Freitag, 18. Mai 2012 (04:50 Uhr)

Vandalismus in Rottach-Egern

Vandalismus-Tour“ durch Rottach aufgeklärt

Ein ausgerissener Zaunpfahl, zwei Betonbodenplatten und eine Menge kriminelle Energie. Das waren die Zutaten für eine “Vandalismustour” durch Rottach-Egern, die vor genau einem Monat Anwohner und Polizei aufhorchen lies.

Seither haben die Wiesseer Beamten ermittelt und melden nun einen Erfolg bei der Fahndung nach den Tätern. Die Urheber der Verwüstungen entlang der Nördlichen und Südlichen Hauptstraße in Rottach-Egern in der Nacht vom 25. auf den 26. November sind ermittelt.

Das Schaufenster der Firma Algatec Solar in Rottach-Egern wurde ebenfalls zerstört und wird gerade ausgewechselt.

Ein 20-jähriger Otterfinger und zwei 19-jährige Holzkirchner sollen die Taten begangen haben. Zwei von Ihnen wurden laut Polizei am Tag vor Heiligabend festgenommen. Der Dritte stellte sich am vergangenen Wochenende.

Alle drei mutmasslichen Täter legten ein umfassendes Geständnis ab.

Laut Polichef Wilhelm Siegl gelangten die Beamten durch intensive Tatortarbeit, Zeugenhinweise und umfangreiche Ermittlungen auf die Spur der Täter. Alleine vierzig Personen seien in den vergangenen Wochen vernommen worden. Der Fall genoss höchste Priorität bei der Polizei. Vor allem nachdem die Taten bei der Bevölkerung für einiges an Verunsicherung gesorgt hatten, wollte man eventuelle Nachahmer durch erfolgreiche Ermittlungsarbeit abschrecken.

Die jungen Männer, die laut dem Polizeibericht bereits wegen ähnlicher Delikte auffällig geworden waren, gaben mittlerweile auch ihre Motive zu Protokoll: Zu viel Alkohol in Kombination mit Langeweile hätte sie zu ihren Taten bewogen.

Nicht nur Sachbeschädigung sondern auch Körperverletzung

In der Nacht auf den 26. November waren im Zentrum Rottach-Egerns mehr als ein Dutzend zum Teil massive Sachbeschädigungen mit einem Schaden von etwa 12.000 Euro verursacht worden. Dabei wurden zwei Pkws demoliert, eine Telefonzelle und mehrere Leuchtreklamen zerstört sowie Schaufensterscheiben eingeschlagen.

Im Laufe der umfassenden Ermittlungsarbeit konnten die Beamten dem Trio weitere Taten nachweisen. Im Laufe eines Handgemenges verlor ein 29-jähriger Gast eines Rottacher Lokals einen Zahn. Sein 22-jähriger Begleiter wurde durch Schläge in den Kopfbereich ebenfalls verletzt.

Wie die Polizei abschließend berichtet sind die Täter nach ihrer Vernehmung nun wieder frei und wollen nach eigenem Bekunden für den von ihnen angerichteten Schaden aufkommen und sich bei den Geschädigten entschuldigen.

Foto: Polizei Bad Wiessee

Ihre Meinung ist uns wichtig

  1. rottacher meint:

    Endlich. Hat ja ganz schön lang gedauert bis die Polizei die Chaoten gefunden hat. Ich hab schon kurz nach dem Wochenende ausgesagt, und wer die Iditioten waren, war auch klar. Egal, jetzt sind sie festgenommen worden. Und das ist gut so. Kein Platz für Chaoten!!!!

    • .... meint:

      naja dass die Täter gefasst sind schön und gut
      allerding kann ich donald duck nicht ganz zustimmen mit seinem dank an unsere Dorfpolizisten
      denn wo fängt denn die ganze Geschichte an, genau mit der Tatsache dass unsere Dorfpolizisten nach einem Notruf geschlagene 50 min. brauchen bis sie am Tatort sind(evtl. mussten sie ja noch Leberkas-semmeln kaufen)
      es sollte vl. einfach motivierteres Personal eingestellt werden die man auch als Freund und Helfer bezeichnen kann und nicht aus ,,Angsthasen“

      • rottacher meint:

        ja gott sei dank ist es aufgeklärt worden viele sind geschlögert worden viele mussten leiden !!! entlich entlich entlich

  2. Lohbinder meint:

    Sagte ich doch, das waren keine Rottacher. Sie hatten Langeweile, das ist die beste Ausrede unserer Jugend.

  3. Donald Duck meint:

    Vielen Dank an die Wiesseer Polizei für die sehr gute Ermittlungsarbeit.

    Woher haben die Täter bloß diese Kräfte hergenommen ?

    Wahrscheinlich hatten die Täter jede Menge überschüssige Energie, aber klar, den ganzen Tag nur vor dem Computer und dem Fernseher, wo soll da die ganze Energie hin.

    Mein Vorschlag wäre, statt einer Geldstrafe, für ein halbes Jahr in ein Straflager nach Sibirien, da würde es den Burschen ihre Engergie schon rausziehen ;.))

    Und zum Vladimir haben wir dank dem Gerhard doch auch gute Kontakte ;.)

  4. m.m. meint:

    Denn Sohn meiner Bekannten hat man auch verdächtigt,da er vor einigen Jahren lange Haare hatte.Alleine diese Verdächtigung zeigt von Unkenntnis bei Ermittlungen.
    Und an der Haustüre nicht sagen um was es geht,sondern “wo ist ihr Sohn”.Ist die erste Frage und damit ist eine Verdächtigung schon ausgesprochen.
    Wie die Herrn von der Polizei sicher wissen,auf ihrer Polizeiinspektion liegen Vorladungskarten,die müßen sie dreimal senden und der Geladene braucht darauf nicht zu reagieren.Dann wird es an die Staatsanwaltschaft weiter geleitet und dieser Vorladung muß man Folge leisten,sonst wird man,nach Haftbefehl der Staatsanwaltschaft, von der Polizei abgeholt.Es ist natürlich einfacher am Lande bei den “Verdächtigen” vorzufahren und somit kriegen es alle in der Nachbarschaft mit.So entstehen Vorurteile gegen einen Nchtschuldigen,da von der Polizei dann kein Wiederruf veröffentlicht wird.Hier ist das Innenministerium gefragt,denn unsere Polizei-beamten unterstehen dieser Behörde.Bürger,Aufklärung muß sein,denn Ge-und Verbote müßen auch sein.

    • Done meint:

      Wahnsinn! Selten so einen Müll gelesen!
      Scheinbar haben ihre Bekannten bei der Erziehung ihres Sohnes einiges verpennt, wenn bei jedem Vandalismus sofort die Cops vor der Türe stehen. Und bloß wegen seiner Mähne? So ein Käse! Scheint ja nicht das erste mal zu sein daß da Bubi Scheiße gebaut hat.
      Da möcht ich Sie mal sehen, wenn irgendwelche Kaoten die Scheiben ihres Wagens demolieren und die Cops dann erst mal Einladungskarten an Personen (Verdächtige oder Zeugen!) verschicken muss, nur um in den Ermittlungen weiterzukommen. Da kannst den ganzen Winter ohne Fenster rumfahren bis jemand für den Schaden aufkommt.
      Und wenn bei mir die Polizei klingelt, helfe ich gerne wenn ich kann, scheißegal was die Nachbarn denken!

  5. Dagobert Duck meint:

    Anonyme Kommentare abgeben ist doch das allerletzte. Ich hätte kein Problem meinen richtigen Namen anzugeben. Wie kann man wie in den meisten Fällen nur so unqualifizierte Kommentare abgeben.

    Unsere “Dorfpolizisten” müssen sich an das Gesetz halten sonst machen sie sich selber strafbar. Die Polizisten werden doch wohl noch fragen dürfen ob etwas gesehen wurde. Das hat doch mit Verdächtigungen nichts zu tun.

    Ich bin froh, wenn vor meiner Haustüre in Waakirchen auch Streife gefahren wird. Dann brauchts halt mehr Personal, wenn auf zwei Hochzeiten getanzt werden muss……..

    Übrigens.. unser Sohn wurde auch gefragt und der fühlt sich nicht verdächtigt. Hat sich wohl auch nichts vorzuwerfen.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Anmerkung: Die Leserkommentare spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wieder