Im Rahmen der gestrigen Bürgerversammlung ließ Rottachs Bürgermeister Franz Hafner seinem Ärger freien Lauf. Der Unmut Hafners richtete sich vor allem gegen Kreisbaumeister Werner Pawlovsky. Dabei äußerte er sich besorgt über die Bauwut in Rottach-Egern. Vor allem die großzügige Auslegung mancher Vorschriften ist ihm ein Dorn im Auge. [Weiterlesen...]
“Wenn es nach dem geht, wäre das gesamte Tegernseer Tal eine einzige Stadt”
Großprojekt verzögert sich

Aktualisierung vom 28. Februar / 6:52 Uhr
Am heutigen Abend wird es spannend bei der Gmunder Bürgerversammlung. Nachdem in den letzten Tagen klar geworden ist, dass der Optionsvertrag mit dem Investor Ten Brinke nicht wie vereinbart zum 28. Februar notariell besiegelt wird, will Bürgermeister Georg von Preysing ab 19:30 Uhr über die genauen Gründe des Verzugs und den neuen Termin informieren. [Weiterlesen...]
Große Präsentation der JSB-Pläne

Diesen Mittwoch findet die einmal im Jahr stattfindende Wiesseer Bürgerversammlung statt. Los geht es um 19 Uhr im Gasthof zur Post.
Die Tagesordnung sieht in diesem Jahr ein wenig anders aus, als sonst: So fällt der Bericht des Bürgermeisters über das abgelaufene Jahr relativ kurz aus. Da laut Geschäftsleiter Michael Herrmann viele Menschen vor allem die Pläne um das Jodschwefelbad-Areal interessieren werden, soll das von Seiten der Gemeinde auch der Schwerpunkt werden. [Weiterlesen...]
Den Bürgern eine starke Lobby geben

Die Suche nach neuen Formen der Bürgerbeteiligung beschäftigt die Politik. Landauf, landab wird nach Möglichkeiten gesucht, den Menschen eine Stimme zu geben. Egal, ob der Gmunder Bürgermeister beim Maximilian oder die Kanzlerin, die sich beim Dialog über Deutschland letzte Woche mit Bürgern getroffen hat, um deren Ideen und Wünsche zu diskutieren.
Der Wunsch, sich einzubringen und gehört zu werden, wächst – in Friesland hat man darauf reagiert. Möglicherweise eine wegweisende Entwicklung für die Lokalpolitik der Zukunft. [Weiterlesen...]
Kritische Themen nicht ausgespart

“Kreuther Wunsch nach Harmonie.” Das war noch der Tenor des Artikels zur letzten Bürgerversammlung in Kreuth vor fast genau einem Jahr. Heuer war es dagegen alles ein wenig anders. Vor allem die kritischen Wortmeldungen hatten zugenommen.
Grundsätzlich hatte Bürgermeister Josef Bierschneider eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Und dass trotz der, im Vergleich zu Rottach oder Tegernsee, relativ schwachen touristischen Entwicklung. [Weiterlesen...]
“Ab heute steht der Bräustüberl-Wirt als neuer Eigentümer des Feichtner Hofes fest”
Maximilian, Bahnhof, Abfüllanlage der Brauerei, Bettenschwund, Schulen, Konzept für Gut Kaltenbrunn…. Die Themen der gestrigen Gmunder Bürgerversammlung waren vielfältig. Wir haben versucht das Wichtigste der Rede von Bürgermeister von Preysing in einem kurzen Video zusammenzufassen. [Weiterlesen...]
Maximilian und Gemeindeentwicklung
Am Donnerstag findet die diesjährige Gmunder Bürgerversammlung statt. Los geht es um 19:30 Uhr im Neureuthersaal.
Die Tagesordnung in Kurzform sieht so aus: Zuerst berichtet der Bürgermeister über das abgelaufene Jahr, was einigermaßen spannend werden dürfte bei der Fülle an Themen, die Gmund derzeit beschäftigt. Danach werden Anträge und Fragen der Bürger beantwortet.
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Kommenden Mittwoch: Bürgerversammlung in Tegernsee

“In Tegernsee lässt sich gut alt werden”; so eine der Aussagen von Bürgermeister Peter Janssen, gefallen auf der letzten Bürgerversammlung im vergangenen November. Ob man in Tegernsee auch jung gut leben kann, wurde damals nicht erörtert. Doch die Stadt arbeitet daran das Angebot für junge Familien Stück für Stück zu verbessern.
Bezahlbare Wohnungen und zusätzliche Krippenplätze wurden in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Die Ganztagesbetreuung an der Grundschule wird sehr gut angenommen. Die Entwicklung stimmt positiv. [Weiterlesen...]
„Das Jodschwefelbad gehört den Wiesseern”

Kaum ein Platz blieb frei im „Hotel zur Post“. Über 300 Zuhörer, darunter auch der komplette Gemeinderat und TTT-Chef Georg Overs waren am gestrigen Abend zur Wiesseer Bürgerversammlung gekommen.
Nach einer Zusammenfassung von Bürgermeister Peter Höß über die Geschehnisse des zu Ende gehenden Jahres, stand vor allem der baldige Kauf des Jodschwefelbad-Areals und der dazugehörigen Jodschwefelquellrechte durch die Gemeinde im Mittelpunkt.
„Die Anwälte besprechen noch letzte Details, bevor in den nächsten Wochen die Kaufverträge unterzeichnet werden“, machte Höß klar. [Weiterlesen...]
Wiesseer Bürgerversammlung – zur Erinnerung die Themen vom letzten Mal
Am Donnerstag findet die diesjährige Wiesseer Bürgerversammlung statt. Los geht es um 20 Uhr im Gasthof zur Post.
Die Tagesordnung in Kurzform sieht so aus: Zuerst berichtet der Bürgermeister über das abgelaufene Jahr, was spannend werden dürfte bei der Fülle an Themen, die Bad Wiessee derzeit beschäftigt. Danach werden Anträge und Fragen der Bürger beantwortet. [Weiterlesen...]
Taxiflotte in Rottach-Egern: Ständiges Ärgernis oder gelöstes “Problem”?
Einen kämpferischen Rottacher Bürgermeister konnten die Zuhörer bei der letzten Bürgerversammlung am 17. März bewundern. Wie bereits berichtet hatte sich Franz Hafner damals über verschiedene Mißstände in der Gemeinde ausgelassen. Doktor-Scheid-Straße, Baurecht im Innenbereich am Beispiel Kißlingerstraße oder die permanente Kritik an der TTT.
Auf Nachfrage aus dem Publikum ging Hafner in der Versammlung auch auf das Problem der Taxiflotte an der Rottacher Hauptstraße ein. Laufende Motoren und rüpelhafte Fahrer seien scheinbar an der Tagesordnung. Einer der anwesenden Zuhörer berichtete gar von körperlichen Übergriffen von Seiten der Taxifahrer auf Bewohner, die sich beschwert hätten.
Aber vor allem durch die Lärmbelästigung und Abgase sei die Situation für die Anwohner ein ständiges Ärgernis. Ein Umstand, dem Hafner laut eigener Aussage aus der Bürgerversammlung “inhaltlich nur zustimmen kann.”
Probleme!? Wo gibt`s denn Probleme?
Scheinbar haben sich die Wogen aber mittlerweile geglättet. Auf Nachfrage bei diversen Taxifahrern in der Rottacher Hauptstraße klang die Situation nicht nur ganz anders, sondern vor allem lange nicht mehr so schlimm wie noch Mitte März.
An den Anwohner, der sich offensiv beschwert hatte, haben sich die Fahrer noch erinnern können. Aber die Situation wurde, laut der Aussage einiger Taxifahrer, damals nach einem kurzen Gespräch gelöst. Die Erklärung der Fahrer in Richtung Anwohner: Aufgrund der damals herrschenden kalten Temperaturen hätten sie die Autos laufen lassen müssen. Einmal um selber nicht im kalten Fahrzeug zu sitzen. Und andererseits, um den Fahrgäste kein kaltes Auto zuzumuten.
Übergriffe oder ähnliches war keinem der Taxifahrer bekannt. Etwas verärgert zeigten sich die Fahrer über die Wegnahme von zwei Taxiparkplätzen. Als Ausgleich hatte die Gemeinde ihnen eine Alternative auf dem Zentralparkplatz angeboten. Eine Lösung, die aber laut Bernhard Weihrauch, einem Fahrer der Nachtschicht, nicht wirklich prakikabel ist. Denn so müsste jedes Mal einer der Fahrer an der Ecke stehen und schauen ob an den Taxifahrplätzen ein neuer Platz freigeworden ist.
Ein konkreter Vorschlag in Richtung Verwaltung der Gemeinde hatte Weihrauch ebenfalls: Sich zusammensetzen und die Probleme thematisieren. Miteinander anstatt übereinander reden. So sein Wunsch.
Bürgerversammlung 2011: Kreuther Wunsch nach Harmonie
Bürgerversammlung in Kreuth. Schwierig zu sagen, was das passendere Wort dafür ist: Harmonie oder Langeweile? Was wir von den Kreuther Gemeinderäten in den Sitzungen gewohnt sind, funktioniert genauso auf der Bürgerversammlung zwischen Bürgermeister und Bürgern. Keine Diskussionen. Keine Anfragen. Keine Kritik.
Bürgermeister Bierschneider stellte seinen Bewohnern im Schützenverein Kreuth die Themen und Ergebnisse des letzten Jahres vor. Dabei ging er beispielsweise auf die neuen Wanderschilder, das Loipenspurgerät oder die rückläufigen Tourismuszahlen ein.
Mitmachen will keiner so recht
Einige gut gemeinte Aufrufe an die Bevölkerung blieben leider wohl ungehört. Zum Beispiel das Thema Weihnachtssterne: Die sind in Kreuth nämlich nicht vorhanden, weil sie mit 400€ – 500€ pro Stück zu teuer sind. Nach einem Aufruf im Gemeindeboten hat sich bisher aber leider nur ein Sponsor für einen Stern gefunden. Immerhin: In Bethlehem hat seinerzeit auch nur einer geleuchtet…
Wenig Interesse bestand auch an den ehrenamtlichen Arbeitskreisen, die leider aus mangelndem Interesse nicht stattfinden können. Nur ein einziger Beteiligungswunsch ist einfach zu wenig, um einen Kreis zu bilden.
2011 – ein bisschen was ist geplant
Auf das im nächsten Jahr alles besser werde, wurden die Vorhaben der Gemeinde für das Jahr 2011 natürlich auch aufgeführt:
- Kreuth macht sich fit für das Internet. Um mehr Touristen zu bekommen, mahnte Bierschneider an, verstärkte Aufmerksamkeit „dem neuen Medium web 2.0 , facebook und twitter zu widmen.“
- Die Umsetzung des Masterplans Tourismus mit der Alpenregion Tegernsee-Schliersee: Ziel ist es die Übernachtungen um 500.000 Übernachtungen zu erhöhen, oder die Gewinnung von Neuinvestoren zur Ansiedelung neuer Betriebe. So will man dem Rückgang der angebotenen Betten entgegen wirken.
Die anstehende Silvenstein-Staudamm Sanierung und und ihre Folgen für den Verkehr und den Hochwasserschutz wurden ganz kurz angerissen.
Harmonie und Glückseligkeit zum Schluss
Zum Schluss kamen natürlich noch die Danksagungen, die auf keiner Bürgerversammlung fehlen dürfen: „Ein großes Vergelt’s Gott an die vielen ehrenamtlichen Helfer und den Vereinen“ - „Die Vicky , wir gratulieren dir“ - „Dank dem Gmeinderat für das konstruktive und harmonische miteinander“
Damit beschloss Herr Bierschneider seine 45 minütige Präsentation. Beim Thema Anfragen aus der Gemeinde blieb es still. Kein Antrag. Keine Diskussion. Was darauf schließen lässt, dass nicht nur der Gemeinderat sondern auch die Gemeinde in einem Gefühl der Harmonie glücklich nach Hause gegangen ist.
Heute: Bürgerversammlung in Gmund
Gmund lädt zur alljährlichen Bürgerversammlung ein. Und zwar heute am Donnertag, 24. März ab 19:30 Uhr im Neureuthersaal, Tölzer Str. 4.
Der Ablauf wird der gleiche sein, wie auch letzte Woche in Rottach-Egern. Auf der Tagesordung steht:
1. Bericht des Bürgermeisters
2. Beantwortung der eingegangenen Anträge
3. Diskussion
Was bedeutet, Bürgermeister Georg von Preysing stellt zuerst die aktuellen Themen und Ziele des Stadtrates vor. Danach dürfen dann die Bürger Fragen stellen. Schriftliche Anfragen konnten bis zum 21.März im Rathaus eingereicht werden.
Der Bürgermeister läd alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein und freut sich über eine rege Beteiligung.
Hier noch die offizielle Bekanntmachung:
Vier Rottacher Bürger mit Bürgermedaillen für langjährige Verdienste geehrt


Die Ehrenmedaillenträger - von links: Otto und Marianne Lederer, Hans und Anni Hübsch, Jutta Götz, Lebensgefährtin von Sepp Höß. Nicht auf dem Bild aufgrund einer Krankheit Sigi Steib. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Bürgermeister Franz Hafner.
In einer bewegenden Ansprache, gespickt mit Anekdoten zu den jeweiligen Ausgezeichneten, überreichte Franz Hafner im Rahmen der Bürgerversammlung vier Bürgern Medaillen für besondere Verdienste in der Gemeinde Rottach-Egern.
Sigi Steib, Otto Lederer, Hans Hübsch und Sepp Höß. Vier Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, die laut Hafner im Laufe ihres Lebens viel für die Gemeinschaft getan haben und so die Auszeichnung mehr als verdient hätten.
Sigi Steib: Konnte wegen einer Krankheit die Auszeichnung nicht persönlich entgegenehmen. War langjähriger Vorsitzender des Rottacher Rodelclubs und hat in dieser Funktion großartiges für den Verein und den Sport geleistet. Darüberhinaus war er lange Jahre für die Gemeinde tätig. Unter anderem als Mautwärter auf der Suttenstraße.
Otto Lederer: Über 30 Jahre Kirchenverwaltungsmitglied. Davon 25 Jahre Mitglied und teilweise Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. Darüberhinaus hat sich Otto Lederer besonders für den Friedhof eingesetzt und sich um diesen gekümmert. Das ging sogar soweit, dass er einen Friedhofsführer mit den Gräbern bekannter Persönlichkeiten für Nicht-Einheimische herausgebracht hat.
Hans Hübsch: Wollte nie in die Öffentlichkeit, hat aber im Hintergrund vieles bewirkt. Nicht nur als langjähriger aktiver Fußballer, sondern vor allem als Trainer und engagierter Kämpfer für den Nachwuchs. Als Beispiel nannte Hafner die Betreuung von Markus Petzold, den Hübsch über vier Jahre lang zu verschiedenen Auswahlmannschaften gefahren und betreut hat.
Sepp Höss: Erfolgreicher und leidenschaftlicher Segler, der durch diverse Titel und Topplatzierungen bei verschiedenen internationalen Regatten den Namen von Rottach-Egern weit über die Grenzen Deutschlands getragen und positiv geprägt hat. In Rottach-Egern war Sepp Höss knapp 30 Jahre Vorsitzender des Yachtclubs am Tegernsee.
Bürgerversammlung: Franz Hafner zeigt sich kämpferisch – trotz gesundheitlicher Probleme
Einen streitbaren und kämpferischen Bürgermeister erlebten die rund 70 Zuhörer, die letzten Donnerstag zur alljährlichen Rottacher Bürgerversammlung gekommen waren. Und das obwohl Franz Hafner durch eine Virus-Erkrankung geschwächt war und sich aus dem Grund auch im Vorfeld für “den etwas anderen Ablauf als sonst” entschuldigte.
In seiner Einleitung zur knapp 90 minütigen Rede über das vergangene Jahr in Rottach-Egern ging Hafner kurz auch auf die japanische Katastrophe ein. Tief bewegt und die eigenen Befindlichkeiten vor Ort relativierend (“unsere Probleme hier sind im Vergleich dazu lächerlich”) ging er danach jedoch gewohnt bissig die für ihn größten Ärgernisse im Ort an.
Aufreger Nummer 1: Der Streit um die Doktor-Scheid-Straße
Die meiste Redezeit bekamen dabei die Umstände bei der Sanierung der Doktor-Scheid-Straße. Es sei zwar in Ordnung, wenn man sich wehrt und einen Anwalt nimmt. Aber niemand habe das Recht beleidigend oder persönlich verunglimpfend zu werden. So ein merklich geladener Bürgermeister.
In seinem Element ging Hafner auch gleich den nächsten Aufreger an – die TTT und die Berichterstattung und ständige Nörgelei über deren Arbeit.
Wenn fünf TI`s zusammenfasst werden, dann gibt es verständlicherweise Reibungsverluste. Aber egal was bei der TTT unternommen wird, ständig wird kritisiert.
Das Winteropening war das beste Beispiel. Alleine die Kritik am Zeitpunkt und dass da scheinbar niemand kommt, da greif ich mir doch an den Kopf. Vielleicht macht man das Winteropening in einem Zeitraum in dem wenig los ist, damit wieder mehr los ist.
Hafner ging soweit die “alle zwei Wochen wiederkehrende unsachliche und unreflektierte Berichterstattung in der Heimatzeitung” als Nestbeschmutzung zu brandmarken. Dabei macht er klar, was er davon hält, wenn jemand ständig über Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat. Nämlich gar nichts.
“Sinnvoller Tourismus hört nicht an den Landkreis-Grenzen auf”
Die Vision, die den Bürgermeister beim Tourismus-Thema umtreibt ist jedoch weitreichender, als die meisten denken. In einem kurzen Schwenk über den Masterplan Tourismus machte Hafner klar, dass sinnvoller Tourismus seiner Meinung nach nicht an der Landkreis-Grenze halt machen darf. “Ein Wanderer, der über den Hirschberg geht ist eventuell auch mal interessiert einer weiteren Verbindung nach Lenggries” so Hafner.
Die weiteren Themen aus der Bürgerversammlung gibt es dann in einem zweiten Teil.
Alljährliche Bürgerversammlung in Rottach-Egern: Dieses mal nicht im Kongress-Saal
Rottach-Egern lädt zur alljährlichen Bürgerversammlung ein. Und zwar am Donnerstag, 17. März, ab 20:00 Uhr in der Gebirgsschützenhütte.
Der Ablauf wird der gleiche sein, wie auch im letztem Jahr – damals aber noch im Kur- und Kongress-Saal. Bürgermeister Franz Hafner stellt zuerst die vergangenene und aktuellen Themen der Gemeinde so wie die Ziele des Gemeinderates vor. Dabei wird es wahrscheinlich auch um die Umgestaltung des Kongress-Saals gehen, vielleicht um die Probleme in der Doktor-Scheid-Straße oder um den neuen Parkplatz am ehemaligen Wandlinger-Anwesen. Themen gibt es ja genug….
Danach dürfen dann die Bürger Fragen stellen.
Der Bürgermeister freut sich über rege Beteiligung.
“In Tegernsee lässt sich gut alt werden” – Aber lässt sich auch jung gut leben?
Zweite Ergänzung vom 12. Dezember / 10:19 Uhr:
Die komplettem Ergebnisse der Seniorenbefragung sind nun ebenfalls online. Dabei hatte die Stadt im Oktober alle Tegernseer ab einem Alter von 65 Jahren persönlich angeschrieben.
Wie die Verwaltung schreibt war der einzige Zweck der Befragung “den heutigen und künftigen Senioren in Tegernsee das Leben zu erleichtern und zu verschönern. Nur wenn die Stadt die Wünsche und Gewohnheiten der Senioren kennt, kann sie das Richtige für sie tun und umgekehrt unsinnigen Aufwand vermeiden.”
Das Echo auf die Befragung war wie bereits berichtet sehr groß. Von den 986 Fragebögen kamen 315 ausgefüllt an die Stadt zurück. Auf die Frage „Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Lebensbedingungen“ äußerten sich 112 sehr zufrieden, 166 zufrieden und 32 mittel. Unzufrieden war nur 1 und unzufrieden keiner. Die komplette Befragung und deren Ergebnisse kann man unter dem folgenden Link als PDF-Dokument runterladen.
Lässt sich in Tegernsee auch jung gut leben?
“In Tegernsee lässt sich gut alt werden!” so das Fazit aus dem Tegernseer Rathaus.
Doch eine andere Frage bleibt immer noch offen: “Lässt sich in Tegernsee auch jung gut leben?” Wobei mit jung, jüngere Familien mit Kindern, Jugendliche, jüngere Arbeitnehmer bspw. in der Gastronomie usw. gemeint sind.
In Kreuth zum Beispiel hat man sich entschieden an der (landkreisweit empfohlenen) Seniorenbefragung nicht teilzunehmen und den Anstoß aus dem Landkreis lieber als Anlass genommen eine generelle Bürgerbefragung zu starten. Geplant für Anfang 2011 werden in der Befragung dann wirklich alle befragt. In Kreuth will man also den seit einiger Zeit eingeschlagenen Weg weitergehen und sich um alle, auch um Familien und Kinder kümmern.
Der Anfang dazu wurde mit speziellen und vergünstigten Ausweisungen von Bauland für Familien und der verstärkten Förderung von Kinderbetreuungsplätzen in einigen Gemeinden im Tal bereits gemacht. Leider aber immer noch zu wenig, wenn wie in Kreuth 17 Bürger sich für ein Grundstück im Rahmen des Einheimischenprogramms bewerben.
Warum aber die Stadt Tegernsee nicht auch wie Kreuth eine “Bürgerbefragung” anstatt einer “Seniorenbefragung” durchgeführt hat, bleibt uns ein Rätsel. Wenn Interesse an der Meinung und den Wünschen der Bürger – dann doch eigentlich an den Wünschen aller Bürger.
Vielleicht klappt`s dann auch mit der Antwort auf die Frage “Lässt sich in Tegernsee eigentlich auch gut jung leben?”
Ergänzung vom 27. November / 11:13 Uhr mit der Überschrift “Aus der Tegernseer Bürgerversammlung: Altersdurchschnitt der Einwohner steigt auf 52 Jahre”:
Auf der Bürgerversammlung hatte Peter Janssen aber nicht nur über die Tiefgarage an der Point gesprochen, sondern auch eine Menge weiterer Informationen an die Bürger weitergegeben.
Dabei hatte der Bürgermeister bekannte Themen zu vermelden, wie den Umbau der Hauptstraße und das neue Parkhaus am Hornanwesen. Oder den Rückgang der Übernachtungszahlen, was im weiteren Verlauf noch zu einigen Diskussionen führen sollte. Auch ging Janssen auf Erfolge bei neu angesiedelten Betrieben (ATS + Cafe Kreutzkamm) und damit verbundene Arbeitsplätze ein. Sowie auf die neu eingeführte Mittagsbetreuung und die Herausforderungen bei Real- und Mittelschule im Tegernseer Tal.
Neue Informationen hatte Janssen auch mitgebracht: So sind die Ergebnisse der Seniorenbefragung da. Bei 1.000 verschickten Fragebögen gab es einen Rücklauf von 330 Teilnehmern. Und die Zufriedenheitsquote (zufrieden oder sehr zufrieden) mit der Stadt Tegernsee liegt bei annährend 90%.
Wer sich jetzt wundert, warum nur die Senioren befragt wurden, dem sei die vorgestellte Entwicklung des Altersdurchschnitt der Tegernseer Bürger empfohlen. Denn der liegt mittlerweile bei exakt 52 Jahren. Tendenz: Älter werdend.
Altersdurchschnitt:
2005 – 49,2 Jahre
2006 – 49,9 Jahre
2007 – 50,2 Jahre
2008 – 50,6 Jahre
2009 – 51,0 Jahre
2010 – 52,0 Jahre!!
Nach gestoppten 38 Minuten schloss Peter Janssen mit den leicht rückläufigen Zahlen aus dem Stadthaushalt und den Worten: “Mit der Stadt Tegernsee geht es weiter aufwärts”. Übergab dann an den zweiten Bürgermeister Anton Staudacher und leitete damit die folgende Fragestunde Tegernseer Bürger ein.
Der Aufreger war dabei die mehrmalige Anfrage von Maria Heiß (Leiterin des örtlichen Gewerbeverbandes), einen Einblick in die Zahlen der TTT zu bekommen. Um welchen Etat geht es und an welchen Zielen wird TTT-Chef Georg Overs gemessen?
Diese Fragen konnte Anton Staudacher nicht beantworten und verwies auf die allgemeine Zielsetzung den seit über 20 Jahren rückläufigen Trend bei den Übernachtungszahlen zu stoppen. “Das geht nun mal nicht von heute auf morgen” betonte Staudacher.
Zufrieden war Maria Heiß damit aber nicht und wies immer wieder darauf hin, dass “wir früher weniger Geld zur Verfügung hatten und die Übernachtungszahlen trotzdem besser waren”.
Ursprünglicher Artikel vom 25. November unter der Überschrift “Aus der Tegernseer Bürgerversammlung: Die Point bekommt eine Tiefgarage – Klinik braucht mehr Parkplätze”:
Bürgermeister Peter Janssen hatte eine große Neuigkeit zu vermelden. Und die wollte er den etwa 100 anwesenden Zuhörern bei der gestrigen Bürgerversammlung dann auch nicht lange vorenthalten.
Die Deutsche Rentenversicherung, Betreiberin der Orthopädischen Klinik Tegernsee, plant eine neue Tiefgarage. Die Klinik hat sehr gute Auslastungszahlen, aber mittlerweile ein großes Parkproblem. Durch Ihre Lage an der Point sind die Möglichkeiten für eine Erweiterung der Parkplätze auch stark eingeschränkt. Und da die Gefahr bestand, dass sich die Betreiberin komplett zurückzieht oder aber die Anzahl der Patienten stark reduziert hat man im Stadtrat der Voranfrage für den Bau einer Tiefgarage unter der Point prinzipiell zugestimmt.
Die Pläne sind zwar schon fortgeschritten. Konkrete Entscheidungen oder auch der genaue Ort sind allerdings noch nicht definiert. Unklar ist beispielsweise ob die Tiefgarage unter den Hartplatz-Bereich kommt oder aber unter den bestehenden Parkplatz. Dies und viele weitere Details müssen aber noch durch die Gremien überprüft und abgesegnet werden. Sicher ist nur, die Stadt möchte die Klinik halten und ist dafür bereit die Point “unterkellern” zu lassen.
Laut Peter Janssen sollen aber die Beeinträchtigungen an der Oberfläche, vergleichbar mit dem Parkhaus der Sparkasse unterhalb des Kurparks, minimal gehalten werden bzw. nur da offensichtlich sein, wo sie niemanden stören.













































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