrag sieht als als ersten Schritt eine Absenkung von Regionalfaktoren in mehreren Regionalnetzen mit Beginn der kommenden Netzfahrplanperiode im Dezember 2010 vor.

Sind 1.881 Euro fĂŒr eine Jahreskarte zu viel?

Man könnte jetzt denken, geringere Kosten bei den Regionalen Anbietern wie der Bayerischen Oberlandbahn bedeuten auch niedrigere Beförderungskosten und somit sinkende Ticketpreise fĂŒr die Strecke Tegernsee – MĂŒnchen. Denn wenn man ehrlich ist, sind gerade im Abobereich, sprich fĂŒr Pendler, die Preise nicht sehr attraktiv. Beispielsweise zahlt man 1.881 Euro fĂŒr die Jahreskarte von Tegernsee zum Hauptbahnhof nach MĂŒnchen. Und je nachdem wo man dann arbeitet, kommen noch einige hundert Euro fĂŒr die MVV dazu. Bei den Preisen kann man verstehen, dass die meisten nicht “umsteigen” sondern auf das deutlich flexiblere und sogar gĂŒnstigere Auto setzen.

Aber aus niedrigeren Ticketpreisen wird leider erstmal nix. Wie uns Frau Griensteidl von der BOB heute am Telefon erzĂ€hlt hat, sind die Regionalfaktoren fĂŒr die Bayerische Oberlandbahn nĂ€mlich nur sogenannte “Durchlaufende Posten”. Bedeutet die Rechnung kommt von der Bahn, wird von der BOB bezahlt und gleichzeitig wird eine neue Rechnung an die Bayerische Eisenbahngesellschaft gestellt, die diese dann wiederum bezahlt.

Niedrigere oder ganz wegfallende Regionalfaktoren “helfen” somit nur der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Doch das hat einfach keine Auswirkungen auf die regionalen Beförderungskosten. Und somit auch keinen Einfluss auf die Preise.

Jetzt können wir nur hoffen, dass die BOB das Thema vielleicht noch im Rahmen einer “Charmeoffensive” aufnimmt. Denn die Ausschreibung fĂŒr die Neuvergabe der Strecken im Oberland lĂ€uft. Und die Bahn hatte ja angekĂŒndigt, dass sie die regionale Beförderung gerne wieder selber durchfĂŒhren möchte.