Leserstimme zum Rauchverbot auf dem Tegernsee

Was verbieten uns die Politiker als nächstes?

Bald soll es soweit sein. Dann beginnt die Schifffahrtssaison auf Bayerns Gewässern. Parallel dazu wird das Rauchen dann auf den Außendecks der Tegernseer Ausflugsschiffe verboten, wie uns Betriebsleiter Lorenz Höß letzte Woche erzählte.

Eine gesetzliche Neuregelung, über die man gespaltener Meinung sein kann, findet zumindest Karlheinz Heilmann.

Die Schiffe liegen noch in der Tegernseer Werft. Wenn die Saison startet gilt auch auf den Außendecks das Rauchverbot.

Neulich an einer Tankstelle in Rottach: Ein Kunde verlangt nach einer Schachtel Zigaretten. Als er die Packung entgegen nimmt und darauf die Aufschrift „Rauchen macht impotent“ liest, gibt er die Packung postwendend zurück und tauscht sie gegen eine mit „Rauchen kann tödlich sein“ um.

Gerade noch 20 Prozent der Bayern haben das Laster Rauchen. Man hat sie im Lauf der letzten Jahre in die Minderheit getrieben, da half kein noch so verzweifelter Protest.

Auch unser bayerischer Minister für Finanzen, Markus Söder, hat sich kürzlich diesem wichtigen Thema gewidmet. Weil er nämlich in seinem Amt als Minister auch für die Bayerische Seenschifffahrt zuständig ist, erließ er ein zusätzliches Rauchverbot auf den Aussendecks aller 34 Ausflugsdampfer.

Übers „Schifferl fahrn“ wird ja zur Zeit viel geredet. Das schreckliche Unglück mit dem Kreuzfahrtschiff hat uns alle sehr erschüttert.

Mit dem Rauchen hat das eigentlich nichts zu tun. Andererseits, wenn man liest, dass ein Kreuzfahrtschiff in einer Stunde Liegezeit im Hafen so viel Feinstaub und CO2 in die Luft bläst wie 50.000 PKWs mit Tempo 130, kommt man da schon irgendwie ins Grübeln.

Der CO2 Ausstoß einer Zigarette beträgt so ungefähr 0,008 Gramm. Um die gleiche Menge Kohlenmonoxid hinauszustoßen wie ein Ausflugsdampfer, der mit 7 km/h um den Tegernsee fährt, müsste der Raucher von der Tankstelle, ungefähr 55.721 Zigaretten konsumieren. Und nicht zu vergessen, die vielen ins Wasser geworfenen Kippen, die unsere Mangfall unkontrolliert aufstauen könnten. Laut Regierung ein nicht unwichtiges Argument für das Verbot.

Doch gibt es einen Ausweg?

Vor fünf Jahren gründete Alexander Schoppmann die Fluggesellschaft „Smokers International Airlines“, um Flüge von Düsseldorf nach Tokio ausschließlich für Raucher anzubieten. Schoppmann ist kläglich gescheitert.

Vielleicht sollte man die MS-Wallberg zum Raucherschiff deklarieren, um die restlichen 20 Prozent der Bayern wieder an Bord zu bringen? Auch das wäre sicher zum Scheitern verurteilt.

Böse Zungen behaupten, dass es nicht mehr lange dauert, bis es im „Sappl Keller“ in Bad Wiessee oder auf der Terrasse vorm Bräu auch nicht mehr erlaubt ist.

Neulich auf der großen Rundfahrt, gerade als die Seeluft so angenehm über die Reeling streicht, lässt doch einer, direkt neben mir, genüsslich einen schleichen; aber das ist wieder ein ganz anderes Gesetz.

Der TS-Kalender

Moderation von Kommentaren

Die Moderation liegt bei der Redaktion. Für uns steht fest: Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und halten Sie sich an die Netiquette.

Nur als registrierter TS-Kommentator werden die Beiträge direkt veröffentlicht. Darüber hinaus können Sie ihre Kommentare nachträglich ändern. Wie Sie sich anmelden können, haben wir in diesem Artikel erklärt.

  • K.Offensperger

    Hallo lieber Autor,

    den geäußerten Ärger gegenüber dem Rauchverbot auf den Decks der Tegernseer Schiffahrt kann ich leider nicht nachvollziehen. Auf den Schiffen sind Touristen – und da das Tegernseer Tal ein Ziel für viele Kur-Touristen ist, sehe ich diese Regelung auch als sinnvoll an.

    Auch wenn ich aufgehört habe zu Rauchen muss ich gestehen, dass ich das Rauchverbot im Lokal (noch zu meinen Raucherzeiten) genauso wie diese neue Regelung gut heiße. Schließlich ist Passiv-Rauchen kein Thema, das geringe Bedeutung genießen sollte. Die Möglichkeit besteht, dass durch die Sucht anderer Personen ein Nichtraucher nachhaltig geschädigt wird, ebenfalls wie die Umwelt.

    Würde sich jemand beschweren, wenn man mit einer Vollautomatik rumrennt und sinnlos Leute anschießt? – JA, definitiv ja.

    Letztendlich ist es aber wie mit dem Rauchen – die “Opfer” können nichts dagegen tun, erleiden aber ggf. Schäden.

    Es kann jeder Raucher soviel Rauchen, wie grad in die Lunge reinpasst – aber bitte lasst die Nichtraucher ausm Spiel!

    MfG

    Korbinian

  • http://endoprothese.wordpress.com Peter Herrchen

    Liebe Redaktion, liebe Kommentatoren (auch die in Facebook),
    es ist immer wieder schade, dass die Unsitte der unsachlichen Kommentare um sich greift. Das gilt sowohl für die Pro- wie die Contra-Fraktion. Meist noch anonym, was hier lobenswerter Wiese nicht der Fall ist.
    Aber das Herumballern mit einer Vollautomatik dem Rauchen im Freien gleichzusetzen, glänzt nicht gerade von Sachlichkeit oder Sachverstand.
    Ich bin der Meinung, dass die Regelungswut der Behörden und damit letztlich die des Staates viel zu massiv um sich greift. Das fängt bei Vorschriften über Farbnuancen von privaten Gartenzäunen (siehe Tegernseer Stimme vor geraumer Zeit) an und geht über Verbote von Alkoholkauf eben bis zum Rauchverbot im Freien weiter. Kann man dem Rauchverbot im Speiserestaurants und öffentlichen Gebäuden (wie Krankenhäuser, Schulen, etc.) wirklich etwas Sinnvolles abgewinnen, so ist ein Rauchverbot im Freien (auf dem Schiffsdeck) garadezu absurd. Mit der Kurtouristen-Argumentation, müsste man ja konsequenter Weise auch das Rauchen auf stark frequentierten Wanderwegen, dem Wallberg, den Kurpark-Anlagen, etc. verbieten. Natürlich müsste man auch im ganzen Tal den Autoverkehr verbieten, da die Abgase der vielen ‘Kleinwagen’ viel zu viele Giftstoffe ausscheiden. Damit hätte sich dann auch die Schädigung der Touristenlungen durch Rauch erledigt, da keine mehr ins Tal kämem.
    Wieso scheint es in unsere heutigen Zeit nicht mehr möglich zu sein, ein respekt- und rücksichtsvolles Miteinander zu praktizieren. Kann es vielleicht sogar sein, dass durch immer mehr Regelungen gerade diese Fähigkeit abhanden kommt? Warum soll ich noch auf irgendetwas Rücksicht nehmen, wenn doch sowieso an jeder Ecke einen Klage oder ein Rechtsanwalt lauert? Da kann man es ja ruhig mal darauf ankommen lassen.

  • Lohbinder

    Das Rauchverbot im Freien ist deshalb schon sinnvoll, wenn Sie aufmerksam durch die Gegend laufen. An jeder Ruhebank, auf den Wegen und im Wasser schwimmt der Dreck den die Raucher hinterlassen herum. Wenn sie Autofahren sehen sie weiss Gott wie oft, dass die Kippe achtlos aus dem Fenster geschmissen wird. Ob es gerade sehr trocken ist und daraus vielleicht ein Waldbrand entstehen könnte ist den meisten dieser Zeitgenossen sch…egal. Wenn man sich im Biergarten hinsetzt ist isst, setzt sich einer neben Dich und qualmt, wenn Du was sagst, bekommst eine blöde Antwort wie etwa:” Daß es ihn nicht stört wenn Du isst!”. Wie ich schon sagte in Amerika ist es in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten.

  • 3 Fragezeichen

    … und ein Autoverbot ist deshalb schon sinnvoll, weil jetzt, wenn man aufmerksam durch die Gegend läuft, der Schnee von dem Verkehr und Feinstaub ganz schwarz ist. Und schwarzen, schmutzigen Schnee wollen unsere Kur-Touristen bestimmt nicht sehen.

    Die Naturvölker in Südamerika oder Asien dürfen sogar noch Feuer im Freien machen und Drogen nehmen (Koka-Blätter, Betelnüsse) und nackt in der Öffentlichkeit rumlaufen. Aber irgendwann kommt auch hier jemand und wird ihnen das verbieten.

    … wie wär´s denn einfach mal mit ein wenig Toleranz. Ich bin diese Ego-Gesellschaft leid :-(

    “Ego-Gesellschaft beschreibt die Verbindung einer ‘Anspruchsgesellschaft’ mit einer ‘Ellenbogengesellschaft’. Sie vereint also Hedonismus mit Rücksichtslosigkeit” Quelle: Wikipedia

  • Sepp Huber

    “Wieso scheint es in unsere heutigen Zeit nicht mehr möglich zu sein, ein respekt- und rücksichtsvolles Miteinander zu praktizieren?”

    Das ist eine sehr gute Frage. Im Übrigen die gleiche, die man denjenigen 98% der Raucher stellen sollte, die ihre Kippen achtlos wegwerfen, statt sie im nächsten Mülleimer zu entsorgen. Und das nicht nur auf dem Schiff, sondern auch auf Kinderspielplätzen. Und das sind nicht alles ignorante Passanten, sondern leider sehr oft auch Väter, Mütter, Omas oder Opas, die den eigenen Kindern/Enkeln beim Spielen zuschauen und trotzdem zu faul sind, die drei Meter zum nächsten Mülleimer zu gehen, um ihre Giftreste dort zu entsorgen.

    Vorweg: Ja, es gibt Ausnahmen, natürlich. Trotzdem: Raucher und Hundebesitzer sind nach meiner Beobachtung mehrheitlich nicht fähig, genau dieses oben eingeforderte rücksichtsvolle und achtsame Verhalten an den Tag zu legen, sondern laden ihren Dreck (und im Fall der Raucher: ihr Gift) gerne rücksichtlos in der Öffentlichkeit ab.

    Und nach vielen, vielen Jahren, in denen die Mehrheit die Einschränkung ihrer Rechte einfach so hingenommen hat, regt sich in den letzten Jahren endlich, endlich Widerstand – der bisweilen sicherlich übers Ziel hinausschießt.

    Die Intention (und auch die messbaren Erfolge!) geben den Rauchgegnern unterm Strich aber recht und es bleibt zu hoffen, dass es ohnehin nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir uns darüber nicht mehr streiten müssen.

    • Lohbinder

      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, ich bin selbst Hundebesitzer und rege mich darüber auf, wenn die Leute die Hinterlassenschaften von Bello und Struppi einfach liegenlassen. Was ich dabei feststellen muss, dass es in der Mehrzahl Urlauber sind.
      Zum Rauchverbot auf Schiffen:
      Wenn es stimmt was letztens in einem Leserbrief in der Tegernseer Zeitung stand, daß ein Fischer bereits Kippen in Fischmägen gefunden hat und der Fisch damit für den Verzehr nicht mehr geeignet ist, dann ist das ein Argument mehr!

      • anwohner

        zum hund: wenigstens schadet das keinem wirklich, und das ist nach ein paar tagen/wochen letztendlich verschwunden.

        zu den kippen auf boot:

        warum kein raucherbereich am heck? entspricht ca. genau der grösse, wie es anteilig raucher geben soll ….. alle wären zufrieden, keiner wäre belästigt (ausser es ist wirklich raum wind). und ein grosser aschenbecher, fertig. das problem sind wirklich meist die fehlenden entsorgungsmöglichkeiten… auch wenn es sie negativbeispiele gibt, boden voller kippen neben abfalleimer, der grossteil entsorgt bei entsprechenden einrichtungen die zigaretten vorschriftsmässig.

        und zu den fischen:

        ja, leider ja, schädlich auf alle fälle, siehe http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1498640/

        und letztlich generell: solange es das nicht verschlossenen bohrloch, dass seit 20 jahren methan die die atmosphäre abgibt, nicht gelschlossen wird, solange selbst moderne kreuzfahrtschiffe ihre abgase ungefiltert (zum teil mit schädlicherem weil billigeren schweröl) betriebe werden, und dagegen null und nichts gemacht wird und solange es in in den ganzen entwicklungsländern zum teil haarsträubende umweltvergehen gibt (wer mal in den richtigen gegenden in china, malaysia und afrika war….), solange kann ich nur jedem umweltaktivisten hier sagen: regelt erstmal das…….

        • Lohbinder

          Es hilft aber auch nicht wenn ich immer nur mit dem Finger auf andere zeige, die es noch falscher machen. Zum Vorposter mit den Autos und den Naturvölkern, wäre noch anzumerken. Wenn unsere Veranwortlichen nicht das ganze Geld in den USA oder sonst wo verbrannt hätten, dann könnten wir vmtl. schon seit 10 Jahren ohne Benzin Autofahren. Ja, die Naturvölker rauchen Koka aber auch aus Medizinischen Zwecken und ich bin mir sicher, dass die das nicht machen, damit die Birne weich wird.

          In den Gebieten die Sie ansprechen Afrika, China usw. ist man dran, meistens scheitert es aber an den korrupten Regierungen. In China und Japan werden Umweltaktivisten und Tierschützer unter haarsträubenden Verwänden eingesperrt. Und was tun die Verantwortlichen bei uns?

          • anwohner

            das sehe ich anders – und das ist mal wieder typisch deutsch!
            anstatt hier mit vollkommen idiotischen aktionismus unsummen (photovoltaik!) für einsparungen im promillebereich auszugeben, sollte man sich lieber auf die grossen verschmutzer konzentrieren, und diese ausschalten. das beinhaltet auch, endlich einmal gesammelt druck auf die USA auszuüben, die sich weiterhin weigern, dem koyoto protokoll beizutreten. hier werden die bedingungen für die deutsche industrie immer weiter erschwert, und die amis und chinesen lachen sich ins fäustchen und produzieren wild darauf los, wie es ihnen passt.
            beispiele: die immer wieder diskutierte reduzierung der geschwindigkeit auf deutschen autobahnen (wobei hier sowieso schon längst die schleichende reduzierung einzug erhalten hat, nur noch max. 20% der autobahnen ohne beschränkung sind) würde gerade mal eine verringerung der kohlendioxidemission von 0,3% geben. dies sind ergebnisse von den autobahn gegnern – nur werden die nie wirklich veröffentlicht. demgegenüber hat sich unsere autobahn zu einem rollenden lager entwickelt, just-in-time produktionen zur kostenreduzierung von unternehmen werden hier wieder mal sozialisiert, die gewinne aber privatisiert. dass ist so noch nie wirklich betont worden, im gegenteil: die einführung der gigaliner zeigt doch hier ganz deutlich, das es noch schlimmer wird. die kosten des grösseren verschleisses tragen natürlich wieder einmal wir!
            dabei gäbe es beste lösungen, die bereits installiert sind, nur die politik ist zu schwach den lobbyisten die stirn zu bieten. es müsste ganz einfach einen zwang geben, den produktionsmittelstrom auf die schiene zu verschieben. entweder einfach über steuern, abschreibemöglichkeiten, oder gesetze, usw… aber das ist ein anderes thema…..

          • Lohbinder

            Haben Sie schon mal überlegt, wieviele Menschenleben die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Autobahn, und vor allem die Kontrolle mit drastischen Strafen, wieviele Menschen das retten würde? Denn meist sind es die unschuldigen, die den Rasern zum Opfer fallen. Deshalb gehört, damit wir wieder beim Thema sind, das Rauchen am Steuer auch verboten.

          • Wanderfreund

            Achtung Polemik: Warum dann nicht gleich das Autofahren verbieten?
            Aber ernsthaft: Hier sind die in der Überschrift des Artikels angesprochenen Politiker wirklich mal unschuldig. Es ist doch unser aller Problem auf Regelverstöße einer Minderheit angemessen zu reagieren. Verbote sind offensichtlich keine Lösung. Hier ist Kreativität gefragt.

          • anwohner

            ich glaube, das das hier zu weit führt und eigentlich nicht mehr zum thema passt, aber ich muss auch sagen, dass ich sie (lohbinder) als durchaus vernünftigen diskutanten hier kennengelernt habe, und meist sind wir gar nicht soweit entfernt mit unseren meinungen. daher wundert es mich auch, dass sie letztlich das totschlagargument hervorziehen, um sich hier zu verteidigen… das zeigt, dass man keine argumente mehr hat, haben sie doch eigentlich gar nicht nötig!? oder argumentieren sie auch beim thema “telekommunikations-/datenschutzgesetz” mit: “wer nichts zu verbergen hat……”?? bitte nicht, dann müsste ich ernsthaft meine meinung revidieren.
            wie gesagt, evtl. kann man das sogar mal persönlich bei einem bier, bzw. in einem biergarten diskutieren….;-)

    • http://endoprothese.wordpress.com Peter Herrchen

      Hallo Sepp Huber, liebe Kommentatoren,
      danke, dass Sie meine Frage für gut befunden haben.
      Aber nicht nur Raucher und Hundebesitzer hinterlassen Ihren Abfall teilweise dort, wo Sie gerade sind, sonder auch Fastfood-Esser, Tempotaschenbenutzer, Bonbonesser, Picknicker, Strandbadbenutzer, und und und…
      Also, einfach alles verbieten. Jeder darf sich nur noch zu Hause aufhalten, aber auch nur dann ungestört, wenn sein Gartenzaun das Allgemeinbild nicht stört, die von außen sichtbaren Gardinen den bayerischen Gepflogenheiten entsprechen, die Kinder nicht lärmen, kein Blauer Dunst durch die Fenster entweicht, man am bestern überhaupt nicht mehr lebt. Getreu dem Motto: Nur ein toter Bürger ist ein gute Bürger.
      Ich freu mich darauf!

      • Lohbinder

        Nein, nicht ganz. Wenn ich einen Rucksack mit Brotzeit einen Berg hochschleppe, dann kann ich ihn doch leer mit dem Abfall wieder mitnehmen. Wenn ich schon dieses wiederliche Zeug (McDonnalds) f….. (der Begriff Essen verbietet sich meiner Meinung nach) muss, muss ich dann die leeren Behälter in die Landschaft verstreuen. Es ist einfach nur so, alles ist erlaubt aber bitte ohne hinterlassenschaften.

        • http://endoprothese.wordpress.com Peter Herrchen

          Na, dann sind wir uns ja einig!
          Der Raucher darf im freien – auch auf Schiffdecks – rauchen, der Hundebesitzer seinen Hund ausführen, und beide nehmen Ihre Hinterlassenschaften mit, bzw. entsorgen diese fachgerecht!

  • erika nikolaus

    ja, ich finde es mittlerweile auch unmöglich, dass sich die politik in das leben und die lebensweise mündiger bürger einmischt. lasst doch jeden das tun, was er selbst für sich als richtig empfindet. diese einmischerei erinnert an ehemalige DDR-sitten.