Mittwoch, 22. Mai 2013

Oberbayerischer Lobbyverband wird Insolvenz anmelden

Tourismusverband funktioniert nicht mehr

Zweite Ergänzung vom 8. Oktober / 14:40 Uhr
Im August gab es den touristischen Aufreger der Sommerpause. Die Meldung, dass der Tourismusverband München Oberbayern (TVMO) vor dem Aus steht veranlasste TTT-Chef Georg Overs erst zu der Aussage “Wir sind erschüttert.”

Doch nur zwei Wochen später sah die Sache schon wieder anders aus. Die über 200 Mitglieder des Verbandes, darunter auch die Tal-Gemeinden, hatten eine notwendig gewordene Finanzspritze in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung gestellt. “Wir sind erleichtert”, so Overs nach der Rettung. Eine Aktion, die wahrscheinlich umsonst war. So hat Overs bestätigt, dass der TVMO definitiv vor dem Aus steht.

Das, was heute in den Medien zu hören war, stimmt. Das Ganze funktioniert so einfach nicht mehr. Jetzt müssen wir schauen, wie es nach einer möglichen Insolvenz weitergeht.

Laut Overs, der ebenfalls an der entscheidenden Sitzung um 16 Uhr in München teilnehmen wird, soll sich nach der Insolvenz ein neuer Verband gründen, der wie schon bei der letzten Konstruktion als oberbayerischer Dachverband fungieren wird. “Das wird aller Voraussicht nach so vorgeschlagen werden. Man darf nicht vergessen, vieles hat ja auch gut funktioniert.”

Unklar ist dabei wie der aktuelle Vorschlag vom Hotel- und Gaststättenverband hinsichtlich einer Vierteilung der touristischen Gebiete angenommen wird. Dieser hatte eine Regionszugehörigkeit Tegernsee-Königssee, München plus Starnberger See, Oberland und nördliches Oberbayern angeregt. Ein Konzept, dem der TTT-Chef derzeit kritisch gegenübersteht: “Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll. Der Tegernsee und der Königssee sind ja beides schöne Seen. Doch viel mehr Gemeinsamkeiten kann ich derzeit nicht erkennen. Und zwischen beiden Seen liegen ja auch ein paar Kilometer.”

Weitere Informationen werden wir nach dem Ende der Sitzung an dieser Stelle veröffentlichen.

Zum Verband:
Der Tourismusverband München-Oberbayern ist der Dachverband der Branche im südlichsten bayerischen Regierungsbezirk. Der größte touristische Verband Deutschlands vertritt die Interessen seiner Mitglieder und verbucht jährlich 30 Millionen Übernachtungen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat den Verband in den letzten fünf Jahren mit knapp drei Millionen Euro gefördert. Fast 2,8 Millionen Euro bekam der TVMO für seine Marketingtätigkeiten.

Ergänzung vom 25. August / 9:49 Uhr
Nur wenige Tage hat es gedauert, bis die über 200 Mitglieder des Tourismusverband München Oberbayern (TVMO) die nötige Finanzspritze von 250.000 Euro bereit stellten. Unter ihnen auch die Talgemeinden.

Eine laut TTT-Geschäftsführer Georg Overs “einmalige Solidarität, die so nicht absehbar war”. Damit ist auch die Zukunft des TVMO als größter deutschen Tourismusverband erstmal gesichert.

“Wir sind erleichtert über diese einmalige Solidariät, erwarten aber gleichzeitig daher erst recht eine weitere Aufklärung und Neuorientierung”, so Overs in einer kurzen Stellungnahme.

Und auch die TVMO sieht ihre Hauptaufgabe in den nächsten Monaten in der Aufarbeitung der im Juli bekanntgewordenen Vorfälle. “Damit sollen das Vertrauen der Förderbehörden wieder erlangt und zugleich Lösungen für die Zukunft des Verbandes erarbeitet werden”.

Nach einer internen Revision war Mitte Juli bekanntgeworden, dass es in dem Lobbyverband zu Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung öffentlicher Fördermittel gekommen war. Daraufhin stoppte die Regierung von Oberbayern die Auszahlung von Fördermitteln. Wie lange dieser Stopp weiter bestehen wird, ist derzeit offen.

Ursprünglicher Artikel vom 16. August mit der Überschrift: “Wir sind erschüttert”
Die Touristiker aus dem Oberland stehen vor einem Problem: Dem Tourismusverband München-Oberbayern (TMO), der gleichzeitig auch Dachverband der Alpenregion Tegernsee-Schliersee ist, geht womöglich demnächst das Geld aus. Bis Ende Oktober klafft ein Finanzloch von 250.000 Euro. Am Montag gab es eine eigens einberufene Krisensitzung in Starnberg.

Gerettet werden kann der Lobbyverband, in dessem Vorstand auch TTT-Chef Georg Overs sitzt, nur durch einen Schulterschluss aller TMO-Mitglieder. Auch die fünf Tal-Gemeinden müssen hierfür Geld in die Hand nehmen. Grund für die finanzielle Schieflage sind massive Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Fördermitteln.

Ein erstes Schreiben des TMO erreichte die Mitglieder bereits letzten Mittwoch, in dem über die missliche Lage informiert wurde. Bei der kurzfristig am Montag einberufenen Sitzung am Starnberger See waren auch viele Vertreter des Landkreises Miesbach anwesend. „Wir waren vom Stimmrecht voll vertreten“, sagt TTT-Chef Overs.

Zu den Teilnehmern bei der Krisensitzung zählten unter anderem die Tal-Bürgermeister Franz Hafner (Rottach-Egern), Georg von Preysing (Gmund), Peter Höß (Bad Wiessee) und Kreuths 2. Bürgermeister Bernd Rohnbogner.

„Unregelmäßigkeiten seit Wochen bekannt“

Seit Mitte Juli ist dem Tourismusverband München-Oberbayern bekannt, dass bei der Verbuchung von Fördergeldern Unregelmäßigkeiten vorliegen. Kurzerhand ist im Juli die bis dahin zuständige Geschäftsführerin des Verbandes von allen ihren Ämtern entbunden worden und erhielt umgehend eine Kündigung.

Außerdem informierte der Verband die Staatsanwaltschaft, die in Folge dessen Ermittlungen einleitete. Allerdings, so die Information aus dem Verband, soll sich die Geschäftsführerin nicht persönlich bereichert haben. Der Tatverdacht der Veruntreuung von Geldern hat sich bis zum heutigen Tage nicht bestätigt.

Das Bekanntwerden der Unstimmigkeiten bestätigt auch TTT-Chef Georg Overs, der uns zu verstehen gibt, dass sich der Oberbayerische Tourismus Verband schon seit Wochen mit dem Thema auseinandersetzt.

Eine weitere Folge für den Tourismusverband München-Oberbayern: Das Ministerium von Oberbayern hat die Zahlung der Fördergelder bis auf weiteres eingestellt. Jeder einzelne Beleg, seit Bekanntwerden der Unstimmigkeiten, muss nun nochmals genau unter die Lupe genommen werden. Dieses Verfahren läuft seit Anfang August.

Dass das Liquiditätsproblem und die Buchungsfehler „trotz intensiver Rechnungslegungsprüfung“ auftreten konnten, darüber ist Georg Overs selbst „erschüttert“.

Regressforderungen drohen

Ungeachtet dessen, droht den Tourismusverband noch ein weiterer Paukenschlag. Denn es stehen Regressforderungen von EU-Fördermitteln im Raum. 2011 machten diese immerhin einen Anteil von 14,9 Prozent oder 432.100 Euro der rund 2,9 Millionen Gesamtmittel des Verbandes aus.

„Sollte sich der Verband tatsächlich auflösen müssen, wäre der Imageschaden für den gesamten Tourismusraum Oberbayern natürlich enorm“, teilt uns Kreuths Zweiter Bürgermeister Bernd Rohnbogner auf Nachfrage mit. „Noch dazu würde ein Neuaufbau eines Verbandes in dieser Form Jahre dauern.“ Über 300 Mitglieder, darunter hauptsächlich Gemeinden, sind unter dem Dach von Bayerns größtem Tourismus Verband organisiert.

Georg Overs, Chef der TTT

Dabei ist der TMO eine Art zentrale Koordinierungsstelle für alle Tourismusorganisationen der Region. So werden von dort aus zum Beispiel überregionale Marketingaktionen organisiert und auch diverse Förderanträge gestellt. Nicht zuletzt gehört auch die Lobby-Arbeit bei übergeordneten Stellen zu den Aufgaben des Verbandes.

Ganz konkret sind am Tegernsee beispielsweise Projekte wie der elektronische Meldeschein, die E-Fitness-Kurse für Beherbergungsbetriebe und laut Georg Overs “weitere sinnvolle Schulungen und Projekte” subventioniert worden. Auch die Beschilderung der Radwege rund um den See ist vom Dachverband aus München finanziell unterstützt und koordiniert worden.

Mitglieder sind gefordert – sonst droht Rettung zu scheitern

In jedem Fall fehlen bis Ende Oktober 250.000 Euro. Eine Finanzierungslücke, die umgehend geschlossen werden muss. Alle Mitglieder des TMO müssen nun zusammen diesen Betrag stemmen. Die Bitte um finanzielle Unterstützung ist heute in den Rathäusern eingetroffen. Bad Wiessees Bürgermeister Peter Höß macht uns diesbezüglich klar: „Der jeweilige Betrag richtet sich nach der Anzahl der Übernachtungen in den Orten.“

So muss Kreuth beispielsweise 1.700 Euro beitragen. Bad Wiessee zahlt in etwa 5.000 Euro. Rottach, Tegernsee und auch Gmund liegen dazwischen. „Mit dem Betrag kann der Verband zumindest über den Sommer gerettet werden“, macht Overs klar. Wie es danach weitergeht, müsse sich noch zeigen.

Welche Folgen hat ein Aus für das Tegernseer Tal?

Wie bereits erwähnt, drohen bei einer Pleite des Verbandes verschiedene überregionale Veranstaltungen und Projekte, zu scheitern. “Man kann das schon auch selbst organisieren und beantragen”, erklärt Overs. Eine zentrale Anlaufstelle sei da aber durchaus sinnvoll.

Selbst einige Messetermine, die der TMO bereits auf lange Sicht organisiert hat, können womöglich nicht stattfinden. Dort waren auch Stände der TTT zusammen mit der ATS eingeplant. Wie hoch der Gesamtförderbetrag für die ATS oder auch für die TTT in der Vergangenheit war, kann uns Georg Overs auf Nachfrage nicht konkret mitteilen: “Das ist schwer zurechenbar und von Projekt zu Projekt verschieden.”

Darüber hinaus sehen weder Höß noch Rohnbogner direkte und kurzfristige Folgen für das Tal und die einzelnen Gemeinden rund um den Tegernsee. Wie es um die langfristigen Folgen einer möglichen Pleite des Verbandes für das Tegernseer Tal bestellt ist, kann deshalb nur schwer abgeschätzt werden. Overs spricht hier in jedem Fall von einem klaren “Wettbewerbsnachteil” für den gesamten Tourismus in Oberbayern – sollte es tatsächlich zum äußersten kommen.

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren steht in der Netiquette.

  • Thomas

    Unregelmäßigkeiten … Staatsanwaltschaft … Regressforderungen … klingt nach gutem altem bayrischen Traditionsfilz. Und wer darf wieder dafür aufkommen, natürlich wir.

  • Andreas Obermüller

    Zitat: “… Förderanträge… . Nicht zuletzt gehört auch die Lobby-Arbeit bei übergeordneten Stellen zu den Aufgaben des TMO.”

    Was soll das für Lobby”arbeit” sein? Das Erschleichen von Zuschüssen etwa? Heißt das, daß man den Entscheidern einen Vorteil zukommen läßt und dafür Fördergelder aus Steuertöpfern bekommt? Die Maxime vom “Staat als Beute” scheint durchaus noch Anhänger zu haben.

    Aber völlig überraschend ist das nicht, wenn Bürokraten Manager spielen wollen. Der Regierungspräsident von Oberbayern Hillenbrand ist der Vorsitzende dieses Verbands.

  • Demokratie Jetzt!

    <>

    Klar Herr Overs, ein paar Deppen in diesem Land finanzieren ja diese Behausung für ein Borstenvieh. Wetten daß da nicht nur einer oder eine hingelangt hat. Auflösen, weil wir diesen Mist nicht brauchen!

  • F.M:

    Überflüssig wie ein Kropf !!

  • Ausmisten

    Wenn Herr Overs kein Geld mehr von den Gemeinden und von anderen Stellen kriegen würde, wär er auch pleite. So würd sich der TTT nicht mehr finanzieren können.

  • tegarinseo

    Es sind doch nur Krokodilstränen, die Herr Overs nun der guten Form halber wegen des selbst verursachten “grausamen” Schicksals vergießt, das seine Kollegen vom oberbayerischen Verband ereilt hat. Ihm selbst und seiner TTT kann so etwas ja nicht passieren. Seine Gesellschafter schießen unbegrenzt und unbesehen Mittel nach, wenn er nur mit den Fingern schnippt. Eigentlich ein schönes, unbeschwertes Arbeiten, oder?

  • Chäcka

    Bei München-Oberbayern klafft ein Finanzloch von 250 Tausend Euro! Na und?

    Musste sich die TTT nicht letztes Jahr von Rottach-Egern 185.000 Euro leihen, um über die Runden zu kommen? Die Differenz von der “kleinen TTT” zum großen Bruder ist nicht so groß, aber hier kräht kein Hahn danach, die Gemeinden zahlen fleissig bis auch hier der Krug, der zum Brunnen getragen wird, bricht.

  • J.B.

    Wie sollte denn eine gebündelte Vermarktung des Tegernseer Tales ohne Bezuschussung der Gemeinden funktionieren?

    Am Besten wäre es, wenn es keinen Prospekte (wie Gastgeberverzeichnis) mehr gibt, die Teilnahme an Tourismus-Messen eingestellt und die Internetseite abgeschaltet wird. So kommen mit Sicherheit ordentlich viele Urlauber zu uns oder vielleicht doch nicht?!

    Das Groteske an der Sache ist leider, dass genau die Personen, die jetzt die Bezuschussung durch die Gemeinden kritisieren, dann mosern würden, wenn die TTT ihre Tätigkeit aufgrund des fehlenden Geldes einstellen müsste. Dann hieße es: “…die Gemeinden machen gar nichts für uns Vermieter.” Ein bisschen weniger schwarz-weiß-Malerei wäre manchmal angebracht.

    Im Übrigen läuft auch im Vorzeigeland Österreich und auch in anderen Urlaubsregionen die Vermarktung nicht ohne staatliche Unterstützung.

    • Thomas

      Gegen eine gebündelte Vermarktung mit Zuschüssen sind vermutlich die wenigsten. Das Problem sehe ich eher darin das solche Konstrukte undurchsichtig und wenig demokratisch sind. Da gehen gerne mal sechs-stellige Beträge für nichts drauf und eine Hand wäscht gerne mal die andere. Der TTT hat ja auch eine delikate Vorgeschichte, und heute “Spaß” mit dem Dachverband.

      Wenn ich mir so halbherzig implementierten Kram wie die Zimmersuche auf den Gemeindeseiten ansehe kann ich den Ärger der Vermieter durchaus nachvollziehen. Bei einem früheren Artikel kam raus das die Vermittlerprovision bei Online-Buchung nicht an den Betreiber geht sondern an den TTT selbst. Ich glaube das ist den wenigsten klar wenn der TTT mal wieder “hart verhandelt”.

      Du hast natürlich recht, weniger schwarz-weiß denken wäre auch hier eine tolle Sache.

  • Andreas Obermüller

    Mit der TTT kann man leben. Es ist nicht zielführend, ständig pauschal alles in Frage zu stellen.

    Natürlich würde ich mir Transparenz wünschen, was aber gegen den Willen von Bürgermeister Janssen für einen einzelnen Stadtrat nicht möglich ist. So geschehen in der Sitzung vom 31.1.2012, wo mein gezieltes Nachfragen in der öffentlichen Sitzung nach Einzelposten gereizt zurückgewiesen wurde.
    Hier wird erst nach dem April 2014 eine Wende zum Guten möglich sein.

    Aber auf keinen Fall ist die TTT für dem Sumpf beim TMO verantwortlich.

    • Demokratie Jetzt!

      Mit was Sie alles Leben können? Reden Sie mal mit den Mitarbeitern, die jeden Tag an den Schaltern stehen und für den Murks den man anrichtet gerade stehen dürfen. Bevor der Herr Overs sich um diesen Sch… kümmert, sollte er in seinem Laden mal für Ordnung sorgen. Schon allein das ImWeb ist eine Zumutung.

      • http://www.tegernseerstimme.de Tegernseer Stimme

        Ein bischen Mäßigung in der Wortwahl ist für den Fortgang einer Diskussion zielführender. Und bitte lassen Sie die bewusste Falschschreibung von Namen. Das ist verunglimpfend und muss von uns aus dem Grund gelöscht werden. Danke für Ihr Verständnis.

        • Demokratie Jetzt!

          Da die Buchstaben B und V auf der Tastatur nebeneinander liegen, habe ich mich einfach vertippt. Ein bewußtes Falschschreiben, habe ich nicht notwendig und wäre auch nicht mein Niveau! Schreiben Sie doch mal, was bei der TTT denn alles NICHT läuft!

  • Andreas Obermüller

    Diese “Regierung” von Oberbayern, die nicht durch Wahl legitimiert ist, schließt den Geldhahn für eine Organisation, deren Vorsitzender der Regierungspräsident Hillenbrand lt. Zeitungsberichten selbst ist.

    Diese Organisation kam durch Mißmanagement in finanzielle Schwierigkeiten. Der Ausgleich des Finanzlochs erfolgt durch Steuermittel aus den Kommunen ohne Beteiligung der dortigen gewählten Volksvertreter.

    Auf der anderen Seite bezuschusst diesen “Regierung” aus Steuermitteln ein Stegbauvorhaben in Tegernsee, das den Neubau eines privaten Bootsverleihs beinhaltet. Der Zuschußbetrag ist etwa so hoch, wie der neue private Bootsverleih kostet, also kann man etwas überspitzt sagen, daß diese “Regierung” einen privaten Bootsverleih baut und kostenlos überlässt, ohne daß hierfür öffentliches Interesse besteht.

    Nun kann man nachdenken, wo das größere Mißmanagement liegt und wie lange man sich das noch leisten will.

    • Murando

      Ach Herr Obermüller, gibt es ein Thema, das Sie nicht Richtung Steg umbiegen? Bei allem Verständnis: irgendwann langweilt es, und so erreichen Sie das Gegenteil von dem, was Sie wollen.

    • Nur mal so………….

      @ Herr Obermüller:
      Wenn ein Pferd tot ist, sollten Sie aufhören es weiter zu reiten und absteigen……..
      Ich glaube, Tegernsee könnte eine solche Energie in noch unentschiedene Projekte besser gebrauchen.

  • Herbert Richter

    Nun sind schon eh nur alles Stümper und Dampfplauderer in diesem Metier am Pfuschen……daß diese Schmarotzer nunmehr auch noch so richtig kriminel werden, erscheint beinahe als intelligente Antwort auf die Ohnmacht der verpflichteten Geldgeber – aber so ist es im Kleinen bis rauf in die Höhen der EUdssr!!!!!

  • iswurscht

    Die Erleichterung wird sich in Entsetzen verwandeln, der MM meldet heute, das die Untergrenze für Rückforderungen weit über die 250000 € gehen werden, auch ein Millionenbetrag ist möglich.

    • Thomas

      Und jetzt mal jeder die Hand heben den das überrascht …

  • Thomas

    Und jetzt die offensichtliche Frage:

    Die 250,000 Euro, die dem “alten” Verband als Hilfe zukamen, werden jetzt (a) in der Insolvenzmasse verschwinden und den Steuerzahler belasten, oder (b) gar nicht erst an den Insolventen Verband bezahlt.

    Mich würde es kein bisschen wundern würde wenn es Fall A wäre, genau so wenig wie im “neuen” Verband das selbe “Qualitäts-Personal” in der Führung vorzufinden wie im alten.

  • Stummer Schrei

    Logo, der dumme Steuerzahler kommt ja für alles auf. Das schlimme in diesem Land ist, dass Politiker die so was anrichten nicht dafür in Haftung genommen werden können. Wie kann ich nur da noch eine Mark reinstecken, wo ich noch nicht mal weiß, wie die Sache ausgeht. Und federführend der Herr O. der hat sich da wohl was ausgerechnet, oder?

  • Andreas Obermüller

    Es würde durchaus Sinn machen, die gehobenen Destinationen unter einen Hut zu bringen, wobei der Tegernsee als mit Abstand höchstwertige Destination bei jeder Vermischung nur verlieren kann.

    Der Königssee hat auf jeden Fall mit dem Tegernsee mehr gemeinsam als Holzkirchen mit Kreuth, die ja der Masterplan unseres Masters unter ein Dach zwingt.

    Was mich immer noch verwundert ist die Tatsache, daß man jahrelang kritiklos den Regierungspräsidenten als Vorsitzenden akzeptiert hat.

    War das mehr als das CSU-übliche Zuschachern von Posten und Pöstchen nebst Aufwandsentschädigung?

    • Demokratie Jetzt!

      Wenn ich das schon höre “Die gehobenen Destinationen”, Was bringt uns das gehoben? Dem Bürger sehr wenig, denn wir dürfen die gehobenen Preise mitbezahlen! Waren sie schon mal am Tegernseer Bahnhof? So was trostloses ist ein Aushängeschild für eine “gehobene Destination”,oder?

  • Herbert Richter

    Da sollten doch unsere integeren und kompetenten Volksvertreter sofort nach Vorbild des ESM für einen TSM (Tegernseer Stabilitäts Mechanismus) plädieren – allein bei diesen laienhaften Tourismusverbänden glänzt keiner als Nettozahler, aber der Steuermichl zahlt ja letztlich eh alles…. und schon bald wird man uns dies als alternativlos verkaufen.