Freitag, 18. Mai 2012 (04:49 Uhr)

Unterwegs mit dem Wiesseer Winterdienst

Heute ist zwar Tauwetter angesagt. Doch an einem Tag wie gestern sind die Männer vom Winterdienst gefordert. Unermüdlich räumen sie bei starken Schneefällen die Straßen im Tal. Reihum haben sie Rufbereitschaft und stehen nachts teilweise um drei Uhr auf, damit wir sicher an unser Ziel gelangen.

Wenn es schneit, sind die meist männlichen Mitarbeiter der Bauhöfe, die in den fünf Talgemeinden auch für den Winterdienst verantwortlich sind, in mehreren Schichten unterwegs. Wenn es sein muss auch rund um die Uhr.

Zuerst werden die Hauptverkehrsstraßen von Schnee und Eis befreit. Danach sind kleinere Straßen an der Reihe. Für Wohnstraßen sowie Bürgersteige in Wohngebieten sind die Anwohner zuständig.

Der Wiesseer Winterdienst mit dem Team um Bauhofleiter Thomas Landes ist auf einen langen Winter eingerichtet. Wir haben sie im Februar letzten Jahres auf einer Fahrt begleitet. Ein interessantes Video, dass einen Einblick in die teilweise sehr knappe Arbeit der Schneeräumer zeigt:

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  1. Thomas meint:

    Es ist ja durchaus lobenswert, dass sich der Winterdienst so engagiert für schneefreie Straßen einsetzt, dennoch erweckt der Eifer, mit welchem die Räumfahrzeuge um den See fahren den Eindruck, dass hier mit aller Gewalt Salz verbraten werden muss. Ich habe selbst schon erlebt, dass zwei Räumfahrzeuge hintereinander dem ‘bösen’ Schnee zuleibe rücken – Fahrzeug 1 streut und räumt nicht, Fahrzeug 2 räumt den salzigen Brei beiseite und streut dafür nicht. Jede Schneeflocke wird hier mit einem Kilo Salz bekämpft und die Räumfahrzeugfahrer brettern zum Teil wie die Irren an parkenden Autos und Fußgängern vorbei. Von verdreckten oder dank geschoßartigen Eisklumpen beschädigten Fassaden oder anderem in Reichweite befindichem Eigentum will ich hier gar nicht anfangen. Ist das wirklich nötig? Am Gmunder Berg oder bei Glatteisgefahr sicherlich, aber jeder halbwegs geübte Autofahrer kommt wohl ebensogut mit einer schneebedeckten Fahrbahn zurecht – zumal eine festgefahrene Schneedecke für moderen Autos weniger Probleme bereitet als der schmierige Salzmatsch unseres paranoiden Winterwahns – äh, -diensts.

    • wiesseer meint:

      das problem kenne ich. In Bad Wiessee ist der Winterdienst aber sehr vorsichtig. Zumindest in unserem Wohngebiet rasen sie nicht. und wenn dann fährt ein räumfahrzeug. salz wird auch sehr wenig gestreut. das ist mein eindruck

    • Gmoaler meint:

      Da redet mal wieder Einer der nix von garnix versteht!! Einen Paranoiden Winterdienst giebt es sicher nicht! Oder glaubt einer das die gern um 3 Uhr zum Arbeiten aufstehen? Das wird so verlangt!! Denn um 6 Uhr fahren die ersten meist in die Arbeit und hätten dann gern eine befahrbare Strasse, oder arbeiten Sie nix? Salz wird auch nur zum wohle der Bürger gestreut, denn die meisten kommen mit Schneebedckter Fahrbahn eben nicht klar, weil der Porsche miest kein Allrad ist, oder Ältere Mitbürger mit vereisten Wegen gerne mal auf Kriegsfuß stehen!!! Und da ich den Job selber mache weis ich um was es hier geht! Und so nebenbei: Deutsches recht in sachen Winterunfälle kann bei schlechtem Winterdienst sehr aufregend für die Gemeindlichen Versicherungen werden!!! Und wenn die Räum- Streupflicht bei Privatpersonen liegt dann auch für Die!! Ach ja, setzen Sie sich bitte mal mit dem Thema Massenträgheit auseinander, dann wird klar das schnee nur mit etwas Schwung die Fahrbahn verlässt. Oder mit Solarenergie dann anfang Mai ;-)

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