Mittwoch, 19. Juni 2013

Unbekannte Täter verwüsten Minigolfanlage - auch Schwaighofanlage betroffen

Vandalen wüten in Kreuth und Tegernsee

In den vergangenen Tagen hat es in Kreuth einige Vorfälle gegeben. Begonnen hatte das ganze bereits in der Nacht auf Donnerstag, als bisher unbekannte Täter eine Couch auf das Grundstück einer Rentnerin warfen.

In der Nacht zum Sonntag wurde dann der Minigolfplatz am Raineralmweg verwüstet. Mehrere Spielstationen sind unbespielbar. Die dortigen Einrichtungen aus Metall sind verbogen und teilweise aus den Verankerungen gerissen. Und auch die Mülleimer an der Schwaighofanlage sind erneut Ziel von Vandalen geworden. Ein Umstand, der einige Anwohner verärgert.

Die Minigolfanlage in Kreuth

Wie die Polizei meldet ist es in der Nacht von Samstag, den 13.10. auf Sonntag den 14.10. vor allem entlang des Raineralmweges in Kreuth zu Vandalismus gekommen. Hauptsächlich betroffen war der Minigolfplatz. Dem Betreiber ist durch die Taten ein Schaden von über 1.000 Euro entstanden.

Am gegenüberliegenden Gasthof wurde die Glasscheibe eines Schaukasten eingeschlagen. Der Schaden hier dürfte sich laut Aussage der Polizei auf etwa 50 Euro belaufen.

Schwaighofanlage auch betroffen

Auch die Schwaighofanlage in Tegernsee-Süd hat es in der Nacht auf Sonntag wieder mal erwischt. Zwar enstand “nur” ein Sachschaden von 100 Euro als ein Abfalleimer aus der Halterung gerissen und eine “Dog Station” in ihrer Verbindung zum Boden gelockert und schräg gestellt wurden.

Doch die Vorfälle in der Grünanlage zwischen Tegernsee und Rottach haben in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Ein Umstand, der vor allem die Anwohner ohnmächtig zurücklässt. Und auch wenn die Wiesseer Polizei nach solchen Taten immer wieder dazu aufruft, dass sich etwaige Zeugen melden können, verweisen die Anlieger auf diverse Hinweise, die keine Konsequenzen nach sich ziehen würden.

Die Polizei Bad Wiessee schafft es nach x-maligem Aufforderungen nicht regelmäßig zwischen 20 Uhr und 1 Uhr Nachts nach dem Rechten zu sehen. Stattdessen fährt sie vorbei oder steht stundenlang am Rathaus. Irgendwann gibt es auch wieder Sachbeschädigung bei den Anwohnern. Über eine Kontrolle durch eine Security Firma wäre langsam nachzudenken.

Couch-Garnitur in Garten geworfen

Bereits vergangene Woche ist es in Kreuth-Weissach zu einem etwas komisch anmutenden Vorfall gekommen. Dabei hatten ebenfalls unbekannte Täter in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober eine alte Couchgarnitur auf kreative Art entsorgt.

Sie nutzen dafür das Grundstück einer Anwohnerin. Diese verständigte am Donnerstag die Polizei, da vom Inselweg aus über den Gartenzaun die komplette mit blauem Stoff bezogene Couch, zerlegt in Einzelteile, auf ihr Grundstück geworfen worden war. Der Bauhof der Gemeinde Kreuth hat den Sperrmüll bereits abgeholt. Doch die Rentnerin wird auf den Entsorgungskosten sitzenbleiben.

Bei allen geschilderten Fällen sucht die Polizei nach Personen, die in den angegebenen Zeiträumen Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 08022 / 98 78 0 melden.

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  • Herbert Richter

    Hinter jedem Busch, in jeder dunklen Einfahrt lauert bequemst, nerv- und resourcenschonend ein offizielles bzw. ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei – jedoch nicht besorgt um den Schutz der Bewohner und deren Eigentum, nein ausschließlich auf der erträglichsten Jagd nach vermeintlichen Alkohollenkern.
    Nicht eine einzige, der in den letzten Jahren verstärkt auftretenden Vandalismustraftaten und anderer Delikte, wurde verhindert oder direkt verfolgt.
    Mögen mir alle gutmenschlich, lehrmeisterlichen Hinweise und Entschuldigungsversuche der scheinheiligen, wasserpredigenden Weinsäufer erspart bleiben……!

  • Sacklzement

    Endlich a moi oana der se d Wahrheit sogn draut ! Wennst heid a hoibe oda zwoa drinkst dann muast Angst um dei Existenz hom wannst de dawischn. Owa dene a so coolen Kids werd no da Orsch ausputzt wenn mas (überhaupt) dawischt. Des kummt davo weils dahoam scho koa aufgab mehr hom und olle unausglaßt san und an ganzn Dog gstreichlt wern weilses ja heidzdog so schwar hom !!!!

  • Sportler

    Sacklzement macht seinem Namen ja mal wieder alle Ehre. Schade um unser schönes Bayrisch. Haben jetzt eigentlich alle Probleme mit dem Alkohol ? Die Vandalen und die Kommentatoren ? Die Polizei könnte da ja vielleicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen…

    • Demokratie Jetzt!

      Sie sollten das ganze nochmal lesen, daß Sie es verstehen. Folgende Vorfälle im letzten Jahr:

      Vadalismus in Rottach, Sachschaden über 10.000€, dem Hösl die Scheibe eingeworfen, aus Versehen. Einem Bäcker in Tegernsee den Zaun ausgerissen und verbrannt usw. usw. Polizei? Fehlanzeige! Die passen lieber auf, daß ja keiner eine Halbe zuviel (ich rede nicht vom Vollrausch) trinkt. Wobei ihr hier nicht sage, dass Alkohol und Straßenverkehr zusammen paßen aber etwas Augenmaß wäre wünschenswert. Das meinte der Sacklzement.

      • Sacklzement

        Danke Demokratie Jetzt !!!

  • Anonymous

    Es is ja einfacher einen Pkw Fahrer 30€ wegen fehlenden Gurt oder Handy am Steuer abzunehmen-das bringt mehr gutpunkte- als sich mit Randalierer auseinander zu setzten-die pöbeln und vieleicht sich wehren.

  • hüpf

    Wie wäre es mit einem generellen Alkoholverbot für alle? Das hat doch bis jetzt so ziemlich jedes Problem gelöst. Und die Polizei wäre auch mal wieder aus dem Schneider.

    • Demokratie Jetzt!

      Das hieße die Allgemeinheit bestrafen, weil ein paar vmtl. Halbwüchsige nicht wissen wie sie sich benehmen müßen.

      • hüpf

        War ja auch nur ironisch gemeint!
        Ich erinnere an die Sperrstunde auf Waldfesten und das Alkoholverbot in Rottach. Beide Male wurde hier “wegen ein paar Halbwüchsigen” die Allgemeinheit bestraft, da es für die Polizei scheinbar nicht möglich ist, am Wochenende am See oder Nachts im/am Wald nach dem Rechten zu sehen.

  • Rudolf Müller

    Und wenn doch mal einer erwischt wird?

    Der Staat tut doch nix, armer Bub, schwere Kindheit, bla bla bla – Papa hat ja ‘nen guten Anwalt. “A Watschn” würden sie sich am ehesten merken, aber dann ist das Geschrei auch wieder groß…

    Mit Prügel und Gewaltexzess hat des nix zu tun. Weil die “Watschn” hat unsereins früher auch nicht geschadet – obwohl ich der Meinung bin, dass da der allgemeine Respekt und Anstand noch mehr vorhanden war.

    Abschließend für alle Kritiker: Ich sage ausdrücklich, dass diese “Behandlung” nicht pauschal der Allgemeinheit gebühren darf – schließlich sind es ja auch nur einzelne Chaoten die sich so aufführen…

    • Sacklzement

      Wo er recht hod, hod er recht !!!